Hallo Absti,
du klingst gut und ich wünsch dir das du die nächsten 8 Monate auch gut rumkriegst und alles ein bisschen entspannter wird. Behalte schön die Augen offen aber genieß auch das Leben bzw. den Sommer.
Gruß R/no
Hallo Absti,
du klingst gut und ich wünsch dir das du die nächsten 8 Monate auch gut rumkriegst und alles ein bisschen entspannter wird. Behalte schön die Augen offen aber genieß auch das Leben bzw. den Sommer.
Gruß R/no
Hallo Absti,
auch ich gratuliere dir ganz herzlich zu 4 Monaten ohne Alkohol.
LG Barbara
Hallo Absti,
Herzlichen Glückwunsch zu 4 Monaten 🎉☘️
LG Bingo
Diese ganzen Glückwünsche sind nett gemeint, danke.
Aber mein Saufhirn hat dann zu mir gesprochen:
Sooooooo lange keinen Alkohol, das reicht doch. Jetzt kannst du doch wieder 1 Mal Saufen. Ist doch nicht schlimm, wäre dann nur 1 Mal. Das war schon öfters. Auch diese Feierlaune, 3 Monate geschafft etc. hammer, das muss gefeiert werden. Das löste dann so ein Verlangen aus, Saufdruck das ich wirklich gesoffen habe, mehrmals. Habe es mir doch verdient sagte das Saufhirn. Habe es nicht geschafft standzuhalten.
Von daher versuche ich das mir diese Jubiläen egal sind. Ist mir egal, ich gucke nur auf heute, heute trinke ich nichts. Heute, heute...
Ich war gestern das erste mal Erdbeeren pflücken. War cool und entspannend. Günstig und Bio Bio. Heute gehts ins Freibad. Wie viele neue Erfahrungen ich mache und nicht nur Parkbank, Saufen, scheiße labern, blackout.
Ich liebe die Abstinenz, endlich Leben und nicht mehr leiden, schämen, ärgern usw.
Bestes Leben ![]()
Von daher versuche ich das mir diese Jubiläen egal sind. Ist mir egal, ich gucke nur auf heute, heute trinke ich nichts.
Wenn es dir völlig egal wäre, dann hättest du die 4 Monate gar nicht erwähnt … ![]()
Es ist mir aber schon klar, was du damit sagen willst. Daher ja auch mein Verweis auf "Fernziel" 1 - und auch da darf es dir dann egal sein.
Ich meine, wenn es es einem echt völlig egal wird, wie lange trocken, dann hat man den vollen Durchbruch geschafft. Das ist aber nur meine Sicht und tendiert schon Richtung Gedankenklauberei.
Wie lange bzw. wie oft warst du schon 4 Monate am Stück abstinent?
Das interessiert mich wirklich.
Das interessiert mich wirklich.
Moin, das würde mich auch interessieren. Das ist ja nicht einfach, wenn du eine längere Zeit ohne auskommst und der Suchtdruck dann übermächtig wird und alles wieder zerstört.🤔😏
Wenn es dir völlig egal wäre, dann hättest du die 4 Monate gar nicht erwähnt …
Da steht doch ich versuche
Natürlich habe ich es etwas auf dem Schirmm, aber ich zähle nicht mehr wie bekloppt jeden Tag und Monat
Das interessiert mich wirklich.
Ich war schon oft mehrere Tage, mehrere Wochen und mehrere Monate abstinent. Aber nie länger als 4 oder 5 Monate. Dann hieß es immer sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo lange schon? Reicht doch, 1 mal ist o.k. Aus 1 mal wurden dann paar mal und wieder von vorne. Da ich jetzt nurnoch Tag für Tag abstinent bin zieht dieses Argument nicht mehr weil heute lasse ich das erste Glas stehen, egal wie lange
Tag für Tag abstinent bin zieht dieses Argument nicht mehr weil heute lasse ich das erste Glas stehen, egal wie lange
Das war auch immer mein Satz. Überschaubar und machbar. Bei mir sind aus ganz vielen „Heute“ nun schon mehr als 2 Jahre geworden.
Reicht doch, 1 mal ist o.k
Das dachte ich tatsächlich nie. Weil ich immer wusste, es katapultiert mich wieder zurück auf Anfang.
Ich war schon oft mehrere Tage, mehrere Wochen
Das war das einzige was ich vor der Abstinenz mal geschafft habe wenn ich ehrlich bin
Aber nie länger als 4 oder 5 Monate
Und das erst seit dem Beginn der Abstinenz, davor waren mehrere Tage eher Kater oder wegen dem schlechten Gewissen wenn man sich wieder mal zum Narren gemacht hat...ich trinke nie wieder um spätestens ein paar Tage später wieder mit dem gleichen Gedanken aufzuwachen, ewig grüßte das Murmeltier 😅
Freut mich ![]()
Guten Abend,
bei mir hat sich etwas verändert. Bei negativen oder positiven Gefühlen springt mein Saufhirn so gut wie gar nicht mehr an.
