Wie gehe ich mit Abwertung um?

  • Hallo liebe Forengemeinde,

    leider ist es oft so, dass man (auch ich) von anderen Menschen abgewertet wird. Sowas kann in kleinem Stil mit Randbemerkungen erfolgen oder auch im großen Stil in Mobbing ausarten.

    Meist hat dies nichts mit einem selber zu tun, aber bis man dahinter gestiegen ist, kann der Selbstwert schon ganz gut angekratzt sein. Früher habe ich es oft gar nicht realisiert und habe eine Abwertung gleich auf mich bezogen. Heute bin ich besser sensibilisiert und es brauchen nur ganz kleine Sätze zu sein, wo es bei mir schon anfängt zu jucken. In der Situation tue ich mich aber oft noch schwer, eine Abwertung als solche zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.

    Meine Fragen an Euch sind:

    - Warum denkt Ihr, dass man abgewertet wird oder jemanden abwerten muß?

    - Wie geht Ihr in einer Situation damit um, wenn Ihr merkt, dass Ihr von Eurem Gegenüber abgewertet werdet?


    Ich freue mich auf einen konstuktiven Austausch.


    Gruß

    BC

  • Hallo BlueCloud,

    mit zunehmender Trockenheit und der damit verbundenen Arbeit an mir ist mein Selbstbewusstsein gewachsen, was eine Abwertung von Außen gar nicht mehr die Angriffsfläche bietet wie zu nassen Zeiten. Ich mag mich trocken sehr viel lieber. Kann mich gut annehmen, so wie ich bin.

    Zitat von BlueCloud

    Warum denkt Ihr, dass man abgewertet wird oder jemanden abwerten muß?

    So wie du es schon schreibst:

    Zitat von BlueCloud

    Meist hat dies nichts mit einem selber zu tun...


    ...

    Zitat von BlueCloud

    Wie geht Ihr in einer Situation damit um, wenn Ihr merkt, dass Ihr von Eurem Gegenüber abgewertet werdet?

    Für mich kommt das drauf an, wie nahe mir mein Gegenüber ist. Ob ich mir die Mühe mache und meine Energie investiere, vom Gegenteil zu überzeugen. Entweder suche ich ein Gespräch, oder ich lasse mein Gegenüber in der Meinung über mich, weil es mit mir ja nix zu tun hat. Es betrifft mich nicht.

    Maria

  • Hallo Maria,

    danke für Deine Antwort.

    Zitat

    Für mich kommt das drauf an, wie nahe mir mein Gegenüber ist. Ob ich mir die Mühe mache und meine Energie investiere, vom Gegenteil zu überzeugen. Entweder suche ich ein Gespräch, oder ich lasse mein Gegenüber in der Meinung über mich, weil es mit mir ja nix zu tun hat. Es betrifft mich nicht.

    Ich befinde mich gerade mitten in diesem Prozeß. Ich bekomme zwar in der Situation mittlerweile mit: "Halt - Stopp - da stimmt was nicht", aber kann es noch nicht so einordnen - des kommt dann immer erst später. Bis zu dieser Erkenntis schlage ich mich natürlich dann mit diesem schlechten Gefühl rum, weil ich noch nicht ganz genau weiß - hat es was mit mir zu tun oder mit dem Anderen. Aber auch wenn ich nachfrage, kann ich von meinem Gegenüber ja nicht erwarten, dass er sehr über seine Aussagen reflektiert und überhaupt merkt, dass er gerade einen Film abspult und in der Realität ist es ja oft so.

    Im Moment hadere ich damit sehr.


