Jeder wie er mag.
Zählt mal nach wieviel Verbitterung Mir jetzt schon Eurerseits entgegenkam, ohne überhaupt etwas gesagt zu haben
Jeder wie er mag.
Zählt mal nach wieviel Verbitterung Mir jetzt schon Eurerseits entgegenkam, ohne überhaupt etwas gesagt zu haben
Ich bin eine Autistintin. Ich kann mich nicht weiter einbringen als jemanden Trost zu spenden.
Oder zu sagen: HÖRT AUF GIFT ZU TRINKEN
Ich weiss dieses erst jetzt, weil ich in Therapie bin.
Ich habe gesoffen um zu sein wie die anderen.
Lustig, erhaben usw.
Hallo Aennie, ganz schön patzig.
Ein Mindestmaß an Respekt gegenüber den Leuten, die sich hier melden und sich mit deinem Thema beschäftigen, darf man erwarten.
Wenn du keinen Austausch willst – alles gut. Aber dann frage ich mich, warum du überhaupt um Freischaltung gebeten hast.
Natürlich kannst du im stillen Kämmerlein sitzen, hinter dem Vorhang beobachten und schauen, was hier passiert. Dafür brauchst du keine Freischaltung. Lesen kannst du auch ohne.
Überleg es dir.
Wenn ich hier nicht sein kann wie ich bin, möchte ich dass mein Konto wieder gesperrt wird.
Klar kannst du so sein, wie du bist. Aber ein paar Umgangsformen sollte man schon einhalten, findest du nicht?
Du bist ja nach einem Rückfall wieder hierhergekommen, dann erzähl doch mal, wie es dazu kam.
Warum hast du wieder das saufen angefangen,,?
Das ist doch das, was hier interessiert und was machst du jetzt anders?
Wie sieht dein alkoholfreies Umfeld aus? Hast du Alkohol zu Hause? Wie gehst du außerhalb der Therapie vor?
Das sind doch die Fragen und Antworten, die jedem weiterhelfen.
Schließlich hast du dich in einem Austauschforum angemeldet, aber wenn dir das wider ist, sag Bescheid und dann deaktiviere ich deinen Account und gut ist
Ich bin nicht nach einem Rückfall wieder hierhergekommen.
Die Rückfälle waren im letztem Jahr.
Getan habe ich: mich von allen die mir gut gemeinte Ratschläge gaben, ferngehalten.
Für mich ging nur der Weg alleine aufzuhören.
Ich kann da nun auch nichts weiter zu sagen, Es machte Klick und seitdem trinke ich nicht mehr. Die Zeit die ich mit Saufen verbrachte lese ich nun oder mache Sport.
Ich bin nicht nach einem Rückfall wieder hierhergekommen.
Die Rückfälle waren im letztem Jahr
Das ist doch nach dem Rückfall, Aennie. Also das erste Mal, dass du hier wieder bist.
Du warst lange hier, hast dich ausgetauscht, und es sah alles stabil aus. Da muss etwas passiert sein – das fällt nicht einfach vom Himmel.
Es geht auch hier nicht darum, jeden Ratschlag anzunehmen. Es geht darum zu sehen, was die Sucht macht. Wir haben hier Risikominimierung in Form von Grundbausteinen. Kennst du noch? Das sind keine Ratschläge, das sind Wege, die Langzeittrockene zusammengetragen haben. Erfahrungen, die funktionieren.
Getan habe ich: mich von allen die mir gut gemeinte Ratschläge gaben, ferngehalten.
Ratschläge sind ja keine selbstgemachten Erfahrungen, und ich hatte mich am Anfang an die Füße der Langzeitrockner gehängt. Woher bekamst du die? Bei uns hier?
Es machte Klick und seitdem trinke ich nicht mehr.
Aufhören ist das eine, trocken bleiben das andere. Dazu gehört auch, zu verstehen, wie Sucht funktioniert.
Alles Gute dafür.
Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam
Glückwunsch, dass es bei Dir Klick gemacht hat und Du wieder nüchtern werden konntest, Aennie!
