Du hast bei Tiger geschrieben, dass Du Ende Januar eine Verhaltenstherapie beginnst, Matrix.
Sollte es da nicht darum gehen, wie du deine EKA-Geschichte verarbeiten, Grenzen setzen und durchsetzen kannst - für dich und Dein Kind?
Du hast bei Tiger geschrieben, dass Du Ende Januar eine Verhaltenstherapie beginnst, Matrix.
Sollte es da nicht darum gehen, wie du deine EKA-Geschichte verarbeiten, Grenzen setzen und durchsetzen kannst - für dich und Dein Kind?
Ja genau, darum wird es auch da gehen, denn solch eine Beziehung, es waren immer ähnliche Beziehungen, möchte ich nicht mehr. Und möchte mich auch durchsetzen können.
Ja bei der Familienberatung war ich schon und gehe ich auch nochmal hin.
Ich komme eher nicht drum herum, mich beim Jugendamt zu melden, egal wie. Weil ich auch den Erzieherinnen und Leiterin von meiner Situation erzählt hatte, habe ich auch da nochmal ein Gespräch, was ich tun kann, damit er nicht mehr alkoholisiert oder bekifft bei mir ist. Wenn ich nichts mache, dann müssen Sie das dem Jugendamt melden, aber würden mich unterstützen und gut für mich reden, denn sie bekommen mit, dass ich mich gut um mein Kind kümmere, was er natürlich auch macht, soweit es geht, nur dass er nicht nüchtern oder klar im Kopf ist.
Hi Matrix,
wie Du weißt schreibe ich hier nicht gerne weil ich denke das Dir nur andere Co's wirklich Hilfe zur Selbsthilfe geben können.
Ich finde das Du Deine Situation und die Deines Kindes sehr tapfer angehst. Und auch Deine Ängste damit angehst. Nimm Dir hier und auch sonst alle Hilfe die Du kriegen kannst. Und geh weiter Schritt für Schritt.
Liebe Grüße
Kazik
Wie geht es dir inzwischen, Matrix?
Liebe Rennschnecke,
vielen Dank für Deine Nachfrage!
ich überlege in letzter Zeit immer wieder hin und her, hier zu schreiben oder nicht, am Ende denke ich mir leider, dass ich es erstmal mit dem Schreiben lasse, aber Lesen tue ich noch regelmäßig hier mit. Zumindest hilft es mir, mir immer wieder hervor zu rufen, dass ich nicht falsch liege mit meiner Wahrnehmung, dass es hier nicht richtig läuft, aber trotzdem schaffe ich den Absprung leider noch nicht.![]()
Wir, bzw unser Sohn war zwischendurch sehr Doll krank und ich musste mit ihm für 3 Tage zur Behandlung ins Krankenhaus... Am selben Tag der stationären Aufnahme meines Kindes wurde mein xy aus der stationären Behandlung in die ambulante Behandlung als Tagesklinik Patient entlassen, also konnte er einfach so bei mir herein spazieren.. es ist echt zum kotzen, ich rege mich über mich selbst auf, warum ich nichts mache, bzw. ihn nicht vor die Tür setzen kann.. achja und anfragen wegen einer Familienhelferin werden intensiv geprüft und dann nur gewährt, wenn ein Kinderschutz der Fall ist, wo aber mine e. Und F. Beraterin nicht eher nicht glaubt, dass es in meinem Fall gewährt werden würde, obwohl sie auch vom Verhalten meines Sohnes weiß.. soweit habe ich mich schon informiert und bleibe dran..
Mir ist wieder die Kraft weniger geworden.. allerdings habe ich ein paar Sachen anfänglich in Angriff genommen, also die Beratung bzw. die kommende Beantragung für eine Mutter Kind Kur.
Meine ambulante Verhaltenstherapie in der Gruppe hat noch nicht begonnen, aus organisatorischen Gründen von andern Gruppenteilnehmern zieht sich das noch, sagte meine Therapeutin, bin ja gespannt, wann das anfängt..
