einen Weg finden mein ganzes denken um Alkohol zu ändern
Das auf alle Fälle.
Ich sehe das inzwischen so. Alkohol ist ja ein Zellgift. Es löst die Membran jeder Zelle auf, mit der es in Berührung kommt. Daher ist er auch ein 1 A Putzmittel. Weil er auch alle Bakterien tötet. Alles, was lebt.
Die Natur hat sich das so ausgedacht, damit sich faules Obst usw. zersetzt. (Gärung) Und der Mensch kommt auf die "schlaue" Idee und schüttet sich das rein. Und die zerstörerische Wirkung im Gehirn wird dann fälschlicherweise auch noch als angenehm empfunden.
Ich meine, die Sprache wird z. B. schlechter (Lallen), weil zu viele Gehirnzellen im Sprachzentrum abgestorben sind. Und dann dauert es etwas, bis andere Verbliebene das übernehmen können.
Das ist mein Denken zum Alkohol. Zum Glück hat sich das rasch so festgesetzt. Und es ist ja auch die Wahrheit.
Natürlich wusste ich das vorher auch schon und ich habe gesoffen. Aber jetzt muss ich nicht mehr trinken und ich will es auch auf keinen Fall mehr. Da haue ich mir lieber mit dem Hammer auf den Daumen. Das geht schneller. Und lenkt auch einwandfrei von aktuellen Problemen ab. 
Mit dieser Einstellung brauche ich keine eiserne Disziplin. Es fällt mir ja auch nicht schwer, mir nicht extra auf den Daumen zu schlagen.
Deswegen ist es jetzt ein sehr entspanntes Leben. Ich bin vor allem hier, um nicht zu vergessen, dass irgendwo in mir noch die Suchtstimme schlummert.
Auch meide ich Orte, wo getrunken wird. Und, weil ich betrunkene Menschen nicht aushalten kann. Kann auch gut sein, dass es daran liegt, dass sie mein früheres Selbst spiegeln.
Hui. Das war jetzt aber eine ausführliche Erklärung über mein "Denken" über Alkohol.