• Hallo zusammen ;)

    Ich bin neu hier und möchte mich gerne vorstellen!

    Ich bin Alkoholikerin und seit 2 Woche Abstinenz 👍 Nächte Woche habe ich Termin zur Entgiftung (werde trotzdem hingehen, nach Rücksprache mit meinem Hausarzt)

    Meine Geschichte... ich trinke seit ca. 4-5 Jahre, seit ca. 2 Jahren gab es so gut wie keine alkfreien Tage. Zuletzt waren es 2 -3 Flaschen Blubbergedöns (11,9%) mit dem orangenen Zeug (hoffe so darf ich das umschreiben).

    Im Oktober habe ich das Rauchen aufgehört und kurz bor Weihnachten bin ich nach einem Totalausfall zum HA wegen Entgiftung. Wir hatten uns darauf geeinigt, dass ich im neuen Jahr wieder komme und er mich dann in der Klinik unterbringt und ich im Notfall sofort in ein Krankenhaus gehe.

    Notfall trat nicht ein! Das Warten hat mich aber gestresst und hab den Entzug selbst in die Hand genommen und aufgehört.

    Vernünftig war das vielleicht in Augen so mancher vermutlich nicht, aber so wie ich es durchgezogen hat es für mich gut gepasst, fühlte mich gut und ich war zu keiner Zeit allein!

    Ich habe trotz teilweise starker Entzugserscheinungen habe ich nie Pegelgetrunken. Zu 90% nur abends gesoffen... in 3-4 Std die og Menge reingezogen.

    Im Mom bin ich sehr erschöpft und müde, fühle mich morgens verkatert, antriebslos aber auch glücklich und stolz, dass ich diesen Teufelskreis durchbrechen konnte.

    Für jetzt mache ich erstmal Schluss

    Freue mich auf die nächsten Schritte

    LG beast:evil::love:

  • Hallo Beast,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Ein kalter Entzug ist in jedem Fall gefährlich. Wir hätten Dir auf jeden Fall davon abgeraten. Deiner liegt bereits 2 Wochen hinter Dir. Damit ist das Schlimmste, zum Glück, überstanden.

    Da Alkohol ein Nervengift ist, wirkt es auf Körper und Seele. So wird es noch eine Weile dauern, bis Du wieder völlig hergestellt bist. D.h. es ist am Anfang normal, sich nicht ganz so fit zu fühlen.

    Meinen Glückwunsch zu Deinem Entschluss, abstinent zu werden.

    Wie ist Dein Plan, eine lebenslange Abstinenz?

    Hier im Forum tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz wollen.

    LG Elly

    ---------------------------------------------------------------------------------------

    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Elly,

    Danke :!:

    Ja ich weiß... jetzt ist der schlimmste bzw

    gefährlichste Teil aber überstanden! :saint:


    Ich bin überzeugt, dass nur eine lebenslange Abstinenz Sinn macht und ich dieseauch anstrebe 😃

    Aber so ehrlich muss ich jetzt auch sein, mir macht es im Mom auch Angst, denn man ist ja ständig mit Alk konfrontiert und er gehört quasi für viele zum guten Ton 🫣

  • Hast Du Dich schon ein wenig bei uns im Forum eingelesen? Unter dem blauen Reiter oben findest Du unter Artikel z.B. "Der Notfallkoffer" und auch die "Grundbausteine für ein nüchternes Leben".

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Den Artikel kannst Du anklicken und lesen. Gerade am Anfang ist es wichtig, sich neu zu orientieren.

    Wichtig ist, dass man den Haushalt alkoholfrei hat, am Anfang Feierlichkeiten, auf denen Alkohol konsumiert wird, meidet und sich regelmäßig mit anderen trockenen Alkoholikern austauscht. Und dafür bist Du ja hier richtig!

    Für den Austausch im offenen Bereich klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, beast.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • So ich nochmal... heute bin ich irgendwie verzweifelt ;(


    Warum? Ich fühl mich schlapper, müder und verkaterter als die letzten Tage...||

    Bin im Moment zu nix zu gebrauchen und kann mich auch echt nicht aufraffen.


    Verzweifle grad etwas.... dachte das wird besser, wenn ich aufgehört habe zu trinken,

    aber es wird im Moment nicht besser.


    Wie lang fühlt man sich denn in so einem desolaten Zustand?:/

  • Hallo beast,

    es ist für den Anfang gar nicht so ungewöhnlich, dass man erstmal in ein Loch fällt.

    Es fehlt die Routine vom Saufen. Ausserdem hast Du lange gesoffen und alles betäubt. Jetzt kommt so manches Zipperlein zu tage. Es braucht seine Zeit, bis sich alles wieder einspielt.

    Habe Geduld, Du heilst nach einer langen, schweren Krankheit.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Willkommen beast,

    Warum? Ich fühl mich schlapper, müder und verkaterter als die letzten Tage

    Ging mir heute Morgen auch so. Meine Nase war auch zu. Dachte, ich werde krank. Jetzt ist es aber wieder besser.