    Gruß

    BC

  • hallo bluecloud

    ich kenn diese gefühl auch zur genüge. es dauert auch ne weile bis man mit sowas zurecht kommt. mich hat das auch lange beschäftigt und ich habe erkannt, das es in den aller meisten fällen so ist, das der abwerter selbst kein großes selbstwertgefühl hat. denn durch das abwerten eines anderen werte ich mich ja im gegenzug selbst auf. wenn ich mich selbst gut finde, wenn ich meinen platz gefunden habe, wenn ich zufrieden bin, dann habe ich es gar nicht nötig andere abzuwerten. diese sichtweise hat mir sehr geholfen mit meinen gefühlen bei solchen aktionen klar zu kommen. wer andere klein macht um selbst was sehen zu können, der kann nicht sonderlich groß sein. wer wirkliche größe hat, der akzeptiert andere wie sie sind. ich muß nicht jeden menschen mögen, aber ich muß nicht die die ich nicht mag schlecht machen.

    menschen die dich erniedrigen sind es in der regel nicht wert das du über sie nachdenkst. solche menschen ziehen einen eher runter, und das braucht man, grade am anfang, nun wirklich nicht auch noch. der einzige mensch dem du alles recht machen mußt bist einzig und allein du selbst.

    doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Hallo BlueCloud,

    Zitat

    Ich befinde mich gerade mitten in diesem Prozeß. Ich bekomme zwar in der Situation mittlerweile mit: "Halt - Stopp - da stimmt was nicht", aber kann es noch nicht so einordnen - des kommt dann immer erst später. Bis zu dieser Erkenntis schlage ich mich natürlich dann mit diesem schlechten Gefühl rum, weil ich noch nicht ganz genau weiß - hat es was mit mir zu tun oder mit dem Anderen.

    Diesen Prozess kenn' ich auch. Was aber nicht zwangsläufig was mit einer gewollten Abwertung zu tun haben muss - so denk' ich.
    Eher mit der Unterscheidung Meins/Deins? Gebe ich dadurch einer möglichen Abwertung vielleicht einen Raum - weil ich unsicher bin was mich betrifft?

    Maria

  • Hallo BC,

    ich weiß nicht ob es in jedem Fall eine Abwertung ist, oder ich in dem Moment nur so sehe/ sehen will.

    Wenn mein eigenes Selbstwertgefühl nicht stimmig ist, bin ich auch sehr sensibel und lege jedes Wort auf "die Goldwaage", versuche zu interpretieren und analysieren.

    Wenn ich weiß was ich kann und wer ich bin, dann juckt es mich nicht.

    Ich für mich kann mich nur selbst abwerten, aus Kritik kann ich, wenn ich will, lernen.

    die kawi

  • Hallo Bluecloud,

    ich hatte vor noch nicht allzu langer Zeit mal die Situation, dass ich plötzlich und unerwartet von jemandem heftig angepöbelt und beleidigt wurde. Dies war auch gerade in einer Zeit, in der ich ziemlich angeschlagen war, denn eine gute Freundin von mir war verstorben und lag noch nicht unter der Erde und mir selbst stand unmittelbar eine nicht einfache Operation bevor.

    Dann habe ich über das Verhalten des Menschen nachgedacht, der mich so aggressiv angepöbelt und beleidigt hatte. Ich dachte mir, der Mensch wird es nötig haben zu versuchen, mich für sein eigenes Unvermögen benutzen zu wollen. Mir fiel ein, dass es wohl an dessen eigenen, kranken Mustern und Strukturen liegen mag.

    Also am besten ist es m.E., solche Menschen zu ignorieren und zu meiden. Ärgerlich ist es allemal, gerade wenn man selbst am Boden liegt bzw. sehr dünnhäutig ist.

    Das ist meine Meinung in Kürze zum Thema.

    LG zerfreila

  • Hallo Blue Could,

    Zitat


    Warum denkt Ihr, dass man abgewertet wird oder jemanden abwerten muß?

    Zitat

    Meist hat dies nichts mit einem selber zu tun...

    ist das so? Es hat immer was mit mir oder mein Tun zu tun .

    Zitat

    Wie geht Ihr in einer Situation damit um, wenn Ihr merkt, dass Ihr von Eurem Gegenüber abgewertet werdet?

    für mich kommt es einfach drauf an wer mich oder was mich abwertet. Kennt mich derjenige und ich weiß in etwa die Motivation seinen Tuns , dann unterscheide ich, ob ich oder die andere Person ,die Ursache für mein Empfinden ist. Wenn ich es ignorieren würde ,würde ich mich auch mit ignorieren und immer wieder im Kreis drehen.

