Kazik - Back to life

  • Hallo Ihr,

    ich hatte meinen zweiten Termin bei der Suchtberatung. Sie hatte dann eine einzige Frage aus Ihren Standardfragen, ob ich Hilfe brauche um an eine stationäre oder ambulante zu bekommen. Was ich zunächste verneinte. Sie hat mir dann noch den Hinweis auf ein dezentrales tagesklinikähnliches Programm dessen Schwerpunkt die Behandlung von therapieresistenten Depressionen ist, hier in der Stadt, gegeben. Von dem ich auch schon wusste. Da Depressionen im Moment aber fast überhaupt kein Problem sind kommt das für mich bis auf weiteres nicht infrage. Danach haben wir dann ausgemacht das wir weitere Termine ausmachen, weil ich gesagt habe das ich einen verbindlichen Termin haben möchte bei denen ich jeweils reflektiere wie es bezüglich meiner Abstinenz so läuft und wo ich von Schwierigkeiten berichten kann. Und wo ich im direkten Austausch mit Ihr mir diese noch einmal anschaue. Und vielleicht tauchen zu den Terminen ja auch noch konkrete Fragen auf wo sie mich unterstüzen kann. So werden wir das dann bei den kommenden Terminen machen. Den Rest des Termins haben wir dann genau das gemacht was ich eben beschrieben habe. Für mich war das ein guter Termin.

    Vor kurzem habe ich einen Bericht über einen Ort (Keine Klinik) gesehen zu dem Suchtkranke gehen können um dort den Entzug zu machen, dort auch eine Langzeittherapie zu machen bis zur Möglichkeit dort dauerhaft zu leben. Bei dem Bericht hat es mich aus verschiedenen Gründen echt gegruselt. Ich gehe nicht ins Detail weil dieser Ort bestimmt auch helfen kann. Aber für mich wäre das nichts.

    Meine Wasserstandsmeldung. Körperlich und seelisch geht es mir gut. Stimmung gut. Kein Blues. Kein Saufdruck.

    Tschüß

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • koda

    Danke für Deinen Beitrag. Ich hatte vorher schon Deinen Faden gelesen. Und ich finde das Du einen guten Weg für Dich gehst. Ich lese Dich ebenfalls gerne.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo Ihr,

    ich habe gestern beim einschlafen ständig neue Ideen gehabt was ich hier schreiben könnte. Und während des Schlafes hatte ich wirre Träume. Ich habe in den Träumen auch gesoffen. Es kamen auch Leute aus dem Forum in meinen Träumen vor, die ich ja garnicht persönlich kenne. Irgendwie war das alles unscharf und ich habe da irgendwie von außen draufgeschaut. Aber es war kein Albtraum. Und ich habe keine Angst bekommen.

    Heute wär ich körperlich und geistig müde. Und ich musste mich bei meinen Aufgaben disziplinieren. Aber nun bin ich durch.

    Ich werde heute hier nichts mehr schreiben.

    Wasserstandsmeldung. Körperlich und seelisch geht es mir gut. Stimmung gut. Ganz ganz leichter Saufdruck. Kein Blues.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Guten Abend Kazik,

    woher kommt das, was hat es ausgelöst? Was tust Du dagegen?

    Ganz ganz leichter Saufdruck.

    Essen und Trinken ist sehr wichtig!

    Ich wünsche Dir einen schönen Abend!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • woher kommt das, was hat es ausgelöst? Was tust Du dagegen?


    Hallo Elly,

    ich hatte gestern einen Termin bei Suchtberatung und war hier im Forum aktiv. Das hat dann nachgewirkt. Ich bin ja auch noch sehr am Anfang meines trockenen Teil meines Lebens. Und da ist vielles neu und ich gehe mit Dingen "anders" um. Und mein Suchtgedächtnis möchte unbedingt sein altes Theaterstück aufführen. Und das lasseich nicht zu und diskutiere auch nicht darüber. Unbewusst betrübt das natürlich den einzigen Schauspieler (mich). Den er möchte natürlich auf "seine Bühne".