    Kann gut sein, dass Dein Immunsystem gerade besonders am Arbeiten ist. Vieles hängt nicht unbedingt damit zusammen, dass kein Alkohol getrunken wird.

    Dass Du Dich nicht aufraffen kannst, kann gut mit Deinem Dopaminhaushalt zusammenhängen. Alkohol hat an den Rezeptoren angedockt und das muss sich jetzt anfangs erst wieder normalisieren. Da kannst Du ggfs. auch mit Deinem Arzt mal darüber sprechen.

    Wird sich mit der Zeit sicher beruhigen.

    Hast Du schon etwas aus den "Grundbausteinen" für Dich umsetzen können?

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Ich habe mich in der ersten Zeit der Trockenheit auch so gefühlt. Das ging bei mir aber relativ schnell vorbei. Nicht alles wird automatisch gut, wenn man trocken ist - aber mit Trinken ist jedenfalls alles schlimmer.

  • Hast Du schon etwas aus den "Grundbausteinen" für Dich umsetzen können?

    Hallo Alex,


    Danke fürs willkommen heißen :)

    1. Arzt war ich schon

    2. Entgiftung bzw. Entwöhnung beginnt nächste Woche 👍

    3.SHG bisher nur hier

    4.Suchtberatung der Termin steht

    5.Im Moment ist Zuhause noch nicht alkfrei...das erledigt mein Mann wenn ich weg bin.

    6.Freizeitgestaltung ist derzeit noch sehr schwierig, denn entweder ich bin ko oder dann sofort erschöpft Etwas Handarbeit klappt.


    Ja ich weiß, aber seit ich mit dem Alk aufgehört hab geht es mir so...

    Wird bestimmt alles wieder...


    Gut Ding braucht Weile... bin nicht die Geduldigste :mrgreen:

  • bin nicht die Geduldigste

    Wie war das? Als die Geduld verteilt wurde, stand ich hupend im Stau.

    Zu 6. Handarbeit passt doch. Du musst nicht gleich Vollgas geben.

    Wie lange geht denn diese Entgiftung? Zu Beginn wirst Du ja dann bereits drei Wochen nüchtern sein. Das ist etwas ungewöhnlich.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Wie lange geht denn diese Entgiftung? Zu Beginn wirst Du ja dann bereits drei Wochen nüchtern sein. Das ist etwas ungewöhnlich.

    Das stimmt, das hatte ich meinen Hausarzt auch gefragt. Der sagte mir, ich soll trotzdem da hin, auch wenn ich dann 2 Wochen schon nüchtern bin, denn eine klinische Entgiftung wollen die Therapieen so oder so und ausserdem ist da gleich der Platz für Entwöhnung dabei. Weisst wie ich meine?


    Bisher wurde ja nichts untersucht... Blut usw.

  • Warum nicht gleich? Das ist nicht gut für Dich, gerade bei so einer Stimmung

    Der stört mich grad null,null im Haus.

    Bevor ich da an eine Flasche geh würde ich mir lieber Kippen kaufen, das Nichtrauchen stresst mich wahnsinnig und das Rauchen fehlt mir. Alk fehlt mir tatsächlich nicht!


    Wenn ich wieder Heim komm ist alles weg 😃

  • ausserdem ist da gleich der Platz für Entwöhnung dabei. Weisst wie ich meine?

    Ja, ich verstehe. :thumbup:

    Der stört mich grad null,null im Haus.

    Das kann sich plötzlich ändern. Ist halt sehr gefährlich.

    Ich habe übrigens erst nach zwei Jahren mit dem Dampfen aufgehört. Es war mega stressig. Ich hätte das nicht gleichzeitig gemacht.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Guten Abend @ all ;)


    Ich hab jetzt eine Frage, hoffe ich darf das so auch fragen :/


    Ist die bekannteste SHG wirklich so der Vorreiter in der AlkoholsuchtThematik? Und wirklich so spirituell angehaucht wie man liest? Wer kennt die Gruppe? Wie sind die Erfahrungen von Euch damit?


    Hoffe ich bin jetzt nicht in ein Fettnäpfchen getrappt :saint: und dürfen Namen solcher Gruppen/Einrichtungen erwähnt werden?

  • Hallo beast,

    also ich gehe seit 2010 in eine SHG. Ich denke, ich weiß, welche Du oben mit "spirituell angehaucht" meinst. Die war jedenfalls nichts für mich. Aber wir sind alle verschieden. Vielleicht mußt Du einfach ein wenig rumprobieren.

  • Hallo beast und willkommen auch von mir.

    Ich hab jetzt eine Frage, hoffe ich darf das so auch fragen

    Fragen darfst du immer und ich finde deine Frage gut und hilfreich, dann kann ich das mal aufklären.

    Wir sind hier eine eigenständige SHG, mit unseren eigenen Grundsätzen.
    Andere SHGs haben ebenfalls eigene Grundsätze und Vorgehensweisen, diese respektieren wir.
    Wir möchten aber nicht, das andere SHGs hier zum Diskussionsgegenstand werden.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

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