Perdita - Leben, Teil II

  • Das hört sich gut an und du auch.

    Du bekommst Wertschätzung für deine Arbeit, hälst aber trotzdem an deinem Plan für den Sommer fest.
    Pläne, die das Leben stabilisieren, schützen die Abstinenz.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Guten Morgen, gerade noch

    nachdem ich gestern deine Antwort gelesen habe Nayouk24 , bin ich ins grübeln gekommen. Warum es so lange gedauert hat bei mir, bis ich jetzt wirklich bereit bin, der Abstinenz oberste Priorität einzuräumen. Wobei ich auch letztes Jahr der ehrlichen Überzeugung war, dass ich das schon tun würde. Aber in der Rückschau wirken meine ergriffenen Massnahmen eher wie kleinere kosmetische Korrekturen auf mich.

    Mir wurde hier von verschiedenen Seiten aufgezeigt, wie gefährlich das Setting ist, da zu leben wo andere Urlaub machen. Und noch dazu in der Rolle einer Gastgeberin zu sein. Daraufhin habe ich mit meinen kosmetischen Korrekturen angefangen, und irgendwie bin ich ja auch wohlbehalten durch die Saison geschlittert, was rückblickend auch ein grosser Anteil von "Glück gehabt" war, weil nur Leute hier waren, die aus Solidarität mit der frisch trockenen Alkoholikerin keinen Alkohol getrunken haben.

    Das hätte auch anders ausgehen können, und mit anders meine ich schlimm.

    Ich will mich nie wieder auf "Glück gehabt" verlassen müssen was meine Abstinenz angeht. Ich hatte leicht reden, klar, kein Problem, ich geh im ersten Jahr auf keine Konzerte, treffe mich nicht mehr in der Kneipe mit meinen Freunden, nehme nicht an Firmenfeiern teil etc, weil ich das ja sowieso nicht getan habe.

    Als es aber darum ging, meine persönlichen gefährlichen Situationen anzuschauen und zu eliminieren, gehörte ich dann doch plötzlich zu denen, die sagen, "ja, schon, aber mein Fall ist anders, ganz speziell." Ist er nicht. Hat eine Weile gedauert bis ich begriffen habe, dass es der Sucht herzlich egal ist, wie speziell meine Situation doch seie und ich sie deswegen nicht ändern könne.

    Mir ist inzwischen klar geworden, dass das Leben ändern, nunja, Veränderungen beinhaltet. Und Veränderungen sind ja manchmal auch anstrengend, und doch gehe ich mit einem besseren Gefühl dem kommenden Sommer entgegen. "Glück gehabt" aus der Planung zu streichen gibt mir ein Gefühl der grösseren Sicherheit, auch wenn die äusseren Umstände erstmal fragiler wirken.

  • Hallo Abstinenzler , ich glaube, in diesem bestimmten Fall war es nicht die Sucht persönlich, die mich davon abgehalten hat entsprechende Schritte einzuleiten. Ich bin ja mehrere Monate in einer Situation geblieben, die das Potential hatte sehr schnell sehr gefährlich für mich zu werden. Mein Suchthirn ist schnell, aufmerksam, flexibel, allzeit bereit zuzuschlagen, was es aber nicht ist, ist langfristig planend, vorausschauend und abwägend.

    Was mich in der Situation gehalten hat, waren andere menschliche Regungen, die auch Nicht-alkoholiker haben: Gewohnheit, geistige Trägheit, das Unvermögen mir vorzustellen, wie es anders gehen könnte. Und so ungern ich das zugebe, auch Sturheit, "ich will mein Leben so wie es jetzt ist aber behalten!!"

    Ich würde meinen Willen nicht als besonders stark beschreiben, eher solider Durchschnitt, und obwohl es wenig mit Willen zu tun hat, die Sucht trocken zu legen, kommt er für mich da zum tragen, wenn es darum geht akut gegen Suchtdruck anzukämpfen. Und weil ich weiss, dass die Sucht im Zweifelsfall stärker ist als ich, lasse ich es gar nicht erst zum Kampf kommen.

