Alles könnte gut sein, trotzdem tut alles weh

  • Hallo zusammen,

    Aurora, ich habe mich bisschen doof ausgedrückt. Ich sage das ihm ja so, dass ich zur Zeit nichts fühle. Ob das 100-prozentig so bleibt, wollte er wissen und das kann ich nun noch nicht sagen. Er will das nicht hören, ich soll doch positiv denken. Das hat doch nichts mit denken zu tun. Ich fühle das so.

    Wir fahren jetzt erst mal in den Urlaub. Habe mir vorgenommen, wenns danach noch nicht besser ist, ihm zu sagen, das es nicht mehr geht mit uns.
    Wir hatten ja gesagt, dass wir dann eine Lösung für alle finden wollen. Auf jeden Fall möchte ich aber unser Kind in Ruhe die Ausbildung beenden lassen (geht bis Mitte nächsten Jahres), dann bin ich beruhigter und dann ist auch alles besser realisierbare. Ene andere Lösung fällt mir im Moment nicht ein.


    Leonia, Er war ganz und gar nicht pflegeleicht. Er hat zwar viel geschlafen, aber wenn er wach war, war er nicht apatisch, sondern meistens biestig, ein echtes Kettensägeninstrument, zu mir und zu den Kindern, na spätestens als sie pupertär waren und ihre eigene Meinung hatten.
    Da hat man irgendwann nicht mehr den Drang zu helfen, eher wegzulaufen.
    Weh tut es erst jetzt, wo versucht, alles wieder gut zu machen.
    Werde nach dem Urlaub mal sehen, ob ich eine passende Therapie für mich finde.

    Danke für die Urlaubswünsche

    LG Eklisee

  • Hallo eklisee,

    Zitat von eklisee

    Weh tut es erst jetzt, wo versucht, alles wieder gut zu machen.

    was tut denn genauer weh? Wie könntest Du den Schmerz, den Du fühlst, in einem oder mehreren kurzen Sätzen beschreiben?

    Herzliche Grüße
    Leonia

  • Ach Leonia, bist ja auch noch wach,
    bin noch bei beim Kofferpacken.

    Ja, was tut weh, könnte ich einen Roman drüber schreiben.
    Ganz kurz? Es tut weh,
    -dass es alles so kommen musste, er war mal meine riesengroße Liebe,
    -dass er erst jetzt aufwacht, wo alles kaputt ist und ich nichts mehr fühle,
    -dass ich ihm wehtun muss, jetzt wo doch alles gut werden könnte,
    -dass ich mich eigentl in jemand anderen verliebt habe, vor dem ich aber weggelaufen bin,
    -dass man schon viel früher was hätte unternehmen müssen u. nicht glauben,dass meckern, drohen u. betteln hilft (man vergeudet wertvolle Jahre)
    -dass ich wahrscheinlich fast mein ganzes Leben über den Haufen werfen muss und ziemlich viel aufgeben muss, woran mein Herz zu doll hängt, wenn ich frei sein und mich besser fühlen will,

    und dass wie auch zu Alkzeiten ihm es nicht passt, dass ich jetzt noch rumlunger und nicht fertig werde, hier noch an meinem Notebook sitze usw. u. sofort, aber das tut nicht weh, das nervt nur.
    So bin ich eben u. ich kenne viele Frauen von der Sorte. Er kann doch schlafen gehen, anstatt rumzuwundern.
    Die jenige, die morgens immer wartet bin ich.


    Vielleicht warst du noch nicht solange in Alkzeiten mit deinem Partner zusammen, dass du noch die Kraft hast dafür zu kämpfen. Bei mir kannst du sehen, was passiert, wenn man zu lange abwartet.


    Naja , will nicht rumjammern, bin dennoch optimistisch, dass ich das irgendwie in den Griff bekomme für mich.

    Es hilft sehr, dass ich in dem Forum Leute zum quatschen gefunden habe. Man traut sich je kaum noch, das Umfeld damit vollzulabern. So richtig kann sich sowieso keiner reinversetzen.

    Sclaf schön

    LG Eklisee :wink: [/b]

  • Hallo zusammen,

    bin wieder im Lande.

