es gibt nun mal Veranstaltungen, Einladungen, Feiern die man nicht absagen kann oder auch will.
Ich werde nicht mit Gewalt gezwungen, irgendwohin zu gehen. Es sind meine eigenen emotionalen Ausreden, die als Rechtfertigung dienen. Alkohol ist nur dann allgegenwärtig, wenn ich ihn bewusst suche , aber das ist hier nicht das Thema.
Wenn ich eine Einladung nicht absagen will, sind Begründungen irrelevant. Die Entscheidung steht ja kopflastig fest, und ich nehme die Risiken in Kauf. Ich kann sie auch nicht immer strategisch vorbereiten. Das wäre Unsinn, sonst gäbe es keine Rückfälle.
Denn der Verstand wird oft vom Suchthirn überlagert und man vergisst da und da , wie stark emotionale Augenblicke alles aushebeln können. Sucht lässt sich nicht kontrollieren – nur gestoppt halten.
Und wenn die Frage aufkommt, warum ich nicht mehr trinke, genügen vier Worte: Ich bin trockener Alkoholiker.
Ich muss mich nicht einsperren oder rechtfertigen, wenn ich mich in einem nassen Umfeld bewege. Ich muss nur ehrlich zu mir selbst sein – ich bin Alkoholiker. Der nächste Rückfall könnte mein letzter sein. Alles, was dazwischenliegt, ist meine bewusste Risikobereitschaft, um eben nicht rückfällig zu werden
Ich sehe gerade, das ist ja Fankos Thread, und somit auch ein herzliches Willkommen von mir!![]()
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