Leb wohl, Du schnöder Alkohol

  • Hi Nys,

    ich fühl mich überhaupt nicht auf die Füsse getreten...wie kommst Du denn darauf ?
    Es ist doch alles okay...aus meiner Sicht. Wegen ein paar weißen Socken bin ich doch nicht eingeschnappt.

    Die Sache mit dem Kaffee versteh ich allerdings nicht so richtig.

    LG Andreas

  • Edit:

    *Hüstelhüstel*

    Doch, ich versteh die Sache mit dem Kaffee*Groschendochnochfall*

    Es ist so:

    Ich hab deshalb nix weiter dazu geschrieben, weil ich denke, daß ich da an einen Tisch mit lauter Frauen geschneit bin, die sich grad über Themen unterhalten, bei denen ein Kerl grad so gar nix verloren hat und eher stören würde.
    Deshalb bin ich doch nicht sauer oder so...
    Frauengespräche sollte man manchmal besser Frauengespräche sein lassen :)

    Danke für den Kaffee

    Lieben Gruß

    Andreas

  • Hi

    jetzt bin ich die, die sich vor Lachen wegschmeißt.

    Klar ohne Zusammenhang tät ich mich auch fragen, warum die was von Füßen und Kaffee schreibt.

    Aber dazu hab ich ja extra ein Glühbirnchen hingeschraubt. -- - Oder hätt es ne Lesebrille sein müssen?

    Take it easy Altes Haus. Is nich so wichtig.

    Hauptsach wir verstehn uns.

  • Zitat von hellge

    carpenter schreibt:
    daß ich da an einen Tisch mit lauter Frauen geschneit bin

    ... na endlich.
    oh gott, hat das gedauert. :wink:

    Moin Hellge,

    da hast Du natürlich recht :)

    Es ist im Grunde wie mit dem Saufen auch:

    Besser spät noch die Kurve gekriegt als nie :)

    Schöne Zeit

    LG Andreas

  • Hallo Andreas

    ich meine nicht, daß Du im Fall von unserer Thematik die Kurve hättest kriegen müssen. Ich halte nichts von reinen Frauen oder Männer-Themen - vllt. bin ich da zu viel mit männlichen Freunden (platonischer Art!) gesegnet.

    Mich hatte ja nur geärgert, daß ich Dir nen Kaffee einschenk und Du Dir ein Fettnäpfchen draus bastelst.

    Aber gut jetzt.

    Bin wegen was anderem hier:

    Ich hab heut an Deine Worte gedacht, daß ich mir mit der Rauchentwöhnung nicht zu viel auflasten soll.
    Mein lieber Scholli (wie man bei uns so sagt) - da kämpf ich grad ordentlich. Die Situation ist einfach manchmal schwer auszuhalten in jeglicher Hinsicht und ich merke wie sehr ich meine persönliche Motivation und Stärke aus den Glimmstengeln ziehe.

    Das nur mal als Rückmeldung. Ich wünsch Dir ne gute Woche!

    LG Nys

  • Hi Nys,

    das Thema ist doch schon lange durch. Ich halte auch nicht viel von reinen Frauen- oder Männerthemen...außer, es geht um Fußball...da machen mich Frauen regelrecht wahnsinnig :)
    In dem speziellen Fall hätte ich mich aber zurückhalten sollen...es fällt mir manchmal schwer, bei ernsthaften Themen auch wirklich ernst zu bleiben...
    Gibt nen schönen Spruch von Herrn Nuhr dazu...darf ich natürlich auch wieder nicht zitieren, bin mir aber sicher, so manch einer kennt ihn :)

    Tja, bei der Rauchentwöhnung bin ich tatsächlich der falsche Ansprechpartner...ich habe vor wenigen Tagen erst meine erste echte Pfeife geschenkt bekommen...wäre blöd, grad jetzt aufzuhören :)

    Jetzt kommt bestimmt gleich der Spruch mit..."findet Gründe"...vorher tauch ich lieber ab :)

    Dir auch ne schöne Woche und viel Spaß beim Laufen...es gibt übrigens nicht DIE Lauffigur...nicht alle Läufer sind schlacksige Riesen...klar, mit 1,95 m und 50 Kilo läßt sich schon ein bißchen leichter laufen als mit nem normalen BMI...dafür muß man bei jeder Windböe aufpassen :)

    LG Andreas

  • Guten Abend Carpenter....
    es ist aber doch schon sehr auffaellig, dass die "Figuren" im Spitzensport durchaus sehr unterschiedlich sind, je nach Strecke.....sind es in den klassischen Leichtathletik-Distanzen, wo es auf Schnellkraft und explosive Kraftenfaltung ankommt eher grossgewachsene Menschen mit durchaus ausgepraegter Muskulatur, tendenziell "nicht-duenn", finden sich im Marathon in der Spitzengruppe eher spirbelige Marokkaner, und uebrschlanke Aethiopier.....tendenziell eher "untergross"....