    Der Urlaub war schön. Ich habe es genossen, wir konnten in den letzten Jahren aus finanz. Gründen kaum Urlaub außerhalb machen.
    Wir haben viel zusammen unternommen, es hat auch Spaß mit ihm gemacht.
    Allerdings bestand nach wie vor das alte Problem, ...Die Nähe war mir zu viel.
    Es war eher so, als würde ich mit einem guten Freund oder Bruder unterwegs sein. Ich fühle mich nicht zu ihm hingezogen.
    Er wollte sich aber wie ein frisch verliebtes Päärchen mit mir bewegen, ständig Hand in Hand laufen ,immerzu kuscheln, Küsschen hier Küsschen da. Er hat geklebt an mir wie eine Klette.
    Immer wenn ich ihm zu verstehen geben wollte, dass ich das nicht kann, war er bockig. Er hat scheinbar gedacht, in der Woche muss alles gut werden. Ich habs geahnt, obwohl wir vorher Absprachen hatten.
    Trotzdem wollte ich am liebsten dort bleiben. Ich wusste nicht, auf welches "Zu Hause " ich mich freuen soll. Auch wenn ich es nicht fühlte, es wäre einfacher gewesen, die Gefühle kommen zurück u. alles ist gut, aber so geht es nun mal nicht.
    Aufrund meiner empfindlichen Haut, die von der Sonne gestern noch ganz schön mitgenommen war, durfte er mich gestern gar nicht mehr anfassen.
    Er ist jetzt völlig gekränkt.
    Toll, ich habs befürchtet, für ihn bricht eine Welt zusammen und ich fühle mich nur noch mies. Dabei wollten wir uns den Urlaub davon doch nicht versauen lassen. :cry:

    LG Eklisee

  • Hallo Eklisee

    Ich denke Alk - Problematik ist das eine, Partnerschaft/Liebe das andere.
    Obwohl miteinander natürlich verknüpft, sind an sich andere Baustellen.
    Auch ich lebte mit meinem Ex eher wie mit einem "Bruder". Da war, abgesehen von Alk, einfach nichts zu machen. Ich liebte ihn nicht, ob mit oder ohne Alk.
    In diesem Sinne, Antworte ehrlich für sich selber: willst Du mit diesem Mann zusammensein?

    LG Grazia

    Da, wo du nur eine Spur im Sand siehst, da habe ich dich getragen...

  • Hallo Eklisee,

    schön, dass Du wohlbehalten wieder zuhause angekommen bist und klasse, dass Du den Urlaub geniessen konntest. :)

    Dass Du Deinem Mann gegenüber wenig Nähe zulassen kannst, finde ich persönlich sehr nachvollziehbar. Denn er hat während seiner nassen Zeit sicher ganz viel Mist gebaut, Dich bestimmt oft und nachhaltig verletzt.
    Eigentlich müsstest Du, müsstet vielleicht auch Ihr die Chance dazu bekommen, das alles mit therapeutischer Unterstützung behutsam aufzuarbeiten, denke ich.

    Ich wollte Dir übrigens noch auf Dein letztes posting an mich antworten. Du hast geschrieben:

    Zitat

    Vielleicht warst du noch nicht solange in Alkzeiten mit deinem Partner zusammen, dass du noch die Kraft hast dafür zu kämpfen.

    Stimmt, so ist es vermutlich. Aber ich kenne auch die andere Seite der Medaille, die, mit der Du gedanklich bestimmt immer wieder liebäugelst: Trennung. Denn die habe ich früher öfter durchgezogen, wenn´s mit einem Partner nicht mehr so richtig funktioniert hat.
    Ich bin allerdings jetzt für mich zu dem Schluß gekommen, dass das auch nicht der Königsweg ist, da der nächste Partner oft nur andere Mängel und Macken hatte und es mit ihm insgesamt nicht unbedingt einfacher und leichter war.

    Heute denke ich, dass es vielleicht besser ist, nicht vorschnell die Flinte ins Korn zu werfen. Und gerade wenn der Partner trocken wird, bedeutet das erstmal für die Partnerin eine immense Umstellung. Denn der Partner ist vielleicht angespannter als früher, will mehr Nähe, erwartet mehr etc.

    Mein Freund z.B.: schläft nun deutlich weniger, ist viel mehr um mich rum, als vorher. Ich genieße das zwar momentan, könnte mir aber auch vorstellen, dass das ein anderer als nervig empfinden könnte.

    Ich habe derzeit viel Kontakt zu Leuten, deren ehemals nasser Partner trocken geworden ist. Aller erzählen davon, dass das anfangs für sie nicht nur schön, sondern auch oft sehr schwer war. Sie sagen, dass sie

    - immer wieder Angst vor einem Rückfall des Partners hatten und sie das sehr belastet hat,
    - der trockene Partner anfangs oft viel grantiger, angespannter und anstrengender war als vorher als nasser
    - sie sich erst daran gewöhnen mussten, ihr Co-Verhalten abzubauen,
    - sie ganz viel dafür arbeiten mussten, um eine neue Nähe zum Partner aufbauen zu können.

    Ich denke, dass gerade die erste Zeit, wenn der Partner trocken wird, ganz oft zum Stolperstein für die Beziehung werden kann und öfter auch ins Beziehungs-Aus führen kann. Weil sich einfach soo viel ändert und plötzlich vieles ganz anders ist als vorher.