Am Anfang hat da schon eine Kleinigkeit gereicht: Mein Saufhirn hat Alk vorgeschlagen bzw. verlangt, ich habe gehorcht und gehandelt. Losgefahren, gesoffen und am nächsten Tag gesagt scheiße gehts mir dreckig, das hat sich 0 gelohnt.
Das freut mich sehr. Jetzt kommen Gedanken wie ich gehe in die Sauna, ich gehe spazieren oder ich zocke ein wenig.
Wie hier schon erwähnt wurde, die abstinente Zeit stärkt die Abstinenz.
Morgen fahren wir 3 Tage Zelten. Mit Alkohol war meine Frau beim Zelten sauer: Du laberst immer das selbe und nur scheiße. Es macht mit einem Besoffenen keinen Spaß sagte Sie. Ich hatte 1 Abend meinen Spaß und war dann am nächsten Tag völlig verkatert, mit Übelkeit und so erschöpft. Das Zelt abbauen und alles einpacken usw war dann eine Quälerei.Ohne Alk kann es nur toll werden.
Ich freue mich jeden Tag aufs neue das ich trocken bin. Es fühlt sich an als wäre es diesmal sicher. Aber ich weiß sicher ist es nie.
Die Sucht bleibt für immer, mein aktueller Umgang damit hoffentlich auch. Ich tue auf jeden Fall alles was in meiner Macht steht.
Moinsen,
Camping Urlaub vorbei. Nüchtern war es natürlich mega
. Natur, Kanu fahren, Hund, schwimmen im See, nette Leute.
Die Hitze habe ich unterschätzt, wir sind eingegangen
Dann kam noch ein krasses Gewitter mit heftigen Regen. Unser neues Zelt blieb trocken![]()
Wurde leider getriggert. Einer saß am See und hat getrunken. 3 Jugendliche haben am See getrunken. Glaube ein angesoffener hat sich mit mir unterhalten. Schön war es nicht, das Saufhirn hätte auch gerne. Ich nicht. Aber nicht mehr so doll wie vor 4 Monaten.![]()
Es war auszuhalten und ich habe jedesmal die Situation verlassen, mich abgelenkt. Nach höchstens 7 Minuten war es vorbei.![]()
Meine Frau sagte trocken lege ich jedes Wort auf die Goldwaage
Zeige meiner Stieftochter jetzt meine Grenzen. Finde sie ist leider ganz schön bekloppt.Sie kommt irgendwie immer zu mir und es gibt Stress. Es passt doch nicht mehr, aber das versteht sie wohl nicht!?Wir haben uns 3 Tage nicht angesprochen weil wir vorher 4 Tage lang jeden Tag Stress hatten.![]()
Dann habe ich ihr Shirt auf dem Balkon woanders hingehängt und sie ist ausgerastet und hat LAUT geschrien: Niemand will dich hier haben! Zieh aus! Obwohl ich im Mietvertrag stehe und sie nicht. Du bringst die Familie auseinander! Du kommst aus einer zerütteten Familie! Du braucht Therapie! Ich könnte Strafanzeige stellen! Du bist hier der alleinige Fehler!
Sie bauschte sich auf, fuchtelte vor mir rum. Ich ging in Deckung und meine Frau riss sie weg. Ich lief in die Küche.
ALTER !!! Was war denn das? 1 Stunde später gab sie meiner Frau den Ventilator. Für mich ![]()
Wie immer keine Entschuldigung, nichts. Die ist Irre geworden, schade.![]()
Saufhirn ist nicht angesprungen, war einfach nur geschockt. Hier ist was los
Wurde leider getriggert. (…) Nach höchstens 7 Minuten war es vorbei.
Woher die präzise Zeitangabe? Stoppuhr benutzt?
Das wäre ja tatsächlich eine Möglichkeit, sich abzulenken.
Neben dem praktizierten: Raus aus der Situation. Auf andere Gedanken umschalten.
Bibitor 66 beschrieb mal, dass sie erstmal ihren Blutdruck gemessen hatte. Wohl nicht bewusst zur Ablenkung - aber es scheint mir letztlich nebenbei auch eine gewesen zu sein.
Ich könnte mich auch sachte in den Arm kneifen oder woanders hin. Eine mitgeführte Nuss knacken …
Meine Frau sagte trocken lege ich jedes Wort auf die Goldwaage
Das liest sich wie eine leise Kritik. Gesagtes übergenau nehmen, zu sehr auf die genaue Wortwahl achten oder Aussagen wörtlich interpretieren, die eigentlich gar nicht so streng gemeint waren …
Ist da etwas dran? War es nur so gemeint?