    In der Sucht wäre ich heute noch nass , wenn ich nicht abgewertet oder mich selbst abgewertet hätte.

    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo BC,

    Wenn mir gegenüber jemand grob beleidigend auftritt, nehme ich dies nicht als Abwertung an. Das kann ich bei meinem Gegenüber lassen. Ob der das aus mangelndem Selbstwert macht oder anderen Gründen ist mir dabei ziemlich egal.

    Unterschwellige Anspielungen und Äusserungen kann ich mittlerweile immer besser hinterfragen. D.h. ich suche dann das Gespräch, da es ja auch in meiner Deutung liegen kann, wenn ich etwas als abwertend empfinde. Dabei habe ich festgestellt, dass manche Menschen einfach nur gedankenlos sind.

    Mit steigendem Selbstwert erlebe ich solche Situationen aber immer seltener. Ganz ausschliessen, dass ich mich von Abwertung verletzt fühle kann ich jedoch nicht. Es ist aber immer wieder eine gute Übung für OM. 8)

    LG Sundra

  • Hallo BlueCloud,hallo Forianer,
    ist ein echt heikles Thema für mich.Ich kann damit garnicht umgehen.Kommt auch auf die Situation drauf an und ob es unter die Gürtellinie geht.Hab ich gute Laune kann ich sowas auch ganz selbstironisch kontern.Kann auch sein das eine Bemerkung mich runterzieht,weil diese nicht meinen Selbstbild entspricht.Ich bin ein innerlich nicht zerissener,aber doch ein unsicherer Mensch das muß ich schon sagen,auch wenn ich im Laufe meines Lebens gelernt habe das gut zu verstecken.Gruß K.U.D.68

  • hallo zusammen,

    für mich stellt sich dire frage warum fühle ich mich abgewertet folgendermassen. früher haben mich eben häufig die aussagen betroffen gemacht, von welchen ich selbst nicht so richtig wusste, das ich da ein defizit drin hatte. mit steigendem selbstbewusstsein war ich dann mehr und mehr in der lage dieses mich abgewertet fühlen zu erkennen und zu benennen. ich fülte mich dann abgewertet, wenn ich selbst in diesem punkt ein defizit für mich sah und mich eben selbst damit nicht wohl fühlte.ich bin sehr perfektionistisch vernlgt und lebte diesen aus. kleinigkeiten die ich nicht perfekt konnte machten mich fertig und ich machte mich selbst nieder dafür. ich wollte dieses aber nicht sehen und erkennen geschweige denn daran arbeiten und stellte fest das ich das abwerten dann als schutzreation für mich brauchte damit der mir gegenüber ja nicht zu nahe kommt.(er könnte j recht haben mit seiner aussage und dann würde ich mich noch schlechter fühlen)

    das eben das nicht auf den tisch kommt von dem ich selbst wusste das es nicht so ok ist so zu tun, konnte aber lange zeit nichts dafür tun, ds sich das ändert.

    beim mich selbst wahrnehmen begann das dann sich zu ändern. ehrlichkeit mir gegenüber half mir meine defizite auch anzuschauen und zu verändern.auch teilweise so als gegeben zu akzeptieren, das ich in dem moment wo ich früher mich noch agewertet fühlte heute selbstrefflektiert reagieren kann und mich auch solche aussagen eingehen kann. manchmal ist es so, das er mir gegenüber es sogar gut meinte und ich sogar was daraus lernte. darin bin ich heute wesendlich stabiler geworden.


    den anderen teil, das mich abwerten weil mich einer nicht mag und mich nieder machen will, das lass ich stehen als seins. auch hier spür ich doch, wie der andere zu mir steht. negative menschen lss ich nicht mehr an mich ran.auch deren aussagen sind mir egal geworden

    lieben gruß melanie

  • Hallo alle miteinander,


    ui - danke für die vielen Antworten. :)

    Für mich ist es schon erstaunlich, wie oft im Alltag die Abwertung gebraucht wird. Früher ist mir sowas gar nicht aufgefallen. Wahrscheinlich, weil es normal für mich war, mich selber abzuwerten.

