Lichtknuepfer - Vorstellung Lichtknuepfer

  • Tabsi

    Danke für den Tipp mit der Lebensmittelliste! Da schaue ich mal.

    Reife Bananen? Wow! Okay. Mundspülung habe ich schon ohne Alkohol. An Restaurants habe ich noch gar nicht gedacht. Sehr guter Hinweis. Das ist ja richtig umfangreich.


    Morgenrot Danke für deine Verlinkung!

    Rennschnecke Danke für den Tipp erstmal genauer das Forum zu durchstöbern. Um ehrlich zu sein war ich etwas bedrückt auch die Seite der Familienmitglieder zu lesen. Da wird einem auch noch mal bewusster, welche Ausmaße das alles hat. Danke für deine Gedanken. Ja, ich werde in Zukunft umsetzen, was wichtig für mich ist. Deshalb möchte ich auch herausfinden, was wichtig ist. Ich werde auch noch mal meinen Psychiater ansprechen und paar Punkte klären und Informationen einholen.

    Danke euch allen 😃

  • Ehrlich gemeinte Frage: Wo habe ich geschrieben, dass ich "glaube", Alkoholiker zu sein? Ich habe in dem Beitrag wo ich Tabsi und dich verlinkt habe geschrieben "Ich bin Alkoholiker"! Dazu stehe ich.

    Es war ein Beispiel dafür, wie hypothetische Annahmen klingen. In deiner Vorstellung hast du etwas Ähnliches geschrieben.

    Ja, ich denke, ich bin Alkoholiker.

    Das war auch ein wenig vage.;) Mir geht es nicht darum, wie du es für dich einordnest, aber am Anfang klang es nicht nach „Überzeugung“.

    Ich habe das Gefühl, dass du denkst, dass ich mir ständig etwas vormache und "hohle Phrasen schwinge"

    Was ich denke, ist egal. Ob du irgendwann wieder säufst oder nicht, ist auch nicht meine Sache.;) Ich haue meine trockene Erfahrungen raus, mehr nicht. Die Grundbausteine, die ich hier sind , waren mein Weg.

    Nicht die Wahrheit für alle, aber die Realität für mich.

    Das hier ist ein Selbsthilfeforum. Hier gibt es keine Berater, keine Therapeuten und keine Leute, die irgendeine professionelle Rolle einnehmen. Wir sind alles ganz normale Ex‑Säufer, die ihre Erfahrungen teilen. Jeder nimmt sich das, was er brauchen kann, und lässt den Rest liegen. Es ist kein Beratungsforum, keine Therapie und auch kein Ort, an dem jemand jemanden „trocken legen“ will. Wir erzählen, wie es bei uns war, was funktioniert hat und was nicht. Mehr nicht. Verantwortung für den eigenen Weg trägt jeder selbst.

    Das nur als Info.

    Wie verlinkt man Textpassagen?

    Wenn du im Forum zitieren willst, gibt es zwei Wege. Der einfache Weg ist Du nimmst die linke Maustaste, markierst den Text, den du zitieren willst, und dann springt automatisch ein kleines Popup‑Fenster auf. Da steht dann so etwas wie „Zitat einfügen“ oder „Zitat spreichern“. Der andere Weg ist oben im Schreibfeld. Da gibt es eine Leiste mit Symbolen, und eines davon ist das Blockzitat‑Symbol.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Hartmut

    Ja, da hast du recht! Bei der Vorstellung habe ich es das erste Mal überhaupt ausgesprochen bzw. schriftlich ausgesprochen. Und in dem Moment wurde es noch mal ein Stück intensiver und es hat mich zudem etwas traurig gemacht. Aber es ist wie es ist -> das stimmt!

    Dass hier alles Betroffene sind und nicht Berater, ist mir bewusst. Trocken legen (😅) möchte ich mich selbst. Nach meinem Weg suche ich noch und bin dankbar für die Hilfe aller hier!

    Dieses Forum habe ich als App auf meinem Handy. Werde bei Gelegenheit mal schauen, dass ich das "Zitieren" mit deinem Tipp hinbekommen werde. Danke.

  • Hallo Lichtknuepfer,

    mein Gefühl beim Lesen in deinem Faden ist: Mehr Ruhe und Gelassenheit täte gut!

    Einfach mal etwas stehen - setzen - wirken lassen. Tiefer Nachdenken, ggf. nochmal lesen. Ggf. drüber schlafen. Dann antworten.

