Svenja744 - Neues Jahr neues Glück?

  • ich bin deiner Meinung, dass wirkt wie eine fiese Manipulation. Er schanzt dir die volle Verantwortung zu, da ist deine Wut verständlich.

    Schließe mich an. Es sind die bekannten Muster. Habe ich tausendmal gehört. Bei uns wurden symbolisch immer Schlüssel abgegeben und dann wurde im Garten übernachtet, damit alle schön Schuldgefühle bekommen und sich der Alkoholiker wieder erhaben fühlen kann.


    Ob es krankheitsbedingt ist oder nicht spielt keine Rolle. Da nicht überliefert ist, dass Alkoholismus die Steuerungsfähigkeit aufheben würde, ist es bewusst manipulatives Verhalten, dem man sich (und sei es nur zum Selbstschutz) entziehen darf.

  • Er hat auch in seiner letzten Nachricht geschrieben, dass er jetzt " hiermit offiziell" Schluss macht, weil ich ein schönes Leben haben soll und er alle nur runterzieht.

    Diese Art der Formulierung macht mich so wütend. Ich denke mir es ist manipulativ, aber es triggert mich so und ich komm da nicht richtig weiter, was es ist. Vielleicht weil es einem jede Möglichkeit nimmt. Wenn jemand von euch da eine Idee hat....?

    Du schreibst mehrfach, dass Du jetzt endgültig aus der Beziehung aussteigen willst.

    Warum ist es dann ein Problem für Dich, wenn er Schluss macht?

    Oder sollte das rein zu Deinen Bedingungen geschehen?
    Wolltest Du Dir die Möglichkeit offenhalten, zu ihm zurückzukehren?
    Oder ist es einfach schöner, wenn Du selbst Schluss machst?

    Nimm ihn doch einfach beim Wort. Schluss ist Schluss. Ausserdem stimmt es doch, dass er Dich runterzieht.
    Und nimm ihn doch auch beim Wort, Dir ein schönes Leben zu machen. Oder willst Du lieber ein hässliches Leben?

    Vielleicht hat er es anders gemeint. Es besteht aber keinerlei Verpflichtung für Dich, um drei Ecken zu denken.

    LG LK

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Lebenskuenstler ja, ich will bzw bin ausgestiegen. Weil die Unstände sind wie sie sind. Um mich zu schützen.

    Trotzdem hab ich noch Gefühle und es fällt mir schwer. Ein Verbrechen?

    und es war durchaus ein Problem für mich, dass er Schluss gemacht hat. Ich hab es nicht kommen sehen und komme gefühlsmäßig nicht hinterher.

    Ich finde es zynisch was du schreibst!

    Es ist nicht schöner selbst Schluss zu machen, sondern es wäre einfach schöner gewesen so etwas überhaupt nicht überlegen zu müssen, eine schöne Partnerschaft zu haben.

  • Trotzdem hab ich noch Gefühle und es fällt mir schwer. Ein Verbrechen?

    Dasselbe gilt für jeden, der sich mit dem Gedanken trägt, mit dem Trinken aufzuhören. Es fällt ihm schwer. Und dein xy ist vielfachrückfällig, kein Ende in Sicht.

    Das ist auf beiden Seiten das Gleiche und wenn das nicht so weitergehen soll, bis Ihr beide gestorben seid, dann muss halt jemand den Anfang zum Ausstieg machen.

    Ja, und Beziehungen können scheitern, Das ist für mich absolut normal. Ja, mir hats auch schon mal wehgetan. Ich bin trotzdem gegangen, als ich mir ausrechnen konnte, wie das werden würde, wenn ich bleibe.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

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  • Lebenskuenstler dein vorheriger Beitrag triggert mich massiv,deshalb muss ich da jetzt mal drüber nachdenken warum.

    Ich glaube es ist schon ein Gedanke von: jetzt hab ich so viel investiert und dann beendet er es? Was ja jederzeit für jeden eine Option ist. Auch bei Nichtsuchtbeziehungen.

    Hab grad eine spontane Idee: ich habe große Verlustängste durch meine Kindheit, die nicht schön war. Und vielleicht dachte ich mir unbewusst: ich tue ganz viel für diese Beziehung und dafür verlässt du mich nicht.

