Beiträge von spacegirl

    hallo ute,

    ich bin noch da, schreibe aber nicht viel, bin jetzt 102 tage trocken, es geht mir gut und ich fühle immer mehr zufriedenheit. zur zeit fühle ich, dass es gut ist, so wie es ist.

    deinen weg verfolge ich mit so gut es geht, leider kann ich nur im offenen bereich lesen und schreiben und ich würde mich freuen, mehr von dir hier zu lesen, ich drück dir die daumen, glaub an dich ute, es kann dir gelingen trocken zu bleiben.

    alles liebe

    spacegirl

    hallo annika,

    mir geht es gut, weiterhin trocken, nach und nach änder ich mein leben, das tut mir gut, gehe 2x in der woche in die shg, außerdem noch psychotherapie, das tut mir alles sehr gut.

    ich merke, wie ich langsam lerne, anders mit dem alltäglichen und auch dem besonderen stress umzugehen, das ist alles ohne den alkohol doch einfacher und manches löst sich auch von selbst.

    im forum bin ich täglich, lese und mache mir so meine gedanken, ich lese allerdings nicht mehr alles, d. h. ich lerne, auch abstand von dingen zu nehmen, die mich runterziehen und missionarisch möchte ich nicht tätig werden.

    danke, dass du nachgefragt hast

    lg space

    hallo freund,

    ich möchte hier meine erfahrungen schreiben, für mich selbst und für die, die es interessiert, ob ich täglich schreibe weiß ich nicht, aber ich habe mir vorgenommen öfter zu schreiben als bisher.

    von den erfahrungen anderer profitiere ich schon die ganze zeit, würde ich mich nicht damit auseinandersetzen wäre ich nicht da, wo ich im moment stehe. das auch andere zeiten kommen werden ist mir klar, ich hoffe nur, dass diese noch etwas auf sich warten lassen und ich in ruhe an meiner stabilität arbeiten kann.

    es ist einfach so, dass ich im moment keinen saufdruck habe und jeden tag dazulerne - ich darf doch schreiben, dass es mir gut geht - oder?

    lg space

    hallo ihr lieben,

    es wird an der zeit mich mal wieder zu melden, habe schon ein schlechtes gewissen - ich ziehe hier so viel raus und teile mich so wenig mit.

    jetzt bin ich 9 wochen trocken, es geht mir gut.
    geändert habe ich so einiges, so bin ich stammgast in einem suchtmittelfreien cafe geworden hier im ort - dort habe ich schon einige neue kontakte knüpfen können.
    auch eine shg besuche ich nun regelmäßig.

    weiterhin setze ich mich sehr viel mit meiner sucht auseinander, hinterfrage ständig meine verhaltensweisen, auch aus angst eventuelle rückfallanzeichen nicht früh genug zu erkennen.

    bisher bin ich mit dieser strategie gut gefahren, "freunde" die (wie ich jetzt erst feststelle), viel trinken halte ich auf distanz, ich möchte meine trockenheit nicht gefährden. wenn kein normales gespräch möglich ist, ohne dass in der einen oder anderen weise auf alkohol bezug genommen wird, da mache ich mir schon meine gedanken und das nervt und ärgert mich, dann lieber gar kein gespräch mehr.

    ich freue mich, wie viel ich schaffe, wie aktiv ich bin - z. Zt. zufrieden.

    im forum lese ich viel, möchte aber bei mir bleiben, ich ziehe viel raus aus den erfahrungen die hier geschildert werden, den positiven wie den negativen auch aus den postings der leute, die noch gaaanz am anfang stehen und "rumeiern" - auch hier erkenne ich mich wieder.

    selten schreibe ich in anderen threads, das hat einen egoistischen grund, ich möchte mich nicht ablenken lassen von meiner eigenen entwicklung und mich im moment nicht soo viel mit den problemen anderer befassen, ich habe angst, dass ich dann mich selbst aus den augen verlieren könnte, denn so habe ich es früher oft gemacht.

    ich freue mich einfach, dass ich nicht trinken muss und wieder anfange zu leben.

    einen schönen tag euch allen
    space

    ok spedi,

    ich werde mich aus diesem thread zurückziehen,
    wollte auch keinen privaten disput vom zaun brechen sondern nur auf widersprüche und fluchtverhalten vor der bitteren erkenntnis alkoholabhängig zu sein aufmerksam machen da ich mir selbst lange die frage gestellt habe bin ich abhängig und wenn ja, wie kann ich das rückgängig machen.
    ja, rückgängig machen geht nicht, irgendwann ist der point of no return erreicht und das zu akzeptieren ist harte arbeit.

    lg space

    hallo ernetika,

    du schreibst, kontrolliertes trinken gelingt dir nicht mehr, d. h. deine alkoholkarriere hat schon begonnen, ob trocken oder nass in die eine oder andere richtung wird diese karriere gehen.

