Ich wollte nicht allein im stillen Kämmerlein schmoren, Das sind gute Freunde(keine Saufkumpane) ein liebes befreundetes Paar.
Ja und meine Frau weiß Bescheid.
Ich wollte nicht allein im stillen Kämmerlein schmoren, Das sind gute Freunde(keine Saufkumpane) ein liebes befreundetes Paar.
Ja und meine Frau weiß Bescheid.
Eins noch Bono: nicht erst deine persönliche notfallmaßnahme raussuchen, wenn es so weit ist. Bereite dich vor, such dir was aus und nehme dir fest vor genau das zu tun, wenn dich plötzlich der Wunsch zu trinken überkommt. Wichtig ist die Vorbereitung um dann blitzschnell handeln zu können. So schnell wie so ein Druck kommt, so schnell geht er auch wieder vorbei. Auch hier schreiben hat mir geholfen. Man fühlt sich ja so ein wenig ‚fremdgesteuert‘ in dem Moment - mir hat geholfen mich zu vergewissern, dass ich die Zügel noch in der Hand habe. Sei vorbereitet.
Und: Kinderpunsch? Warum?
Versuche nicht weiterhin ‚dabei‘ zu sein und nicht aufzufallen. Immer wenn man ohne Alkohol irgendwo auffällt ist man dort falsch!
Das mit dem Notfallkoffer will ich mit Sicherheit verinnerlichen und das der Suchtdruck relativ schnell vergeht, wenn man richtig handelt!!,
Ist für mich wichtig um zu verstehen, das ich nicht vollkommen hilflos ausgeliefert bin. Es hilft mir sehr, genau diese Erfahrungen von den
Experten zu bekommen. Danke für die Antworten! Es tut einfach gut mit seinen Gefühlen, Gedanken 🤔 und Fragen nicht allein zu sein!
Hab mal eine Frage, Wer kann sagen, was ihn wann getriggert hat,und wie er mit dieser Situation umgegangen ist? Ob es gut ging
oder der Alkohol leider wieder die Oberhand gewonnenen hat?
Die fünfundzwanzigtausenddreihundertsiebenundzwanzig verschiedene Antworten werden dir weder weiterhelfen noch schützen sie dich vor einem Rückfall. Weil du einzigartig bist und dir nur deinen ganz persönlichen Notfallkoffer packen kannst….aus deinen eigenen Erfahrungen und aus deinen eigenen Lebensumständen.
Der Alkohol konnte jahrelang nur gewinnen, wenn ich gegen ihn kämpfte. Ich kämpfe nicht mehr. Weil ich nicht gewinnen kann.
Als ich aufhörte, gegen den Alkohol zu kämpfen, war er auch kein Gegner mehr.
Notfallkoffer habe ich erst hier im Forum kennengelernt! Ich bin dabei meinen Weg zu suchen und zu finden! Das Forum
hilft mir,meinen Deal mit mir selbst, (abstint zu sein und zu bleiben ) immer wieder aufzufrischen. NIcht zu vergessen um was es geht,
und wachsam zu bleiben.
Getriggert wurde ich, wenn ich in Situationen kam, die früher mit dem Konsum verbunden waren. Was dagegen hilft? Sich mental vorbereiten, dass sich in einer solchen Situation Druck aufbauen kann und wie ich dann mit ihm umgehe. Immer, wenn ich mich vorbereitet habe, blieb er anschließend aus. Zwar flackerte mal hin- und wieder ein Gedanke an ein Weißbier auf, aber den konnte ich rasch ad acta legen.
Wenn der Druck zunehmen sollte, dann rate ich, die Örtlichkeit unverzüglich zu verlassen. Eine andere Umgebung setzt andere Reize. Dazu die sofortige Befassung mit Dingen, die einem Freude bereiten.
Anfangs habe ich noch den Wassertrick angewandt und erst mal ordentlich Wasser getrunken, damit zumindest kein Durstgefühl mehr vorhanden ist. Mit den Jahren hat sich das gelegt.
Unangenehm war für mich die überraschende Konfrontation mit Trinksituationen, die ich im Vorhinein nicht auf dem Schirm hatte. Für so was hat sich bei mir die o.a. Fluchtstrategie bewährt.
Ach so, gesellige Runden sollten anfangs umgangen werden, das ist zu riskant, dass plötzlich jemand einem ein Glas in die Hand drückt oder bei einem kreisenden Tablett doch urplötzlich rasch zugegriffen wird.
Es dauerte bei mir mindestens 2 Jahre bis ich an solchen Geselligkeiten teilnehmen konnte, jedoch nur, wenn die Teilnehmer allenfalls moderat und nicht wie ich früher, heftig trinken. Zu "Besäufnissen" gehe ich nicht, da gehöre ich nicht mehr hin.
habe Kinderpunsch getrunken.Die Verkäuferin
hat komisch geschaut.