    Hintertür, also dass ich zurück will glaub ich nicht. Ich hab ja trotz Verlustängsten meinerseits die Brücken ebenfalls abgebrochen, was bisher für mich undenkbar war. Einfach nicht aushaltbar. .

  • Ich glaube es ist schon ein Gedanke von: jetzt hab ich so viel investiert und dann beendet er es?

    ist es vielleicht auch ein Gefühl der Niederlage für dich? Bist du der Meinung nicht genug getan zu haben.

    Selbst wenn du noch viel mehr gemacht hättest, hättest du es nicht geschafft. Das hat aber nicht an dir gelegen.

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • ist es vielleicht auch ein Gefühl der Niederlage für dich? Bist du der Meinung nicht genug getan zu haben.

    Selbst wenn du noch viel mehr gemacht hättest, hättest du es nicht geschafft. Das hat aber nicht an dir gelegen.

    Das weniger, ich weiß, dass ich genug gemacht habe, eigentlich schon zu viel.

    Es ist einfach so schade. Ich weiß, dass er mich geliebt hat. Gleichzeitig den Alkohol offensichtlich mehr. Trennung trotz Gefühlen ... tut halt weh

  • Hallo Svenja, ich kann das verstehen. Eine gute Freundin von mir hat nach 20 Jahren Ehe ihre Beziehung beendet, weil es psychisch nicht mehr aushaltbar war.Also sie hat die Beziehung schweren Herzens auch wegen der Kinder beendet.Da ihr Exmann kurze Zeit später eine neue Frau hatte, war sie am Boden zerstört. Sie hatte wohl gehofft,daß er doch noch um sie kämpft.Sie hatte ihn ja verlassen aber das Gefühl einfach ausgetauscht zu werden schmerzt dann doch! Ich denke sowas ist auch nicht so einfach, wenn da noch soviele Gefühle mitschwingen.In deinem Fall hat er dir die Entscheidung abgenommen. Der Schmerz den du jetzt hast, kann dir keiner nehmen.Aber sieh es doch einfach so,du hast die Chance dein Leben neu zu ordnen und sicher lernst du irgendwann jemanden kennen, wenn du soweit bist und das möchtest.Das braucht Zeit.LG BO

  • Bin seit Mittwoch wieder krank und war davor erst 2 Wochen gesund. Ich merke wie mein Körper streikt und bin mir sicher, dass das auch der Situation geschuldet ist. Aber es ging ganz gut sich um mich zu kümmern. Ich habe gelesen (wofür ich in der Beziehung nicht mehr die Ruhe hatte weil ich immer in Sorge war), Filme geschaut etc. Und natürlich auch viel nachgedacht.

    Die neue Ruhe, Unaufgeregtheit, Sicherheit ist noch sehr ungewohnt. Aber manchmal gibt es schon Momente wo ich sie genieße.

    Ich weiß, dass der Weg richtig ist und in ein neues Leben führt. Habe im Sommer Urlaub mit einer lieben Freundin gebucht. Der letzte Urlaub mit ihm im Sommer war sehr sonderbar ( wir hatten uns beide sehr darauf gefreut, aber als es soweit war waren ihm in Italien zu viele Italiener, der Weg war zu lang, das Frühstück zu süß, die Tunnels zu dunkel, das Wetter zu warm, die Ausflüge wahlweise zu viel oder zu wenig. Im Nachhinein schon fast lustig 😅. (Ich hatte angesprochen was los ist, es kam aber, dass alles ok sei. Ich kam erst im Nachhinein drauf, dass er trinken wollte.)

    Ich freu mich jetzt auf einen Urlaub ohne Eierschalen laufen wo jeder auf Augenhöhe sagen kann worauf man Lust hat und worauf nicht.

    Und ich hoffe, dass ich ihn nicht zufällig sehen muss. Jeder Kontakt wäre gerade Gift für mich....hoffentlich wird man da irgendwann abgebrühter, denn wir wohnen nur 2 Straßen voneinander entfernt.

