Zitate - Offener Bereich

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später hier dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo miteinander,


    wenn ich in den vielen Texten hier im offenen Forumsbereich stöbere, die hier im Laufe der Jahre von uns allen zusammengeschrieben worden sind, fallen mir immer mal einzelne Sätze oder Absätze auf, die ich mir aufschreibe, weil ich sie so gut, passend und/oder klug etc. finde, dass ich sie immer mal wieder nachlesen können will.


    In Anlehnung an Beispiele an anderer Stelle dachte ich, könnten wir doch hier einen "Zitate-Thread" aufmachen, wo jeder, der was Tolles in den Tiefen und Höhen des (offenen!) Forums findet, das einstellen kann, damit auch andere was davon haben.


    Wenn es einen Zitate-Thread im Offenen schon geben sollte, den ich übersehen habe, bitte ich die Moderatoren, gerne zu verlinken oder zusammenzuführen oder was auch immer.


    Viele Grüße
    Thalia


    P.S. Gleich folgt das erste Zitat. :)

  • Maria am 26.01.2013 im Thread "Konfrontationsweg oder Risikominimierung"

    Zitat

    Für mich ist es nach wie vor das größte AHA-Erlebnis, dass ich meinen Anteil daran haben darf, mir ein trockenes Leben einzurichten. Ich darf das. Ich darf mir meinen trockenen Raum schaffen. Ich muss nicht so tun, als wäre ich nicht suchtkrank, obwohl ich weiß, dass ich Alkoholikerin bin, sondern ich darf danach handeln. Finde ich persönlich als DIE Befreiung schlechthin.

  • Hallo Thalia,


    ich bin zwar noch nicht lange hier im Forum, aber ich finde diese Idee super und habe gerade eben bei mir etwas tolles gelesen, was ich dann auch gleich hier einstellen möchte...



    Zitat

    " Jeder schlechte Tag ohne Alk ist besser wie ein Guter mit"


    LG
    Frei

  • Heute mal bisschen was längeres - eigentlich hatte ich es für mein Tagebuch markiert, aber dann dachte ich, warum nicht hier, vielleicht kann noch jemand anders soviel damit anfangen wie ich:


    Linde66 schrieb im Mai 2009 hier im Offenen:


    Zitat

    Früher hat es mich belastet, wenn ich mit Veränderungen von Außen zurechtkommen mußte. Heute sehe ich es als Bereicherung, als Möglichkeit dazuzulernen. An so kleinen Situationen lerne ich das Loslassen und das Annehmen. Leben ist ja nichts anderes als ein ständiges loslassen und annehmen dessen, was gerade dran ist zu leben. Wir leben nicht in der Vergangenheit, auch nicht in der Zukunft, sondern genau jetzt.


    Es ist ein Kommen und ein Gehen und in diesem Jahr durfte ich lernen, daß im Wandel das Ankommen zu finden ist. Im Wandel ist Tiefe, ist Verdichtung, ist Konzentration, ist Reifung und Heilung. Wandel ist ein Prozeß der durch mich hindurchgeht, mich bis auf den Grund aufwühlt, mich entlastet, klärt und bereichert - dadurch daß ich mich öffne für ihn.

  • Correns schrieb letztes Jahr etwas, das mir in Erinnerung geblieben ist.
    Daher habe ich es jetzt mal rausgesucht.


    Das war und ist für mich ein wichtiger Gedankenanstoß, nicht zu glauben, mit wachsender Dauer der Trockenheit würde automatisch der Abstand zum Alkohol wachsen. So funktioniert das nicht.


    Grüße und einen schönen Tag allerseits,
    Thalia

  • Pancho schrieb mir aus dem Herz :)


    Diese Momente waren überhaupt keine Momente "guten Trinkens", es waren einfach gute Momente.
    Trotz des Glases Wein.
    Weil der Alkohol in diesem Moment nichts kaputt machen konnte.


    Slowly

  • Manfred schrieb in "Sucht-Alkoholismus-Moral" im Mai 2013:


  • Zitat

    Ich glaube tatsächlich, ich werde mir Zeit nehmen für die weiche Stelle in mir und für das Weinen und es ist nicht schlecht, nicht negativ, nicht depressiv – eher wie ein sanfter Regen, der melancholisch macht und von dem man weiß, dass er wieder aufhört.


    von Katha

  • Von uwe.rothaemel in seinem Thread "Was ich wollen will" zum Thema "Sucht als Chance", 2011:

    Zitat

    Ich denke, als ich damals an meinem „Tiefpunkt“ angelangt war, die Alternativen sehr existenzieller Natur waren. Leben oder Sterben. Ein dazwischen, also einfach nur Überleben war nicht mehr akzeptabel. Fürs Leben entschieden hatte ich zu jener Zeit sicherlich Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft, aber ebenso sicher keine Vorstellung vom Wie. Der Gedanke an den Tod hat mir das Leben gesichert. Es hat mir eine Chance eröffnet mein Leben in der Gegenwart zu gestalten und nicht mehr in eine Zeit zu verlegen, wo ich „fertig“ bin (wenn ich dies und jenes erledigt habe, dann kann ich…)

  • Zitat

    Alleine der Gedanke daran, dass du evtl. ein Suchtproblem haben könntest, zeigt ja schon, dass du keinen normalen Umgang mit Alkohol hast.


    von likeafeather

    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde! (Hermann Hesse)

  • Zitat

    Denn auch wenn so viele Orte auf der Erde schreckliche Orte sind, so ist es doch jedem von uns trotzdem erlaubt, in uns selbst einen Ort der Schönheit und des Friedens zu besitzen.


    Von Slowly

  • Zitat von Pancho

    Als ich vor gar nicht so langer Zeit das Forum für mich entdeckte, empfahl ich mir: Mach es einfach wie die alten, trockenen Hasen.
    Lern von ihnen, beherzige ihre Tipps, studiere, was sie getan haben, um erfolgreich trocken zu werden/bleiben.

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Hallo,


    mal wieder ein (ganz aktuelles) Zitat:


    Zitat von Alkoholkrank

    Ich finde mein Leben glasklar und unvernebelt viel viel toller. Und die glasklaren und unvernebelten schönen Tage gibt es nun mal nur mit den glasklaren und unvernebelten nicht so schönen Tagen! Ist doch logisch oder!?


    Finde ich auch. :)


    Gruß, Thalia

  • Zitat von Sunshine_33

    ... denn dann müßten schon beide stark an ihren eigenen Abhängigkeiten arbeiten, der Alkie ebenso wie der CO.
    Dann gäbe es evtl. ne Chance.
    Denn ein trockener Alkie kann kann sicher keinen funktionerenden CO mehr an seiner Seite gebrauchen, das könnte sogar gefährlich für die eigene Trockenheit werden in gewissen Fällen.
    Ein trockener Alkoholiker wird auch meiner Erfahrung nach sein Leben wieder in die eigenen Hände nehmen wollen, auch damit kann ein CO mitunter sehr schlecht umgehen.
    Von daher... es müßten Beide an der Sache arbeiten...loslassen gehört im übrigen dann auch dazu :wink:
    So oder so...

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Zitat von Thalia1913

    ich finde es einen Unterschied, ob ich sage, "was habe ich verändert" (so wie in Karstens Frage) oder "was hat sich für mich verändert" (so wie in Barthells Antwort.) Wobei es da auch fließende Übergänge gibt.

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

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