Er manipuliert dich und will dich so unter Druck setzen, dass du dich wieder schuldig fühlst.
Lass dir den Schuh nicht anziehen . Du kannst nichts machen. Es liegt an ihm, wie es für ihn weitergeht.
Er manipuliert dich und will dich so unter Druck setzen, dass du dich wieder schuldig fühlst.
Lass dir den Schuh nicht anziehen . Du kannst nichts machen. Es liegt an ihm, wie es für ihn weitergeht.
Es sieht auch leider absolut danach aus, dass er immer noch rein gar nichts kapiert hat und einfach nur den alten Zustand wiederherstellen will. Er steckt voll im "ich arme Sau" Opfer Modus und ist meilenweit davon entfernt, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Du kannst und solltest ihm überhaupt nicht helfen! Er ist erwachsen, es gibt genug Stellen, die ihm helfen können und muss er da selbst hingehen.
Lies doch hier noch im Forum um dich abzulenken. Bei den Alkholikern kannst du das immer wieder nachlesen.
Und für dich wäre die Formel "heute kein Kontakt (und zwar gar keiner!)" gut (vergleichbar mit "heute trinke ich nicht" bei den Alkoholikern.
Ich kenne das auch zu genüge, schreibe hier aber nicht viel drüber, weil es sich immer ähnelt. Ich muss ja nicht das 50x mal das schreiben, was andere bereits geschrieben haben.
Alkoholiker sind weltklasse im Leute verarschen und schauspielern. Das ist eine (überlebens)wichtige Fähigkeit, nur so kommen sie durch den Alltag und können im Job noch lange unauffällig funktionieren, und unterm Radar fliegen. Das geht aber nicht endlos.
Und sie können wahnsinnig gut bei anderen Schuldgefühle wecken und Helferinstinkte aktivieren.
Offensichtlich gehörst du zu genau der Zielgruppe, und da du noch nicht innerlich gekündigt hast belastet es dich stark.
Vorzugsweise blockierst du ihn richtig, nicht nur Lesebestätigung deaktivieren.
Ich habe meine Frau in WhatsApp auch geblockt, und benutze den Chat als Einkaufsliste.
Ob das mit den Therapien alles so läuft wie du dir das vorstellst kann keiner sagen, ich kann nur von mir berichten. Meine Frau hat schon mehrere Entgiftungen hinter sich incl. Therapie, aber es ist hinterher immer schlimmer als vorher. Sicherlich gibt es da eine gewisse Streuung, aber ich habe den Eindruck, einige Alkoholiker ( so auch meine Frau) müssen anschließend etwas nach / aufholen.
Ich hoffe natürlich das deine Wünsche in Erfüllung gehen, wenn nicht, bist du in der komfortablen Situation, bereits ausgezogen zu sein.
Grübel nicht zu viel nach, wenn ich nachts wegen jedem „Rums“ aufstehen würde käme ich nie zum schlafen. Die Nachbarn habe ich informiert dass es öfter mal poltert. Die wissen Bescheid und können das auch entsprechend einordnen.
Alkoholiker sind weltklasse im Leute verarschen und schauspielern. Das ist eine (überlebens)wichtige Fähigkeit, nur so kommen sie durch den Alltag und können im Job noch lange unauffällig funktionieren, und unterm Radar fliegen. Das geht aber nicht endlos.
Deine Erfahrungen mit deiner Frau und dein Frust darüber sind deine. Die spreche ich dir nicht ab. Aber daraus „Alkoholiker sind Weltklasse im Leute verarschen und schauspielern“ zu machen und das allen Alkoholikern überzustülpen, ist schlicht pauschaler Unsinn.
Ich bin auch Alkoholiker und keine Charakterbeschreibung deiner Frau.![]()
Vielleicht wäre es langsam sinnvoller, weniger darüber nachzudenken, wie „die Alkoholiker“ funktionieren, und etwas genauer hinzuschauen, was deine Erfahrungen mit dir gemacht haben. Falls du das bisher nicht gemacht hast, wäre vielleicht eine eigene therapeutische Aufarbeitung hilfreicher als die nächste Generalabrechnung mit Alkoholikern.
Yve2006 Yve, ob dein Mann dich gerade belügt, getrunken hat oder tatsächlich irgendwelche Ärzte abtelefoniert, kann hier niemand wissen. Aber eigentlich musst du das auch nicht mehr herausfinden.
Du hast klar deine Grenze gesetzt: Kein Kontakt, solange er sich nicht wirklich bewegt. Seine Angelegenheiten bleiben bei ihm – ob er heute anruft, morgen einen Termin ausmacht oder wieder nur redet, liegt in seiner Verantwortung, nicht in deiner.
Versuche auch nicht, aus seiner Stimme herauszuhören, ob er gesoffen hat, denn damit bist du gedanklich sofort wieder bei ihm und seiner Sucht. Genau da willst du nicht mehr hin. Du hast begonnen, dich um dich selbst zu kümmern – bleib dabei.
Wenn er wirklich etwas verändert, erkennt man das irgendwann nicht an seinen Erklärungen, sondern an seinem Handeln.
Ihr habt Recht.
Doch es ist nicht so einfach.
Er stand eben an meiner Wohnung 100 km vom seinem Zuhause weg mit Rosen, Pralinen und s Pansoradchmuckschstulle. Er stand da und wollte mit mir reden.
Ich hab ihm die Tür vor der Nase zu gehauen.
Dann hat er meine Nachbarin mit klingeln terrorisiert.
Er ist dann bei 38 Grad im Aufo sitzen geblieben mit geschlossenen Fenstern.
Ich denke er war betrunken.
Sowas tut man nicht nüchtern oder?
Musst letztendlich die Polizei rufen.
Wie die kamen war er leider weg.
In dem Zustand 100 km nach prima.
Die Polizei kann nichts machen.
Da Rheinland-Pfalz ich Saarland.
Die meinen ich soll die Unterbringungsbehörde anrufen.
Mir gehts schlecht
Fühl mich wie nach nem.30.km Gewaltmarsch.
Es strengt unglaublich an.
Der Abend ist gelaufen.
Nun noch duschen und heia.
Doch was ist wenn er sich wirklich was antut?
Bin ich dann schuld?
Es macht mich gerade richtig fertig.
Was soll ich tun
Die Behörde anrufen oder Kopf abschalten und nichts machen
Doch was ist wenn er sich wirklich was antut?
Du hast die Polizei verständigt, und ihnen bestimmt auch gesagt, dass du glaubst er hätte getrunken. Mehr kannst du nicht tun.
Wenn er sich etwas antut, du hast keinen Einfluss darauf, und bist nicht schuldig.
LG Morgenrot
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