Biene1963 - neu im Forum

  • Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, Biene!

    werde morgen mal mit meiner Hausärztin offen sprechen,was Sie meint....

    Du kannst noch heute einen Termin bei Deiner Ärztin ausmachen. Rufe an und sage, was Sache ist, dass Du im kalten Entzug bist und Hilfe brauchst. Dir geht es doch nicht gut, wie ich herausgelesen habe.

    Nimm das ernst, ein kalter Entzug kann lebensgefährlich werden!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hast Du heute schon etwas Alkoholisches getrunken?

    Wenn nicht, dann zögere nicht die 112 anzurufen, sollte es Dir schlechter gehen!

    Wir raten bis zum Gespräch mit einem Arzt moderat weiter zu trinken, damit man nicht in den kalten Entzug kommt. Danach kannst Du in Absprache mit Deiner Ärztin den Alkohol absetzen.

    Pass auf Dich auf!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Liebe Elly,

    Nein....ich habe heute noch nichts getrunken....möchte auch nichts trinken....habe gerade nochmal versucht, Arzttermin zu machen...geht erst am Donnerstag🙈 würde gerne durchhalten....morgen zur Arbeit gehen??

  • Vielleicht noch ein paar Worte zu meinem Trinkverhalten....ich trinke überwiegend Wein. Bier schmeckt mir nicht...und wenn ich anfange,unter der Woche abends am Wochenende manchmal schon ab 16.00Uhr ist eine Flasche Wein schnell leer,obwohl ich Sie mir immer einteilen möchte,es aber nicht kann...und das täglich...seit meiner Reha im Dezember 24 habe ich / konnte ich keine Trinkpause mehr einhalten....trotz wiederholter Vorsätze....wenn ich das so aufschreibe fühle ich grosse Scham ,finde es erbärmlich,dass es mir bisher nicht gelungen ist

  • Hast du es als Notfall dringend gemacht?
    Du kannst auch in eine Notfall-Ambulanz gehen. Wenn du im kalten Entzug bist ist das ein Notfall.
    Wie gesagt, ein Alkoholiker kann daran sterben, er kann sich aber dadurch auch schwere Schäden zufügen.
    Du willst doch abstinent werden und für deinen Körper bestmöglich aus der Geschichte raus kommen, oder ?

    Überlege nochmal.

    wenn ich das so aufschreibe fühle ich grosse Scham ,finde es erbärmlich,dass es mir bisher nicht gelungen ist

    Wenn du hier die Beiträge liest, wirst du feststellen, dass es ganz vielen so geht oder ging.
    Die Alkoholsucht ist schon jahrzehnte als Krankheit anerkannt. Es ist eine Krankheit und dafür musst du dich nicht schämen.

    Das was du beschreibst nennt sich Kontrollverlust und ist ein Merkmal der Alkoholkrankheit.
    Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken, weil er irgendwann wieder trinken muss.
    Das er immer weiter trinken muss, obwohl er nicht mehr will, das zieht einen Alkoholiker in der Suchtspirale immer weiter nach unten.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Danke nochmal für euer Feedback!! Ich nehme Eure Einwände ernst und werde nichts riskieren!!

    Mit der Arbeit ist auch blöd....wenn och morgen nicht gehen kann wäre es am besten, heute Bescheid zu sagen wegen Vertretung....wie soll ich es machen??

  • Hallo Zusammen, ich habe mich überwunden und nochmal beim Arzt angerufen...ging jemand dran,obwohl keine offizielle Sprechstunde...habe gesagt dasd ich einen ambulanten Alkoholentzug mache und einen Arzt morgen sprechen möchte....dann war erstmal Stille an der anderen Leitung...kann morgen um 12.50 Uhr kommen

  • Beim Arzt ?
    Keine Sorge. Ärzte wissen das es sich um eine Krankheit handelt. Das wirst Du irgendwann auch verinnerlicht haben.
    Und Ärzte freuen sich darüber wenn jemand zur Erkenntniss und dann ins handeln kommt.

    Erst dann kann ein Arzt ja helfen. Das ist auch sein Job ;)

  • Sehr gut und Respekt, dass du dich dazu durchringen konntest.

    Bammel brauchst du nicht haben, du bist nicht die Erste.
    Das da erstmal Stille am anderen Ende war, kann ich mir gut vorstellen, schliesslich kommt das nicht alle Tage vor, dass jemand sich so klar mitteilt.
    Hier kannst du öfters lesen, " ... und morgen das Krönchen richten, aufrecht hinstehen, Blick gerade aus und los...".
    Es gibt keinen Grund, mit gesengtem Haupt morgen zum Arzt zu gehen, im Gegenteil.

    Zum kalten Entzug ist alles gesagt, du weisst was du tun kannst.

    Wenn du morgen beim Arzt warst, melde dich, ich bin gespannt, wie es weiter geht;)

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Guten Morgen Zusammen,

    Habe gerade Eure Mittrilungen und Ermutigungen gelesen...vielen Dank dafür!Tut so gut, Menschen mit dem gleichen Thema an seiner Seite zu haben!!

    Übrigens das moderate Trinken hat leider in 4 Bier 0,33 geendet...🫣und kaum hochgekommen mit Übelkeit...der übliche traurige Ablauf....ich will das nicht mehr...ich merke auch,wenn ich es jetzt nicht angehe sich eine Resignation ausbreitet...kennt Ihr das auch?

  • Biene, du bist hier noch im Vorstellungsbereich. Der eigentliche Austausch beginnt, wenn du eine ärztlich begleitete Entgiftung begonnen hast. Die kann heute beginnen. Verheimliche und beschönige nichts, je besser dein Arzt deine Situation kennt, desto effektiver kann er dir helfen.
    Alles Gute bis dahin.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ja, das ist das Selbstmitleid des Säufers, das ihn in der Sucht hâlt: "Ich arme Sau (IAS) kann ja gar nicht anders, mir bleibt ja gar nichts anderes übrig", etc.

    Darum: Gut, dass Du mit Deinem Arztbesuch heute noch Nâgel mit Köpfen machst!

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