menggei - Vorstellung

  • Hallo ich bins

    Bin 36 Jahre alt, mein partner ist 42 Jahre alt, wir haben 2 Kinder 6 Jahre und 2 Jahre.

    Mein Partner hat ein Alkoholproblem, und ich weiß nicht mehr ob ich ewig so leben möchte. Er ist lieb, und nichts gewalttätig. Er geht immer Arbeiten, erledigt seine Aufgaben, nur Zuhause lässt die Arbeit nach und am Abend wenn wir Kinder zum Bett bringen, ist er manchmal nicht mehr zuverlässig. Schläft vor Kinder ein. Oft habe ich auch das Problem, das ich oft nicht sicher bin ob er jetzt was getrunken hat oder nicht, aber dann sind wieder die ganzen leeren Flaschen da;(.

    Wie kann ich wieder ein glückliches Leben haben

    2 Mal editiert, zuletzt von menggei (14. Juli 2025 um 14:22)

  • Hallo menggei,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Sobald eine zuständige Moderatorin online ist, wird sie sich um Dich kümmern.

    Derweil kannst Du schon mal bei den anderen Angehörigen in ihren Threads lesen und stöbern.

    Auf den Link kannst Du klicken und bist gleich richtig bei den Angehörigen.

    Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige - Alkoholiker Forum

    LG Elly

    ---------------------------------------------------------------------------------------

    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • hallo menggei,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Es geht vielen Angehörigen so, dass sie hin und her gerissen sind, und auch an ihren Wahrnehmungen zweifeln. Es ist wichtig, dass du dem vertraust was du siehst. Oft ist es so, dass den Angehörigen ihre Wahrnehmungen abgesprochen werden.

    Oft habe ich auch das Problem, das ich oft nicht sicher bin ob er jetzt was getrunken hat oder nicht, aber dann sind wieder die ganzen leeren Flaschen da

    du hast ein Problem mit seinem Alkoholkonsum, und weißt nicht ob du so weitermachen willst. Das alleine sollte deine Richtung sein, egal wieviele Flachen herumstehen. Vertrau dem was du siehst, dass ist wichtig.

    Wenn du dich hier austauschen willst, klicke unten auf den Link, schreib noch einen kurzen Satz dazu, und wir schalten dich dann frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben


    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hallo menggei,

    so habe ich es anfänglich auch mit meinem ersten Mann erlebt. Im Laufe der Jahre ist es aber immer schlimmer geworden und der Alkohol hat immer mehr kaputt gemacht.

    Du kannst dich gerne hier austauschen, das kann sehr hilfreich sein um Wege herauszufinden, wie du für dich wieder zu einem glücklichen Leben kommen kannst. Klick einfach auf diesen Link

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreib noch einen kurzen Satz dazu und du wirst freigeschaltet. Dein Thema wird dann von diesem Bereich in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben. Dort kannst du dich dann austauschen.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Morgenrot 14. Juli 2025 um 16:21

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellung“ zu „menggei - Vorstellung“ geändert.
  • Hallo menggei,

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch, dein Thema habe ich zu den Angehörigen verschoben.

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hallo zu meinen Beitrag wollte ich noch ergänzen, mein Vater hat auch ein Alkoholproblem haben das erst vor 5 Jahrwn herausgefunden. Bei meinen Vater ist es er gibt nicht zu das er ein Problem hat, aber bei meinen Freund is es so er gibt zu das er ein Problem hat und einmal war er auch bei sein ehemaligen Hausarzt, aber der meinte es wäre nicht leicht da draus zu kommen (seine Frau war auch Alkoholabhängig ist daran gestorben) und das er zu burn out rentiert.

    Was unser Problem ist ich habe auch noch eine Landwirtschaft, und der Druck Landwirtschaft, Kinder und sein Konsum haben dazu geführt das ich jetzt Depressionen habe. Und das ist wieder für unsere Beziehung nicht gut. Auch für sein Konsum nicht. Ich weiß ich bin nicht Schuld er hat früher auch schon Problem gehabt, leider habe ich das alles erst zu spät wahrgenommen.

    Gibt es hier Erfahrungen, er ist sonst volle lieb, führsorglich,.....

    nur wenn er was getrunken hat, ist die verantwortung für die Kinder auf mich. Kann man mit einen Alkoholiker zusammenleben kann man es lernen damit umzugehen.


    Bin um jede Antwort dankbar

  • Hallo menggei,

    hier gibt es hunderte von Erfahrungen. Und in so gut wie allen Fällen sind die so, dass ein Zusammenleben mit einem nassen Alkoholiker nicht gut geht.

    Auch meine Erfahrung ist so. War er erst der stille Feierabendsäufer, wurde er dann zum Menschen der schon morgens Alkohol trinken musste. Und ich hab mich Jahr für Jahr bemüht, ihn davon wegzubekommen. Ich hab Flaschen gezählt, Striche an Flaschen gemacht, alles nach verstecktem Alkohol abgesucht.

    Ich habe gebettelt, geschrien, geheult um ihn auf mein Leid mit seiner Trinkerei aufmerksam zu machen. Um ihm klarzumachen, dass er aufhören soll. Er hat im Laufe der Zeit immer wieder abgestritten was getrunken zu haben. Selbst wenn er nicht mehr stehen konnte. Er hat mich beschuldigt, dass er nur wegen mir trinken müsste.

    Er war gehässig, gemein. Unzuverlässig, immer als erster besoffen, wenn wir irgendwo hingegangen sind. Es war mir peinlich, ich hatte Ängste, war wütend, verzweifelt.

    Der Alkohol hat ihn kaputt gemacht. Und da ich meinen Traum vom gemeinsamen Leben lange nicht aufgeben wollte, Angst hatte, mich zu trennen, die Familie zu zerstören und noch viel mehr, was in mir vorging, ging ich mit kaputt. Ich hatte kein eigenes Leben mehr, es ging nur noch um ihn.

    Irgendwann konnte ich mich trennen. Das ist jetzt 18 Jahre her. Ab da konnte ich wieder leben.

    Das ist meine persönliche Erfahrung. Und so ähnlich lese ich es hier immer wieder. Weil die Sucht, wenn sie nicht zum Stillstand gebracht werden kann, einfach alles zerstört.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!