    Wir sind hier nicht auf der Flucht (;) übertrieben! :)) sondern gemächlich aber stetig auf der Langstrecke unterwegs - Schritt für Schritt.

  • Hallo Oskar

    Also ich fühle mich nicht gestresst, auf der Flucht 😊. Vielleicht ist es einfach etwas ungewöhnlich, dass jemand schnell und viel antwortet? Von meinen bisherigen Texten würde ich im Nachgang keinen ändern. Trotzdessen denke ich viel nach. In meinem Kopf ist generell viel los. Alles gut.

  • Tabsi

    Im Forum habe ich mich über das Handy angemeldet. Da stand irgendwann im Display der Button und installieren und ich habe es angeklickt. Das war nicht über einen App-Store. Die Funktion ist aber wie jede andere App, die ich kenne. Vielleicht mal eine KI fragen, wie der Weg dahin ist? Bei mir war es Zufall. Der Button hat 0,0 als Symbol.

    Einmal editiert, zuletzt von Lichtknuepfer (14. Mai 2026 um 14:14)

  • Im Forum habe ich mich über das Hansy angemeldet. Da stand irgendwann im Display der Button

    Forum-Seite mit dem Handy aufrufen. Bei Android erscheint je nach Browser irgendwann ein Button wie „Installieren“ oder „Zum Startbildschirm hinzufügen“. Bei Apple/iPhone läuft es meist über Safari- Teilen-Symbol - „Zum Home-Bildschirm“. Darüber wird die PWA-/WebApp installiert. Also keine klassische App aus dem Play Store oder Apple App Store, sondern eine installierbare Webseite.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Wie deinstalliere ich solche Seiten/Buttons wieder vom Handy-Startbildschirm, wenn ich sie nicht mehr brauche oder sie nicht mehr funktionieren?

    Android. Symbol auf dem Startbildschirm länger gedrückt halten und dann „Entfernen“ oder „Deinstallieren“ auswählen.

    Apple/iPhone. Symbol länger gedrückt halten „App entfernen“ - „Vom Home-Bildschirm löschen“.

    Damit wird lediglich die installierte WebApp bzw. PWA entfernt, nicht jedoch der Browser selbst. Den Verlauf oder gespeicherte Daten kann man zusätzlich direkt im jeweiligen Browser löschen

    Vielleicht ist es einfach etwas ungewöhnlich, dass jemand schnell und viel antwortet?

    Was du da gerade beschreibst, ist völlig normal. Das nennt man die Anfangseuphorie. Am Anfang ist man voller Energie, will alles verstehen, alles sortieren, alles sofort richtig machen. Aber irgendwann muss das Ganze auch mal sacken, weil das „nasse Hirn“ erst einmal "trocken" werden muss. Manche Erkenntnisse kommen schnell, andere brauchen Wochen oder Monate. Und ja, dieses Forum zeichnet sich durch Direktheit aus. Das hast du sicher schon gemerkt.;)

    Nie gegen den User ,sondern immer gegen die Sucht

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Mein Psychiater hatte letztes Jahr vorgeschlagen, dass ich wegen des Alkohols in eine Klinik gehen könne. Mein Herz zerbricht allerdings bei dem Gedanken wieder wochenlang nicht im gewohnten Umfeld sein zu können, da ich aufgrund weiterer Erkrankungen damit starke Probleme habe.

    Nun habe ich Folgende Fragen 1)Ist der Klinikaufenthalt in erster Linie für den Entzug? Da ich über 8 Monate nicht getrunken habe, wäre das dann überflüssig. 2)Wie muss man sich einen solchen Aufenthalt vorstellen bzw. was käme auf mich zu? 3)Gibt es einen solchen Aufenthalt ambulant?

  • 1)Ist der Klinikaufenthalt in erster Linie für den Entzug? Da ich über 8 Monate nicht getrunken habe, wäre das dann überflüssig. 2)Wie muss man sich einen solchen Aufenthalt vorstellen bzw. was käme auf mich zu? 3)Gibt es einen solchen Aufenthalt ambulant?

    Nun, ich bin ohne Therapieaufenthalte oder Ähnliches trocken geworden, allerdings hatte ich auch keine psychische Vorbelastung. Zumindest glaube ich das.. Die Entgiftung habe ich ambulant gemacht, aber das hast du ja längst hinter dir , das ist der körperliche Teil, Therapie ist für die Psyche.

    Aber hier haben wir einen Link

    Ist eine Therapie das Allheilmittel für Alkoholiker?