Soviel erstmal vom wichtigsten, obwohl ich auch noch paar Schoten schreiben könnte 🙄😔
ich überlege in letzter Zeit immer wieder hin und her, hier zu schreiben oder nicht, am Ende denke ich mir leider, dass ich es erstmal mit dem Schreiben lasse
Wie kommt das?
Weiß ich auch nicht wirklich, habe irgendwie das Gefühl, dass ich nicht schreiben brauch, wenn ich eh nicht vorwärts komme oder eure Tipps nicht umsetzen kann, wie ich es eigentlich gerne möchte.
Schade ...
Obwohl ich auch des öfteren Sachen hätte schreiben wollen, nur um sie "loszuwerden"
Steter Tropfen höhlt den Stein.... Vielleicht hilft es ja doch, wenn Du Dich hier mitteilst und dann unsere Reaktionen aushältst ...
Liebe Matrix,
Dies ist dein Faden. Schreib doch einfach wenn dir danach ist. Vielleicht ist gut für später, wenn du dir nochmal alles in Ruhe durchlesen willst. Oder einfach auch nur so um Frust loszuwerden.
Welche Art Beratung für die Kur hast du gemacht?
Liebe Matrix,
Du bist doch für Dich hier, für Deine Selbsthilfe.
Für die Angehörigen ist es schwer, so wie ich das selbst mitbekommen habe, und auch hier mitlese.
Du arbeitest innerlich an Dir, und es arbeitet in Dir.
Hast Du schon mal Bücher zum Thema oder auch im Internet gelesen, wie Du Dein Selbstwertgefühl steigern kannst? Damit Du Dich behaupten kannst und Deinen Standpunkt klar und deutlich nennen und umsetzen kannst?
Oder hast Du jemand, der Dir den Rücken stärken kann? Wie ist es mit dem Jugendamt, ich bin jetzt nicht so im Thema, aber kannst Du dort mit jemanden reden, dass Du Deinen Partner nicht aus der Wohnung bekommst und er Dich einfach nicht ernst nimmt?
Du deutest da Vorfälle an, die Dir scheinbar sehr zusetzen. Es ist doch auch im Sinne Deines Sohnes, dass Ihr aus dieser Spirale herauskommt.
Dein Partner ist wieder rückfällig geworden, bzw. hat er nach der stationären Behandlung überhaupt mit den Drogen und dem Alkohol aufgehört?
ich überlege in letzter Zeit immer wieder hin und her, hier zu schreiben oder nicht, am Ende denke ich mir leider, dass ich es erstmal mit dem Schreiben lasse, aber Lesen tue ich noch regelmäßig hier mit. Zumindest hilft es mir, mir immer wieder hervor zu rufen, dass ich nicht falsch liege mit meiner Wahrnehmung, dass es hier nicht richtig läuft, aber trotzdem schaffe ich den Absprung leider noch nicht.
Hi Matrix
Mir hat das Schreiben hier geholfen den Absprung zu schaffen . Zwar in kleinen Schritten aber es hat geholfen und hilft immer noch . Vielleicht probierst du es mal aus und dir hilft es auch .
LG
Zabou
Welche Art Beratung für die Kur hast du gemacht?
Guten Morgen liebe Wichtelmama,
Über die Internetseite das Müttergenesungswerk kann man sich eine passende Beratungsstelle in der Gegend suchen. Allerdings dauert es leider bis zu 4 Wochen, bis sich dann jemand von der Beratungsstelle meldet. Habe aber per E-Mail angefragt. Und dann ein erstes Telefon Beratungstermin bekommen.
Ich habe übernächste Woche den nächsten Termin zum ausfüllen des Antrags. Mir dauert das eigentlich zu lange, aber die Anfragen sind halt sehr hoch. Es gibt auch Mutter Kind Reha, die etwas länger als nur 3 - 4 Wochen gehen würden und wohl intensiver in der Behandlung sind, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Da du berufstätig bist, wäre für dich eventuell eine Reha möglich, informiere dich einfach mal.
