Hallo zusammen,
Mein Lebensgefährte hat sich zum Ende des Jahres entschieden einen Entzug zu machen. Er wurde am Montag entlassen. Allerdings ist er abgestumpft und kalt wofür ich Verständnis habe. Habe mir das ganze auf unterschiedlichen Homepages durchgelesen.
(Konsum exzessiv Alkohol /Cannabis und Aufputschmittel)
Er hat 15 Jahre exzessiv getrunken und ich habe es ausgehalten, ständige Streitereien und Beschimpfungen bis hin zu Vorwürfen.
Er hat mir heute am den Kopf geknallt das es so nicht geht bzgl. der wohnsituation und wir uns häuslich trennen sollten und er dann schaut ob es was wird, da er im Moment nichts für mich fühlt oder empfindet.
Ich konnte mich in der Zeit als er stark getrunken hatte emotional nicht öffnen. Dies hat er mir heute vorgeworfen alles aus den letzten Jahre hat er mir heute an den Kopf geknallt aber volle Bandbreite. Er hatte heute sein erstes AA-Meeting.
Er sagte mir ihm wurden die Augen geöffnet und ich sei toxisch und negativ für ihn ich würde ihn an die Vergangenheit erinnern. Ich habe immer mit ihm versucht normal zu sprechen aber er wurde laut und schrie mich an. Häusliche Gewalt war jeden Tag Thema.
Er gibt mir die Schuld für sein exzessives Trinkverhalten.
Er war mir in der Zeit nie ehrlich und aufrichtig. Ständige Lügen, Beleidigungen und Vorwürfe.
Ich habe ihn seit seiner Entlassung oder während seines Enrzugs in der Klinik unterstützt und versucht so weit ich kann für ihn da zu sein und ihn Mut zu zusprechen.
Ich habe ihm gesagt das ich stolz auf ihn bin.
Er sagte er täte es nur für sich, was ich auch ok finde aber er sagte er macht es nur für sich. In der Klinik hatte er mir ganz andere Dinge gesagt das alles gut wird und er gerne nach Hause kommen möchte nach seinem Entzug. Jetzt ist er da aber wir reden nicht bzw. ist keine richtige Kommunikation da, kein Körper Kontakt. Er sagte ja er fühle nichts für mich er kann nicht mit mir in einem Raum sein. Meine Anwesenheit tut ihm nicht gut. Aber mit den Menschen die mit ihm konsumiert haben hat er weiterhin Kontakt obwohl er von sich aus sagte er wolle dies nicht aber redet mit diesen Personen offen und ehrlich.
Ich fragte ob er das jetzt so entschieden hat ohne mich einzubinden was ich unfair finde, denn wir sind oder waren 20 Jahre zusammen. Wir sind zusammen erwachsen geworden.
Er hat über meinen Kopf hinweg für mich mit entschieden.
Vielleicht habe ich mich in meinem Text wiederholt. Bitte um Verständnis da ich im Moment irritiert, leer und komplett neben mir stehe. Ich hatte für uns Pläne gemacht wie wir das ganze nach seinem Entzug machen er hat aber komplett dicht gemacht.
Könnt ihr mir vielleicht wenn ihr Erfahrungen gemacht habt oder es kennt selbst so gehandelt zu haben, mir Ratschläge oder irgendwas wie ich mit dem ganzen Thema umgehen kann.
Ich bin komplett ausgelaugt, ausgesaugt und habe keine Kraft mehr. Ich kann doch nicht auf seiner Aussage ja mal schauen wenn wir getrennt leben ob es was wird. Ich kann nicht hoffen und warten und dann heißt es ne Danke.
Es gibt noch viel mehr was ich schreiben könnte aber das würde den Rahmen sprengen, denn ich habe dies etwas schön formuliert, denn die Wahrheit würde vielleicht einige triggern oder nicht aushalten es zu lesen.
Ich danke Euch.
Vielen Dank ❤️
Gruß DT