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Hallo Lichtknüpfer,

    Du KANNST nach Deiner Entgiftung, ergänzend zu Deiner SHG hier, eine Suchtreha machen - da gibt es unterschiedliche Formen: stationär, ambulant (2 Termine pro Woche oder Tagesklinik mit Übernachtung zu Hause) und diverse Mischformen.

    Zu den verschiedenen Möglichkeiten kann Dich am besten die örtliche Suchtberatung informieren - ganz unverbindlich.

    Es ist aber kein Muss für den langfristigen Abstinenzerfolg, wie Hartmut schon schrieb.

    Ich (auch mit psychischen Vorerkrankungen) habe eine Kurzzeitreha stationär (wohnortnah) und dann ambulant weitergemacht. Das war für mich persönlich die richtige Mischung, weil ich dringend eine Auszeit brauchte, aber auch nicht zu lange aus dem "echten" Leben wegwollte.

    Wie ist es bei Dir, was brauchst Du? Lass Dich am besten beraten und horch in Dich hinein.

  • Hartmut Danke für deinen Link! Bei mir war es ein sehr schwieriges Elternhaus. Im System des Elternhauses bilden sich die Bindungsmuster, Sicher- und Unsicherheiten, Ängste und wenns gut läuft und man Glück mit gesunden Eltern hatte, dann läuft in späteren Beruf, Beziehungen etc auch alles gut. Wenn nicht, dann ists wie bei mir. Ich habe jahrelang alles aufgearbeitet und irgendwann wurde mir bewusst, dass ich das alles immer durch den Alkohol versucht habe zu kompensieren, zu betäuben, nicht fühlen zu müssen. Heute habe ich Freunde, weiß wen ich aussortieren muss, da ich den Bindungsstil und Probleme meiner Familie bewusst weiß und mich vor solchen Menschen schützen kann und ich habe Skills gegen Ängste und Panik. Mir hat die Therapie sehr viel gebracht. Aber es gibt auch die Menschen, die (auch wie ich zeitweise) das alles nicht ertragen können und sich wegballern. Man benötigt Stabilität und Therapeuten, die einen auffangen und stabilisieren können. Da ich von außen immer recht taff und stabil wirke, endete es in Überforderung. Aber mir hat es geholfen mich besser im Leben zurechtzufinden, mich selbst wirklich kennenzulernen (warum fühle und denke ich so wie es ist, was brauche ich wirklich, wie setze ich Grenzen, ab wann sind Grenzen erforderlich->wenn deine Familie auf deine Grenzen scheixt, dann hast du es nämlich nicht gelernt). Jahre später, wo ich alles gelernt habe, was normale Menschen zuhause gelernt haben, geht es mir definitiv besser! Zudem ist mir auch meine Problematik mit dem Alkohol bewusst geworden und darum kümmer ich mich jetzt.

    Rennschnecke Ich habe bereits über 8 Monate nicht getrunken. Warum ich getrunken habe, weiß ich. Einige Auslöser sind mir bekannt (sehen einer Flasche Bier, Geruch von Haarspray z.B.). Mehr muss ich noch rausfinden. Ich habe Bedenken beim Thema craving und frage mich, was für mich an der Stelle gut ist. Die Liste hier im Forum habe ich gesehen und auch schon Vieles von ausprobiert. Das hat aber alles nicht so gut geholfen und so halte ich schlichtweg aus und versuche an die Stunden nach dem Exzess zu denken. Zudem habe ich Bedenken mit dem Thema Lebensmitteln. Wie verhalte ich mich da in der Öffentlichkeit, wenn ich im Restaurant bestelle. Man will ja nicht überall rumerzählen, das man ein Problem hat. Ich schäme mich sehr und möchte nicht von oben herab behandelt werden. Was sind Themen in der Klinik? Was wird da besprochen? Inwiefern wird einem geholfen? Danke schon mal. Und ja, beim nächste Psychiater-Termin werde ich es erneut ansprechen. Danke für den Tipp.

  • Wie verhalte ich mich da in der Öffentlichkeit, wenn ich im Restaurant bestelle. Man will ja nicht überall rumerzählen, das man ein Problem hat.

    Oft sind die Soßen als Rot oder Weißweinsosse deklariert, wenn nicht, frage ich nach.

    Ich muss mich nicht rechtfertigen, wenn ich keinen Alkohol trinke. NEIN ist ein ganzer Satz.

    Andersherum könnte ich meine Tischgesellschaft fragen, warum sie Alkohol trinken.