    Inwieweit das nun das Resultat des Trainings ist, oder von vornherein bestimmte Muskeltypen fuer bestimmte Disziplinen praedestiniert sind...*hmmm*.

    In dem Bereich, in dem ich so rumwurzele, spielt das wohl kaum eine Rolle.....aber kann man das beeinflussen, bzw. durch das Tempo auf kuerzere Distanzen, dafuer haeufiger trainieren....oder eben auf Ausdauer?

    Wie Ben Johnson moecht ich als Resultat meiner Bemuehungen dann auch nicht aussehen (abgesehen von allem anderen, was der wohl *hust*)
    , wie diese Marathonlegende - wie hiess der bloss - aber erst Recht nicht. Nie nicht!
    Kannst mir ja im "Laufen & Co" Thread antworten, wenn Du magst.....damit der sich ein bisschen mit Leben fuellt. Da steh ich noch ganz allein an der Start-Linie, sozusagen....
    Gruesse, Lindi

  • Hallo Forum,

    ich bin einigermassen irritiert. Was ist hier in den letzten Tagen überhaupt los ? Reibereien zwischen Usern und Mods, die grenzwertig sind und jetzt hat Karthasis ihren Thread auch noch löschen lassen. Kann mir irgendjemand hier bitte mal erklären, was da los war ? Ne Kleinigkeit kann es ja wohl kaum gewesen sein...

    Ansonsten bin ich grad selber etwas angespannt. Ich hab mal wieder etwas zuviel Arbeit angenommen, dazu kommen Verpflichtungen, bei denen man schlecht nein sagen kann. Urlaub zu 90 % gestrichen, dabei bin ich wirklich urlaubsreif...

    Und das ist dann auch schon mein heutiges Thema:

    Seit ich abstinent bin, hatte ich eigentlich das Gefühl, daß ich inzwischen viel leichter NEIN sagen kann. Nun ertappe ich mich dabei, daß ich schon wieder viel zu oft JA gesagt habe. Warum ist das eigentlich so ? Warum hat man das Gefühl, anderen Menschen nichts abschlagen zu können, auch wenn das jede Menge Stress für einen selbst bedeutet ?

    Bitte um Nachhilfe :)

    Allen noch ne schöne Woche

    LG Andreas

  • Hallo Andreas...

    nun schreibe ich Dir auch mal in dein TB....

    Zitat

    Nun ertappe ich mich dabei, daß ich schon wieder viel zu oft JA gesagt habe. Warum ist das eigentlich so ? Warum hat man das Gefühl, anderen Menschen nichts abschlagen zu können, auch wenn das jede Menge Stress für einen selbst bedeutet ?

    das kenne ich auch, vor allem bei Menschen die mir nahe stehen, aber auch bei der Arbeit.... vielleicht liegt es daran dass ich das mit der Zeit wieder hab schleifen lassen, das auf - mich - achten und meine Grenzen ( körperlich wie emotional ) wieder überschreite.....

    öfter mal innehalten, kurz, um zu spüren was ich wirklich will........ hilft vielleicht....?

    liebe Grüße
    Dusty

  • Hallo Andreas

    hab hier kaum was mitbekommen. Ich war grad viel zu viel mit mir und im Geschlossenen beschäftigt. Jetzt muß ich erst mal nachlesen...Katha?..

    Also zu Deinem anderen Thema kann ich eher was beitragen:
    Ich schrei zwar nicht immer gleich hier, wenn es um Hilfestellung geht, aber wenn jemand total überfordert ist und hilfesuchend zu mir kommt, dann krieg ich es schier nicht übers Herz denjenigen wieder weg zu schicken. Ist ne Gradwanderung. Inzwischen versuch ich nur noch zu retten, was definitiv durch Nichthilfe verloren wäre und auch da kommts drauf an um was es geht. Gefälligkeiten? Auswirkungen auf die Zukunftschancen des anderen? Oder sogar um die Dinge die man nicht nachholen kann?

    gerade da ist mal wieder was passiert: Hab ne Freundin lang vertröstet wg. dem Job...jetzt werd ich sie im Krankenhaus besuchen müssen und nichts ist mehr wie vorher. Das Leben ist so kurz. Es geht nicht ohne Arbeit - es sollte nicht nur um die Einteilung von wohlgeplanter Freizeit gehen - es sollte aber auch nicht so sein, daß ich ganz aus Gewohnheit immer zur Verfügung stehe, weil man das schließlich von mir erwartet und ich ganz selbstverständlich in meiner Leistungsbereitschaft mal wieder übers Ziel hinaus schieße, weil ja ohne mich nix geht :?