    da nützt auch keine "wissenschaftliche" begriffsklärung im vorfeld. das empfinde ich persönlich als typisches rumeiern in der hoffnung doch nicht süchtig zu sein.
    alkoholismus lässt sich nicht durch begriffsdefinitionen wegdiskutieren.
    du bekommst hier nicht die antworten, die du dir erhoffst (offensichtlich nass erhoffst) und weist im gegenzug auf deinen notendurchschnitt im abitur hin, ich kann dir sagen, das interessiert hier keinen.

    grüße space

    danke lilly,

    hoffentlich kommt es alles so wie du schreibst,
    beschäftigt habe ich mich mit meiner sucht schon lange bevor ich mich entschlossen habe tatsächlich ernst zu machen mit dem trocken werden.
    lange hatte ich sozusagen täglich einen rückfall, ich schaffte es nie länger als ein paar stunden nicht zu trinken - das war die hölle.

    mehr schreiben, ja ich werde es versuchen, will aber nicht nur schreiben um zu schreiben, es muss ja auch ein echtes anliegen von mir dahinter stehen, manchmal antworte ich ja schon auf beiträge, das ist ja immerhin schon ein fortschritt.

    ich möchte aber nicht ins "labern" kommen, dazu ist mir das thema zu ernst, und einfach nur irgendwas schreiben, nee, das kann ich nicht.
    zu vielen dingen kann und möchte ich auch noch nichts sagen, da muss ich dann erstmal selber drüber nachdenken.

    lg lilly

    space

    danke sensei, spedi und karsten für eure antworten,

    das problem ist, dass viele so fest entschlossen erscheinen und dann ist es doch nur eine trinkpause, ich bin selber fest entschlossen und rede und denke nicht anders, als viele, die dann doch rückfällig werden.
    ein rückfall wäre für mich die katastrophe schlechthin, ich weiß genau, das wäre der anfang vom ende, denn ich weiß ich würde weitertrinken. und ob ich nochmal die kraft hätte, dem zu entkommen - ich weiß es nicht.

    ich fühle in mir zum erstenmal nach jahren eine innere zufriedenheit und die kraft, mein leben auf die reihe zu kriegen - die vorstellung, das durch unachtsamkeit verlieren zu können - ich mag gar nicht dran denken.

    spedi, ich habe gerade mal über "trockenen rückfall" gegoogelt, das hört sich so an als würde man erst trocken rückfällig und zwar durch einen rückfall in alte verhaltensweisen was man selbst gar nicht wahr nimmt oder nicht wahrnehmen will/kann.

    das bedeutet, ich muß mich noch mehr als bisher selbst beobachten und meine handlungsweisen reflektieren.

    trocken bin ich seit fast 7 wochen, ich wünsche mir so sehr, daß ich auf diesem weg noch viele weitere 7 wochen weitergehen darf.
    ob dieser weg, so wie ich ihn im moment gehe, der richtige ist? im moment erscheint es mir so, ich fühle zufriedenheit, doch habe ich das gefühl ZU zufrieden darf ich auch nicht werden.

    ich versuche auch, bei mir selbst zu bleiben, darum bringe ich mich im forum nicht soviel ein, ich lese aber alles und wenn ich lese, wie schnell die stimmung bei jedem einzelnen umkippen kann, dann fange ich halt manchmal an auch an mir zu zweifeln. denn ich bin ja ein absoluter frischling und frage mich dann ob es denn wirklich sein kann, dass ich diese zufriedenheit und diese kraft fühle, denn ich fühle mich einfach nur gut ohne alkohol.

    mensch ist das alles kompliziert....

    lg space

    hallo ihr alle,

    ich habe lange überlegt, ob ich das jetzt schreiben soll, aber es muss doch raus:

    mir macht es angst immer wieder von rückfällen zu lesen, einen der jüngsten habe ich schon am dienstag erkannt und mich gewundert, warum keiner von den "alten hasen" dazu etwas gesagt hat - ich war ziemlich schockiert und ratlos.

    angst macht mir, wenn jemand schreibt es gehe ihm gut und 1 stunde später ist der rückfall da, das geht so schnell, das kann mir auch passieren denke ich dann. ich beobachte, wie schon vor dem rückfall die postings unklarer werden und schwammiger - wieso merkt das denn keiner? oder ist es dann sowieso schon zu spät??

    ich lese auch immer von kämpfen, bisher habe ich meine nüchternheit noch nicht als kampf gesehen (außer in den ersten 3 tagen, das war aber ein kampf gegen die körperlichen entzugserscheinungen, da wollte ich nur durchhalten weil ich wußte, das zittern und schwitzen ist irgendwann vorbei). nach 3 tagen habe ich mich zunehmend freier gefühlt.
    bisher hatte ich keinen saufdruck - ich nehme zur zeit meine krankheit einfach an und versuche so gut es geht mein leben zu ändern.

    ja, und lese ich von einem rückfall, dann fange ich an meine momentane zufriedenheit in frage zu stellen, ob ich das wohl alles richtig sehe und mache und ob ich nicht auch ganz plötzlich einen aussetzer haben kann. weil ich nicht kämpfe gegen die sucht, die ist sowieso da, trocken oder nicht.

