Ich schätze eure Arbeit sehr, und bin auch sehr froh dieses Forum gefunden zu haben.. ich werd mich in Zukunft wohl ein bisschen zurücknehmen..
Ich habe meinen Beitrag nicht als Moderator geschrieben.
Ich schätze eure Arbeit sehr, und bin auch sehr froh dieses Forum gefunden zu haben.. ich werd mich in Zukunft wohl ein bisschen zurücknehmen..
Ich habe meinen Beitrag nicht als Moderator geschrieben.
während es bei den Alkis heißt: "Gratulation zu einem Monat Abstinenz!"heißt es bei uns: "Ist nur eine Trinkpause, mach dir mal keine großen Hoffnungen". Wir Cos scheitern irgendwie auch ganz oft, und von den gescheiterten Alkis liest man halt einfach nix mehr..
Dazu melde ich mich mal als Alki zu Wort.
Ist ‚Alki‘ jetzt verniedlichend zu Alkoholiker oder abwertend….oder ist es einfach nur eine …. deine …. Bezeichnung für uns Alkoholiker? 🤔
Und was die ‚Gratulation zu einen Monat Abstinenz‘ angeht ….diese Gratulation gibt es von mir sogar schon für die Erkenntnis, Alkoholiker zu sein und den Entschluss, künftig abstinent leben zu wollen.
Im Übrigen gibt es diese Gratulation von mir auch für den Co-Abhängigen, der die Erkenntnis hat, dass er co-abhängig ist und an dieser Tatsache etwas will. Gibt es nur leider nicht so oft…..
Und, nur für den Fall, dass dir das in deiner Recherche als
Ich bin sozusagen Alkoholikerspezialistin!
noch nicht aufgefallen ist, dass von den Alkoholikern, die ‚nur eine Trinkpause haben‘ hier nichts mehr zu lesen ist, mag daran liegen, dass sie sich hier nicht mehr austauschen dürfen, wenn sie nicht eine lebenslange Abstinenz anstreben und dies nicht nur anstreben, sondern auch machen, während sich die Angehörigen hier jahrelang im Kreise drehen dürfen.
(Und das sind meine Gedanken als Alkoholiker Stern, der sich ganz doll über jede Gratulation zu jedem einzelnen nüchternen Tag freut und sich genauso freut über jeden Co-Abhängigen, der es schafft, sich aus seiner eigenen Abhängigkeit zu befreien und das mit einem I-Tüpfelchen, ohne über den ‚Alki‘ herzuziehen.)
Hier ist ja noch der Vorstellungsbereich.
Wenn du dich als Alkoholiker sehen kannst und dich hier austauschen möchtest, klicke bitte auf den Link und teile uns das kurz mit.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Du wirst dann für den offenen Bereich freigeschaltet und kannst dich hier dann mit anderen Alkoholikern austauschen.
Mein Therapeut meinte dazu, dass dies schon der Anfang des Rückfalles war, da ich psychisch instabil war und dann nicht weiter agiert habe, sondern es ausgehalten habe. Der Rückfall per se begann jedoch erst Monate später (komsum).
Deshalb ist ja so wichtig, darauf zu achten, dass es dir gut geht.
Ich mache mir immer wieder selbst eine kleine Freude. Ein bunter Blumenstrauß, ein duftendes Schaumbad, ein besonders großer Eisbecher… oder auch einfach nur mit einen kleinen Spaziergang und in den beginnenden Frühling bestaunen.
Wichtig für mich ist es aber vor allem, dass ich meine Alkoholsucht vor mir selbst nie verharmlose und meinen Frieden damit geschlossen habe, dass diese Alkoholsucht nie wieder weggeht.
Nichts in Welt ist es wert ist, meine neu gewonnene Freiheit an den Alkohol zu verlieren und das Einzige, was sich ändern würde, wenn ich ein Glas Wein (oder was anderes Alkoholisches) trinken würde, ist: Die Sucht hat mich wieder, sofort und in voller Härte.
