ein neues Leben - für mich und die Kinder

  • Hallo nici,

    da hat sich ja bei dir einiges sortiert, beginnt, sich zu sortieren. Das baut sich immer eines auf dem anderen auf, je nach Entwicklungsstand, sozusagen. So kenne ich es von meinem "Werdegang". Da wurden mir immer in bestimmten Abständen wieder neue Dinge klar, ich konnte dann da hinsehenh, begreifen, annehmen und ändern. Es ist alles im Fluss. Und immer alles schöööön nacheinander, genau so, wie du es gebrauchen kannst.

    So, ich weiß nicht, ob du nun verstehst, was ich da geschrieben habe, ich komm mir gerade bissi wirr vor :?:wink: . Hirn ist noch im Urlaub oder so :lol: . Ich bin wieder da!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo zurück, liebe Aurora.

    Ich hab dich schon verstanden :D
    Im Fluss ist es nicht ganz, aber dafür ich auch nicht der Typ.
    Eher so die Wildwasserbahn, aber egal wie, ich schwimme weiter !

    Ja, Daggi, wir haben uns weiterentwickelt, und Du hast wahrscheinlich Recht, dass die Veränderungen automatisch kommen werden.
    Ich muss nun auch mal wieder etwas Vertrauen haben und Dinge auf mich zukommen lassen.

    Lg nici :wink:

  • GuMo an alle,

    die letzten Tage waren gut. Ich bin zwei Freundinnen unterwegs gewesen und es tat gut. Klar unsicher bin ich hier und da schon noch, aber ich spür: ich bin auf dem richtigen Weg.
    Ich muss ja das gelernte (>"nein"sagen) ja auch schließlich mal umsetzen.
    Dieses Problem hat meine Freundin auch, und das so ganz ohne Co.
    Auch im Geschäft hab ich die Ellenbogen gezeigt, und nach anfänglichem Missmut der anderen- siehe da :ich habs überlebt.

    Nun hab ich ca. 10 Tage noch Arbeitsstress vor mir, und dann erstmal frei, hurra. Ich wollte ein paar Tage mit den Kindern wegfahren, aber ob das klappt, steht noch in den Sternen.
    Egal, wird schon finanziell wieder besser werden, es fehlt uns ja an nichts.
    Nur das entsprechende Sommerwetter.

    Alles im Fluss, und ich versuch wieder etwas von der to-do-Liste anzugehn. Ich bin froh, dass ich da über die erste emotionale Schiene rüber bin.
    Nun im zweiten Teil geht es wirklich um mich. Wie ich mich fühle und erfahre. Und Erfahrungen sammle ich nun erstmal mit mir.
    Aber ich weiß, auf was es ankommt, und beginne mir zu vertrauen.

    XY versucht da immernoch was ins Feuer zu schmeissen,
    aber ich kann dem ganz gut begegnen. Klar, mal mit mehr Schmackes,
    aber schon mit dem richtigen Ziel im Visier.

    So, das wars von mir,
    und eigentlich ganz schön, nichts neues zu haben :wink:
    LG nici

  • Liebe Nici

    Oh, ist das schön langweillig ;) ;)

    Grade habe ich mir gedacht, mit unseren Veränderungen ist es wie mit unseren Kindern.
    Wir merken gar nicht wie die wachsen, erst wenn das Hosenbein mitten in der Wade aufhört, dann wird es für uns sichtbar.

    Ich denke manchmal (vor allen an den schlechten Tagen), Mensch Grazia, du bist so'n hoffnungsloser Fall, bei dir ändert sich nie was.
    Aber das stimmt gar nicht, wenn ich wirklich nachschaue, dann gibt es GROSSE Veränderungen, nur die schleichen sich so unbemerkt in mein Leben dass ich es gar nicht bemerke.

    In dem Sinne
    Liebste Grüße
    Grazia

    Da, wo du nur eine Spur im Sand siehst, da habe ich dich getragen...

  • lächel...bist mir ne liebe Wegbegleiterin geworden, Grazia
    ja, man sieht nur die unerledigten Dinge, und meist nicht das bisher Erreichte.
    Da muss man sich manchmal an der Nasespitze packen.