    natürlich denke auch ich darüber nach, wie es wäre zu trinken, mich hält die durchgemachte erfahrung davon ab, das will ich nie wieder erleben - aber das wollen die anderen doch auch nicht, wieso dann trotzdem der plötzliche oder weniger plötzliche rückfall - ich versteh das nicht und das macht mir alles angst, weil ich nicht einschätzen kann wie hoch meine rückfallgefahr ist.

    ich hoffe, ihr versteht was ich meine

    danke, space

    danke demi und franki,

    ich sitze hier und bin etwas neben der spur, einige nebenwirkungen haben die spritzen bestimmt, außerdem friere ich total obwohl die heizung voll aufgedreht ist.

    ich habe hunger und kann nicht richtig essen, ich mümmel am griesbrei (puuh)

    genug gejammert, morgen geht es mir bestimmt schon besser, hauptsache ich bin nüchtern bei der ganzen sache.

    cu space

    hallo ihr lieben,

    ich war heute beim zahnarzt, 2 Zähne gezogen, einer davon ein weisheitszahn.
    die spritzen enthalten laut aussage meines zahnarztes keinen alkohol (speziell für franki).

    na ja, das zähne ziehen war ziemlich heftig, irgendwie hat die betäubung nicht richtig gewirkt, also ganz schmerzfrei war ich nicht, trotz sehr hoher dosis, jetzt frage ich mich ob dies mit meinem alkoholkonsum zusammenhängen kann.

    auch fühle ich mich jetzt extrem müde und kaputt, schmerzen habe ich auch noch.

    trotzdem freue ich mich, früher hätte ich das nie durchgestanden, ich wäre wahrscheinlich erst gar nicht hingegangen - ein weiterer vorteil der trockenheit - ich kann mich wieder um meine gesundheit kümmern.

    liebe grüße

    space

    hallo wuezel,

    du hast es ja echt nicht leicht, trinken die auf deiner arbeit denn immer so viel?
    zu deiner "freundin", vergiß sie und sieh zu, dass du sie nicht triffst, das ist ja schon gemeingefährlich.

    wuezel, morgen ist ein neuer tag, ein neuer trockener tag und ich bin mir sicher, du schaffst das.

    hast du mal deine blutzuckerwerte checken lassen? mach das doch mal, deine beschwerden könnten damit zusammenhängen.

    ich wünsche dir alles gute und morgen einen wunderschönen tag

    space

    hallo kenet,

    wenn ich lese, was du schreibst, wird mir ganz anders, wenn du eine eigene wohnung willst und selbständig sein willst, dann hör auf zu saufen und komm in die gänge.

    mich macht das rumeiern ziemlich sauer, du jammerst und jammerst, was soll das am ende bringen?????

    ich glaube nicht, das du hier das zu hören bekommst was du im moment hören willst und das was du hörst willst du nicht hören.

    space

    hallo andreah,

    vor dem weg in die trockenheit brauchst du keine angst zu haben, es kann doch nur besser werden und trocken wird es besser werden.

    ich selbst bin seit etwas mehr als 6 wochen trocken und es ist JEDEN TAG ein bißchen besser geworden und ich glaube ein ende der besserung ist noch lange nicht in sicht.

    glaube mir, es gibt für dich im moment einen richtigen weg und zwar mit dem alkohol aufzuhören, das ist der richtige weg, nicht einfach nur ein anderer weg.

    die anstrengung, die mit dem trockenwerden verbunden ist, erscheint mir viel einfacher als die anstrengung, die mit dem saufen verbunden war.

    ich wünsche dir kraft und mut

    lg space

    hallo ute,

    mir geht es gut, bin weiterhin trocken und irgendwie auch zufrieden, ich denke viel nach und es kommen immer wieder dinge aus der "höllenzeit" hoch, das möchte ich alle nie mehr erleben.

    es ist leider immer noch so, dass ich nicht viel schreiben kann, aber ich habe mir angewöhnt alles im forum zu lesen, meinen senf dazu zu geben traue ich mich noch nicht so richtig, ich stehe doch ganz am anfang, wie kann ich da schlaue ratschläge geben?

    schön, dass du an mich gedacht hast, du hast ja auch am 25.11. deinen ersten tag gehabt.

    morgen muß ich zum zahnarzt und bekomme 2 zähne gezogen, da habe ich schon etwas angst vor,

    am mittwoch ist wieder shg, ich freue mich drauf und hoffe dann auch wieder fit genug zu sein und hingehen zu können, falls das nicht der fall sein sollte werde ich auf jeden fall anrufen.

    ich merke, dass ich viel ruhiger bin und mich nicht aus der ruhe bringen lasse, ich mache alles was ich tue viel viel bewußter und fühle mich praktisch von nichts genervt, das ist sehr angenehm.

    eins der schönsten dinge ist, dass ich jetzt jederzeit rausgehen kann, immer ansprechbar bin und jederzeit jemand meine wohnung betreten kann.

    mal sehen, vielleicht schreibe ich später oder morgen noch ein bißchen,

    danke nochmal ute