    Ich esse und trinke gut. Und fühle mich auch gut.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo Ihr,

    heute bin ich nicht mehr müde aber energiegeladen fühlt sich bei mir auch anders an. Ich habe heute auch den ganzen Tag so ein Ziehen in mir bezeichneter Weise spüre ich das im Rücken. Es fühlt sich irgendwie an als ob mich irgendwas zurückziehen will. Nun bin ich keine Psycholog*in aber mir ist das was zurück heißt schon klar. Saufen. Ich habe keinen konkreten Saufdruck aber ich weiß schon was mein Suchgedächtnis gerade sagen will. Kazik jetzt stehst Du hier ohne mich und Alkohol und Du hast soviel gemacht und geändert. Und irgendwie ist doch alles beim alten geblieben. Du bist noch immer der alte Kazik. Nur als Du gesoffen hast Du das nicht so gemerkt. Also wie wär's mit einem Schlückchen.

    Und in gewisser Weise deckt sich das auch mit einem Gefühl was ich in letzter Zeit immer mal wieder hatte. Nachdem ich mich von dem Entzug einigermassen erholt habe. Habe ich mit Hilfe meiner SHG hier die Basics umgesetzt.

    Meine Ärztin weiß Bescheid. Ich kann sicher sein das körperlich alles okay ist. Gegen das einzige körperliche Symptom von der Sauferei habe ich ein Medikament bekommen. Seelisch ist sie auch im Bilde und ich hab mir von Ihr jetzt auch ein Bedarfsmedikament bekommen. Und ich habe auch schon vor dem Entzug mit Ihr über meine Depressionen gesprochen. Sie weiß das ich Moment keine Therapie möchte. Und sie weiß Bescheid das ich wenn ich merke das ich zu instabil werde entweder Notfallmässig bei Ihr aufschlage oder gleich in Krankenhaus gehen würde. Und obwohl ich selbst bei meinen schlimmsten Depressionen nie Selbstmordgedanken hatte sprechen wir das trotzdem auch immer wieder an. Und da sie nicht nur eine Zusatzausbildung in Suchtmedizin hat sondern auch viele Suchtkranke behandelt kann ich mir sicher das sie von Ihrer Seite alles im Blick hat und auch anspricht. Ich bin bei Ihr safe.

    Ich bin bei der Suchtberatung. Habe dort meine Großbaustellen und andere Baustellen mitgeteilt. Das war gut für mich. Und ich werde da jetzt weiter Termine machen bis ich das Gefühl habe ich brauche das nicht mehr. Und ich habe mir auch schon vorgenommen das ich dort eher länger hin gehen werde als zu kurz. Auch hier ist alles gut.

    Mein Umfeld also Menschen mit denen ich in Kontakt bin und mit denen ich auch weiterhin in Kontakt bleiben will ist informiert. Und es weiß auch das ich mich nicht ihnen treffen werde wenn sie dabei Alkohol wollen oder andere die dabei sind die Alkohol trinken. Ich habe ausschliesslich positive Rückmeldung bekommen. Und bis auf ein paar Menschen die jetzt wenn ich sie zufällig getroffen habe unsicher wirkten wie sich jetzt mir gegenüber verhalten sollen ist hier auch alles gut. Ich habe keine Freunde und Bekannte mit denen ich mich nur saufend getroffen habe. Weil mich das schon immer genervt hat wenn Menschen nur mit sprechen wollen wenn sie breit waren. Das einzige was sich nach meinem "outing" geändert hat das ich nicht nur gesagt habe das ich Alkoholiker bin sondern das auch ich von jetzt an trocken weiterleben will. Damit habe ich Ihnen ja ein "Versprechen" gegeben. Aber ich weiß auch das wenn ich mich wieder zum saufen entscheiden würde ich mich von keinem "Versprechen" abhalten lassen würde. Es würde auch niemand merken und hat es vorher ja auch niemand gemerkt weil ich immer zu Hause alleine in meiner Wohnung gesoffen habe. Und ganz ehrlich wenn ich wieder anfangen würde zu saufen wäre es mir glaube ich ziemlich egal ob mein Umfeld es mit bekommen würde. Somit ist was mein Umfeld angeht auch alles chicco.