    Und da wiederum habe ich Strategien, die denen der Sucht überlegen sind. Zum Beispiel das vorausschauende Planen, mich gar nicht erst in Situationen zu bringen, in denen das Suchthirn schneller ist, als ich gucken kann. Immer wieder die HALT-Regeln prüfen, und wenn sie nicht erfüllt sind, hinschauen und überlegen, wie ich Dinge ändern kann. Das ist bei mir vorallem der Punkt "angry", wo noch einiges geändert werden muss um ihn kleiner zu machen.

    Ja, ich habe Strategien, die denen der Sucht überlegen sind, aber ich muss sie halt auch benutzen. Und das ist für mich ein Lernprozess. Bei mir sind es beispielsweise die Höflichkeit, es fällt mir schwer ein Verhalten zu zeigen, das als unhöflich empfunden wird. Wenn mir jemand eine Weinflasche als Geschenk in die Hände drückt, mit bester Absicht mir eine Freude damit zu machen, muss ich noch lernen, sie klarer abzulehnen. Oder für meine Grenzen allgemein besser einzustehen, fällt dann wieder unter "angry", wenn ich es nicht tue.

    Obwohl das mit den Grenzen immer besser klappt, ich hörte schon die Klage: "Perdita ist so streng geworden, seit sie nicht mehr trinkt." Tja, kann man nichts machen, Perdita wacht jetzt besser über ihre Grenzen.

  • Hach, guten Morgen, eine kleine Teepause für mich. Ich stehe gerade vor der Frage, ob ich sehenden Auges Pfusch am Bau machen soll, oder ob ich es richtig machen soll. Pfusch am Bau ginge viel schneller, dann wäre dieser Teil heute abgeschlossen. Aber sieht dann halt nicht so gut aus, wie wenn ich es richtig machen würde. Aber ich könnte die Ecke ja dann einfach nicht so genau anschauen. Aber ich mache mir doch nicht die ganze Mühe, um danach nicht hinschauen zu können. Man könnte glaubhaft argumentieren, dass das bei alten Häusern halt so ist, "charmant" nennt man das dann, glaube ich. Ich möchte aber keine charmante Ecke, ich möchte einen 90 Grad Winkel der keine Fragen stellt.

    Aber dann bleibt die Ecke noch so lange in Arbeit, bis mehrere Schichten getrocknet sind! Ich kann ja derweil an anderer Stelle weitermachen. Man würds auch kaum merken. Würde man sehr wohl.

    Jahaa, ich machs ja schon richtig!

    Aber schneller wär Pfusch am Bau gewesen.

  • Also wenn’s nur um den rechten Winkel geht, würde ich das nicht als Pfusch bezeichnen.
    Es ist dann eben anders.
    Aber bei den Gedanken, die du dir schon gemacht hast, kannst du fast sicher sein, dass du genau da immer hingucken wirst😉

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Manchmal kommt das gute und das schlechte zur gleichen Zeit... Im Januar trudeln die ersten Anmeldungen für den Sommer ein, viele Leute sind Stammgäste und wissen schon, wie es hier läuft. Gestern abend schickte mir jemand ganz glücklich die Mitteilung, eben die Flüge gebucht zu haben, sind von dann bis dann da, da könnten wir doch dies machen und jenes, und habe Fotos von der Lehmwand gesehen, wollte ich schon immer mal machen, kannste nicht einen Workshop dazu machen, und hat mich mit der Begeisterung direkt angesteckt. Und dann kam das Bedauern, dass ich ja nicht da bin.

    Und heute morgen dann ein anderer, der mir ebenfalls seine Daten übermittelte, sinngemäss etwa "um ein effizientes Arbeiten zu gewährleisten, wäre es sicher sinnvoll, wenn dieses Jahr bereits vor meiner Ankunft folgende Dinge organisiert wären [...]" Ja, du mich auch, besorg dir deinen Kram zum spielen halt selber, ich bin nicht da!