    Lebe jeden Tag so als wärs der letzte: leicht gesagt schwer getan und trotzdem mM nach die einzige richtige Entscheidungshilfe.

    LG Nys

  • Hallo Andreas,

    heute Morgen hatte ich Dir noch geantwortet, aber vermutlich warst Du bereits wieder unterwegs, um die Welt zu retten ;-).

    Nachhilfe :D . Die habe ich auch bekommen, nachdem ich mich ständig wieder verzettelt hatte.
    Eine Frau, die ich vor Jahren traf, machte mir ein Geschenk indem sie sich die Zeit nahm und mir erklärte: „Sage einfach freundlich „nein“. Für die meisten Menschen ist es völlig normal, „nein“ zu sagen und sie werden es vollkommen verstehen und nachvollziehen können“.
    Ich hielt es erst für einen Scherz oder ein gut gehütetes Geheimnis in der Welt der Normalos, aber es funktioniert tatsächlich. Wenn Du also schlecht „nein“ sagen kannst, dann probier doch einfach mal, gut „nein“ zu sagen :wink: . Nicht zu viele Erklärungen als Beiwerk, denn die machen das Ganze wieder unglaubwürdig und würden den Verdacht erregen, man würde sich nur herausreden wollen und darum geht es ja nicht.

    Wir sind wie wir sind, aber wir müssen ja nicht so bleiben ;-). Mir hat man in einer SHG geraten, langsam bis 10 zu zählen, bevor ich auf solche Bitten antworte. Den Vorschlag habe ich sofort verworfen, denn bei meiner Mentalität müssten die Menschen glauben, ich wäre kurzzeitig ins Koma gefallen, wenn ich nicht sofort antworte :) .
    So habe ich Tor Nr. 2 gewählt: Ich sichere nicht mehr spontan alles zu, sondern sage, dass ich gern helfen würde (was dann auch stimmt), im Moment aber bis Oberkante Unterlippe voll bepackt wäre mit anderen Verpflichtungen und mir durch den Kopf gehen lassen müsse, ob ich diese neue Geschichte noch unterbringen kann. Dadurch habe ich erst einmal Luft und kann mich in Ruhe entscheiden. Wenn ich letzten Endes verneine, weiß aber doch Jeder, dass ich mir tatsächlich ernsthaft Gedanken gemacht habe und es für mich einfach im Moment nicht zu schaffen ist. Dafür hat fast jeder Verständnis, außer wenn ich immer ablehnen würde.

    Ich glaube, Dusti hat recht: Wenn wir trocken werden, gehen wir sehr sorgsam mit uns um, um uns nicht zu gefährden und sind sehr auf uns selbst konzentriert. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass wir auch unser Verhalten grundsätzlich ändern, denn es entspricht unserem Charakter. Fühlen wir uns wieder sicherer und haben eine einigermaßen stabile Basis geschaffen, lässt die Achtsamkeit nach. Es geht zurück ins „normale Leben“, nur ohne Suff.
    Dazu kommt vielleicht noch ein Umfeld, das geduldig ausgeharrt hat und nun im Unterbewussten die Ansicht vermittelt, die „Schonfrist“ wäre jetzt vorbei.
    Grenzüberschreitung in allen Disziplinen ist ja bei Vielen von uns Thema, da ist ein Check ab und zu vermutlich nicht das Verkehrteste.

    Dir / Euch ein wenigstens halbwegs entspanntes Wochenende.


    Hallo Nys,

    „jeden Tag zu leben, als wäre es der letzte“? Ich kenne keinen einzigen Menschen, der das auf Dauer durchgehalten hat, obwohl sich einige ernsthaft bemüht haben. Der Mensch fällt früher oder später immer wieder mehr oder weniger in seinen Trott zurück, aber ein wenig Pitzeln zwischendurch kann nie schaden ;)


    LG
    Katha

  • Hi, die Damen.

    Tja, jeden Tag gelebt, als wäre es mein letzter, hab ich nun knapp zwei Jahre lang...immer Vollgas und volles Risiko. Nun will ich das nicht mehr. Entweder bin ich inzwischen zu alt und zu vorsichtig, oder ich bin einfach nur vernünftig genug, um zu sehen, daß dieses "Live fast, die young" tatsächlich mit dem Tod enden könnte. Und der käme mir irgendwie etwas zu früh :)

    Vernunft ist nur bedingt ein Synonym für Langeweile...Geschwindigkeit wird überschätzt... Routine und Gewohnheit müssen nicht per se negativ bewertet werden.