    Ich bin gespannt, wie sich das alles bei Dir/ bei Euch entwickelt. Wünsche Dir jedenfalls alles Liebe und Gute. :)

    Herzliche Grüße
    Leonia

  • Hallo Grazia, hallo Leonia,

    danke für euren Beistand. Was soll ich sagen, im Moment bin ich hin und her gerissen und fühle mich völlig ausgelaugt, könnte mich verkriechen und an gar nichts mehr denken.
    Der Urlaub hat alles noch mehr durcheinandergebracht. Am liebsten möchte ich wieder dort hin, es war so schön, trotz allen partnerschaftl. Anstrengungen.

    Grazia schrieb:

    Zitat

    Da war, abgesehen von Alk, einfach nichts zu machen. Ich liebte ihn nicht, ob mit oder ohne Alk.
    In diesem Sinne, Antworte ehrlich für sich selber: willst Du mit diesem Mann zusammensein?


    Ja Grazia, gute Frage. Ich habe ihn mal abgöttisch geliebt. Nach all den Jahren der Hoffnung und immer wieder Enttäuschungen hat das einfach aufgehört.
    Klingt jetzt vielleicht gemein, aber er hat auch körperlich so abgebaut, ist so dürr u. alt geworden, so dass von dem Mann, der er mal war kaum noch was zu sehen ist. Es erinnert mich eher an den giftigen Stiesel, der er zu Alkzeiten war Ich fühle mich nicht zu ihm hingezogen. Ich bin so ein "Wuselwesen", wie meine Tochter immer sagt. Er war, als ich ihn kennengelernt habe auch so. jetzt ist eher ruhig. Bei ihm weiß man manchmal nicht, wozu hat er wirklich Lust u. was macht er nur mir zum Gefallen.
    Aber wir haben im Urlaub auch schöne Zeit verbracht. Zu Hause wurde dann alles durch ganz böse Disskusionen im Hinblick auf meine Distanz wieder zerstört. Ich habe mich dann ganz depri gefühlt u. bin allein zu dieser Sommerabendveranstaltung gefahren, wo wir gemeinsam hin wollten.

    Leonia schrieb:

    Zitat

    Aber ich kenne auch die andere Seite der Medaille, die, mit der Du gedanklich bestimmt immer wieder liebäugelst: Trennung. Denn die habe ich früher öfter durchgezogen, wenn´s mit einem Partner nicht mehr so richtig funktioniert hat.
    Ich bin allerdings jetzt für mich zu dem Schluß gekommen, dass das auch nicht der Königsweg ist, da der nächste Partner oft nur andere Mängel und Macken hatte und es mit ihm insgesamt nicht unbedingt einfacher und leichter war.

    Ja Leonia, wenn mann das alles so wüsste, wie es kommt. Ich habe auch Angst, dass ich es bereue, hier unser zu Hause zu zerstören und alles hinzuschmeißen. "Vorschnell die Flinte ins Korn werfen will ich ja nicht. Wie schon geschrieben, habe ich ja schon den ersten Ausbruch schon aufgeschoben, Habe aber das Gefühl mich durch meine Ängste immer weiter in die Sackgasse zu treiben. An neue Partnerschaft hatte ich bei meinem Ausbruchsversuch noch gar nicht gedacht, wollte nur meine Ruhe haben u. zu mir kommen. Das mir mal der Typ dazwischen gekommen ist, in den ich mich da verschossen habe, habe ich mir nicht ausgesucht. Das war einfach mal so, hat allerdings noch mehr durcheinander gebracht. Ich könnte ihn fast verfluchen. Allerdings, hätte es ihn nicht gegeben, würde mein Mann jetzt wahrscheinlich immernoch trinken.

    Das schlimme ist, ich habe hier nicht den Raum mich zu erholen. Wenn ich bei ihm nicht so funktioniere, wie er sich das vorstellt, gibts permanent Stress, zynische Sprüche und Anschuldigungen, später dann wieder Entschudigungen. Das ist das gleiche Muster wie zu Alkzeiten, einfach nur zum weglaufen.

    So das war jetzt ein halbes Buch voll Wirrwarr, weil ich selber nicht weiß, wie mir ist.

    LG Eklisee

  • Liebe Eklisee,

    Zitat

    Das mir mal der Typ dazwischen gekommen ist, in den ich mich da verschossen habe, habe ich mir nicht ausgesucht. Das war einfach mal so, hat allerdings noch mehr durcheinander gebracht. Ich könnte ihn fast verfluchen.

    nur mal so zu meiner Orientierung gefragt: Der Typ ist keine Option für Dich? Gäbe es theoretisch die Möglichkeit, dass Ihr beide eine Beziehung eingehen könnte oder ist der Mann gebunden oder kommt er aus anderen Gründen als Partner für Dich nicht in Frage?

