Beiträge von PetraPetra

    Wie geht es DIR eigentlich, Petra?

    Danke der Nachfrage, sehr lieb von dir. Mhhhh wie geht es mir. Ich würde sagen, nicht so gut. Wie schon eben erwähnt schau ich sehr genau hin. Unser Urlaub steht an, die Zeit wo mein Mann (den Teil den ich liebe) der ist, der nicht trinkt und die Zeit, die immer schön war/ist. Diese mal ist alles anders. Mit meinen neu erworbenen ER-Kenntnisse (Forum) fällt es mir sehr schwer. Ich weiß das diese Zeit wieder mal nur eine Momentaufnahme sein wird. Ich beschäftige mich intensiv mit mir. Und das dies mit viel Tränen und Schmerzen verbunden ist muss ich nicht erwähnen. Auch gerade kullern wieder Tränen übers Gesicht. Es ist keine einfacher Weg aber er muss gegangen werden.

    Ich finde schon, das Du verharmlost, nun mit dem Argument, das er eher weniger statt mehr trinkt...

    Du willst nicht selbst in die Handlung kommen, das merkt man ja.

    Musst Du auch nicht, ist ja Dein Leben.

    Nein sicherlich nicht!!!! Ich schaue im Moment mehr als all die Jahre genau hin. Aber natürlich ist da immer noch ein klitzekleine Hoffnung vorhanden nach all den vielen Jahren. Ich lese hier jede freie Minute, ich lese viel bei den Co, gerade lese ich Gottis Weg. Liebe Sunshine ich bin auf dem Weg, das ist mein Weg und er ist nicht ganz einfach und ich kann dir heute nicht beantworten ob ich die Trennung schaffe, wenn ich sagen würde ja, würde ich lügen und ich belüge niemanden und ganz besonders nicht mich,

    Noch kurz zu Deinem Post.

    Wenn der Körper schon sehr geschädigt ist, kann er nicht mehr so viel Alk vertragen, dann verkehrt sich das ins Gegenteil. Das mit dem weniger trinken ist dann also nix positives, sondern weist auf starke körperliche Schädigungen hin.

    Diesen Vorgang bemerke ich ganz extrem, danke für die Erklärung. Genau an solchen Antworten lerne ich und verstehe ich, dass es nur den Weg.....schau auch dich (also mich) geben muss.

    Wir sind NICHT hier, um das Trinkverhalten Deines XY zu analysieren! Das ist hier unwichtig, hier sollte es UM DICH gehen.

    Du hast Dich hier angemeldet, nicht er.

    Alles dreht sich aber im letzten Post nur um ihn!

    Sorry wenn ich dir in diesem Teil widerspreche. Ich möchte nicht das ihr das TV meines Mannes analysiert. Ich bin hier um mein Verhalten zu verstehen und dafür brauche ich Zeit. Ich für meinen Teil bemerke eine Veränderung und das zählt.

    Ich habe schon bemerkt das hier an und an ein rauer Ton herrscht, wenn jemand ( in dem Fall ich) nicht ganz so die Meinung vertritt wie ihr die schon Jahrelang auf dem Weg seid. Ja, ein Arschtritt ( klare Worte) ist manchmal hilfreich. Und ich weiß mittlerweile auch, dass es nett von euch gemeint ist. Ihr gebt euch wirklich viel Mühe und nehmt viel Zeit in Anspruch zu Antworten. Das schätze ich sehr. Also bitte die nächsten Zeilen nicht falsch verstehen: Jedoch muss ich auch zugeben dass ich mich am Anfang

    (gerade am Anfang wo Co sich versucht zu öffnen versuch) von der ein oder anderen Antwort etwas angegriffen gefühlt habe. Bitte versetzt euch einfach zurück in eure Lage damals. Da ging der Weg auch nicht nur gerade aus. Ich möchte und will hier ehrlich schreiben und mich mitteilen können. Da verbiege ich nicht meinen Weg den ich gerade gehe.

    Hallo zusammen,


    nun habe ich im Forum auch gelesen das einige Alkoholiker die Flaschen verstecken um seine Sucht von den Angehörigen zu verheimlichen.
    Wieso macht das denn ein Alkoholiker wenn ihm die Angehörigen „Shit Egal“ sind? Er könnte doch offensichtlich Saufen.

    Da wir ja immer mal wieder Phasen der Einsicht und des Trocken sein hatten. Ich sage bewusst wir.....

    möchte ich darauf antworten da ich meinem Mann gefragt habe. Er sagt aus Scham, denn im ist Bewusst das er ein Problem hat. Er weiß, das ich und alle anderen um ihn Recht haben. Und manchmal möchte er besonders Witzig sein und meint, er habe kein Problem mit dem Alkohol, er hat ein Problem ohne Alkohol. Es ist witzig gemeint und ich kann darüber nicht lachen. Aber Genau das ist das Problem.

