Hallo Ihr,
ich hatte meinen zweiten Termin bei der Suchtberatung. Sie hatte dann eine einzige Frage aus Ihren Standardfragen, ob ich Hilfe brauche um an eine stationäre oder ambulante zu bekommen. Was ich zunächste verneinte. Sie hat mir dann noch den Hinweis auf ein dezentrales tagesklinikähnliches Programm dessen Schwerpunkt die Behandlung von therapieresistenten Depressionen ist, hier in der Stadt, gegeben. Von dem ich auch schon wusste. Da Depressionen im Moment aber fast überhaupt kein Problem sind kommt das für mich bis auf weiteres nicht infrage. Danach haben wir dann ausgemacht das wir weitere Termine ausmachen, weil ich gesagt habe das ich einen verbindlichen Termin haben möchte bei denen ich jeweils reflektiere wie es bezüglich meiner Abstinenz so läuft und wo ich von Schwierigkeiten berichten kann. Und wo ich im direkten Austausch mit Ihr mir diese noch einmal anschaue. Und vielleicht tauchen zu den Terminen ja auch noch konkrete Fragen auf wo sie mich unterstüzen kann. So werden wir das dann bei den kommenden Terminen machen. Den Rest des Termins haben wir dann genau das gemacht was ich eben beschrieben habe. Für mich war das ein guter Termin.
Vor kurzem habe ich einen Bericht über einen Ort (Keine Klinik) gesehen zu dem Suchtkranke gehen können um dort den Entzug zu machen, dort auch eine Langzeittherapie zu machen bis zur Möglichkeit dort dauerhaft zu leben. Bei dem Bericht hat es mich aus verschiedenen Gründen echt gegruselt. Ich gehe nicht ins Detail weil dieser Ort bestimmt auch helfen kann. Aber für mich wäre das nichts.
Meine Wasserstandsmeldung. Körperlich und seelisch geht es mir gut. Stimmung gut. Kein Blues. Kein Saufdruck.
Tschüß
Kazik