Beiträge von Weidenkätzchen

    Hallo Heinmueck,

    was kann man machen ? Naja, ich denke, da muss jeder so sein eigenens Rezept finden.

    Sich auf das Gespräch konzentrieren, genau zuhören und denjenigen anschauen. Zwischenfragen stellen, wenn Unklarheiten sind......

    Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung......

    Tagebuch schreiben. Gedanken vom Tag sortieren........

    Üben.Zuhören und antworten üben. Vielleicht mit deiner Frau, wenn sie die Hintergründe kennt und Verständnis aufbringt.

    Das fällt mir so auf Anhieb ein.

    LG Weidenkätzchen

    Hallo Heinmueck,

    könnte was dran sein.

    "Sich mitteilen" oder "unsichtbar sein" fällt mir dazu ganz spontan ein.

    Die wirklichen Bedürfnisse wurden von den Eltern nicht wahrgenommen. Das habe ich selbst wahrgenommen und musste zurück stecken. Ich war nicht wichtig, ob ich nun etwas sage oder nicht. Es war egal.
    Sich dann später mitzuteilen, seien es die eigenen Bedürfnisse oder Banalitäten, musste ich neu erlernen.


    LG Weidenkätzchen

    Guten Morgen Jenile,

    Vergangenheit, die nicht wirklich auf- und verarbeitet wurde. Ein Brief von der Behörde, reisst so schnell die Wunden auf ? Ich denke, es war schon länger unterschwellig da, deine Vergangenheit.
    Ämter nehmen auf verletzte Gefühle keine Rücksicht. Es geht um Fakten, Kosteneinholung, Paragraphen. Reine Routinearbeit.
    Wenn Du nichts zahlen muss, sei froh.
    Du hast geschrieben, dass diese Institutionen Angehörige suchen, ohne zu wissen, was sie für einen Schaden anrichten. Woher sollten Sie es wissen ? Die Familiengeschichte ist nicht bekannt.
    Wer hat den Schaden angerichtet ? Das Amt oder dein Vater ?

    LG Weidenkätzchen

    Hallo Nys,

    leider sind wir uns hier nicht mehr über den Weg gelaufen.Ich bin im Eka-Bereich. Da du aber noch still hier bist, möchte ich dir schreiben, dass mir dein Thread wirklich gut gefallen hat. Deine Auseinandersetzung mit dem Erlebten und die Offenheit, zeigen deine Stärke. Mir hat es weitergeholfen, hier zu lesen.

    LG Weidenkätzchen

    Ich kann sagen, dass es mir im Moment gut geht. :D
    Mein Projekt läuft und ich bin darüber so richtig glücklich.
    Traurig bin ich über meine verlorene Kindheit, doch ich integriere es in meinem Leben und akzeptiere es. Damit geht es mir gut.
    Meine Ängste haben sich gelegt ! Auch dafür habe ich meinen Weg gefunden.


    LG Weidenkätzchen

    Hallo Lena 40,

    ich habe mir heute deinen Faden durchgelesen und möchte dir doch schreiben, dass du meine vollste Anerkennung und meinen Respekt über deinen bisherigen Weg hast. Du hast für dich in den letzten zwei Jahren so viel bewegen können. Du hast sehr, sehr viel Kraft.
    Was du zuletzt beschrieben hast, deine Kindheit und die tragische Geschichte eines Freundes ist traurig.
    Ich sehe da auch Parallelen zu meiner Kindheit, die ähnlich war.
    Ich wünsche dir für deine weitere Reflektion und Betrachtung weiterhin ganz viel Kraft, auch wenn es manches Mal sehr schmerzhaft sein wird. Doch es lohnt sich. Wie dein Faden es schon richtig aussagt. "Mein Weg zu mir."

    LG Weidenkätzchen

    Neues Jahr, mit einigen Vorsätzen, die ich für mich umsetzen möchte ! Ohne Druck und nicht nur weil ein neues Jahr begonnen hat. Ich denke, es ist jetzt einfach die Zeit dafür gekommen.