    Zitat

    Das schlimme ist, ich habe hier nicht den Raum mich zu erholen. Wenn ich bei ihm nicht so funktioniere, wie er sich das vorstellt, gibts permanent Stress, zynische Sprüche und Anschuldigungen, später dann wieder Entschudigungen. Das ist das gleiche Muster wie zu Alkzeiten, einfach nur zum weglaufen.

    Vermutlich hat Dein Mann jetzt so richtig Angst, dass Du die Ehe beendest und verhält sich deshalb so klammerig. In Krisenzeiten zeigt man ja leider selten die Schokoladenseite, denn an die kommt man da ja nicht richtig ran... :cry:

    Trotzdem würde ich an Deiner Stelle versuchen, mich eindeutig gegen dieses Verhalten Deines Mannes abzugrenzen. Ihm klipp und klar sagen, dass er Dich damit erst so richtig von ihm weg und in die Flucht treibt. Ihm immer wieder, genau in dem Moment, wenn Du Dich bedrängt fühlst, klar "stop" sagen. "Stop", das ist mir jetzt zu viel, bitte nimm`z.B.: Deine Hand weg oder laß`uns z.B.: diesen Abend mal getrennt verbringen, weil ich das jetzt brauche".

    Liebe Eklisee, versuche bitte auch, irgendwas zu finden, was Dich aufbaut. Nur Dich, ohne dass Dein Mann dabei ist. Ich kann Dir dazu immer wieder Angehörigengruppen empfehlen. Mir tut das sooo gut, da ungestört und in geschütztem Raum erzählen zu können, was mir in Bezug auf meinen Partner einfach so durch den Kopf schießt.

    Denn, wenn der Partner trocken wird, dann ist das auch für die Partnerin kein Pappenstil. Das ist so`ne Umwälzung, da kann man Austausch und Unterstützung nur zu gut gebrauchen. :)

    Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Deine distanzierten Gefühle Deinem Mann gegenüber auch damit zu tun haben, dass Du, bevor er trocken wurde, endlich, nach einigen schlimmen Ehejahren an den Punkt gekommen bist, wo Du Dich trennen wolltest, an den point of no return, wo`s eigentlich kein Zurück mehr für Dich gab.
    Ausgerechnet da ist Dein Mann dann trocken geworden, ist aufgewacht, hat das Ruder rumgerissen. Das muss sich doch für Dich ein bißchen so wie früher anfühlen, als Dein Mann, der Alkoholiker immer noch einen überraschenden Trumpf in der Hinterhand hatte und Du als Partnerin regelmäßig in die Röhre schauen konntest, oder?

    Aber diesmal handelt es sich nicht um ein neues Spielchen eines nassen Alkoholikers. Diesmal gibt es wirklich eine Chance zur Verbesserung. Das würde zwar dauern und ziemlich viel Geduld von Euch beiden erfordern, aber jetzt könntet Ihr eine Beziehung unter ganz anderen Vorzeichen führen, ohne den Alkohol.

    Wichtig ist aber, dass Du Dich jetzt schon traust, Deine eigenen Bedürfnisse klar zu artikulieren und auch durchzusetzen. Der trockene Alkoholiker muss nicht mit Samthandschuhen angefasst werden, man kann ihm nicht ständig seinen Willen erfüllen, auch Du als Partnerin hast das Recht, für Deine Wünsche einzutreten und sie zu realisiern. :)
    Unabhängig davon, ob Dein Mann nun erstmal davon angetan ist oder nicht.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei. :)

    Herzliche Grüße
    Leonia

  • Liebe Leonia,

    Deine Worte

    Zitat

    Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Deine distanzierten Gefühle Deinem Mann gegenüber auch damit zu tun haben, dass Du, bevor er trocken wurde, endlich, nach einigen schlimmen Ehejahren an den Punkt gekommen bist, wo Du Dich trennen wolltest, an den point of no return, wo`s eigentlich kein Zurück mehr für Dich gab.

    Ja genauso ist es. Irgendwann hat man keine Energie für das ganze Theater. Es hat so viele hässliche Vorfälle gegeben, auch in Bezug auf meine Tochter und auch in dem Prozess, in dem er endlich aufgewacht ist. Ich schaffe das nicht mehr abzustellen. Meine letzte Amtshandlung sollte sein, ihn auf den Weg in die Therapie zu schicken. Danach wollte ich einen Schlussstrich ziehen. In meinem Fall hat sich das aber nun mal nicht so schnell realisieren lassen, jedenfalls nicht die räumliche Trennung. In die Schuldenfalle sollten wir nun nicht auch noch geraten, Und schnell mal das Haus verkaufen geht auch nicht, schon gar nicht, während er stationär in Therapie ist.
    Ich war hier lange Jahre Hauptverdiener, bis vor kurzem. Lange Zeit war er arbeitslos. Ich habe neben der Vollzeittätigkeit zu Hause auch noch fast alles allein gemacht, während er sich selbst bedauert hat.
    Ich will ihm das jetzt nicht mehr vorwerfen, aber es hat viel in mir kaputt gemacht.