Oder ist es (auch) eine Abwehr deines neuen Grenzen-setztens? Deines neuen Selbst-bewusst-seins?
Womöglich sowohl als auch?
… Nur zum Nachdenken.
Ich bemerkte bei mir nach einer Achterbahnfahrt der Wahrnehmung und Gefühle, wie ich zunehmend ausgeglichener und gelassener wurde und deutlich bewusster in meiner Kommunikation. Eine neue Balance bildete sich aus; eine (leichte) Veränderung meiner selbst war das Resultat.
Im Umgang mit nahen Menschen mussten die sich auf diese Veränderung einstellen - auch da bildet sich eine neue Balance. Das braucht etwas Zeit und Geduld.
Mmmh, also deiner Stieftochter mit der Haltung „sie ist leider sehr bekloppt“ zu begegnen ist ja einer entspannteren Beziehung womöglich nicht wirklich dienlich 🧐 ansonsten stelle ich mir deine Situation schon auch sehr herausfordernd vor.
Niemand will dich hier haben! Zieh aus! Obwohl ich im Mietvertrag stehe und sie nicht. Du bringst die Familie auseinander! Du kommst aus einer zerütteten Familie! Du braucht Therapie! Ich könnte Strafanzeige stellen! Du bist hier der alleinige Fehler!
Die Vorwürfe sind ja schon echt arg.
Würde mich auf die Palme bringen ( heute mit nüchternen Verstand) und ihr zeigen, wo der Maurer das Loch in der Wand gelassen hat.
ihr Shirt
Das ist nicht das Problem. Da hat sich gewaltig etwas aufgestaut.
Wahrscheinlich kommt ihr beide nicht auf das eigentliche Problem. Den Kern des Ganzen. Das ist oft nicht so einfach. Und sollte man es wissen, ist es wieder nicht so einfach es anzusprechen.
Im Prinzip bräuchte es wohl eine Mediation. Aber wer macht das schon?
Es gibt auch mehr als das gesprochene Wort. Du sagst sehr viel durch Körpersprache. Wie heißt es. Man kann nicht nicht kommunizieren.
Die ist Irre geworden, schade.
Diese Meinung sieht sie dir wahrscheinlich an. Und sie fühlt sich nicht verstanden. Das ist sie ja auch nicht.
Ihr versteht euch nicht. Der Satz kommt nicht von ungefähr.
Sich zu entschuldigen ist meistens ein guter Start. (Das ist übrigens ein Zeichen von Stärke) Und wenn es nur für das Shirt ist. Und ohne eine Rechtfertigung hinten dran. Dann mal schauen was kommt.
sie ist ausgerastet und hat LAUT geschrien: Niemand will dich hier haben! Zieh aus! Obwohl ich im Mietvertrag stehe und sie nicht. Du bringst die Familie auseinander! Du kommst aus einer zerütteten Familie! Du braucht Therapie! Ich könnte Strafanzeige stellen! Du bist hier der alleinige Fehler!
Hatte ich beim Lesen falsch verstanden. Dachte, nach "Zieh aus!" und dem folgenden "Obwohl ich …" folgen dann deine Gedanken über diesem Streit.
Das ist schon harter Tobak und erinnert mich stark an Beschreibungen eines anderen Kollegen hier.
Von außen schwer zu sagen, ob da Geduld und Zeit hilft … Derartige Vorwürfe bis Bösartigkeiten würde ich nicht akzeptieren und daher nicht lange fackeln (vorausgesetzt, es gibt keine triftigen Gründe).
Ist das ein Problem, das sich irgendwann lösen lässt, wenn Du lange genug trocken bist, oder könnt Ihr Euch generell gegenseitig nicht leiden?
Bibi beschrieb mal, dass sie erstmal ihren Blutdruck gemessen hatte. Wohl nicht bewusst zur Ablenkung - aber es scheint mir letztlich nebenbei auch eine gewesen zu sein.
Da musste ich jetzt lachen. Ja das habe ich wirklich gemacht. Mir war es unwohl und ich dachte das mein Blutdruck oben ist. Heute weiß ich, dass ich da Suchtdruck hatte. Kam ja immer wieder mal vor, dass mich die plötzliche innere Unruhe heimgesucht hat. Aber in dem Moment der Blutdruckmessung wollte ich nur Gewissheit, dass ich nicht gleich einen Herzkasper oder Schlaganfall bekomme. Mir war in dem besagten Moment nicht ganz klar, dass es Suchtdruck war.
Diese Gefühle hatte ich toi toi toi schon lange nicht mehr.
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