    Ich habe hier in einigen Threads gelesen und ich habe mir selbst nie wirklich eingestanden, dass ich Eltern hatte, die Alkoholiker waren. Was es für einen Verlust meiner eigenen Kindheit bedeutet hat. Ja, ich habe mich geschämt, immer wieder. Wenn ich Alkohol kaufen sollte, wenn meine Mutter mit mir auf ihre Tour gegangen ist, bis in die Nacht. Der generell angespannte Umgang innerhalb der Familie. Meine Mutter hat sich manchmal schlicht und einfach für zwei Tage aus der Situation gestohlen. Ist geflüchtet und hat alles stehen und liegen gelassen. Nicht miteinander zu sprechen, um angespannte Situationen aufzulösen. Stattdessen zum bersten angespannte emotionale Situationen, dass sich die Nackenhaare hochstellen. Schweigen, war eine Bedrohung, weil nicht klar war, was als nächstes passiert....

    Ich frage mich heute, jetzt in diesem Moment, ob ich das Verhalten meiner Mutter übernommen habe und gerade dabei bin, mich aus meiner Beziehung zu flüchten. Aus einer Beziehung wo keinerlei Alkohol eine Rolle spielt oder sonst irgendwelche Drogen. Doch eine angespannte Situation, die einfach nicht erträglich für mich ist. Ich hasse das Schweigen, ziehe mich zurück. Ziehe ich mich nicht zurück und rede, ist es auch nicht das Richtige. Drehe mich da gerade im Kreis.


    LG Weidenkätzchen

    Hallo phenix,

    ein herzliches Hallo hier im EKA-Forum.

    Mir tat es unheimlich gut, als ich mich hier im Forum umgetan hatte und gelesen habe, was ein EKA ist.
    Das es einen Namen hatte.
    Ich lese viel hier und es ist sehr hilfreich.
    Auf einen guten Austausch.

    LG Weidenkätzchen

    Hallo Sanduhr,

    erst einmal ein Herzliches Hallo an dich.

    Zu deinem Entschluß, aus der Wohnung von deinem Vater auszuziehen, kann ich dich erst einmal beglückwünschen. Nach meinem Empfinden hast du eine sehr gute Entscheidung getroffen !
    Diese Art von "emotionalen Missbrauch", dem du dort ausgesetzt bist, kenne ich auch. Unter diesen Umständen aufzuwachsen ist, immer auf's Neue ausgesetzt zu sein, echt schädlich, für die eigene Weiterentwicklung als Persönlichkeit.
    Dir ist ja schon klar, dass du für das Wohlverhalten deines Vaters nicht verantwortlich bist. Ich sehe es auch so, dass der Ausspruch, dass du es alleine nicht hinbekommen hast, mit ihm zu sprechen, noch einmal ein Hieb ist. Wenn dein Vater sich die Frage mal selbst stellen würde, müsste er in sein Spiegel schauen und das würde ihm sicher nicht gefallen, was er dort zu sehen bekommt.
    Ich finde deine Entscheidung gut, dass du dir Rückendeckung mitgenommen hast zum Gespräch. Es zeigt doch, dass es dir ernst ist, aus dieser emotional angespannten Situation herauszukommen, dir auch notfalls dein Recht mit Hilfe von Familie einzufordern.
    Nimm dich selbst ernst, achte auf dich und stehe für dich ein. Das ist das wichtigste.

    LG Weidenkätzchen

    Hallo Ralf,

    schön, dass Du ein Lebenszeichen von dir gibt's.

    Jeder geht mit seiner Trauer anders um und muß so seinen Weg finden. Wenn dir es hilft, dich mit deinem Studium und den Mitmenschen weiter zu beschäftigen, ist es doch gut. Ablenkung ist hilfreich, die Trauer ist ja trotzdem gegenwärtig und möchte bearbeitet werden.
    Gut, von dir zu hören, dass es dir gut geht und du sogar jemanden kennengelernt hast. Das freut mich für dich.

    LG Weidenkätzchen

    Hallo Mausepaul,

    Herzlich Willkommen.

    Ich lese hier mehr im Co-Bereich und bin eher im Eka-Bereich zu Hause.

    Wenn ich deine Eingangsworte richtig gelesen habe, lebst du mit dem jetzigen Partner seit 20 Jahren zusammen. Das ist eine enorme Zeit, die du da unter den Umständen verbracht hast oder noch tust.
    Wie hast du das ausgehalten oder wie hälst du das noch aus ?

    Ich lese es eher so, das du mehr der Fussabtreter warst und bist. Ist keiner der Psychologen auf die Idee gekommen, dich zu fragen, ob eine Trennung nicht besser wäre ?

    Warum möchtest du noch an der Partnerschaft festhalten ? Du bist am Ende angelangt, er trägt eine Mitverantwortung , die er aber wohl bisher nicht in Anspruch genommen hat. Warum sollt er es jetzt tun.