    "Hochwasserhose" der is gut, muss ich mir merken !
    Drück Dich,
    nici :wink:

  • liebe nici,

    Zitat

    Da muss man sich manchmal an der Nasespitze packen.

    ja, nici, das muss man. du hast allerdings ein richtig hübsches nasenspitzchen, das muss man dir schon lassen...lächel...*zwinker*

    gruß melanie

  • Hallo Nici,

    bin wieder da und lese einfach zu gerne bei dir...du bist so herzerfrischend ehrlich und das schätze ich sehr an dir.

    Und das mit dem Wegfahren mit den Kids...hmm...ich konnte auch nicht mit meinem wegfahren...doch weißt, man kann es sich auch Zuhause urgemütlich machen :wink:

    Drück dich mal
    LG Monty

    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen

  • Hallo ihr Lieben,

    ich bin gerade am puzzeln : ein Stück "wieder rein ins Leben", ein Stück "nein sagen", ein Puzzleteil "Freude" " Privatleben", usw.
    Es fügt sich zusammen. Manches Teil muss erst noch gesucht werden, aber ich weiß, es wird sich finden.
    Schön zu erkennen wie das Bild langsam wird.

    Am Montag wird XY kommen, da wir einiges zu besprechen haben.
    Da wird Er wahrscheinlich noch hie und da noch paar Pfeile verschiessen wollen, aber das kann ich einfach auf mich zukommen lassen.
    Etwas, was mich gerade vor mir selbst überrascht...> auf mich zukommen lassen <
    Bis hier war es ein langer Weg für mich.
    Klar, ich werd viell. auch nicht so ruhig und geduldig reagieren, wer weiß,
    aber ich weiß dass ich für mich da bin. Mich beschütze.
    Ein verdammt gute Gefühl : MICH auf MEINER Seite zu wissen.

    Ich denke, das ist oftmals der Knackpunkt : wie können wir uns helfen, wenn wir nicht auf unserer Seite sind.
    Da hilft alles Zureden nichts.

    LG und allen ein schönes WE,
    nici :wink:

  • liebe nici,

    Zitat

    Ich denke, das ist oftmals der Knackpunkt : wie können wir uns helfen, wenn wir nicht auf unserer Seite sind.
    Da hilft alles Zureden nichts.

    das ist ja häufig das dilemma. wer nicht bei sich selbst sucht, wird sich selbst nicht finden.......

    lieben gruß melanie

  • Ich hab gestern ein bisschen bei mir gelesen,
    da kamen mir Tränen, Lächeln und auch Erleichterung.

    Viele Stationen hab ich durchlaufen. Und ich konnte lesen, wieviel ich bereits erreicht habe.
    Das ist einem garnicht so bewusst.
    Nun hab ich nicht mehr mit Ihm zu tun, nicht mehr mit der Problematik der Alkoholsucht, oder des häuslichen Unfriedens,
    nun geht es nur noch um Mich.
    Aber was heisst hier NUR noch. Es ist gut zu wissen, dass ich mir einen Wert gebe. Mich um mich kümmern darf.
    Ich lern mich ein Stück weit neu kennen. Mit allen Höhen und Tiefen.
    Absolutes Neuland für mich.

    Danke euch für die Unterstützung, die A..tritte, die Schulterklopf, und die Äpfelchen vom Erkenntnisbaum.
    Schönen Sonntag noch.

    LG nici :wink:

  • So. Nun hab ich erstmal Urlaub...Year :D
    Ich werde es mit gut gehen lassen und mal sehen viell. auch ein kleiner Tapaetenwechsel.
    Jetzt könnte auch mal einer das "Sommerwetter" einschalten, bitte.
    Na ja egal, wir machen was draus.
    Und ich bin auch für mich unterwegs, jeden Tag, und in meinem Rucksack hab ich ganz viel für mich dabei...
    Ich achte auf mich. Auf das was ich bereit bin zu geben, nicht möchte und dann auch ablehne, ...
    An vielen Ecken und Enden seh ich nun was nie in Ordnung war, und wie ich bereit war mich zu verbiegen, um das alles zurecht zu machen.
    Aus dem was nicht ok war entstand dann für mich der Druck es zurecht machen zu müssen, für andere, und für mich.
    Nun kann ich immer mehr erkennen, das manches nicht i.O. ist, was ich einfach nicht beeinflussen kann, oder muss/will.
    Das manches von anderen geändert wird, oder halt nicht, ganz ohne mein Einfluss.