Da würde ich auch komisch schauen. Kinderpunsch heißt wahrscheinlich darum so, weil er für Kinder ist. Ich finde den widerlich süß.
Hat der Dir wirklich geschmeckt? Oder war es eher der Versuch, dazuzugehören? So auszusehen, wie die trinkende Gesellschaft?
Besonders am Anfang sehe ich da die Gefahr, dass Du ratzfatz wieder zur trinkenden Gesellschaft dazugehörst.
Kinderpunsch
Habe ich auch schon ein paar male probiert. Kaffee trinke ich nur bis 17.00. Es war das einzige koffein- und alkoholfreie Heißgetränk im Angebot. Ein Pfefferminz/Kamille/Früchtetee wäre mir auch lieber gewesen. Wenn ich im Winter draußen stehe, kann ich nichts Kaltes trinken, denn das will bei mir ruck-zuck wieder raus.
Ich finde den widerlich süß.
Dann lass den Zucker weg
. Ich habe den ungezuckert getrunken, dann war es ok, allerdings wurde er bei uns so angeboten. Andere Betreiber hauen da womöglich noch Mengen an Zucker oder Süßstoff rein.
Oder war es eher der Versuch, dazuzugehören? So auszusehen, wie die trinkende Gesellschaft?
Nö. Ich habe es nicht nötig, den Anschein eines Zechers hervorzurufen
.
Als ich noch gesoffen habe, hab ich auch ab und zu Kinderpunsch getrunken, einfach, weil er mir schmeckt. Komisch angeschaut hat mich da noch nie jemand. Damals nicht und heute auch nicht.
Hallo Hera, trinkst du als Langzeitabstinenzler nach wie vor Kinderpunsch auf dem Weihnachtsmarkt? Wird ja hier im Forum als
nicht empfehlenswert bewertet Ich denke schon, das es triggern kann. Ist somit tatsächlich nicht empfehlenswert. Auch ich muss auf alle
Fälle vorsichtiger sein.Die Fallen lauern halt überall!
Da würde ich auch komisch schauen. Kinderpunsch heißt wahrscheinlich darum so, weil er für Kinder ist. Ich finde den widerlich süß.
Hat der Dir wirklich geschmeckt? Oder war es eher der Versuch, dazuzugehören? So auszusehen, wie die trinkende Gesellschaft?
Besonders am Anfang sehe ich da die Gefahr, dass Du ratzfatz wieder zur trinkenden Gesellschaft dazugehörst.
Na ich hab es gemacht, weil ich weiß,das da 100%'kein Alkohol drin ist und ja,er schmeckt mir .Jetzt im Winter, besser als eine kalte Cola.
Ich habe den ungezuckert getrunken
Wusste nicht, dass es das gibt. Ich kenne nur diesen extrem süßen. Bin nicht so ein Süßer. ![]()
weil ich weiß,das da 100%'kein Alkohol drin ist
Bei Cola wüsste ich das. Hier sollte aber genau geschaut werden, aus welchem Topf da geschöpft wird.
Jedenfalls scheint es doch manchen zu schmecken. Wieder was gelernt. Abraten würde ich, zumindest am Anfang dennoch. Eigentlich vom ganzen Weihnachtsmarkt. Aber ich habe da halt auch abends gerne mal meine 6 bis 8 Glühwein getrunken. Gab meistens Sodbrennen.
Hallo Hera, trinkst du als Langzeitabstinenzler nach wie vor Kinderpunsch auf dem Weihnachtsmarkt? Wird ja hier im Forum als
nicht empfehlenswert bewertet Ich denke schon, das es triggern kann. Ist somit tatsächlich nicht empfehlenswert. Auch ich muss auf alle
Fälle vorsichtiger sein.Die Fallen lauern halt überall!
Hi Bono.
Ich war dieses Jahr auf keinem Weihnachtsmarkt, hat sich nicht ergeben. Hab aber ein paar Mal woanders Kinderpunsch getrunken und getriggert hat mich da gar nix. Aus solchen Tassen trink ich schliesslich auch täglich meinen Tee. Und der Geruch triggert mich sowieso nicht (Apfel- oder O-Saft) Ich denke es geht eher um den Weihnachtsmarkt, nicht um den Punsch. Vor Allem geht es aber um die Einstellung, die Klarheit. Mir ist klar, dass ich nie wieder Alkohol trinken will. Wenn ich mir in irgendeiner Weise auch nur ein kleines bisschen unsicher wäre, dass mir eine Umgebung oder bestimmte Menschen oder Anlässe nicht gut tun, geh ich einfach nicht hin. Und das Beste ist, dass es mir null ausmacht. Ich seh auch nirgends Fallen, ausser vielleicht bei Lebensmitteln. Alles andere ist eigentlich ziemlich berechenbar.