    Man muß nicht immer sein ganzes Leben umkrempeln, um das Leben lebenswerter zu machen. Oft reichen kleine Dinge, manchmal muß man nen gewaltigen Satz machen...so ist das Leben.
    Zu den mittelschweren Dingen gehört für mich, "Nein"-Sagen zu lernen. Es wird besser, aber es geht mir zu langsam. Manchmal sag ich ja, weil ich nicht anders kann...beruflich...manchmal sag ich ja, weil ich so bin, wie ich bin...manchmal sag ich ja, weil es bequemer ist...manchmal sag ich ja, weil ich mich nicht traue, nein zu sagen.
    Oft genug sag ich erst dann nein, wenn ich schon randvoll gestopft bin mit "ja"s. Und das ist die Arbeit, die vor mir liegt. Rechtzeitig "Nein" zu sagen, um gar nicht erst den totalen Stress aufkommen zu lassen. Und das ist eine Arbeit, die ich nur ganz alleine machen kann...da hilft kein Deligieren.

    Und ja, es ist tatsächlich so, daß man diese akribische Arbeit an sich selbst mit der Zeit vernachlässigt...es läuft ja gut, so wie es ist.

    Was inzwischen aber auch besser geworden ist:

    Man realisiert irgendwann, daß man Dinge vernachlässigt hat...und geht das Problem an...früher hat man sich die Probleme lediglich weggesoffen, nur um dann noch mehr Probleme anzuhäufen.

    Katha :

    Vermutlich hab ich es lediglich überlesen...den Grund, warum Du Deinen Thread hast löschen lassen :)
    Ich bin aber froh drüber, daß Du weiter schreibst...mir würde was fehlen...

    So, ich wünsche allen ein schönes WE...und mir wünsche ich, daß das WE diesmal recht schnell rumgeht :)

    LG Andreas

  • Hallo Forum,

    mit vom Thermometer bestätigten 45 Grad hatten wir heut einen sprichwörtlich heißen Tanz auf dem Blechdach.
    Irgendwie bin ich momentan völlig geplättet, wenn ich nach Hause komme und kann mich nur sehr schwer dazu aufraffen, noch was zu tun. So wird mein Berg natürlich nicht kleiner :)
    Aber ich seh es relativ gelassen...vielleicht braucht der Körper einfach mal etwas Ruhe...und die kriegt er.
    Mein Stresswochenende hab ich einigermassen gut rumgebracht und es ist schon interessant...zwei runde Geburtstage hintereinander und ich hatte keinerlei Verlangen nach einem Bier oder einem Schnaps...nur beim Kuchen mußte ich aufpassen, daß ich nicht aus Versehen die Rumbombe erwische :)
    Vor einem Jahr war eine Geburtstagsfeier noch eine willkommene Gelegenheit für mich, dem Alkohol zu frönen. Jetzt führe ich stattdessen lieber Gespräche mit Menschen, die ich lange nicht gesehen habe.

    Sehr erfreulich auch:

    Es wurde überhaupt sehr wenig Alkohol konsumiert.

    Ich wünsche allen ein schönes WE.

    LG Andreas

  • Hallo Andreas,

    ich komme mal rüber zu dir :)

    Zitat

    Es ging eher darum, zwei Menschen nicht zu enttäuschen...und enttäuscht wären sie gewesen...

    Hast du dich denn im Vorfeld schon mit Ihnen unterhalten oder ist es dein Denken (aus deinen Erfahrungen heraus ) das du es so siehst.

    Bei meiner Situation empfanden sie es schade, das ich nicht teilnehmen konnte aber waren nicht enttäuscht da Ihnen meine Gesundheit wichtiger waren . Es ist natürlich ein riesiger Einschnitt für einen Alkoholiker zu selektieren aber immer noch besser als wieder kotzend über der Schüssel zu hängen .

    Ich habe aber dazu auch noch einen Thread eröffnet.