  • Momentan hab ich an vielen Stellen die Möglichkeit die hier erlernte Therorie in die Praxis umzusetzen...puhhh...immer wieder eine Zerrissenheit, die ich da spüre : soll ich, soll ich nicht.
    Aber nun muss ich auch mal umsetzen, was ich ja eigentlich schon kapiert habe. Das macht etwas Angst, fühlt sich richtig an, aber halt noch nicht gut.
    Ich hab immernoch meine Fühler in Richtung Gefühlswelt der anderen ausgestreckt, setz dieses aber nun nicht an erster Stelle, sondern die meinen. Nur schwer diese zu erkennen, die eigenen.
    Auch lass ich immer mehr los, lass es laufen. Ich hyperventilier nicht mehr so, aber ein Pusten ist schon noch da :oops:
    Ich seh die Mechanismen, die mich zu dem gemacht haben, der ich bin.
    Seh sie mir erstmal passiv an, um dann entsprechend zu reagieren, mit Bedacht und mit einem Schutzschild in der Hand.
    Ja, es ist für mich besser, nicht mehr so impulsiv auf Sachen zu reagieren, weil dann der Schuss meist in die falsche Richtung ging.
    Und wie erschreckend es doch ist, dass ich da meinen Co-Wirkungskreis in so vielen verschiedenen Bereichen ausgelebt habe.
    Es scheint fast so, als hätte ich mir mein Lebensprojekt "rette einen Abgestürzten" ausgesucht um mich meiner Unzulänglichkeiten nicht stellen zu müssen.
    Ist ja doch angenehmer die Fehler anderer zu analysieren, wie sich selbst im Spiegel zu betrachten.
    Das was ich da sah, gefiel mir anfangs überhaupt nicht,
    und auch die Schuld bei sich zu suchen, wo ich doch den Schuldigen schon ausgemacht habe, kratze doch sehr am Ego.
    Aber es hilfft ja nüschts, ich muss mit mir noch ne Weile auskommen :wink: und will es ja auch.

    Schönes WE euch allen,
    nici

  • Hallo!

    Ich spüre das auch sehr stark im Moment. Er der Böse ich die Gute, das funktioniert auch vor mir selbst nicht mehr. Aber es ist erschreckend! Ich bin ein Teil des Ganzen. Und jetzt wo es sich löst bin ich immer noch nicht " Schwups" wieder gesund. Es liegt soviel Arbeit an mir selbst vor mir. An manchen Tagen möchte man weglaufen, aber vor sich selbst funktioniert das nicht so gut! :)

    Liebe Grüße Clärchen

    Das Leben muss nicht immer perfekt sein, um wundervoll zu sein❤️

  • Liebe Nici

    Diese Erkenntnis war auch für mich sehr schmerzhaft aber auch irgendwie sehr wichtig und befreiend. Ich musste mich damit auseinandersetzen und das Bild von mir nochmal von neuem malen. das alte Bild war nur schein und trug, also musste ich die Realität sehen.
    Als sich der Schleier unter den Namen "Ich-Opfer" verzogen hat, musste ich mich sehen wie ich wirklich bin.
    Puh, war das schmerzhaft und... überraschend.
    Ich glaube, es war die Grundvoraussetzung um mich selbst kennezulernen. Es gibt Sachen wo ich sage, das ist absolutes No go. Daran arbeite ich um die zu ändern. Was wiederum hilft mir mich so anzunehmen wie ich bin. Und gerade da bin ich angekommen. Mich zu erkennen, wie ich wirklich bin und mich so anzunehmen, weil ich so ok bin. Nicht perfekt, nicht gut und nicht böse, Ich bin Grazia, Ich bin Ich. Da fällt mir ein Satz ein - wie passend : "Bin wie ich bin, Jemand muss so sein"
    Genau so ist es, es muss auch eine Grazia sein, mit all ihren Macken und Liebeswürdigkeiten, eine einzigartige Mischung die es nur ein einziges mal auf der Welt gibt.