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    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Ich habe jahrelang alles aufgearbeitet und irgendwann wurde mir bewusst, dass ich das alles immer durch den Alkohol versucht habe zu kompensieren, zu betäuben, nicht fühlen zu müssen.

    Für mich gibt es kein „Aufarbeiten“ . Was auch immer das bedeuten soll. Was passiert ist, ist passiert. Ich kann es anschauen, aber nicht mehr ändern.

    Und was soll ich heute noch in meiner Kindheit herumwühlen? Das liegt Jahrzehnte zurück. Wirklich stimmig wird das für mich sowieso nicht. Man versucht sich rückblickend nur irgendeine Erklärung zusammenzubauen. Das ist aber nur meine Sicht. Und für mich hat das nichts damit zu tun, was ich tun muss, um trocken zu bleiben.

    Ich verstehe schon, warum du damals „anfällig“ warst. Meine Begleitumstände waren teilweise ähnlich. Aber ich würde für mich heute nie behaupten, dass das allein der Grund fürs Saufen war. Da spielen viele Dinge mit rein. Clique, Umfeld, Gewohnheiten, falsche Entscheidungen und irgendwann auch die eigene Sucht.

    Andere wachsen unter denselben Umständen auf und trinken trotzdem nicht. Wenn es für dich stimmig ist, das rückblickend so einzuordnen, ist das okay , solange dieser „Grund“ nicht am Leben gehalten wird, um wieder zu saufen.

    Als Erwachsener war mir klar, dass das irgendwann in eine Sucht führen kann, und trotzdem habe ich weitergesoffen. Heute brauche ich dazu keine großen Erklärungen mehr.

    Rückblickend lässt sich das für mich ganz einfach zusammenfassen zu viel gesoffen den Absprung nicht geschafft, irgendwann trocken geworden und das bis heute geblieben. Mehr ist es für mich am Ende nicht.

    Das heißt aber nicht, dass ich grundsätzlich etwas gegen Therapie habe. Psychische Belastungen gehören in qualifizierte Hände. Ich trenne nur klar: Für meine Sucht brauche ich keine Erklärungen mehr , für andere Themen kann professionelle Hilfe sehr sinnvoll sein.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Tabsi Danke für deine Hilfe. Da hast du natürlich recht -> nein ist ein ganzer Satz! Das muss ich mir merken.


    Hartmut Was passiert ist, ist auch bei mir passiert und nicht wegzuräumen. Aber heute bekomme ich durch eine bessere Verarbeitung des Ganzen eine neue Sicht. Weiß, dass Vieles was mir jahrelang eingetrichtert wurde ein handfestes System ist, dass Menschen mit Persönlitörungen eben so machen, um Kontrolle und Manipulationen auszuüben. Weiß auch, dass man sich automatisch bei solchen Menschen erstmal wohl fühlt (so war es ja zuhause) und man deshalb immer wieder an solche Bindungen gerät. Man lernt es zu erkennen und sich zu schützen.

    Dass meine Familie anders war, wusste ich. Inwiefern aber nicht. Ein Kind kennt sein Leben nicht anders als so wie es ist. Als Teenager merkt man plötzlich, dass es überall anders ist. In der Therapie lernt man, warum einen manches triggert, wie man selbst anders damit umgehen kann und dass nicht jeder Mensch eine Gefahr ist.

    Heute fällt mir der Umgang leichter, weil ich meine Familie und mich besser verstehe. Bei mir fing alles mit stetigen Burnouts an und dann ging es weiter->man schaute tiefer. Wer sich im Leben gut zurecht findet, mit sich und seinem Umfeld zufrieden ist, glückliche Bindungen halten kann, der braucht auch die Therapie nicht. Ich war ständig überfordert, fand Menschen generell scheixe (😅) und hatte keinen Bezug Freunde zu finden. Heute hat sich viel getan. Das Leben hatte mehr zu bieten. 💪🏻

    Im Bezug zum Alkohol hat mir generell der Halt im Leben gefehlt und zudem denke ich, das (ich weiß es nicht) dass es auch genetisch veranlagt sein könnte? Meine Mutter hatte früher immer ihre Pulle Wein am Abend. Ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass ich das mit dem Trinken nicht wie andere kann. Bei mir funktioniert Alkohol irgendwie anders. Paar Schlucke und dann hakt es aus->krin Stopp, keine Erinnerung am nächsten Tag, kein beginnendes Wahrnehmen von "mir wird schwindelig". Ich war nüchtern und dann plötzlich blau..fertig!

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