Liebe Grüße
Matrix
Liebe Matrix,
Ich habe mich über die Caritas beraten lassen(arbeiten glaube mit dem Müttergenesungswerk zusammen).
Das wäre sonst mein Vorschlag gewesen.
Ich war sehr zufrieden. Der Antrag ist dann bei der Kasse super schnell genehmigt worden, innerhalb von zwei oder drei Wochen.
Ich kann dir eine Mutter-Kind-Kur nur ans Herz legen. Das hat mir sehr gut getan. Man muss sich nur einlassen können auf die Kur, das ist wichtig.
Viel Glück wünsch ich dir
Liebe Wichtelmama,
lieben Dank für Deine Nachricht!
Ja ich werde auch eine Mutter Kind Kur machen, bin schon echt gespannt, was mich da erwartet! Wie meinst du das, dass man sich darauf einlassen muss?
Vielleicht melde ich mich zwecks des Antrags bei der Caritas, mal sehen, müsste mich eh da mal allgemein informieren.
Liebe Elly
Naja, ich habe es mal versucht mich wegen Selbstwertgefühl steigern im Internet durch zu lesen, aber irgendwie noch nicht richtig durch gesehen oder vielleicht auch noch nicht ganz verstanden. Möchte ich aber gerne. Ich überlege mir ein Arbeitsbuch zu holen, was das angeht, da gäbe es auf jeden Fall ein paar.
Ich habe leider keinen so richtig, der mir den Rücken stärken kann, oder ich stecke in der Co Abhängigkeit zu tief drin?! Ich verstehe es selber nicht wirklich, warum ich nicht handeln kann, obwohl mir per Tipps oder auch durch gelesene Erfahrungsberichte von hier schon irgendwie "geholfen" wird..
Also die Familienberaterin ist der Meinung, dass die Sache mit meinem XY nicht als direkte Aufgabe des Ja zählt, aber natürlich und auch ziemlich schnell im Sinne des Kindes gehandelt werden würde! Sie denkt, dass es bei uns nicht "schlimm genug" ist, das ich eine Familienhelferin gewährt bekommen würde.
Ich fühle mich so zwischen den Stühlen gefangen, das kann sich vielleicht keiner vorstellen, aber ich merke auch, dass es mir nicht gut tut, deswegen Versuche ich dagegen "anzukämpfen" indem ich immer wieder hier mitlese! Ich bin auch so sehr depressiv zurzeit und in letzter Zeit, und dann noch zumindest für mich gefühlt das trotzigste bzw. schlimmste trotzige Kind auf der Welt! Ich weiß, dass Kinder das spüren, wenn es den Eltern oder am ehesten der Mama nicht gut geht.. es ist so mies, wenn sie es dann noch sozusagen ausreizen...
Ja, er ist leider sofort wieder rückfällig geworden, was mir aber auch sowas von klar war..(war ja nur knapp eine Woche Pause und das nach dem fast täglichen Konsum) aber er hat sich zumindest jetzt die Langzeittherapie vorgenommen, ich war mit ihm beim Termin wegen dem Antrag auf Langzeittherapie, seinen Teil muss er jetzt ausfüllen und dann zum nächsten Termin damit hin, weil die Beraterin auch noch ihren Teil ausfüllen muss. Wenn das vollständig ist, will er sofort den Antrag stellen.
Ich werde ja sehen, wie lange und wie genau er alles mitmacht, ich kann es eigentlich schon jetzt ungefähr einschätzen, wie es kommen würde, aber das ist seine Sache!
Ich Versuche mich auf mich zu konzentrieren, damit ich wieder Kraft für mich und meinen Sohn bekomme.
Vielen lieben Dank fürs Lesen ❤️
Liebe Matrix,
Zum Thema Selbstbewusstsein bzw. Selbsliebe kann ich Dir empfehlen, etwas zu suchen was Dir Spaß macht. Einen Sport, vielleicht in einer Gruppe/Team, um neue Menschen kennenzulernen und um Spaß zu haben, um etwas Neues zu lernen, einfach nur für Dich zu Ausgleich.