    Seit gut einem halben Jahr hat er ja wieder mal einen Rückfall nach halbjährigem trocken sein. Ich habe ihm gesagt er müsse sein trinken nicht verstecken, dennoch macht er es. Weil er sich schämt!!! Aber ich kann mir auch gut vorstellen dass er somit auch etwas verdrängen kann. Er kann sich es so schön reden. War ja nur ein Bier.....auch wenn es dann doch zwei oder drei waren!!!!

    Guten Morgen,

    nun stelle ich doch eine Frage, welche mich immer noch ziemlich beschäftigt.

    XY trinkt wochenlang, kann dann aber immer wieder kurze Pausen von 1-2 Tagen oder auch 5 Tagen machen, ohne für mich ersichtliche "Entzugserscheinungen" .
    Als ich die Trennung ausgesprochen hatte, trank XY sogar 6 Wochen keinen Alkohol.

    Ist die Alkoholsucht dann so fortgeschritten ? XY trinkt allerdings schon sehr,sehr lange...

    Liebe Grüße
    Cielo

    Auch diese Frage würde ich gern noch einmal aufgreifen. In diesem Text steckt so ziemlich das selbe was auf uns zutrifft. Wie fortgeschritten ist das seine Sucht? Gibt es Alkoholiker die das über Jahrzehnte lang so im Griff haben können?

    Ich danke allen die sich die Mühe hier machen die Texte zu lesen und dann so gewissenhaft beantworten. Mir ist das eine sehr große Hilfe und ich nehme das sehr ernst. Ich muss und werde mich damit beschäftigen. Viel zu viele Jahre habe ich andere Dinge immer wichtiger gesehen und bemerke durch das viele lesen hier, dass viele meiner eigenen Probleme damit zusammen hängen und ich sie höchstwahrscheinlich erst lösen kann wenn ich mich von meinem Mann löse. Wie traurig mich das gerade macht wenn ich diese letzte Zeile schreibe.

    Hallöchen zusammen....

    Ich hätte da auch einige Fragen aber erst mal zu der ersten: Im Forum wird immer davon geredet das der/die Alkoholiker:in immer mehr trinken wird. Ich habe aber nun die Erfahrung bei meinem Mann gemacht das es auf ihn nicht ganz zutrifft. Er konnte in jungen Jahren definitiv mehr trinken als jetzt. Also früher wenn er feiern war, trank er auch ab und an mal Schnapst und bestimmt 10 halbe Bier. Jetz nach mehrmaligen Phasen des NICHTSTRINKENS das mal länger oder auch mal kürzer ausfiel, trinkt er ca. 1-3 Bier ca. 4 mal die Woche. Schnaps hat er nur immer auf Feiern getrunken, wie gesagt früher vor ca. 10/15 Jahren. Ich als Co habe natürlich sein Konsum, seine Verstecke und seine Gewohnheiten völlig analysiert und genaustens abgespeichert um mir so eine Darstellung/ Urteil zu erlauben. Meine beste Freundin, der ich mich vor 3 Jahren geöffnet habe und deren Bruder an der Sucht gestorben ist, glaubt mir nicht und meint DER (also mein Mann) trinkt bestimmt auch Schnaps. Ich bin kein Mensch der sich etwas schön reden oder selbst etwas vorlügt! Ich glaube genau zu wissen was und wieviel er trinkt. Zudem kann ich nach Jahrzehnter Co- Abhängigkeit auch ziemlich genau sagen wie viel er getrunken hat ohne die Flaschen zu zählen. Ich erkenne an Mimik, an Gestik, an der Gangart, an der Geschwindigkeit bei der Aussprache, wenn er in WA was schreibt....usw. wie viel er in etwa intus hat. Sorry fürs ausholen, nun die Frage: ist es möglich über Jahrzehnte das Trinkpensum zu halten? Denn wenn ich hier im Forum lese, schreiben die meisten Nein.

    habe 40kg abgenommen..bin den Jakobsweg gegangen..irre. Ja ich geh raus..fahre Rad..und merke wie unfit ich bin.

    40 Kilo abgenommen....wow. Kannst du das Gewicht halten oder hast du etwas zugenommen. Den Jakobsweg will ich seit ca. 10 Jahren schon gehen. Ich beneide dich. Darfst du wegen deinem Blutdruck nicht mehr so viel Sport machen? 2 Wochen solltest gilt es jetzt zu überbrücken. Nimm dir Zeit für die Dinge die du immer schon gern gemacht hast. Oder fang an ein Tagebuch zu schreiben. Geh in die Natur. Oder lies Sachbücher über die Erkrankung. Und wenn dir die Decke auf den Kopf fällt schreibe hier im Forum. Ich sag dir da kann man oft Stunden dafür verwenden. *smile*

    Hallo Hera,

    da ich unter deiner Frage nicht mehr Antworten kann will ich es hier nachholen.