    In dem Sinne
    LG Grazia

    Da, wo du nur eine Spur im Sand siehst, da habe ich dich getragen...

  • Hallo Clärchen und Grazia, und alle anderen,

    ja verstecken kann man sich nicht vor sich, oder besser gesagt, dass will ich nicht mehr. Denn das ging durchaus ! > ablenken von sich.

    Ja, ich begebe mich immer mehr raus aus der Opferrolle
    und hinein in eine Neue.
    Xy war vor Tagen da, und da konnte ich sehen, wie sehr auch Er in seiner Rolle feststeckt. Diese immer wiederkehrende Suche nach den Co-Knöpfen.
    Ja es ist teilweise erschreckend diese bisherigen Muster zu erkennen,
    aber es tut auch gut, so weit zu sein, dass man sich nicht mehr blenden lässt,
    und diese Rollen nicht mehr auslebt.
    Es macht einen auch ein bisschen stolz, sich und auch anderen die Grenzen zu zeigen und sich langsam bequem zu machen in der neuen Rolle.
    Auch wenn es teilweise noch zwickt und zwackt, der Raum wird größer.
    >Bin wie ich bin, Jemand muss so sein< lach Grazia, nunja hier gibt es auch keine die meinen Platz haben möchte, also muss ich selber ran.

    LG nici :wink:

  • Liebe Nici,

    stimmt, du bist wie du bist und du bist goldrichtig :wink: gehe weiter so und du wirst bald bei dir sein.

    LG und noch einen schönen Abend
    Monty

    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen

  • Du bist sehr lieb Monty, danke Dir und geb das gerne an Dich zurück :D

    Ich geh nun auch ein paar Tage mit den Kleinen weg und freu mich.
    Und in meinen "Koffer" pack ich nichts als Spaß und Freude, und lass das "Gehirnwichsen" (... tztztz Melanie, deine Ausdrucksweise
    :wink: ) zu Hause.
    Ich werde auf mich aufpassen, ganz ohne Druck, einfach so, weil ich es mir Wert bin, und die freien Tage genießen.
    In 2 Tage gehen wir los, also noch genug Zeit hier bei uns in der Wohnung einen Hitzschlag zu bekommen.
    Aber wir wollten ja besseres Wetter.

    Stück um Stück merk ich wie ich lebe ohne mich zu verbiegen.
    Keiner reisst mir den Kopf ab, und ich beginne an verschiedenen Fronten mein Territorium neu abzustecken.
    Erst Millimeter-mäßig und nun werd ich schon dreister und formuliere schon meine Wünsche ungeachtet was mein Gegenüber fühlt.
    Naja nicht gerade ungeachtet, aber nun mach ich meinen Gefühlen den Platz in der ersten Reihe frei, dann kommen alle anderen.
    Ihr seht ich strecke mich nach dem Schalter...und werde immer läännnnnger. (Der Schalter zum Abschalten alter Mechanismen.)

    LG nici

  • Liebe Nici,

    ich wünsche dir tolle Tage...geniesse sie und bleibe auf deinem Weg.

    Ähm...wolltest du nicht dieses Jahr mal nach Berlin kommen :oops:

    LG Monty die jetzt gleich arbeiten geht...stöhn :wink:

    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen

  • Liebe Nici,
    ich wünsche Euch einen wunderschönen Urlaub, einen, an und in dem die "neue" Nici sich einfach selber leben kann.

    Ja, liebe Nici, es ist erstaunlich, wie sich vieles festigt und fast unmerkbar für einen selber neue Strukturen gelegt werden. Komischerweise solche, die man/frau nie für möglich hielt.

    Alle paar Monate mal hole ich mir wieder Lektüre vor, die ich damals in der Trennungszeit zu mir genommen habe über schwierige Beziehungen. Ich merke dann im Nachhinein wie ich bei neuen Kontakten mich doch besinne auf das was ich hart übers Leben gelernt habe. Ich merke, daß ich immer wieder zu mir selber komme und mich nicht mehr einlullen lasse.

    Ich denke, ebenso ist es bei Dir.

    Erhol Dich gut, laß Dich schön "färben" aber bitte ohne Sonnenbrand, bis bald

    Lieben Gruß von Daggi

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