Carrie- Habt Ihr noch einen Platz frei

  • Guten Abend an Alle,

    würde mich sehr gerne hier austauschen, denn ich bin Alkohol abhängig.

    Wenn ich darüber nachdenke, kann ich es manchmal selber nicht fassen, wie trinkfest ich im Laufe der Zeit geworden bin.

    Zwei Flaschen Wein am Abend schaffe ich. An freien Tagen habe ich auch oft schon vormittags angefangen zu trinken.

    Ich musste in meinem Leben immer viel Verantwortung übernehmen, und tue dies bis heute. Aber mir wächst schon lange Alles über den Kopf.

    Ich habe immer mehr getrunken, um nicht auszuflippen, den Anschein von Kontrolle zu wahren. Aber mittlerweile kontrolliert der Alkohol mich.

    LG

    Carrie

  • Hallo Carrie,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Ein Plätzchen frei haben wir, es hängt von dir ab, ob du ihn einnehmen willst.

    Du schreibst, du bist alkoholabhängig, siehst du dich als Alkoholiker:in?

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Info, hier hatte jemand geantwortet, der noch nicht für den Austausch freigeschaltet war.

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Sehr gut, damit ist die körperliche Entgiftung weitestgehend durch. Wie kam es dazu, hattest du ärztliche Begleitung?

    Wenn du dich hier austauschen möchtest, dann folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Nayouk24 10. Januar 2026 um 08:53

    Hat den Titel des Themas von „Habt Ihr noch einen Platz frei“ zu „Carrie- Habt Ihr noch einen Platz frei“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Carrie

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Guten Morgen Carrie,


    du schreibst einfach hier in deinem Thread weiter. :)

    Hier wirst du gelesen, und andere (z.B. ich) können dann auch ihre Gedanken zu deinem Geschriebenen hier in deinen Thread schreiben.


    Ich wünsch dir hier einen guten Austausch. Ich bin auch Alkoholikerin, und seit vielen Jahren hilft mit der Austausch hier im Forum sehr.

    Viele Grüße

    Thalia

  • Hallo Thalia,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Dann mache ich das so.

    Im Moment zähle ih noch jeden Tag, an dem ich abstinent bin. So nach nach Motto, wieder ein Tag geschafft.

    Aber es fällt mir schon sehr schwer. Im Augenblick gleitet mir mein Leben aus den Händen.

    Ich habe Einiges zur Aufarbeitung.

    Carrie

  • Willkommen hier bei uns und gut, dass du die Kurve kriegen willst.

    Ich lese heraus, dass du wegen viel Verantwortung angespannt bist und deshalb getrunken hast? Wie regelst du das jetzt nüchtern? Hast du Methoden, um schlechte Gefühle loszuwerden?

    LG, Hera (Alkoholikerin)

  • Hallo Hera,

    derzeit noch nicht so wirklich. Ich bin die letzten Tage sehr unruhig.

    Neben 40 Stunden Job, pflege ich seit Jahren meine Mutter. Ich habe mich damit ein wenig ins soziale "Aus" geschossen.

    Seit drei Monaten ist es so schlimm, dass ich eigentlich fast gar nichts mehr unternehmen kann.

    Ich lenke mich derzeit ab, indem ich alte Sachen aussortiere. Hab mir vorgenommen Tagebuch zu schreiben. MIt positiven und negativen Gefühlen.

    Welche Strategien hast Du ?

    LG

    Carrie

  • Hallo Carrie,


    mir ging es mal ähnlich wie dir (was ich deinem ersten Post entnommen habe.)

    Im Moment zähle ih noch jeden Tag,

    Und es zählt auch jeder Tag. Das ist das Wichtigste - abstinente Zeit ansammeln - vieles andere ergibt sich dann nach und nach daraus.

    Indem Du jetzt nüchtern bleibst, gibst Du Dir die Chance, dein Leben eben nicht mehr entgleiten zu lassen, sondern es wieder gestalten zu können.

    Ich hab, als ich trocken wurde, ganz viel bei mir umgekrempelt, weil ich wusste, dass ich erstmal alles der Abstinenz unterordnen musste - mir dazu selber die Erlaubnis zu erteilen, das war so wichtig und hilfreich, immer noch.

    Hast du ein alkoholfreies Zuhause?

    Viele Grüße

    Thalia

  • Ja ich habe ein alkoholfreies Zuhause. Ich lebe zusammen mit meiner Mutter, welche ich pflege.

    Ansonsten gibt es nur noch meine Katze.

    Ich habe mich viele Jahre einfach nicht um mich selber gekümmert. Ich vermute, dass ist mein Hauptproblem.

    Ich bin aufgewachsen in einer Familie, in der die Eltern-Kind Rollen vertauscht waren.

    Nächste Woche muss ich für drei Tage auf eine Firmenveranstaltung mit 2 tägiger Übernachtung und Event, wie man das so kennt. Da wird abends natürlich viel gefeiert. Da hab ich etwas Angst vor.


    VG

    C.

  • Ich lenke mich derzeit ab, indem ich alte Sachen aussortiere. Hab mir vorgenommen Tagebuch zu schreiben. MIt positiven und negativen Gefühlen.

    Welche Strategien hast Du ?

    LG

    Carrie

    Ich hatte eine andere Ausgangslage, das Soziale betreffend. Ich musste mich da eher rausnehmen, nicht mehr an Veranstaltungen und Treffen im Freundeskreis teilnehmen. (Solch eine FirmenveranstaItung würde ich direkt canceln.) Dann hab ich hier viel gelesen und geschrieben. Ist auch wie ein Tagebuch.

    Das mit deiner Mutter ist natürlich sehr anstrengend, damit bist du wohl alleine?

  • Ja damit bin ich so ziemlich alleine. Wenn ich wirklich mal weg muss, dann kommt meine Schwester vorbei. Auch mal mit Übernachtung. Aber auch das ist für mich nur Stress. Für mich ist dann auch hier in dem Haus Nichts mehr privat. Das ist schon schwierig wegen der Mutter.

    Aber ist auch unangenehm, wenn Andere (auch wenn es Verwandte sind ) mit Schlüssel jederzeit mein Domizil betreten können. Un jedesmal muss ich mein

    Schlafzimmer zur Verfügung stellen. Und das sollte eigentlich privat sein.

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