    Was den anderen Mann betrifft: Ja vielleicht wäre das eine Option gewesen, wenn ich mir die Chance gegeben hätte, ihn näher kennenzulernen. Aber ich bin ja lieber 2 mal vor ihm weggelaufen. Das war noch in nassen Zeiten, schon vor etlichen Monaten. Da war nichts weiter, außer bisschen quatschen, tanzen und seine Annäherungsversuche, denen ich aber ausgewichen bin. Es war eigtl. nur ein Partyflirt. Ich bin manchmal mit Freundinnen unterwegs, um abzuspannen, mehr nicht.(Ausgehen mit meinem Mann endete meist in einer Kathastrophe.) Er wollte mich am nächsten Tag wieder sehen. Da ich aber auf dem Standpunkt war, dass ich mich, solange wir noch zusammen sind, auf keinen anderen Mann einlasse, hatte ich gedacht, das war mal schön für mein weibliches Ego (von meinem Mann kam ja nichts mehr) und ich vergesse das nach 3 Tagen wieder. Tja Pustekuchen, der Drang ihn wiederzusehen war groß. Ich fragte mich ,ob es Sinn macht, immer wegzulaufen und in meine kaputte Beziehung zurückzugehen. Vielleicht gibts da jemanden, der besser zu mir passt, der es schafft, mich da rauszutreiben. Ich wusste, in welchem Ort er wohnt, aber nicht wo. Einen Telefoneintrag gab es nicht und fragen konnte ich niemanden, weil ich in den Kreisen als "glücklich" verheiratet galt. Und er? Wenn er mich wirklich näher kennenlernen wollte, warum sollte er einer hinterherlaufen, die ihm erzählt, sie ist verheiratet, und sich nicht mehr blicken lässt? Als ich ihn nach einem halben Jahr wieder sah, hatte er jemand anders (sind nun aber scheinbar auch nicht mehr zusammen.
    Ich weiß nicht, was mich da so fasziniert hat. Vielleicht geht er mir nicht aus dem Kopf, weil er in unserem Leben so Schicksal gespielt hat, er solche Lebendigkeit ausgestrahlt hat. Was weiß ich, habe mich da wohl etwas zu doll reingesteigert und mir ein Bild gemacht,was er vielleicht gar nicht ist. Wie ich jetzt gehört habe, scheint er kein Kind von Traurigkeit zu sein. Ob es stimmt, weiß ich nicht. Vielleicht hat er auch noch nicht die richtige gefunden. Aber ich weiß nicht, ob ich das ausprobieren sollte, bringt nur noch mehr Frust.

    Wahrscheinlich habt ihr alle recht, ich sollte eine Therapie oder Selbsthifegruppe für mich suchen. Ich bin wohl doch nicht so robust, wie ich immer dachte. Allein werde ich das wohl nicht schaffen.

    LG Eklisee

  • Ach so, wollte noch sagen,

    zum Thema Grenzen setzen: Egal was ich mache, er kapiert es einfach nicht, wird immer bockig. Außer heute hat er mich mal nicht unter Druck gesetzt.

    LG Eklisee

  • Hallo Eklisee,

    ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen, denn ich habe ja selbst in diesem System festgehangen. Insgeheim wusste ich, ich will einfach keine Ehe, Beziehung mehr mit meinem Exmann, aber ich war schlicht und ergreifend zu feige, das auch öffentlich zu sagen! Immerhin hatte ich schon den Schritt der Trennung geschafft, dadurch hatte ich Raum für mich, das war sehr wichtig. Denn so stand ich nicht unter Dauerbeschuss, sozusagen. Denn mein Ex trank nicht mehr, aber alle anderen Verhaltensweisen waren so wie vorher. Meine auch...

    Ich hatte für mich viele Ausreden, warum ich ihn nicht "abschmettern" konnte. Denn er bestand beharrlich darauf, die Freizeiten zusammen zu verbringen, er setzte mich unter Druck, stritt herum. Wenn ich mal was alleine unternahm. Ich war schlicht und ergreifend nicht in der Lage, da Grenzen zu setzen. Ich war einfach zu feige dazu, was daraus für Konsequenzen entstehen könnten. Z.B., dass er dann verletzt sein könnte, und darum wieder anfangen könnte zu trinken. Dass er von sich aus Schluss machen könnte, eine andere Frau als Trösterin nehmen könnte. Und dass ich den Kindern da irgendwas nehmen könnte, indem ich mich von ihrem Vater trennen würde.