    Darf ich fragen ob

    du nie Alkohol getrunken hast?

    Nie nicht, aber ich muss dazu etwas ausholen. Meinen ersten richtigen Rausch hatte ich zum 18. Geburtstag. Aber nicht so, dass ich am nächsten Tag nicht mehr wüsste was ich getan habe. Zuvor trank ich kaum etwas. Ich fand das so schrecklich und habe NIE verstanden was man daran schön finden kann. Ich bin ein Mensch der auf Partys immer diejenige ist die richtig Gas gibt, ich habe dafür noch nie Alkohol gebraucht. Ich war und bin meistens die Fahrerin. Natürlich trinke ich auch mal im Urlaub einen Cocktail. Mir schmeckt kein Bier, auch kein Wein. Wenn dann muss der Alkohol süß sein. Und seit mein Mann erkennbare Probleme mit dem Alkohol hat, trinke ich noch seltener etwas. Will ihn ja nicht animieren. Wobei er jetzt eh eher alleine trinkt als in Gesellschaft. Meine Kinder meinen, ich bin was das Thema gegen Alkohol angeht, zu extrem. Auch ihnen sage ich immer wieder mal, dass ich das trinken nicht gut heißen kann. Zum Glück trinken sie eher selten aber etwas mehr als ich in meiner Jugend.

    Hallo Slyvinchen,

    herzlich Willkommen hier im Forum. Ich selbst bin auch erst seit ein paar Tagen hier und bin auch Co-Abhängig und schaffe die Trennung (noch) nicht! Meine Kinder haben lang nicht mitbekommen das ihr Vater trinkt

    (kontrollierter Quartaltrinker) Aber mit 14/15 fand unsere Tochter ihren Vater auch sonderbar. Mit 18 fing ich an mit unseren Kindern über meine/unsere Problem zu sprechen. Das würde ich nie wieder so machen.

    Erstens verlor er die Hemmschwelle den Kindern gegenüber ab diesen Zeitpunkt.

    Und zweitens unser Sohn wollte eine weile nichts mehr von seinem Vater wissen weil er mein Leid nicht ertragen konnte. Was wiederum dazu geführt hat das der Vater noch mehr trank.

    Ich wünsche für dich und deine Kinder das du die richtige Entscheidung triffst.

    Hier bekommt man echt wertvolle Tipps. Mir hilft auch viel bei den anderen die Geschichten zu lesen.

    Liebe Grüße Petra

    Hallo MeHaTy.

    ich bin selbst erst seit kurzem hier und bin Co-Abhängig. Mein Mann Quartaltrinker.

    Aber ich habe noch eine andere Geschichte. Meine Schwester wurde jung Witwe. Als ihr Mann starb fing sie das trinken an. Wir haben ihr immer zur Seite gestanden obwohl alles immer schlimmer wurde. Als meine Nicht Schwanger wurde, ihr einziges Kind, haben wir immer wieder gesagt wenn sie so weitermacht wird sie ihre Enkeltochter nicht sehen. 2 Monate vor der Geburt entschlossen wir in der Familie das wir nun alle Aufgeben und haben ihr das mitgeteilt. Das war sehr hart,. Keinen Kontakt mehr. Sie ist auf sich alleine gestellt. Sie wurde anscheinend wachgerüttelt machte leider selbstständig einen kalten Entzug was echt Gefährlich war. 2 Tage vor Geburt von ihrer Enkelin war sie trocken und einigermaßen stabil bis heute. Sie sagt, ihre Rettung war ihre Enkelin. Die Angst sie nie kennnenzulernen war für sie heilsam. Und wie ich bereits hier gelernt habe anscheinend genau der richtige Weg. Die Alkohliker:innen müssen es selbst wollen.

    Tja ich rede jetzt gerade schlau daher. Denn das was ich damals bei meiner Schwester geschafft habe schaffe ich bei meinem Mann nicht.

    Aber hier sind einen Menge liebe Menschen die dir bestimmt besseren Rat geben können als ich.

    Die sind alle längst wieder neu liiert und endlich wieder zufriedener und glücklich mit ihren neuen Partnern.

    Aha....also leider habe ich hier andere Vergleiche. Meine Schwester wurde mit nur 35 Witwe sie lebt jetzt mit 58 immer noch allein. Meine Schwägerin wurde mit 41 Witwe sie lebt immer noch alleine. Meine Freundin ist 10 Jahre getrennt immer noch alleine.

    Ich werde auch nicht jünger, Lichte Haare, faltiges Gesicht, Erdanziehung lässt grüßen.

    Verständlich das mir das alles Angst macht.