Ist alkoholabhängig denn was anderes als Alkoholiker? Oder als alkoholkrank?
Ist ein Alkoholabhängiger kein Alkoholiker?
Was macht dir Angst, dich als Alkoholiker zu bezeichnen? Ist es ‚nur‘ der Begriff als solches oder verbindest du etwas ganz schlimmes mit dem Wort?
Ich wusste schon ganz lange, dass ich Alkoholiker bin.
Manchmal habe ich auch so für mich gesagt: alkoholabhängig oder alkoholsüchtig. Klang für mich weniger ‚schlimm‘ als Alkoholiker.
Alkoholiker sind doch die, die besoffen hinterm Bahnhof hocken, stinken, keine Arbeit haben, vielleicht noch nicht mal eine Wohnung…. DAS war nicht das, wo ich dazugehören wollte ….und doch gehöre ich genau da dazu. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich nicht stinkend hinterm Bahnhof gehockt habe und noch Arbeit und Wohnung hatte ….besoffen war ich trotzdem immer. Weil ich Alkoholiker bin und deshalb saufen musste. Alkoholiker bin ich noch heute, zwar 2 Jahre und 9 Monate nüchtern, aber trotzdem Alkoholiker. Und das werde ich immer bleiben.
Diese Erkenntnis und das Akzeptieren, dass das so ist, lässt mich zufrieden nüchtern bleiben.
Hallo Yoyo,
super, dass du schon über einen Monat abstinent lebst.
Du sprichst von Alkoholproblemen, hast dich aber in einem Alkoholiker-Forum angemeldet.
Bist du Alkoholiker oder hast du ein Alkoholproblem?
Hallo Alki_mz,
das ist so stark von dir, dass du dir Hilfe in der Klinik geholt hast. Ganz große Klasse. 👍
Ich sende Dir mal den Link für den offenen Forenbereich.
Bitte einmal anklicken, wenn Du Dich hier austauschen möchtest. Dann können wir Dich freischalten.
Hallo viholi,
Herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Ich sehe mich als Alkoholiker. Das macht mich im Moment sehr traurig, weil ich diese Erkenntnis lange nicht im vollem Maße begriffen hatte.
Ich finde es Klasse, dass du das schreibst.
Also nicht, dass dich das traurig macht, sondern vielmehr, dass du jetzt begriffen hast, was es heißt, Alkoholiker zu sein.
Ich hatte ja schon lange gewusst, dass ich Alkoholiker geworden bin, mit dem Saufen aufhören konnte ich aber erst, als mir das ganze Ausmaß deutlich machen und das auch akzeptieren konnte.
Die Alkoholsucht wird immer bleiben. Das ist nicht zu ändern, nicht zu korrigieren, nicht rückgängig zu machen.
Aber, und das durfte ich selbst erfahren, diese Krankheit geht zu stoppen. Es ist möglich, einen Stillstand der Sucht zu erreichen und du hast den Grundstein dafür schon gelegt. 👍
Ich wünsche dir hier einen guten Austausch.
ob ich diesen Satz selbst mal aus vollem Herzen und mit allen Konsequenzen, Stichwort Eigenverantwortung, sagen kann...? Derzeit für mich eine theoretische Wahrheit.
Das liegt doch an dir.
Mit dem Nüchternsein wurden meine Gedanken klarer, meine Wünsche größer.
Als ich noch abhängig saufen musste, was mein einziger Wunsch, dass ich das nicht mehr machen muss….dass ich nicht mehr saufen muss. Diesen Wunsch konnte ich mir mit Hilfe dieses Forums erfüllen.
Es lag an mir, mir diesen Wunsch zu erfüllen, es lag an mir, hier von den Erfahrungen der Anderen und von der Kritik hier zu lernen. Ich habe, seit ich mich hier angemeldet habe, nie daran gezweifelt, dass ich das schaffen werde, auch zufrieden nüchtern zu werden und zu bleiben.