    So pendelt es in mir hin und her, zwischen Erleichterung und Bedauern im Sommer nicht hier zu sein. Was aber nicht geht, dass langsam alle Bescheid wissen, ausser meine Mitstreiter hier. Ich habe mich bisher davor gedrückt, es mitzuteilen. Als Ausrede vor mir selbst begründete ich das damit, dass ich erst alles in trockene Tücher bringen will (wo arbeite ich, wo werde ich wohnen usw). Aber ich muss das jetzt hier kommunizieren, bevor sie das über irgendwelche Umwege erfahren.

    Das habe ich mir für heute vorgenommen. Habe ich bisschen Bammel vor.

  • Ja, es sind ja die Menschen, die es ausser dir am meisten betrifft.

    Du hast dir das reiflich überlegt und hast deine Gründe dafür.
    Sei du selbst, denn dann ist es am ehesten nachvollziebar.

    Es hängt ja auch davon ab, wie die Lücke gefüllt werden kann, die du hinterlässt.

    Viel Erfolg.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Danke euch beiden, wollte mich gleich ins Gespräch stürzen, um es hinter mich zu bringen, war aber noch keiner da. Ich lebe mit Nachteulen ;)

    Musst Du Dich wirklich dafür rechtfertigen

    Dass es hier so rüber kommt, als müsste ich mich rechtfertigen, liegt wahrscheinlich daran, dass ihr natürlich nur meine Sicht der Dinge kennt. Die Mitstreiter sehen es bestimmt ganz anders.

    Ja, tief durchatmen, bei mir bleiben, etwas später den nächsten Versuch starten!

  • Guten Morgen,

    das Gespräch ist viel besser gelaufen als ich dachte. Ist kein Problem, dass ich den Sommer weg bin. Also, ist schon ein Problem, aber keins, das man nicht bewältigen könnte, zusammen. Ich bin froh, wissen sie jetzt Bescheid, und erst, als wir gestern zusammen Pläne schmiedeten, wie es gehen soll, wurde mir bewusst, wie absurd und unnötig meine Versuche waren, das irgendwie alleine aus meinem stillen Kämmerlein heraus mit irgendwelchen Bekannten usw zu lösen.

    Probleme ansprechen und mit denen reden die es betrifft. Ich muss das wirklich endlich mal lernen und verinnerlichen. Und vorallem Tun, bevor sich alles, das ich in mich hineinfresse, so hoch aufzutürmen beginnt.

    Jetzt kann ich meine Sommer-Abwesenheit reinen Herzens planen, ohne das Gefühl zu haben etwas Heimliches zu tun das schadet. Dieses Gefühl hatte ich lange genug, das brauch ich wirklich nicht mehr in mein abstinentes Leben.

  • Guten Morgen,

    heute bin ich schon lange wach, habe jemanden zum ersten Flug an Flughafen gefahren. Die Fahrten zu ungewöhnlichen (Nacht-) Zeiten übernehme ich im Normalfall, und das gerne. Weil ich es kann! Das ist ein Überbleibsel aus meiner abstinenten Anfangszeit, dem "Wunder des Nüchternseins", in der sowas plötzlich möglich war. Morgens um 4 Uhr fahrtauglich zu sein war in meiner aktiven Zeit unvorstellbar.

    So viele kleine Dinge, die mir inzwischen normal geworden sind, und die ich ganz am Anfang mit grossem Entzücken gemacht habe. Mir ist das Beispiel von stef in erinnerung geblieben: in Gesellschaft wieder Suppe essen können, weil die Hände nicht mehr zittern. Die Aufmerksamkeit für diese kleinen Dinge ist mir im Alltag abhanden gekommen, die wird in dieser Form auch nicht zurück kommen, da mach ich mir nichts vor.

    Aber nur für heute habe ich mir vorgenommen, mal wieder so aufmerksam zu sein wie ganz am Anfang, und alle kleinen Dinge im laufe des Tages zu zählen, die ich nur machen kann, weil ich abstinent lebe.

  • Die Aufmerksamkeit für diese kleinen Dinge ist mir im Alltag abhanden gekommen, die wird in dieser Form auch nicht zurück kommen, da mach ich mir nichts vor.