    Und außerdem bin ich hier in der SHG und versuche mich hier so gut ich kann mitzuteilen. Und bekomme hier Rückmeldungen oder Nachfragen mit denen ich mich dann wiederum so gut ich kann auseinandersetze. Außerdem lese ich hier mit und schreibe auch mal etwas. Wobei ich in den letzten Tagen gemerkt habe das ich mehr bei mir bleibe und versuche mich besser ab zu grenzen. Insofern ist hier für mich alles gut.

    Ich bin also wieder in meinem normalen jetzt nüchternen Leben. Und muss jetzt versuchen wie ich nicht nur nüchtern sondern auch zufrieden nüchtern weiterlebe. Das Ziel ist klar und ich muss jetzt den besten Weg dahin finden. Aber ich kann zumindestens schon einmal einen Weg ausschliessen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Ach so Wasserstandmeldung. Körperlich und seelisch gut. Stimmung okay. Kein Blues. Diffuser Saufdruck (s.o.)

    LG

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Meine Stratgie ist nur einen Tag zu denken, dann kommt der nächste Tag und wieder der nächste. Jetzt entscheide ich mich sober zu sein. Du bist jetzt ungefähr 2 Monate nüchtern, oder? Solche Gedanken tauchen leider unverhofft auf, aber es gibt ja den Notfallkoffer. Und ich habe leider mein Suchtgedächtnis auch schon kennen gelernt und weiß was es so drauf hat. Aber ich habe auch einiges entgegen zu setzen. Du auch.. Also…..


    das ich mehr bei mir bleibe und versuche mich besser ab zu grenzen

    Denke das ist am Besten. Habe ich genauso vor.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

    Einmal editiert, zuletzt von KaDett (29. Januar 2025 um 19:24)

  • Meine Strategie ist nur einen Tag zu denken, dann kommt der nächste Tag und wieder der nächste.

    Hi Kadett,

    mir ist schon aufgefallen das Du in letzten Tagen ruhig warst. Ist das gut oder bist hier noch immer auf dem Absprung?

    Zu der Tag für Tag Strategie die mache ich auch. Bleibt mir ja auch gar nichts anderes übrig. Ich spreche jetzt allerdings auch nicht jeden morgen mantraartig zum mir: Du willst jetzt vierundzwanzig Stunden nichts trinken. Damit gebe ich dem Alkohol nach meinen Empfinden schon zuviel Raum. Außerdem habe ich die Strategie auch schon in meinen schweren Depressionen gelernt. Das ist für mich die einzige Möglichkeit dadurch zu kommen. Und da ich auch in schwersten Depressionszeiten immer Leben wollte blieb mir auch dort nichts anderes übrig.

    Aber was eigentlich meinte das ich in meinem normalen jetzt nüchternen Leben ja auch zu Saufzeiten nicht von Tag zu Tag entschieden habe ach heute könnte ich ja mal was trinken. Das letzte Jahrzehnt sowieso überhaupt nicht den ich war ja schon süchtig. Sondern es gab offensichtlich Dinge in meinem normalen Leben oder mein Umgang mit diesen Dingen die Alkohol zu einer scheinbar guten Idee werden ließ. Nun werde ich nicht mein ganzes Leben umkrempeln. Will ich auch gar nicht. Aber wir schreiben hier ja oft über Risikominimierung. Und ich stehe jetzt an dem Punkt wo ich Risikominimierung auf mein zukünftiges trockenes Leben anfange zu denken. Die Basics waren die Pflicht und jetzt kommt die Kür. Und ich bin mir sicher das ich hier noch so einiges schreiben werde um mir hier Rat und Hilfe zu holen. Das hat bis jetzt jedenfalls ganz gut geklappt.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • mir ist schon aufgefallen das Du in letzten Tagen ruhig warst. Ist das gut oder bist hier noch immer auf dem Absprung?