Und mir den klaren Gedanken kam mein Überlebungswille zurück. Mein Leben ist zu wertvoll, um es mir von Anderen bestimmen zu lassen, oder von Anderem…. und damit meine ich: dem Alkohol.
Ich bin Herr meiner Gedanken …und meines Handelns.
Das ist keine theoretische Wahrheit. Schau mal genauer hin.
Wow 🤩 1 nüchternes Jahr.
Herzlichen Glückwunsch 💐
Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, wie es dann ist, sollte ich in Zugzwang kommen, mich gegenüber Bekannten erklären zu müssen oder zu wollen
Nur du alleine entscheidest, wem du was erzählen willst. Müssen tust du schon mal gar nix.
Ich sehe keinen Zugzwang bei mir …noch nie …und von daher muss ich mir da auch gar nix vorstellen, was in diese Richtung gehen könnte. 🤔
Ich bin Herr meiner Gedanken …und meines Handelns. Wer will da für mich anderes bestimmen?
Bei neuen Kontakten halte ich mich automatisch von Leuten fern, die ein gestörtes Verhältnis zum Stoff zeigen, den anderen sage ich, wenn ich überhaupt noch mal gefragt werde, dass ich nichts trinke. Das wird bislang so akzeptiert. Nachfragen hat es schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gegeben.
Das ist bei mir genau so.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute, die lediglich hin und wieder mal ein Glas Wein (oder was anderes) trinken, gar nix hinterfragen, wenn ich sage: „Danke, für mich bitte ein Wasser.“
Das ist dann einfach so.
Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.
sondern generell ist es ein krankhafter Perfektionismus, der mich gute Leistungen nicht anerkennen lässt
Ist ‚Perfektionismus‘ nicht schon ein fürchterliches Wort?
Und ist ,Perfektionismus‘ nicht immer auch krankhaft?
Ich freue mich sehr, dass ihr unser Team jetzt verstärkt.
Vielen Dank.
Vielleicht kannst du deiner Frau das genau so sagen?
Sie hat ja recht.. Genau das hab ich ja immer getan. Wenn es unbequem wurde hab ich mich aus dem Staub gemacht und mich besoffen. Das war bei mir immer so eine impulssituation
Wichtig finde ich, dass du dich nicht in Alkohol flüchten willst.
Ich wünsche dir, dass ihr noch mal reden könnt, bevor du mit dem Hund auf‘s Sofa gehst.
Pass gut auf dich auf.
Hallo Happy,
Du hast ein neuen Thread eröffnet. Ich habe deinen Beitrag in deinen Thread verschoben, damit es übersichtlich bleibt.
Bitte schreibe ‚deine Gedanken‘ bei dir. So ist es auch für dich einfacher, dich selbst zu reflektieren oder einfach deine Gedanken später noch mal nachzulesen.
Das hast du super hinbekommen. 👍🏻
Ich habe immer eine Flasche Wasser mit viel Kohlensäure bei mir…egal, wo ich bin und selbst, wenn ich nur eine halbe Stunde mit dem Auto irgendwo hin fahre oder 10 Minuten bis zum Bäcker laufe.
Herzlichen Glückwunsch zu 4 Monaten Freiheit. 💐
Hallo Happy, du bist ja hier noch im Vorstellungsbereich.
Ich lasse dir mal den Link für den offenen Forenbereich da. Wenn du dich hier austauschen möchtest, bitte einmal anklicken und das kurz mitteilen. Dann kannst du freigeschaltet werden.
Habe mir alle Kalorien fürs Trinken aufgespart.
Vielleicht ist es mir deshalb jetzt auch so wichtig, mir alle fürs Essen aufzusparen
Ich will auch nur noch Kalorien haben, die ich kauen kann.