    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hi Hartmut,

    nee, unterhalten hab ich mich vorher mit beiden Geburtstagskindern nicht...ich gehe davon aus, daß Beide Verständnis aufgebracht hätten, wenn ich gesagt hätte: Du, ich wäre gerne gekommen, aber das ist mir noch zu heikel.
    Nun ist es aber tatsächlich so, daß sich viel geändert hat, seit ich mich als abstinenter Alkoholiker geoutet habe...meine Eltern trinken inzwischen so gut wie gar keinen Alkohol mehr...so blöd das klingt, aber gerade in meiner Verwandtschaft hat da eine gewisse Sensibilisierung bzgl. des Alkohols eingestellt. Und ohne Scheiß, das ist keine Schutzbehauptung. Man hätte von mir wohl nie gedacht, daß ich Alkoholiker bin...umso kritischer wird seitdem mit Alkohol umgegangen.
    Ich fühle mich in der Umgebung absolut sicher...es ist eine Art Schutzmechanismus da, deshalb hab ich kein Problem, dort aufzuschlagen.
    Ein Problem hätte ich allerdings, wenn meine Mutter diesmal auf das von mir vor den Gästen vorgetragene Gedicht hätte verzichten müssen, weil ich weiß, daß ihr sehr viel daran liegt.

    LG Andreas

  • Moin Forum,

    der gestrige Besuch des hiesigen Tierheims hat mir mal wieder deutlich vor Augen geführt, wie krank unsere Gesellschaft doch ist.
    Ein kluger Mensch behauptet, der Zivilisationsgrad einer Gesellschaft zeige sich daran, wie diese mit ihren Schwächsten umgeht.
    Na, dann bleibt bei uns ja nun wirklich noch sehr viel zu tun.

    Der alte Mann hat die Welt tatsächlich in sechs Tagen erschaffen ? Nun, da hätte er mal lieber nicht aus der Hüfte schießen sollen. Was wirklich Vernünftiges konnte da ja nicht bei rumkommen.

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß jemand aus unterschiedlichsten Gründen zum Misanthropen werden kann. Ich kann mir dagegen überhaupt nicht vorstellen, was einen sogenannten zivilisierten Menschen dazu veranlassen kann, ein Tier zu kaufen, zu mißhandeln und dann einfach auszusetzen.

    Ich sehe mich mal wieder bestätigt...man kann Menschen ganz pauschal in zwei Kategorien einteilen:

    Menschen, die Tiere mit Würde behandeln...und den Rest...der Rest ist mir weit weniger wert als jedes x-beliebige Tier.

    Warum ich das hier in einem Alkoholikerforum schreibe ?

    Nun, ich lese immer wieder, daß User sich grad in den ersten Wochen sehr schwer tun, sich für irgendwas zu motivieren, nichts finden, mit dem sie sich ablenken können.

    Im Tierheim warten jede Menge Hunde auf Menschen, die sich etwas Zeit nehmen und mit Ihnen spazieren gehen...vielleicht ist das für manchen eine Alternative...für mich eine absolute win-win-Situation...

    LG Andreas

  • Hallo Andreas,

    Zitat


    Im Tierheim warten jede Menge Hunde auf Menschen, die sich etwas Zeit nehmen und mit Ihnen spazieren gehen...vielleicht ist das für manchen eine Alternative...für mich eine absolute win-win-Situation...

    es ist mit Sicherheit eine Alternative für eine sinnvolle Beschäftigung, die auch sehr viel zurück gibt.

    Ich selber bin seit 16 Jahren aktiv im Tierschutz tätig und habe schon einiges erlebt :( Natürlich gibt es auch ganz viele schöne Momente, z.B. wenn ich ein misshandeltes Tier in ein neues Zuhause gebe und erleben darf, dass es nun dort den Himmel auf Erden hat. Da geht mir jedes Mal wieder das Herz auf und es motiviert mich, weiter zu machen.

    LG Pink-Lady

  • Hallo Pink-Lady,

    dann darf ich mich mal stellvertretend für alle, die im Tierschutz tätig sind, bei Dir bedanken. Es sind Idealisten wie Ihr, die die Welt ein kleinwenig besser machen.

    Wir haben selbst vor einigen Jahren zwei Hunde aus dem Tierheim geholt, die jetzt ihren Lebensabend unter doch recht angenehmen, äußeren Bedingungen verbringen (beide liegen grade auf der Couch und strecken chillenderweise alle Pfoten in die Höhe :-))

    LG Andreas

  • Hallo Andreas!

    Den meinigen Miezekater hat der erste Besitzer auch beim Umzug "vergessen" mitzunehmen.
    Das einzige was ich ihm davon noch anmerke, ist, dass er auch nach Jahren noch davonläuft, wenn er wo einen schwarzen Müllsack sieht.
    Tiere sind toll. Ich kann mich in ihrer Ggenwart immer entspannen.
    Dir noch viel Spaß mit deinen Hunden!

    LG

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!