    Bin schon noch da 😊 habe aber mal Pause gemacht und war auch unterwegs. Auch möchte ich während Job nichts mehr schreiben, stresst nur. Im Allgemeinen werde ich hier einen Schritt zur Seite treten. Einfach etwas weniger.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Hallo Ihr,

    gestern Abend ging es mir irgendwann schlecht und es war nicht mehr Blues sondern Depression. Und ich fühlte mich dann sehr alleine. Eigentlich ganz alleine. Ich habe noch einmal extra etwas getrunken und auch gegessen. Und bin dann kurz um Block. Nach einer Weile ging es mir auch schon besser. Beim Einschlafen dachte ich dann semibewusst an Freund*innen. Ich dachte auch daran wie ich das hier schreiben würde. Und dann fühlte ich mich auch nicht mehr so alleine.

    Heute geht es mir gut und das ist auch meine Wasserstandsmeldung.

    Was schwierig an diesen Momente ist das es innerhalb von Stunden von okay zu Depression geht. Wenn ich sonst eine Depression habe oder bekomme geht das nicht von jetzt auf gleich. Und ich habe Zeit gegenzusteuern und falls alles nicht klappt kann ich mich zumindestens innerlich an die Depression "gewöhnen". Und dann kann ich der Depression auch besser wiederstehen. Aber von jetzt auf gleich ist das das für mich schwierig mir helfen und wiederstehen gleichzeitig auf Vollgas zu bringen.

    Das gute ist das es jetzt trocken am nächsten Tag wieder viel besser ist. Und das ist bei einer "richtigen" Depression auch bei mir nie so gewesen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo Ihr,

    heute war ein unaufgeregter Tag. Nix besonderes. Wasserstandsmeldung körperlich und seelisch gut. Stimmung gut. Kein Blues. Kein Saufdruck.

    Ich war heute in zwei Teilen der Stadt unterwegs in denen sich viele Menschen aufhalten die offensichtlich alkoholsüchtig sind. Und ich habe kurz gedacht das ich nicht wüsste ob ich in deren Situation überhaupt nur ansatzweise noch die Kraft hätte ernsthaft abstinent zu werden. Ich kann mir vorstellen das ich das dann nur an einem Ort hinkriegen würde wo ich absolut keinen Alkohol kriegen könnte. Wo ich sehr lange bleiben kann. Und selbst da müssten sie mich wahrscheinlich in Zeiten wegsperren und ich könnte selbst dann nicht sicher sagen ob ich nicht ausbrechen würde.

    Morgen habe ich einen Termin mit Menschen mit denen ich seit einigen Jahren an einer wichtigen Aufgabe arbeite. Allerdings bleibt auch seit Jahren die Verantwortung an mir hängen. Und die Verantwortung ist in Zeiten groß. Ich habe es über die Jahre mehrfach zum Thema gemacht das ich grundsätzlich die Verantwortung übernehmen kann das die anderen mir aber bei einzelnen Teilaufgaben unmissverständlich Ihre Unterstützung zeigen. Und dann wenigstens die Umsetzung von Teilaufgaben begleiten damit ich wenigstens dort nicht die Verantwortung habe. Wir sind gleichberechtigt. Nun habe ich mich entschlossen das ich mich für ein halbes Jahr aus dieser Aufgabe rausziehen werde. Ich werde nur eine große Teilaufgabe weiter vorantreiben und begleiten, die zu wichtig ist das sie ein halbes Jahr liegenbleibt. Ich werde mich dann nach dem halben Jahr mit den Menschen wieder zusammen setzen und besprechen wie es weitergeht. Weiß allerdings das ich nur wieder einsteige werde wenn die Gruppe sich nahezu komplett neu aufstellt. Das werde ich Ihnen morgen nicht sagen. Ist auch nicht notwendig dort wissen alle was sie tun und nicht tun. Und sie sollten sich in dem halben Jahr selber die Frage stellen ob sie dort richtig sind. Ich bin vor dem Termin nicht angespannt. Ein bißchen nachdenklich was ich genau sage. Wir sind alle Profis und gleichberechtigt und ich möchte dort nichts sagen was als Vorwurf ausgelegt wird weil das nicht angemessen währe.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo Ihr,