Vorher hattest Du ja eher aus Vernunftgründen aufgehört, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Aber auch durch so einen Klickmoment/,Tiefpunkt/Wendepunkt wird die Abstinenz nicht zum risikobefreiten Selbstläufer.
Darum bin ich in dieser Selbsthilfegruppe - mitlesend und mitschreibend: nicht, weil ich "das Licht gesehen" habe und es nun anderen bringen will.
Ich bin jeden Tag hier, weil ich ein großes Bedürfnis habe, mich mit meiner Sucht im Interesse meiner Abstinenz zu beschäftigen - inspiriert durch die Erfahrungen anderer - gerade, aber nicht nur bei Rückfällen.
Ist doch ok. Dann mache das so Rennschnecke
Ich bin eine Autistintin. Ich kann mich nicht weiter einbringen als jemanden Trost zu spenden.
Oder zu sagen: HÖRT AUF GIFT ZU TRINKEN
Du sagst, dass du Autistin bist. Merkst du, dass du hier User vor den Kopf stößt und damit einen Austausch blockierst?
Du sagst, du möchtest Trost spenden. Das finde ich liebenswert. In diesem Forum gibt es aber nicht die Trostspender und die Trostempfänger. Wir helfen uns alle gegenseitig, wann immer Hilfe gebraucht wird. Hilfe zur Selbsthilfe.
Vielleicht schaffst du es, dich in diesem Sinne zu integrieren. Fände ich gut.
Liebe Grüße
Mattie
Das möchte ich Mattie
Danke Alex
Hallo Aennie, wie geht es Dir inzwischen?
Hallo Rennschnecke
Soweit ganz gut. Befinde mich gerade in einer depressiven Phase. Dachte ich bin durch mit dem Thema, wenn ich nicht mehr trinke, leider nicht. Diese Phasen waren dann wohl auch die Ursache für meine Rückfälle.
Wir hatten hier mal viel geredet über meine Wut. Die ist immer noch da. Ich rege mich über alles und jeden auf. Bin da nun wie gesagt in Behandlung. Ich hoffe es klärt sich da auf, woher das kommt.
Hmmh, wenn ich da mal einhaken darf:
Hier habe ich gelernt, dass es nur einen Grund für einen Rückfall gibt: die unheilbare Sucht, die gern alles zum Anlass nimmt, was sich ihr anbietet, ob, Depression, Wut oder große Freude.
Bei mir war die Depression auch vorher da und mit der Abstinenz nicht verschwunden. Ich hab lange Jahre geglaubt, ohne Alk nicht "funktionieren" zu können. Inzwischen weiß ich, es ist genau andersrum: Erst mit klarem Kopf kann ich meine Probleme wirklich angehen - ohne Wunder zu erwarten..
Gut, dass Du Dir Hilfe holst und auch hier am Ball bleibst!
Gut, dass Du Dir Hilfe holst und auch hier am Ball bleibst!
So ging es es nicht mehr weiter.
Die Diagnosen stehen noch nicht endgültig fest, ist der Therapeutin alles noch ein wenig diffus mit mir. Also so wie ich mich seit Jahren fühle. Bin froh, wenn das Kind dann einen Namen hat.
Bei meinem Nachbarn ist jetzt seit 2 Tagen nonstop Party.
Ich habe nicht das Verlangen dort mitzumachen, spüre wieder nur Wut.
Wut auf mich, daß ich im Teenageralter nicht schon das erste Glas habe stehen lassen wie ich es doch großspurig immer sagte. Ich wollte ja schließlich nie so werden wie meine Eltern. Ich wurde noch viel schlimmer.
An der Vergangenheit kannst Du nichts ändern, aber an der Gegenwart und Zukunft.
Auch ich habe viel mehr getrunken, als meine Eltern. Und leider auch viel zu lange.
Doch das Wichtigste ist, dass wir den Ausstieg geschafft haben, Aennie! Und das ist doch toll!
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