    Ich finde, du hast genug aushalten müssen und noch dazu viel zu lange. Sei für dich da. Tue dir Gutes. Denk an dich.

    LG Weidenkätzchen

    Hallo Leony,

    erst einmal Herzlich Willkommen.

    Mein erster Eindruck ist, nachdem ich alles gelesen habe, dass du noch lange nicht bei dir angekommen bist. Mir erscheint es eher so, als wärst du auf der Flucht. Nimm dir erst einmal Zeit zum Durchatmen.

    Das du eine Therpie begonnen hast, ist doch ein guter Beginn für dich. Das deine Vergangenheit (26 Jahre sind eine lange Zeit) dich geprägt hat und dir nun so schmerzlich bewusst wird, tut doch erst einmal ganz schön weh. Das muss erst einmal verarbeitet werden. Das schwingt noch einige Zeit mit und verhallt nicht so schnell.

    Ich nehme mal so deine Ansammlung von Schlagwörtern, die eine Negativsicht auf meine Betrachtungsweise ausgelöst haben:
    -Härte entwickelt
    -teilweise nicht in Worte fassen können
    -kein Ausdruck finden, was du fühlst
    -Versager
    -Panzer durchbrechen
    -Selbstverurteilung wegen deiner Gefühle
    -kein Opfer der Umstände mehr sein
    -du arbeitest hart an dir
    -es geht zu langsam
    -den ganzen Ballast von Dir werfen
    -so schnell wie möglich
    -dem Gefühlschaos ausgeliefert sein
    -Stress, Druck bei Entscheidungswaage
    -genervt von dir selbst

    die Positivsicht:
    -die Vergangenheit ist vorbei
    -du bist erwachsen
    -du bist schuldfrei
    -Traurig sein
    -du bist liebenswert
    -du kannst für dich alles erreichen
    -du willst (endlich) Leben
    -du willst dich finden
    -Angst zu sterben ohne jemals gelebt zu haben
    -du bist für deine Gefühle verantwortlich
    -du lebst im Hier und Jetzt
    -du entscheidest über dein Leben

    Da steckt ganz schön viel Potenzial in den Worten, finde ich. Du hast dir ganz schön was vorgenommen, eine Wandlung zu durchziehen und das geht, denke ich, nicht so schnell wie möglich.
    Wie steht es mit Selbstliebe ? Innere Achtsamkeit ? Ohne Härte gegenüber dir Selbst. Geduldig sein mit dir selbst ? Selbstwahrnehmung ? Deine Sprache finden ?

    Ich weiß nicht, wie die Entscheidungswaage ausgelegt ist. Was damit entschieden werden soll.
    Es gibt Weg 1 und Weg 2, den richtigen Weg oder den einfachen Weg, so mein Gedankengang.

    Du erschaffst deine Gefühle und deine Realität. Dein ganzes Potenzial an Gefühlen steckt bereits in dir. Kannst du dich so wahrnehmen ? Du hast es selbst in der Hand, es zu verändern, dich zu verändern, zu dir zu kommen.

    Ich habe so ein wenig die Vermutung, du möchtest eine Abkürzung gehen ? Kann das sein ?

    Du hast geschrieben, das du eine Härte, entwickelt hast.
    Härte = Mauer. Härte um das Leiden nicht an mich heranzulassen. Das war meine damalige Überlebensstrategie. Irgendwann hat sich die Härte gegen mich gerichtet, dass hat gedauert, bis ich das für mich erkennen konnte.Diese Selbsterkenntnis war für mich die schmerzlichste.
    Kennst Du "Der kleine Prinz" ? Er hat einen ganz eingehenden Satz gesagt. "Man sieht nur mit dem Herzen gut."

    Eine andere Ausdrucksmöglichkeit, wenn die Worte fehlen, ist das Malen.
    Ist ein Versuch wert.