    ich hatte heute wie geschrieben meinen Termin, leider hat eine Person es nicht geschafft bei seinen Verantwortlichkeiten zu bleiben sondern bestand darauf seine Befindlichkeiten zu unser gemeinsamen Zusammenarbeit mitteilen zu müssen. Wozu es in den vergangenen Jahren mehrmals die Möglichkeit gab. Die Person wurde dabei latent agressiv. Das kommt bei mir nie gut an weil ich dann sofort in meinen Kampfmodus schalte und wütend werde. Und meine Wut ist etwas was ich sehr kontrolliere und kontrollieren muss (siehe weiter oben in meinen Faden.). Ich habe ihm dann im ruhigen Ton gesagt was mich an dem was er sagt wütend macht und das ich finde das seine Befindlichkeiten nicht in dieses Treffen gehören. Dabei wurde ich auch von einer Person unterstützt. Er brauchte dann noch eine Weile bis er das auch verstand. Und ich konnte dann im weiteren Verlauf des Termins meinen "überschüssigen" Wutlevel runterfahren. Blieb bei meiner Entscheidung an der Aufgabe bis auf einer Teilaufgabe nicht mehr weiter mit zu arbeiten. So eine Siuation war für immer ein "guter" Anlass zu saufen.

    Ich bin dann nach dem Termin erstmal eine Stunde spazieren gegangen um meine Wut weg zu laufen. Was auch ein Teilen geklappt hat. Ich hatte keinen Saufdruck.

    Vorhin kam dann noch eine Nachricht von einer Person die heute krankheitsbedingt nicht dabei war. Die aber das Protokoll des Treffens gelesen hatte und jetzt um eine weiteres gemeinsames Treffen bat. Ich habe meinerseits allerdings ein weiteres Treffen ausgeschlossen.

    Jetzt bin ich wieder zu Hause und verspüre immer noch ein wenig Restwut in mir, weil sich meine Wut manchmal nicht so schnell an Ihren sicheren Ort bringen lässt. Widerspenstig. Gleichzeitig bin aber auch erleichtert und froh über meine Entscheidung. Körperlich und seelisch geht es mir gut. Stimmung okay. Kein Blues. Kein Saufdruck.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo Ihr,

    ich habe hier gestern eschwänzt.;) Weil ich gestern noch einen anderen Termin hatte und die restliche Zeit des Tages damit verbracht habe soviel Sonne zu bekommen und mir soviel Gutes angetan habe wie geht.;)

    Leider spamt die Person des Samstagstermin unseren Nachrichtenkanal weiter mit Ihren Befindlichkeiten zu und ist dann auch zu toxischen Anwürfen mir gegenüber übergegangen. Ich habe mich dann gestern entschlossen die mir sehr wichtige Teilaufgabe dieser Gruppe nicht weiter zu bearbeiten. Was ich sehr bedaure. Die Person wollte sich dann persönlich mit mir treffen. Das hatten andere auch schon vorgeschlagen. Ich habe es aber abgelehnt mit der Begründung die Person hätte das ganze sowohl auf dem Termin angefangen als auch auf diesem Nachrichtenkanal fortgeführt. Und wenn sie noch irgendetwas zu schreiben hätte dann auf diesem Kanal. Ich würde nicht eine Sekunde meiner privaten Zeit dafür opfern. Das ist für mich okay nervt aber schon weil die Person mein inneres Kind gewaltig triggert und getriggert hat. Wie geschrieben zu anderen Zeiten ein "willkommener" Anlass um zu saufen. Ich habe inzwischen mehrmals kontrolliert und sachlich "zurückgeschossen" und jetzt ist Funkstille. Aber meine Wut ist schon noch sehr spürbar. Aber eben Wut und kein Saufdruck.