    Wie meinst du das? Genau das hast du doch gemacht, indem dir aufgefallen ist, dass frühe Autofahrten wieder möglich sind.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich meinte damit die sehr gesteigerte Aufmerksamkeit, oder bewusste Aufmerksamkeits-Übungen ausführen. Das hatte mir am Anfang sehr geholfen, als ich frisch aus der Klinik zurück in den Alltag gekommen bin, und meine grösste Sorge war, dass mit meinem gewohnten Alltag auch wieder der gewohnte Griff zur Flasche zurück kommen könnte.

    Und dieses bewusste schärfen der Aufmerksamkeit hat mit der Zeit nachgelassen, langsam und unbemerkt, wie mir erst heute morgen allein auf weiter Flur auf der Autobahn aufgefallen ist.

  • Danke für die Erklärung.

    die wird in dieser Form auch nicht zurück kommen, da mach ich mir nichts vor.

    Mir ist nur dieser Nachsatz aufgefallen. Warum soll es nicht zurückkommen? Dir ist es aufgefallen, durch Achtsamkeit.
    Und du hast bemerkt, dass es sich über die Zeit abgeschliffen hat. Jetzt liegt es an dir, daran etwas zu ändern.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Guten Morgen,

    ja, es liegt an mir, daran etwas zu ändern, und das werde ich tun. Bewusst wieder mehr Aufmerksamkeit in den Alltag einbauen. Das geht ja auch gut, wenn ich mir jeden Tag auch nur ein kleines Häppchen Aufmerksamkeit vornehme, bis es mir wieder zur Gewohnheit wird.

    Ich habe sowieso gerade einen Lauf, was Veränderungen angeht. Weiter aufräumen! Ich habe vorhin auf der Baustelle eine Wand freigeräumt, weil ich da nachher Platz brauche, und habe mich wieder mal über die Internet-Installation geärgert. Der WLAN-Router für dieses Haus hängt an einem uralten Lan-Kabel, das vor über 20 Jahren vom Hauptgebäude übers ganze Gelände hierher gezogen wurde. War als Provisorium gedacht, das Kabel ist um Bäume geschlungen (die inzwischen viel höher sind), führt über einen tiefen Graben, wurde an einer Stelle einfach in eine Mauer eingemauert, weil es im Wege hing, und ist am Ende, hier, schon ganz spröde und um den Stecker rum ganz ausgefranselt.

    Man darf den Router und vorallem das Kabel auf keinen Fall berühren, sonst geht das Internet verloren. Der Router steht auf einem eigenen Sockel, wie so ein Altar, und ich muss auf der Baustelle ständig um das heilige Internet rumarbeiten, das ist schon lästig. Und statt ein neues Lan-Kabel zu legen, möchte ich nun einen eigenen Internetanschluss. Das kostet nicht die Welt, und ich wäre unabhängig. Ende Jahr wird in diesem Land die Internet-Übertragung über Kupferkabel eingestellt, bis dahin müssen sich alle drum gekümmert haben, dass sie einen Glasfaseranschluss gelegt haben.

    Man muss sich also nur melden, bitte kommen Sie und legen Sie Glasfaser, dann machen sie das umsonst. Ist also ein guter Zeitpunkt, mir einen eigenen Anschluss legen zu lassen, das einzige Problem ist, dass ich aktuell kein eigenes Abo abschliessen kann, weil ich meine Existenz nicht nachweisen kann. In diesem Land gibt es keine Meldepflicht, man beweist seine Existenz mit dem vorlegen einer Stromrechnung auf seinen Namen.

    Eine Stromrechnung auf meinen Namen habe ich allerdings nicht, weil die ebenfalls über den Betrieb läuft. Mein erster Schritt wird also sein, meine Stromrechnung aus der allgemeinen Stromrechnung hier rauszulösen und auf meinen Namen umzuschreiben.

    Ich möchte mich aus dem ganzen Geflecht des Betriebs rausfummeln. Ich möchte meine eigenen Rechnungen haben, die ich im Auge behalten kann. Ich will eine eigene Existenz sein, die handlungsfähig ist und nicht mehr auf das Handeln anderer angewiesen sein.