  • Hallo Svenja, mein Schwager ist seit 25Jahren trockener Alkoholiker.Als er noch nass war,hat er als Spiegeltrinker ca.1,5 Liter Schnaps getrunken und ist noch geradeaus gelaufen.2 kleine Kinder, Hausbau u.s.w.( Unfall besoffen mit dem neuen Auto, Probleme finanzieller Art und auf Arbeit),das ganze Program m !MeineSchwester hat dann eine Flugreise gebucht.Hat ihn überredet.Das war ein Fehler, weil es im Urlaub schwieriger war,seinen Alkoholpegel wie zuhause aufrecht zu halten. Der Urlaub war für sie eine Katastrophe! Deswegen erinnert mich deine Geschichte daran! Er ist dann in Therapie gegangen und seitdem ist alles gut.Wollte nur sagen, es gibt auch Geschichten die gut ausgehen.Aber halt nur, wenn derjenige will. Mitunter muss sich der Partner/Partnerin aber selbst schützen um nicht mit unterzugehen! Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg! Der Anfang ist gemacht. LG BO

  • Hallo,

    Bin jetzt schon eine Woche wieder krank. Lunge ist nicht in Ordnung und ich werde einfach nicht fitter. Das ist fatal weil es gar keine Ablenkung gibt und meine Stimmung ist im Keller. Ich schaue zwar auf meine Bedürfnisse wie Schlaf, Ruhe, Lesen, aber denke ununterbrochen nach und bin ziemlich down.

    Ich überlege mir ob er mich denn nicht auch vermisst. Von heute auf morgen keinerlei Kontakt mehr. Ich weiß es ist der richtige Weg aber es ist so unwirklich und ein bisschen als sei er plötzlich gestorben aber ich kann und darf nicht richtig trauern weil es ja auch so viel schlechtes gab und ich doch jetzt aufatmen kann.

    Warum kann ich es nicht?

  • nicht richtig trauern

    Also ich traure schon richtig, denn meine Lebensplanung , wie ich mir das mit Heirat und geliebt werden gewünscht hatte ist ja auch gestorben egal was ich schlechtes erlebt habe deshalb darf ich doch trauern. Bei mir ist das zwar schon länger her dass ich mich auf den Weg raus aus der Co-abhängigkeit machte aber träume aufgeben war schon traurig. Ich habe Menschen getroffen die mich unterstützen, ich war es ja nicht gewöhnt selbständig was zu unternehmen und habe am Anfang jemand gefragt ob er mit geht z.B. zu einer Veranstaltung oder Ausflug . Habe mich aber nicht drauf verlassen dass immer jemand mit geht, habe mir immer mehr allein zugetraut. Ich konnte für andere oder Familie gut planen oder machen aber mich selber musste ich erst kennenlernen wieder was mir gut tut

    Finanziell ist oft nicht viel zu machen aber ich durch den Rehasport einige Frauen kennengelernt auch über den Sportverein Frauengruppen in meinem Alter. Es tut gut wenn man sich dann beim einkaufen trifft und man dann ein bisschen Smaltalk macht.

  • Hallo Svenja, hol dir Hilfe.Psychotherapie wär eine gute Idee.Geht ja aber von heute auf morgen nicht so schnell.In deinem Zustand seh ich tatsächlich die Gefahr, wieder in deinem üblichen Verhaltensmuster zu landen.Das es weh tut, kann ich verstehen.Du hast Gefühle für ihn.Ich glaube, wenn du wieder den Kontakt suchst,tust du dir keinen Gefallen damit.Anscheinend kommt er mit der Trennung ganz gut klar.Pass auf dich auf. Mit etwas Abstand läst der Schmerz auch nach.Bis dahin schreib dir von mir aus hier im Forum die Finger wund.LG BO

  • Hallo Svenja!

    Ich weiß es ist der richtige Weg aber es ist so unwirklich und ein bisschen als sei er plötzlich gestorben aber ich kann und darf nicht richtig trauern weil es ja auch so viel schlechtes gab und ich doch jetzt aufatmen kann.

    Ich verstehe dich es hat bestimmt bei dir auch schön angefangen und es war ja auch nicht alles schlecht, ihr hattet ja auch schöne Zeiten miteinander. Aber es gab auch sehr viele Tiefen und irgendwann überwiegt das Schlechte total. Du musstest ja viele Hoffnungen begraben, bestimmt hast du es dir anders vorgestellt.