    Es bestärkt mich aber auch in meiner Entscheidung die Mitarbeit an der gesamten Aufgabe auf zu geben. Obwohl diese nicht nur für mich sehr wichtig ist. Aber ich bin zu dieser Entscheidung gekommen, weil ich inzwischen dabei bin Risikominimierung für meine Abstinenz weiter zu denken. Und versuche mal alle Steine um zu drehen.

    Wasserstandsmeldung. Körperlich und seelisch gut. Stimmung nachdenklich. Kein Blues. Kein Saufdruck.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Bin neidisch auf die Sonne.

    Hier seit einer Woche nur Suppe. Dunkel.

    Richtig, dass Du es genossen hast. Hier gibt es kein Schwänzen, nur Deine Entscheidung.

    Zu Deinem anderen Thema kann ich nichts sagen.

    LG LK

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Hallo Ihr,

    weil ich mir die Frage tatsächlich auch schon länger stelle und es gerade bei einer anderen Userin gelesen habe, ist es unter Wahrung der Forenregeln möglich mir zu beschreiben was mich im Grünen Bereich erwartet? Also was anders zum offenen Bereich ist? Und ob mein Faden dann hier bleibt und ich dort einen neuen aufmachen muss? Oder ich meinen Faden mitnehme? Oder ob ich meinen Faden hier und im Grünen Bereich weiterführen kann? Für beides gebe es für mich gute Gründe. Falls diese Fragen hier nicht beantwortet werden kann. Kann ich es irgendwo nachlesen? Oder könnte mir Eine eine private Nachricht schicken?

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • und jetzt ist Funkstille. Aber meine Wut ist schon noch sehr spürbar.

    Ja das kenne ich auch, zumal wenn ein gelöscht geglaubtes Feuer wieder auflodert.
    Du bist sehr analytisch unterwegs und stellst die Zusammenhänge her, da lese ich viel Achtsamkeit heraus,
    genau das ist es, was mich vor bösen Überraschungen bewahren kann.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • weil ich mir die Frage tatsächlich auch schon länger stelle und es gerade bei einer anderen Userin gelesen habe, ist es unter Wahrung der Forenregeln möglich mir zu beschreiben was mich im Grünen Bereich erwartet?

    Zunächst muss eine Bewerbung eingereicht werden und nach Annahme des Users folgen die weiteren Informationen. Alles Weitere wird anschließend mitgeteilt.

    Jedoch kann auch der Zugang abgelehnt werden, da kein Anrecht darauf besteht. Hier noch ein paar Informationen.

    Dante
    4. Juni 2022 um 11:31

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Kazik,

    Ich sage doch noch was.

    Deine Meinung hat sich von Samstag bis heute ganz schön geändert.

    Einem sinnlosen Streit gehe ich aus dem Weg, wenn ich emotional dazu in der Lage bin. Bin ich nicht immer.
    Das unterscheide ich aber davon, ob ich mich von etwas vertreiben lasse, was mir wichtig ist. Wenn es wichtig für mich ist, ist der Streit nicht sinnlos.

    Ich kann Dich zu wenig einschätzen, um zu beurteilen, ob Du Deinen kompletten Ausstieg irgendwann bereuen wirst. Vielleicht geht während Deiner Abwesenheit ja auch Dein Gegenspieler?

    Ich muss manches einfach ausfechten. Und dann kann es sein, dass das Ganze plötzlich völlig anders aussieht.

    LG LK

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

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