  • Mein Sohn hat eine Flat auf sein Handy. Immerhin eine 100er Leitung. Da stellt er sich dann einfach einen Hotspot daheim.

    Eigentlich reichen 100 mbit für alles aus. Außer Du bist der große Zocker. Dann müsstest Du gar nichts machen. Ich weiß jetzt aber nicht, ob es das in Deinem Land auch gibt.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Danke dir Alex_aufdemweg für die Info. Gut diese Möglichkeit zu kennen, obwohl ich hoffe, dass ich sie nicht brauchen werde und die Umstellung auf Glasfaser problemlos funktionieren wird.

    Gestern wurde mir zugetragen, dass sich für Ostern mehrere Gäste unabhängig voneinander angesagt haben. Ich hab das mal so zur Kenntniss genommen und bin wieder zurück auf meine Baustelle. Ohne das es mir bewusst war, wurde ich immer unruhiger, auch mutloser und fühlte mich plötzlich überfordert, weil mehr von der Wand runter gekommen ist als ich geplant hatte.

    Sollte ich mich etwa übernommen haben mit dieser Baustelle? Wird sie jemals fertig?? Ich wollte das Zimmer doch nur ein bisschen hübsch machen, nicht gleich eine Grundsanierung durchführen! Es dauerte etwa eine Stunde, bis mir aufging, dass die Wand nicht das Problem war, handwerkliche Probleme werfen mich nicht dermassen aus der Bahn. Es war die Ankündigung von Gästen.

    Als mir das klar war, dauerte es aber nochmal etwa eine Stunde, in der sich das Karussell mit Unwillen, Überforderung und Gereiztheit drehte, bis ich mich wieder etwas runterbringen konnte.

    Heute geht es mir wieder gut, aber wenn ich letzte Zweifel hatte, ob der eingeschlagene Weg der richtige seie, sind diese nun weggewischt. Wenn die blosse Ankündigung von Gästen in zehn Wochen (!) schon so eine heftige Reaktion bei mir auslöst, dann ist das wirklich nicht mehr das richtige für mich. Die Gastgeberin die keine Gäste mag, ich bin eine Fehlbesetzung in meiner Rolle geworden. Ich denke, es ist für alle das Beste, wenn ich mich daraus zurückziehe.

  • Hallo Perdita,


    danke für dein Schreiben hier die letzte Zeit. Ich kann mir da gerade viel für mich mitnehmen, was die Aufmerksamkeit dir selbst gegenüber, deine Achtsamkeit angeht. Wie du dich differenziert wahrnimmst und was du draus machst.

    Wollte ich dir nur mal zurück melden.

    Herzliche Grüße

    Thalia

  • Gestern wurde mir zugetragen, dass sich für Ostern mehrere Gäste unabhängig voneinander angesagt haben. Ich hab das mal so zur Kenntniss genommen

    Wie können sich denn Gäste einfach so ansagen? Und warum nimmst du das zur Kenntnis? Man lädt sich doch nicht einfach irgendwohin selbst ein? Vieleicht hast du gar keine Lust auf Besuch? Keine Zeit? Das dürfen höchstens meine Eltern, aber selbst die machen sowas nicht.

    Wenn die bloße Ankündigung von Gästen in zehn Wochen (!) schon so eine heftige Reaktion bei mir auslöst, dann ist das wirklich nicht mehr das richtige für mich. Die Gastgeberin die keine Gäste mag, ich bin eine Fehlbesetzung in meiner Rolle geworden. Ich denke, es ist für alle das Beste, wenn ich mich daraus zurückziehe.

    Ganz früher vor fast 20 Jahren hatte ich eine Zeit lang sehr viel Besuch- das ist schon lange vorbei. Irgendwann wollte ich und jetzt auch meine Frau einfach unsere Ruhe haben. Nicht mehr dieses aufgesetzte hey, bla, bla, oh wie schön, das ist ja toll usw. Die Gastgeberin die keine Gäste mag- ganz genau, du hast darauf keinen Bock mehr. Das haben viele und ist ganz normal.

    Heute trinke ich nicht

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