Witzig, ich würde mich nach 2,5 abstinenten Jahren noch lange nicht als "Langzeitabstinenzler" bezeichnen. Aber ich bin sehr bemüht, einer zu werden.
Hi Bono.
Ich war dieses Jahr auf keinem Weihnachtsmarkt, hat sich nicht ergeben. Hab aber ein paar Mal woanders Kinderpunsch getrunken und getriggert hat mich da gar nix. Aus solchen Tassen trink ich schliesslich auch täglich meinen Tee. Und der Geruch triggert mich sowieso nicht (Apfel- oder O-Saft) Ich denke es geht eher um den Weihnachtsmarkt, nicht um den Punsch. Vor Allem geht es aber um die Einstellung, die Klarheit. Mir ist klar, dass ich nie wieder Alkohol trinken will. Wenn ich mir in irgendeiner Weise auch nur ein kleines bisschen unsicher wäre, dass mir eine Umgebung oder bestimmte Menschen oder Anlässe nicht gut tun, geh ich einfach nicht hin. Und das Beste ist, dass es mir null ausmacht. Ich seh auch nirgends Fallen, ausser vielleicht bei Lebensmitteln. Alles andere ist eigentlich ziemlich berechenbar.
Witzig, ich würde mich nach 2,5 abstinenten Jahren noch lange nicht als "Langzeitabstinenzler" bezeichnen. Aber ich bin sehr bemüht, einer zu werden.
Danke Hera, für dein Statement.Wie gesagt,ich bin ja noch nicht lange hier im Forum. Ich habe hier schon viele Anregungen, Denkanstöße u.s.w.
erhalten.Es hilft mir auf alle Fälle auf meinem Weg in eine lebenslange Abstinenz. Ich bin genau richtig hier.
Mir ist klar, dass ich nie wieder Alkohol trinken will.
Ob das deinem Suchtgedächtnis auch egal ist? 🤔
Nicht mehr wollen…das ist etwas ganz anderes als nicht mehr können.
Ganz früher, also: Vor meiner Alkoholsucht, wollte ich ganz viele Jahre keinen Alkohol trinken. Ich habe aus einer tiefen inneren Überzeugung keinen Alkohol getrunken. Weil ich keinen Alkohol trinken wollte.
Heute bin ich Alkoholiker. Und selbst wenn ich jemals wieder Alkohol trinken würde wollen, ich kann es nicht. Weil meine Alkoholsucht lediglich durch die Abstinenz zum Stillstand gebracht werden konnte. Stillstand ….nicht mehr und nicht weniger, die Alkoholsucht ist nicht heilbar.
Kinderpunsch ist für mich nichts anderes als heißer Saft, vielleicht noch mit ein paar Gewürzen. Eine Verbindung zum Glühwein hat mein Kopf bisher nicht hergestellt.
Ich seh auch nirgends Fallen, ausser vielleicht bei Lebensmitteln. Alles andere ist eigentlich ziemlich berechenbar.
Das halte ich für sehr gefährliche Aussage.
Sucht ist unberechenbar.
Ich spreche von Sauf-Anlässen und trinkenden Menschen. Ich weiss, wann ich mich in "Gefahr" begebe. Und das kann ich vermeiden.
Nicht mehr wollen…das ist etwas ganz anderes als nicht mehr können.
Ich finde das nicht mehr "wollen" sehr wichtig. Das beginnt im Kopf. Nicht mehr können, heisst für MICH, ich würde gern, aber kann nicht mehr.
Natürlich ist zuerst das ‚nicht wollen. Aber wenn im Kopf nur das ,nicht wollen‘ verankert ist, finde ich das - für mich - nicht ausreichend.
Wenn dir ,nicht wollen‘ ausreicht, passt das doch für dich.
Ich hätte noch eine Frage an euch.Bin jetzt (21 Tage abstinent)ist ein gutes Gefühl. Wenn ich an Alkohol denke, ekel ich mich regelrecht davor.Ich denke, das ist doch schonmal ein guter Anfang. Meine Frage geht allerdings woanders hin. Ich habe eine liebe Bekannte. Ich kenne sie schon lange.Sie hat schon
immer im gesellschaftlichen Rahmen gerne mal was getrunken. In letzter Zeit trinkt sie zum Feierabend gerne 2,3. Gläser weinhaltige Getränke. Frage,
Ist das schon Alkoholmissbrauch? Was meint ihr?
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