    Alles fade Ausreden... Ich war einfach zu feige. Da war Angst vor der endgültigen Trennung. Denn dann hätte ich keinen Mann mehr. Wie sieht das denn aus in der Gesellschaft, Familie? Und eben die Angst, dass er ja dann so traurig sein könnte, wo er doch extra für mich (so empfand ich das und so machte er es mir weis) nun nicht mehr trank... Und dass ich zugeben müsste, gescheitert zu sein, so war das in meinem Kopf jedenfalls, gescheitert zu sein in meinem Lebensplan. Und dass ich mich geirrt hatte in meinem Exmann, er war eben nicht der Idealmann für mich, wie ich es mal dachte, die ersten paar Jahre...
    Und er schwor mir Liebe und schenkte mir Dinge, all sowas, was er schon Jahrzehnte nicht mehr gemacht hatte.

    Meine Güte, da konnte ich doch nicht so sein, oder? So pingelig. Nun hab dich nicht so, nun strengt er sich doch so an... sowas bekam ich zu hören, aus meinem Umfeld. Das riss mich in noch größeren Zwiespalt, denn insgeheim wollte ich aber pingelig sein, ich wollte mich so anstellen. Ich wollte ihn nicht mehr, er ekelte mich an. In jeder Hinsicht.

    Es ist ein Hinhalten für beide, so empfinde ich es, was bei dir abgeht. Es ist Unehrlichkeit, dir gegenüber, weil du nicht zu deinen Gefühlen stehst. Und ihm gegenüber, weil du ihn einerseits wegstößt, andererseits aber keine Konsequenz daraus entsteht.

    Das schreibe ich mal so, denn so habe ich es damals für mich gesehen, endlich irgendwann. Da konnte ich es aussprechen und mich endlich trennen, richtig trennen.

    Es gibt auch Beziehungen, die können wieder funktionieren, wenn beide an sich arbeiten, sich verändern wollen. Das erfordert viel, aber es kann gehen. Aber da muss dann auch Liebe sein und gegenseitige Achtung und Toleranz, all sowas. Hast du das für deinen Mann?

    Viele Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo Eklisee,

    gerade sehe ich, dass mein letzter Beitrag sich überschneidet mit deinen. Egal...

    Therapie ist gut, für mich war es gut, ich kann es empfehlen! Eine Selbsthilfegruppe hast du ja schon, nämlich hier. Es gibt ja auch noch den geschlossenen Bereich, da geht es ganz offen zu, denn es kann ja nicht das ganze Web lesen. Das wäre ja auch noch eine Option, oder? In den geschlossenen Bereich zu kommen. Wenn du magst.

    Gute Nacht
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Ach Aurora,

    du stößt mich immer wieder mit der Nase auf den Boden der Tatsachen, ist aber gut so, danke dafür. Ich könnte schon wieder so viel schreiben, muss das erst mal sacken lassen und schlafen gehen, muss früh raus arbeiten.

    LG Eklisee

  • Hallo Aurora,

    muss doch mal schnell noch schreiben :wink:

    ich werd´s mir überlegen mit dem geschlossenen Bereich. Bist du dort u. hier präsent?
    Habe angefangen, deinen Thread zu lesen, bin aber nach dem Urlaub noch nicht weit gekommen, ist ja inzwischen schon ein kleines Buch.

    Zum Glück ist es mir so ziemlich egal, was andere Leute denken. Ich habe ein gutes Umfeld. Meine Familie steht zu mir, egal, wie ich mich entscheide. Ich habe Freundinnen, die teilweise auch schon gebrannte Kinder im Thema Trennungen u. Beziehungsproblemen sind, mit denen man sich ab und zu austauschen kann. Aber sicher kennst du das Problem, dass man sich nicht traut, ständig jemandem was vorzuheulen. Irgendwo muss man aber hin mit dem Problem. Und hier sind Leute, die sich gegenseitig in der besonderen Problematik verstehen.

    Bei mir ist es scheinbar wirklich nur das Problem, ihm nicht wehtun zu können und das ich nicht von meinem zu Hause, meinem Garten, in den ich all meine Liebe gesteckt habe, und meinen Tieren loslassen kann. Wobei ich wirklich echt nicht weiß, wie wir das regeln sollen, ohne sofort das Haus verkaufen zu müssen. Da warte ich lieber noch bis nächstes Jahr, bis mein Kind raus ist. Hoffentlich sind wir bis da hin nicht alle wahnsinnig geworden.
    Eigentlich kann bei uns sowieso einer nicht akzeptieren, was der andere tut und denkt, bei uns gleicht sich irgendwie kaum noch was. Was ist das für eine Basis für´s Leben bis zum alt werden?