Weiterbildung. Irgendeine Weiterbildung, welche Dich voran bringt. Ein Thema was Dir Spaß macht.
Ein Dankbarkeitstagebuch führen. Jeden Abend 3 Dinge aufschreiben, welche an diesem Tag schön waren. (Und wenn es ein nettes Lächeln war von jemanden Fremden auf der Straße).
Grenzen ziehen, nur für Dich. Deine Seele schützen und feststellen, dass das mega gut tut für sich selbst einzustehen.
Dich mit Deinem Kind an erste Stelle setzen. Erst Ihr zwei und dann mal sehen für wen oder was noch Zeit und Energie da ist.
LG Momo
Hallo Matrix,
ich freu mich das Du hier wieder schreibst. Mir hilft es hier zu lesen und zu schreiben.
Ich bin in Deinem Faden noch einmal ganz zu Anfang gegangen weil ich mir bezüglich einer Sache nicht mehr ganz sicher war. Es ist Deine Wohnung. Das heißt Du hast dort das Hausrecht. Wenn Du Deinen Partner aufforderst die Wohnung zu verlassen und er kommt dieser Aufforderung nicht nach begeht er Hausfriedensbruch. In diesem Fall kannst Du die Polizei rufen und die setzt das Hausrecht für Dich durch. Du musst der Polizei nicht mitteilen warum er die Wohnung verlassen soll. Das ist alleine Deine Sache. Du musst auch nicht dann oder Später keine Anzeige gegen ihn stellen. Auch wenn die Polizei Dich danach fragen sollte. Auch das ist Deine Sache. Aber Du kannst natürlich jederzeit eine Anzeige stellen. Und Du kannst Dich auch an die Polizei wenden ob es andere Schritte gibt die sicherstellen das Dein Partner sich an das Betretungsverbot hält. Aber auch hier musst Du nur mitteilen das Du nicht möchtest das er Deine Wohnung nicht betritt. Und Du kannst die Polizei zur Hilfe rufen auch wenn nichts anderes vorgefallen ist ausser das er Deine Wohnung nicht verlässt oder betritt wenn Du es nicht möchtest. Es ist Deine Wohnung.
Liebe Grüße
Kazik
Liebe Matrix,
die Kurberatung der Caritas erledigt eigentlich alles für dich. Sie stellen den Antrag, sagen dir was du alles brauchst und schlagen dir Kureinrichtungen vor(passend zu deiner Diagnose/Beschwerden). Meine Beraterin hat sogar gleich einen Termin für mich in der Klinik gemacht. Da ich bereits das passende Schreiben vom Arzt vorab besorgt hatte, gab es glaube ich auch nur diesen einen Termin und alles war erledigt.
So eine Kur ist kein Urlaub. Das muss man sich gleich vor Augen halten. Du hast da ein „Pflichtprogramm“, sprich Anwendungen, Vorträge usw. da muss man sich drauf einlassen können. Ich persönlich denke aber, wenn es dir wirklich nicht gut geht, bist du so oder so froh über die drei Wochen „Urlaub“. Drei Wochen nicht kochen und putzen, das ist schon richtig toll.
Ich habe eine relativ heimatnahe Klinik ausgewählt bekommen(Klar, Küste wäre viel cooler gewesen, aber der Weg einfach zu lang und stressig). Die Bewertungen im Internet eine Katastrophe und ich bin schon mit einem schlechten Bauchgefühl hingegangen. Es war dann aber wirklich toll. Ich musste über vieles hinwegsehen, aber das hat sich gelohnt. Die Kinder fragen immer wieder mal, wann wir das nächste Mal zur Kur fahren😂 Ihnen hat es auch gut gefallen.
Wir hatten ein kleines übersichtliches Haus, alle Familien sind zur selben Zeit an-und abgereist. So konnte sich eine tolle Kurgruppe bilden.
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