    Erst Vorgestern bin ich wieder damit konfrontiert worden. Es ging darum, dass jemand wohl nicht in der Lage war, ein freiwillig übernommenes Amt so auszufüllen, wie ein anderer dies von ihm erwartete. Da wurde gewertet, geurteilt und Schuldzuweisungen erteilt bis zum Erbrechen, anstatt einfach zu sagen: er war wohl anscheinend damit überfordert. Sowas kann ich in meinem Prozeß überhaupt nicht hören und meist würge ich so ein Gespräch dann meist ab.

    Aber auch Gedankenlosigkeit ist ein großer Aspekt, wie ich finde. Wobei ich nicht gerne mit Menschen kommuniziere, die mit Abwertungen arbeiten. Ist ja auch so ein Rethorik-Trick in der Arbeitswelt: erst jemanden abwerten und dann wieder aufbauen. Damit kann man Menschen wohl zu Höchstleistungen antreiben.

    Alles in allem ist die Abwertung wohl gebräuchlicher Alltagsgegenstand. Und - je nach dem, in welchem Stadium man für sich selber ist - mehr oder weniger störend. Es gibt Tage, wo ich voll und ganz in mir bin, da prallt sowas an mir ab - ich kann mir mein Gegenüber anschauen und weiß sofort:"Ok - der/die Person kann einfach nicht anders" - aber es gibt auch die anderen Tage, wo ich gar nicht so recht weiß, was da gerade abläuft. Und diese Tage hirnen dann sehr in mir. Am liebsten hätte ich eine Strategie, die ich in solchen Fällen anwenden kann.

    Gruß

    BC

  • Hallo BC,

    ich denke nicht, dass Ab-Wertung ein gebräuchlicher Alltagsgegenstand ist, sondern eher die Wertung allgemein.
    Die ist ja nun mal auch in jedem drin.
    Das, wozu du Abwertung sagst, ist für mich vielleicht gar nichts und ganz normal. Für jemand anders ist es Gedankenlosigkeit und für noch jemand anders ist es ein Indiz für Aufmerksamkeit. Keine Ahnung.

    Mag sein, dass mir Abwertung in der Form, wie du sie erlebst, auch täglich begegnet. Ich nehme sie aber anders wahr.
    Das ist natürlich auch bei mir tagesformabhängig.

    Gruß Penta

  • Hallo Penta,

    mmmhhh - ich bin das erste Mal drauf aufmerksam geworden, als ich entdeckte, dass ich in meiner Kindheit immer das Gefühl vermittelt bekam:"Du bist nicht ok so wie Du bist". Dies geschah nur in Form der Abwertung und hat sich in meinem Unterbewußtsein so manifestiert, dass ich des im Erwachsenenleben gar nicht mehr so mitbekommen habe. Was sicherlich auch ein Grund für meine Trinkerei war. Wenn eine Abwertung statt gefunden hat, versuchte ich es sofort so zu biegen, dass ich gefiel - war schon verdammt anstrengend diese Maskerade. Da habe ich auch gar nicht geschaut, von wem oder aus welchem Grund so eine Bemerkung bei mir einschlug, sondern habe direkt und unbewußt darauf reagiert. Jetzt filtere ich schon und versuche ganz genau hinzuhören und hinzuschauen. Ist aber auch ziemlich anstrengend - aber wohl nötig, um mir ein dickeres Fell zuzulegen und unterscheiden zu lernen: ist dies jetzt meins oder seins/ihrs.

    Denn ich will mich nicht mehr durch ein paar unbedachte Worte anderer schlecht fühlen.


    Gruß

    BC

  • Hallo BC,

    Deine Gefühle fangen bei Dir an und hören auch bei Dir auf. Ebenso wie Du es empfindest.
    Ums mal anders auszudrücken, so sollte es sein.