    Schlaf schön

  • Hallo Eklisee,

    ja, ich bin im geschlossenen Bereich, seit über 4 Jahren. Der offene Austausch mit Mitbetroffenen, aber auch mit Alkoholikern, hat mir sehr, sehr viel gebracht. Mein Tagebuch dort ist inzwischen über 300 Seiten dick... Ich habe dem Forum und den Menschen hier sehr viel zu verdanken. Inzwischen habe ich auch schon einige Leute persönlich kennen gelernt, denn auch das geht ja im geschlossenen Bereich. Und im April habe ich sogar einen Mitfori geheiratet :D . Was aber nun nicht heißen soll, dass dort eine Singlebörse ist, ist klar.

    Wenn du nun meinst, du bist noch zu unsicher, mit dem Haus usw., dann warte eben noch ein wenig. Du bestimmst dein Tempo. Meine liebste Freundin hat damals auch mal gesagt, nun trenn dich doch, was soll das, du bist soooo unglücklich. Und zu diesem Zeitpunkt konnte ich es nicht und habe gedacht, was will sie von mir, sie weiß ja nicht, wie schwer das ist. Meine Argumente gegen die Trennung waren ähnlich gelagert wie deine... Ihr Anstoß hat aber was in mir bewirkt und ich habe es angenommen. Ich habe anders hingesehen und Schritte gemacht. Mich informiert und so. Das hat mir geholfen und dann konnte ich mich auch trennen.

    Zitat

    Eigentlich kann bei uns sowieso einer nicht akzeptieren, was der andere tut und denkt, bei uns gleicht sich irgendwie kaum noch was. Was ist das für eine Basis für´s Leben bis zum alt werden?


    Das fragte ich mich damals auch. Und daraus entstanden dann alle Schritte.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo Aurora,

    alles gute Euch :D . Ich freue mich, dass du dein Glück nach den vielen Jahren Kampf gefunden hast und wünsche euch viele schöne Jahre für die Zukunft.

    Ich sehe hier, wie auch bei einigen Bekannten, dass es den meisten nach der Trennung, ob nun Alkoholiker oder nicht, danach viel besser geht. Es gibt scheinbar wenige, die es bereuen. Sie haben dann scheinbar zu schnell u. unüberlegt gehandelt.

    Habe meinen ersten Arbeitstag nach dem Urlaub hinter mich gebracht, war sooo müde, wollte gar nicht aufstehen (war zu lange im Forum :wink: ) Der Alltag dort tut aber gut, dort geht es trotz viel Arbeit meistens lustig zu. Ich bin heute auch schon wieder besser drauf.

    Wenn ich aber arbeiten bin, freue ich mich immer auf zu Hause und will mir scheinbar irgend eine heile Welt einreden. Zu Hause, wenn wir dann streiten oder wenn ich allein o. mit Freunden unterwegs bin, bin ich so fest entschlossen, den Absprung zu schaffen. Und dann kippt wieder alles. Woran mag das liegen? Ich will, dass dieser Kopfsalat endlich aufhört!

    Wenn ich ehrlich bin, wächst mir die Arbeit in meinem "tollen zu Hause" auch immer mehr über den Kopf. Mein Garten war mal mein Lebenselexier.
    Unter normalen Umständen würde ich es schaffen, ging ja früher auch.
    Es tut weh mit dem Wissen, das man hier wahrscheinlich sowieso nicht bleiben kann. Vielleicht übernimmts eins meiner Kinder mal. Das würde mich glücklich machen.Dann könnte ich loslassen.
    Ich habe noch so viele Interessen, für die ich viel zu wenig Zeit habe. Bin auch gern mit Freunden unterwegs.
    Nebenbei bemerkt, ich habe auch früher schon viel für mich gemacht. Wenn mein Mann keinen Bock auf die schönen Seiten des Lebens hatte, habe ich mit den Kindern eben allein was gemacht. Er meinte immer, wenn er zu nichts Lust hat, muss ich auch zu Hause bleiben. Die Disskutierei war immer anstrengend.

    Irgendwann, muss ich es schaffen, eine Entscheidung zu treffen. Wenn die Gefühlslosigkeit meinerseits so bleibt, werde ich nicht bis zu meinem Lebensende so ausharren. Ich denke manchmal, dass ich schon längst viel schöner leben könnte. (Gärten gibts auch woanders) :)

    LG Eklisee

  • Zitat

    Wenn ich aber arbeiten bin, freue ich mich immer auf zu Hause und will mir scheinbar irgend eine heile Welt einreden. Zu Hause, wenn wir dann streiten oder wenn ich allein o. mit Freunden unterwegs bin, bin ich so fest entschlossen, den Absprung zu schaffen. Und dann kippt wieder alles. Woran mag das liegen? Ich will, dass dieser Kopfsalat endlich aufhört!

