manche "neue " Realität schmeckt nicht gleich. Und ich merke in solchen Gedanken meinerseits ganz viel zögern,wohl auch um nicht aufzufallen und es allen recht zu machen. Das hier nicht mein super Schauspieltalent gefragt ist,sondern mein Überlebenswille. Also...reseat.
Fand das in der Großstadt wesentlich einfacher. Nicht so "auf dem Präsentierteller leben". Aber das wird zumindest in den nächsten Jahre noch meine Wohnsituation bleiben......LG
Ich finde grundsätzlich ‚Neues‘ erstmal überhaupt nicht so super. Ich bin schon auch ein Gewohnheitstier. Mir schafft das auch inneres Vertrauen.
Und doch, nüchtern ist ja nun mal erstmal alles anders. Und das ist doch super.
Nicht auffallen wollte ich zu Saufzeiten, und ehrlich gesagt, will ich das heute noch immer nicht. Ich denke auch nicht, dass sich da noch so ganz grundlegend was dran ändert. Das bin eben ich.
Aber es allen Recht machen zu wollen, habe ich abgelegt. Das habe ich gar nicht mehr.
Warum denkst du, dass das für dich überlebenswichtig ist?
Für mich ist überlebenswichtig, dass es mir gut geht. Und wenn ich mich zu Dingen zwingen muss, nur, damit andere zufrieden sind, ich das aber gar nicht machen will, geht es mir doch nicht gut.
In der Stadt ist das vielleicht einfacher, nicht so auf dem Präsentierteller zu sein. Aber dennoch gibt es ja auch in der Stadt ein ‚Drumherum‘. Die Lästermäuler sind doch überall.
Es ist unmöglich, seinem gesamten Umfeld zu gefallen oder es jedem Recht zu machen. Und das ist doch auch völlig Wurscht. Es gibt doch immer auch genügend, denen gefällt, wie ich bin. Und je mehr ich mir gefalle, desto offener werde ich auch da draußen.