    Es ist ja noch alles ziemlich frisch, auch wenn die Vernunft sagt es war richtig so hinken die Gefühle noch hinterher. Das wird aber bestimmt besser und irgendwann wirst du erleichtert sein, ganz bestimmt. Dann bist du frei für ein neues, anderes, besseres Leben.

    LG Marie

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Also ich traure schon richtig, denn meine Lebensplanung , wie ich mir das mit Heirat und geliebt werden gewünscht hatte ist ja auch gestorben egal was ich schlechtes erlebt habe deshalb darf ich doch trauern. Bei mir ist das zwar schon länger her dass ich mich auf den Weg raus aus der Co-abhängigkeit machte aber träume aufgeben war schon traurig. Ich habe Menschen getroffen die mich unterstützen, ich war es ja nicht gewöhnt selbständig was zu unternehmen und habe am Anfang jemand gefragt ob er mit geht z.B. zu einer Veranstaltung oder Ausflug . Habe mich aber nicht drauf verlassen dass immer jemand mit geht, habe mir immer mehr allein zugetraut. Ich konnte für andere oder Familie gut planen oder machen aber mich selber musste ich erst kennenlernen wieder was mir gut tut

    Ich habe zum Glück auch liebe Freunde und ja auch meine Kinder. Sofern ich nicht krank bin, was seit der Trennung aber fast permanent bin klappt da Ablenkung ganz gut.

    Ok, ich versuche es mal so zu sehen, dass ich darum trauern darf. Manchmal überlege ich aber ob er nicht noch mehr ist als Alkoholiker, vielleicht narzisstisch unterwegs und eventuell alles gespielt war. Das macht mich zusätzlich fertig.

    Aber solche Gedanke bringen mich ja nicht weiter.

    Irgendwie steckt das Problem darin, dass ich nicht gewollt werde. Man will mich nicht. Ich soll weg.

    Das war schon als Kind so mit meiner Mutter, sie wollte mich nicht. Jetzt sind alle Glaubenssätze von damals wieder aktiv

  • Hallo Svenja, hol dir Hilfe.Psychotherapie wär eine gute Idee.Geht ja aber von heute auf morgen nicht so schnell.In deinem Zustand seh ich tatsächlich die Gefahr, wieder in deinem üblichen Verhaltensmuster zu landen.Das es weh tut, kann ich verstehen.Du hast Gefühle für ihn.Ich glaube, wenn du wieder den Kontakt suchst,tust du dir keinen Gefallen damit.Anscheinend kommt er mit der Trennung ganz gut klar.Pass auf dich auf. Mit etwas Abstand läst der Schmerz auch nach.Bis dahin schreib dir von mir aus hier im Forum die Finger wund.LG BO

    Danke Bono, ich bin in Therapie. Nutze alles was ich kann um aus dem alten auszubrechen.

    Den Kontakt suchen werde ich nicht, das hab ich tatsächlich noch nie. Alle 6 oder 7 Mal Unterbrechung kam er wieder. Aber da hab ich ihn immer wieder aufgenommen und war erleichtert.

    Diesmal ist es aber schwerer weil bei mir ja alle Kanäle dicht sind.

    Ich habe keine Ahnung wie er klar kommt. Habe hier im Forum gelesen von trockenen Alkoholikern, dass es ihnen wichtiger war damals den Alkohol zu behalten als die Frau. Im Zweifel wird das bei ihm auch so sein.

    Ja, ich passe auf und schreib dann lieber hier und wenn es ständig ist. Ich hab jetzt gut 5 Wochen geschafft. Nochmal 5 und es wieder etwas besser...dann nochmal 5....

  • Hallo Svenja!

    Ich verstehe dich es hat bestimmt bei dir auch schön angefangen und es war ja auch nicht alles schlecht, ihr hattet ja auch schöne Zeiten miteinander. Aber es gab auch sehr viele Tiefen und irgendwann überwiegt das Schlechte total. Du musstest ja viele Hoffnungen begraben, bestimmt hast du es dir anders vorgestellt.

    Es ist ja noch alles ziemlich frisch, auch wenn die Vernunft sagt es war richtig so hinken die Gefühle noch hinterher. Das wird aber bestimmt besser und irgendwann wirst du erleichtert sein, ganz bestimmt. Dann bist du frei für ein neues, anderes, besseres Leben.