    LG Weidenkätzchen

    Selbstzweifel. Das ist ein etwas wiederkehrendes Gefühl. Wenn ich mich auf etwas Neues einlassen möchte, tue ich es, aber zweifel laufend, ob es richtig ist oder nicht. Wäge ab. Das kann manchmal richtig blockieren.......
    Ich nehme dann schon meinen Mut zusammen und gehe dann meinen Weg, trotzdem kommen durch die Selbstzweifel auch immer so eine Art faden Beigeschmack dazu. Das nimmt mir gleichzeitig die Freude an meinen Entscheidungen die ich getroffen habe. Gehe ich konsequent weiter und lasse mich nicht davon abbringen, merke ich, dass es so gut ist wie es ist.
    Das ist auch so eine Art Lernprozess, sich nicht von seinen Selbstzweifeln, auffressen zu lassen. Nun haben sie mich mal wieder gefasst und es ist nicht einfach, sich dem entgegenzustellen. Kann es auch mal einfacher zugehen?
    Das nimmt mir auch gerade Kraft, die ich jetzt für mein neues Projekt brauche.

    LG Weidenkätzchen :roll:

    Hallo Karl65,

    deine Frage, welchen Schaden deine Kinder nehmen können, wenn du dich zunächst gegen eine Trennung entscheidest, kann ich im Grunde nicht beantworten.
    Diese Frage kannst nur du dir selbst beantworten.

    Das du dich hier in dem Forum angemeldet hast, spricht doch erst einmal für sich. Du liest, informierst dich, bekommst reichlich Input.

    Würde ich als Erwachsener in deiner momentanen Situation sein und die Merkmale eines EKA's durchlesen und sacken lassen. Wäre das nächste, was ich machen würde, meine Kinder schnappen und sofort ausziehen.

    Von dir habe ich gelesen, dass das Haus groß genug ist, so dass deine Frau ihre Bühne hat und die Kinder nicht in unmittelbarer Nähe sind.
    Kann es sein, dass du dich da selbst belügst. Ich denke schon.Die Kinder sind in der Nähe und das reicht. Sie bekommen es mit !
    Das kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen. Kinder entwickeln dafür nähmlich Antennen und sind darauf sensibilisiert.

    Ich hatte auch von dir gelesen, dass du dich selbst dabei ertappt hast, als du zu deinen Kindern sagtest, dass sie mit dem Zanken aufhören sollen, kein Wunder, dass die Mama wieder trinkt.
    Besser kann jemand Kindern Schuldgefühle gar nicht mitgeben.

    Du kannst auch für dich sehen, welche Griffe du anwendest um aus dieser Situation zu kommen. Ich denke, es gibt sicher noch mehr Begebenheiten. Handgreiflichkeiten hänge ich da noch gleich mit ran.

    Da entwickelt sich ein Teufelskreis.

    Zu guter letzt, was bestimmt an erster Stelle stehen sollte, ist das direkte offene Gespräch mit den Kindern zu suchen. Fragen, wie es ihnen damit geht.

    Was nützt dir/euch der materielle Reichtum wenn die seelische/emotionale Armut eingetreten ist ?

    LG Weidenkätzchen

    Hallo inbeetween,

    ich denke auch, dass es sehr schwer ist immer authentisch zu sein oder zu bleiben. Gruppenzwang ist, denke ich noch einfacher zu durchblicken. Bei der Manipulation wird es dann schon schwieriger. Bei mir ist die Frage aufgetaucht, wann wurde ich manipuliert (ohne dagegen ansteuern zu können). Also bin ich wieder in meiner Kindheit angelangt und erkenne für mich schon Begebenheiten. Als Kind habe ich es nicht so durchschauen können, später dann schon mehr und jetzt noch einmal mehr. Wie du auch geschrieben hast, es gibt viel subtilere Arten zu manipulieren.
    Solange sich jemand selbst treu bleibt, ist es auch möglich negative Einflüsse zu durchschauen und diese zum versiegen zu bringen. Das ist nicht einfach, ABER machbar.

    Hallo schnuffig,

    so wie du jetzt bist, bist du authentisch, mit allen Mitteln, Gefühlen, die dir zur Verfügung stehen.


    Gestern hatte ich hier geschrieben, dass, nachdem ich den Kontakt zu dem Freund abgebrochen hatte, es mehrere Anrufe und eine Sms gab. Ich bin weder an das Telefon gegangen noch habe ich die simse beantwortet. Heute bin ich an das Telefon gegangen, weil ich schlicht und einfach genervt bin. Er fragt mich, ob es schlimm ist,dass er anruft. Meine Gegenfrage war, hat sich bei ihm etwas geändert. Nein, hat sich nicht. Dann bleiben wir bei dem Kontaktabbruch. Hörer aufgelegt.
    Ich bin da echt verärgert, wenn es nicht respektiert wird.
    Das musste ich jetzt noch loswerden.

    LG Weidenkätzchen