    Hallo Elkisee,
    das Gefühl kenne ich zu gut. Mein XY ist ja nur am Wochenende daheim, ab Montag dann immer beruflich unterwegs. Und so wie es mir geht, wenn er hier ist, wie er mich behandelt und ich mich wieder ärgere über so viele Dinge so froh bin ich dann, wenn er losfährt und ich wieder alleine bin. Dann hab ich Wut und den festen Vorsatz, das alles nicht mehr länger mitzumachen. Dann ruft er an. Vielleicht kommt es nicht gleich beim ersten Telefonat, aber beim zweiten oder dritten Anruf merke ich, dass alles wieder kippt. Am Telefon ist er ganz anders, redet anders mit mir, gesteht Fehler ein. Und ich denke so oft: ist doch alles nicht so schlimm, wird alles gut. Aber im Grunde weiß ich, dass es nicht wieder gut wird.
    Ich wünsche Dir die Kraft, nicht mehr zu kippen sondern Deinen Vorsatz durchzuziehen. Aber Dir geht es nicht alleine so. Bei mir steht viel weniger auf dem Spiel, da es meine Wohnung und mein Garten ist. Aber trotzdem zögere ich genau wie Du.

    Lieben Gruß von Blumenwiese

  • Liebe Blumenwiese,

    danke für deinen Beistand, wahrscheinlich fühlst du dich genauso in eine Zwangsjacke gesteckt, wie ich.
    Was ist es bei dir? Ist es wirklich noch Liebe, dass du nicht schaffst, ihn vor die Tür zu setzen,
    oder Mitleid?
    Ich kenne das. In den Zeiten, wo noch Gefühl und Hoffnung da war, war Mein Mann auch eine Zeit lang auf Montage. Wir haben jeden Tag telefoniert und ich habe ihn tatsächlich vermisst. Ich habe mich auf die Wochenenden mit ihm gefreut, welche wir auch oft schön verbrachten.
    Nach kurzer Zeit ist er dann schon wieder, wie so oft, krank geworden. Der Job war dahin und das ganze Dilemma ging wie vorher weiter.

    Das ganze kann sich über viele Jahre hinziehen, bis so ein Mensch mal aufwacht, wenn überhaupt.
    Irgendwann fragt man sich, warum man die ganze schöne Zeit mit diesem Frust vergeudet hat, man verliert die Kraft und wird selber krank. Vielleicht solltest du es gar nicht erst so weit kommen lassen.
    Es war wie bei dir jetzt. Nach einer weile Abstand oder Frieden habe ich mich immer wieder beruhigt und alles laufenlassen, bis das nächste Theater kam, welches nicht lange auf sich warten ließ.
    Irgendwann ging nichts mehr. Ich verwandelte mich von einem lebensfrohen Menschen zunehmend in einen eher depressiven. Da war mir klar, ich muss einen Schlussstrich ziehen, egal mit welchen Konsequenzen.

    Nun war es ja bei mir so, dass er gerade zu der Zeit endlich aufgewacht ist. Leider erst, als alles kaputt war.
    Ich müsste praktisch die alten Zeiten vergessen und mich wieder ganz neu in ihn verlieben. Das schaffe ich glaube ich nicht.
    Ein Problem ist auch, dass ich kaum Abstand haben kann. Außer in der langen Arbeitslosenzeit war er immer in Schichten beschäftigt. Dann war er in stationärer Therapie. Da hatte man Zeit, zur Ruhe zu kommen. Jetzt arbeitet er Normalschicht und ist so gut wie immer präsent, wenn ich zu Hause bin. Das ist sehr anstrengend für mich.

    Ich wünsche uns beiden die Kraft, das durchzustehen und einen Weg zu finden. :lol:

    Ganz liebe Grüße von Eklisee

  • Hallo Eklisee!

    Ich denke viel an dich in letzter Zeit!
    Mein Mann ist jetzt seit einer Woche weg und es geht ihm sehr gut. Er ist begeistert von der Therapie. Er ruft ein bis zweimal täglich an, schreibt SMS ! Und weisst du was? Das geht mit tierisch auf den Keks!!!!!!!
    Ich hatte gehofft in dieser Zeit auch etwas zu mir zukommen, jetzt dreht ich aber wieder alles um ihn. Er ruft an und erzählt von seinen neusten Erkenntnissen. Er macht grosse Fortschritte, das finde ich auch richtig gut, aber ich stehe hier meine Frau im Alltag und bräuchte etwas Ruhe, dann klingelt aber das Telefon und er hält mir Monologe!
    Ich bin total zwiegespalten, ich freu mich dass er so gut mit der Therapie zurecht kommt und das er sie auch annimmt. Aber wenn er so hochmotiviert heim kommt, dann habe ich das Gefühl nicht mitzukommen!
    Wie war es bei dirß War es " nur" die Nähe die dir zuschaffen macht, oder hat dein Mann auch plötzlich das Rad neu erfunden?

    Liebe Grüsse Clärchen

    Das Leben muss nicht immer perfekt sein, um wundervoll zu sein❤️

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