    Nur ich allein kann und muß entscheiden, was für mich gut ist und was ich nicht an mich ran lasse und was ggf. auch für mich aufnehme.

    Ich kann weder meine Umwelt ändern, noch kann ich Menschen ändern - aber ich kann etwas dafür tun dass es mir gut geht. Es fängt bei mir an und hört bei mir auf.

    die kawi

  • Hallo Penta,

    Zitat

    sind es die Worte der anderen, die dich schlecht fühlen lassen?


    Es geht mir um das Thema Abwertung, wie ich es erkenne und inwieweit ich mir heute Schuhe nicht mehr anziehe, die ich mir früher angezogen habe.

    Es geht mir nicht um das Thema, wie ich etwas interpretiere, sondern um die wirkliche Abwertung, wie sie tagtäglich vorkommt. Z. B. ruft ein wütender Kunde bei mir an und beschimpft mich persönlich - obwohl es um eine sachliche Geschichte geht. Der Arbeitskollege macht abwertende Bemerkungen mir gegenüber, weil ihm meine Arbeitsweise nicht paßt. Sowas meine ich.


    Hallo Kawi,

    Zitat

    Ich kann weder meine Umwelt ändern, noch kann ich Menschen ändern - aber ich kann etwas dafür tun dass es mir gut geht. Es fängt bei mir an und hört bei mir auf.

    Ist mir auch klar - Deine Aussage ist mir etwas zu allgemein, mich würde eher der Weg interessieren, wie Du dahin gekommen bist, anders zu fühlen. Wobei ich aus dem Stadium längst raus bin, andere ändern zu wollen.

    Gruß

    BC

  • Hallo BC,

    Zitat von BlueCloud

    Es geht mir nicht um das Thema, wie ich etwas interpretiere, sondern um die wirkliche Abwertung, wie sie tagtäglich vorkommt. Z. B. ruft ein wütender Kunde bei mir an und beschimpft mich persönlich - obwohl es um eine sachliche Geschichte geht. Der Arbeitskollege macht abwertende Bemerkungen mir gegenüber, weil ihm meine Arbeitsweise nicht paßt. Sowas meine ich.


    ich auch.
    In dem Moment, in dem du die "Info" in Empfang nimmst und sie für dich verarbeitest (interpretierst), wird sie doch erst zur Abwertung.
    Wenn sich jemand an dir austobt, ist es dein Ding, auf diesen Kampf einzusteigen oder eben nicht.
    Mir wird deshalb in letzter Zeit manchmal Gleichgültigkeit nachgesagt.
    Is mir aber relativ..., denn mir geht es damit recht gut und ich fühle mich nicht abgewertet.
    Manche Dinge sind es mir wert, geklärt zu werden. Andere nicht.

    Schöne Zeit dir noch!
    Penta

  • Hallo BlueCloud,

    Zitat

    mich würde eher der Weg interessieren, wie Du dahin gekommen bist

    bei mir war's schon ähnlich wie jetzt aktuell bei dir. Über das bewusste Hinschauen und klar machen, was da überhaupt abgeht (und nicht mehr als diffuse unterschwellige Stimmung, die sich an dir festpappen will) ... gepaart mit eigenem steigendem Selbstwert war irgendwann eine Gelassenheit und ein inneres unterbewusstes Einsortieren in Meins/Deins da. Dann prallen diese "Abwertungen oder Meinungen" irgendwie besser ab oder kommen gar nicht mehr so nah ran. Ist so... jedenfalls bei mir.

    Ich denk' du bist da schon richtig unterwegs...sei weiter gut zu dir und dann kommt das aus dem Bauch heraus.

    Maria

  • Ach ja... habe ich eben vergessen hinzufügen...

    Manchmal hilft es mir einem wütenden Kunden z. B. (die kenne ich nämlich auch) direkt freudlichst drauf anzusprechen, ob es nicht auch in einem anderen Ton ginge... ;) oder anders formuliert... Grenzen setzen - wenn's zu arg wird.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!