Manchmal braucht es einen richtigen Mutausbruch, in dem man viel für sich riskiert und auch verletzt werden kann, damit sich alte Gewohnheiten und Muster verändern dürfen.
Ich habe damals auch im Schritttempo versucht etwas zu verändern, was zur Folge hatte, das ich ein paar "Ehrenrunden" drehen durfte, bis ich doch das Ende mit Schrecken, Schmerz, Wut, Trauer, Zweifeln wählte. Daraus entstand jedoch in kürzester Zeit eine enorm starke Mauer gegen die Sucht und das Verhalten meines Ex Freundes. Ich wurde stark und folgte meiner inneren Intuition und meinen Bedürfnissen mehr als all dem was mich so lange in einer schlechten Beziehung festhielt. Der wirkliche Schritt in die Freiheit und zu sich selbst kommt erst, wenn man bereit ist Risiko einzugehen und wenn man für sich selbst zu 100% einsteht.
Im Nachhinein wird es egal sein, ob er Alkoholiker ist oder nicht und es ist auch nicht entscheidend warum du die Beziehung beenden/verändern willst - es geht um Dich und deine Gesundheit, die in dieser Beziehung leidet und das du dir das gefallen lässt, obwohl es dich krank macht. Steh für dich ein und ziehe und zeig deine Grenzen, erst dann kommst du dahin wo du hin willst.