    LG Marie

    Ja, es ist ja noch nicht lange her und die Endgültigkeit kommt ja dieses Mal von mir, also dass ich mir sage: nicht nochmal. Das ist einfach neu und ungewohnt und macht mir manchmal Angst vor der eigenen Courage.

    Es gab Himmel und Hölle. Wenig dazwischen. Aber am Ende wusste man im Himmel immer schon, dass die Hölle wieder kommt.

    Habe gehört man kann sich eine NegativListe erstellen und daneben eine mit Dingen, die man sich wünscht in einer Partnerschaft. Diese soll man dann immer mal lesen...

    Jetzt lese ich mal deinen Strang, wie du es geschafft hast. Lg

  • So, wieder einige Tage geschafft. Ich komme jetzt in die 7. Woche und das freut mich sehr.

    Habe mal irgendwo gelesen, dass es bei Cos ebenso einen körperliche Entzug gibt und der nach 3 Monaten ( nur körperlich) besser wird.

    Die letzten Tage waren ganz gut eigentlich, seit gestern geht es wieder etwas bergab. Ich habe sehr bald Geburtstag und da hatten wir was vor. Und ich fühl mich einsam ohne Partner.

    Das auf und ab kommt in Wellen. Dennoch geh ich beständig weiter auf meinem Weg . Ich versuche immer mal was schönes zu machen, was ich manchmal genießen kann, manchmal gar nicht. Arbeiten geht immer. Gesundheitlich streikt mein Körper weiterhin, was aber kein Wunder ist, wie ich finde.

    Dann überlege ich viel rum an Co Abhängigkeit. Ich hab hier gelesen, Hoffnung ist eine Nahrungsquelle von ihr. Die hab ich nicht mehr. Ich bin davon überzeugt, dass sich nichts verändern wird. Das find ich schon mal gut.

    Was ist dann noch elementar bei Co Abhängigkeit? Kontrolle, oder? Ich hab nie seine Trinkmenge kontrolliert oder nach Flaschen gesucht aber ich hatte fast von Anfang an ein komisches Gefühl wenn wir uns geschrieben haben- und er hat viel geschrieben- dass ich mir Sorgen gemacht habe wenn er sich länger nicht gemeldet hat. Da hab ich dann nachgefragt. Oder ich hab geschaut ob er online war, dann wusste ich, er lebt noch. Damals wusste ich noch gar nicht offiziell, dass er Alkoholiker ist, aber mein Bauchgefühl hat von Brginn an gewarnt: er tut dir nicht gut. ich hatte Angst um ihn im Auto weil ich unterbewusst ahnte, dass er auch da trinkt.

    Diese Art der Kontrolle und Sorgen bin ich bisher teilweise losgeworden. Da er blockiert ist und gelöscht kann nichts mehr kommen. Das wird immer angenehmer das Gefühl, eine Art Ruhe und Sicherheit. Komisch ist es aber noch.


    infos anderer Art über hab ich keine und meide auch jegliche Orte und Menschen, die mir da was sagen könnten. Will nichts wissen, tut mir nicht gut. Unsere Kinder sind gut befreundet, und mein Sohn lädt bald zu seinem Geburtstag auch seinen Sohn ein, da werde ich aber schauen, dass da der Kontakt über seine Ex Frau geht.

    Was ich aber noch nicht schaffe, ist sein Insta Profil nicht anzuschauen. Er postet dort nicht, aber ich sehe daran welchen Leuten und Seiten er folgt, ein bisschen wie es in seinem Hirn aussieht. Ich weiß nicht was mir das noch gibt. Wie kann man das beenden?

    Und fällt euch noch was ein wovon sich Co Abhängigkeit am Leben hält?

  • Was ich aber noch nicht schaffe, ist sein Insta Profil nicht anzuschauen. Er postet dort nicht, aber ich sehe daran welchen Leuten und Seiten er folgt, ein bisschen wie es in seinem Hirn aussieht. Ich weiß nicht was mir das noch gibt. Wie kann man das beenden?

    Ganz einfach: Ihn dort rausschmeißen und blockieren und nicht mehr nachschauen. Du verletzt Dich nur selbst damit.

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