    Dazu kommt das ich meinen Mann immer noch liebe.

    ABER es gibt auch die andere Seite die du berichtest. Dein Wort in Gottes Ohr Sunshine :)

    Danke für deine Mühe

    Petra, es ist doch bei Euch nicht nur die Sauferei...Du willst im Grunde doch einen komplett anderen Mann! :wink: Es passt bei Euch hinten und vorn nicht mehr...und auch eine mögliche Abstinenz Deines Mannes macht doch nicht den Mann aus ihm, den Du Dir wünscht.

    Danke auch für deine Antwort

    Das stimmt nicht ganz so. 2020 hatten wir wieder mal eine Phase wo er 7 Monate nichts trank. Ja, klar er war nicht mehr der Mann den ich geheiratet habe. Aber ich bin auch nicht mehr die Frau die er geheiratet hat. Das ist ganz normal, auch bei Ehen wo der Partner nicht trinkt. Veränderung ist das Leben. Mir ist bewusst das sich nicht alle Eigenschaften ändern. ABER ich habe mit der Zeit bemerkt was genau mich stört wenn er trinkt. Und diese Punkte waren in seiner trockenen Zeit nicht präsent. Das zeigt mir das vieles am Alkohol liegt. Jedoch waren die Phasen wo er trinkt zu kurz um daraus seine Schlüsse zu ziehen. Dazu kam dann noch die Lustlosigkeit und der Schlafmangel beim nicht trinken. Nun stell ich mir die Frage ob sich das alles regulieren würde bei langanhaltender Trockenheit. Verstehest du was ich meine? Und erst dann könnte ich wissen ob Mister xy mir noch gefällt oder nicht.

    Doch, so was gibt es. Aber glaub nicht, dass das ein Zuckerschlecken ist.

    Nein, das denk ich mir schon und ist mir bewusst!

    Es müssen beide wollen und meiner Meinung nach müssen beide erstmal für sich gesund werden. Das ging für mich nur mit räumlicher Trennung.

    Ja, und an dem Punkt wird es wohlmöglich scheitern. Er will es immer noch nicht wirklich. Logisch, wir waren getrennt, zu kurz. War ein Fehler.

    Räumlich sind wir diese mal nur im Haus getrennt. Wird nicht reichen. Auch das ist mir Bewusst. Aber durch das viele lesen hier verstehe ich meinen Mann jetzt viel besser. Und auch ich verstehe mein Verhalten viel besser. Und das bringt mich weiter.

    musst mit den neuen Verhaltensweisen deines Partners zurecht kommen. Für mich war es schwer, die Mimik und Gestik meines Mannes neu zu interpretieren.

    Auch diesen Punkt habe ich bei unserer räumlichen Trennung im Jahr 2020 bemerkt. Ich bin mir sicher das er an einer Depression leidet ohne den Alkohol. Das hat ihn zu der Zeit sehr traurig gemacht. Lustloser, schlechter schlaf, usw.

    Genau darüber mache ich mir im Moment viele Gedanken. Denn so ein Prozess dauert ja auch einige Jahre. Und bis ich schaue bin ich ne alte Frau. Darüber denke ich zur Zeit sehr viel nach.

    Vielleicht hat die neue Petra keinen Bock mehr auf ihren XY.

    Gerad oben geschrieben.

    Auch dir lieben Dank für deine Mühe und Antwort

    Der Hauptpunkt bei all diesen Beziehungen ist, dass der Abhängige sich ernsthaft mit seiner Sucht auseinandersetzt. Sich selbst wichtig nimmt und wieder Verantwortung für sein Leben übernimmt.

    Ja, das habe ich bei all dem lesen hier begriffen. Solange das nicht ernsthaft geschieht bringt es nichts.

    Aber auch die (oder der) Coabhängige muss was tun! Diese Beziehungen sind ja meistens nicht einseitig sondern es ist ein Zusammenspiel aus Co- und Alkoholabhängigkeit.

    Auch das habe ich begriffen! Viel Arbeit....

    Die Coabhängige muss, genau so wie der Alkoholiker, Verhaltensmuster erkennen und ausschalten. Sie muss ihr eigenes Leben in den Mittelpunkt rücken und den Alkoholiker loslassen. Damit meine ich, sie muss ihm seine Eigenverantwortung wiedergeben, ihn machen lassen. Ihn ernst nehmen. Sich selbst wichtig nehmen.

    Daran übe ich mich noch. Wobei mein Leben im Mittelpunkt rücken vollziehe ich schon einige Monate auch wenn wir in einem Haus wohnen.

    Und dann ist es wichtig, dass da noch eine gute Basis vorhanden ist. Bei mir war das alles kaputt gegangen, daher hatte ein Neuanfang keinen Sinn.

    Die Basis wäre da, es ist noch nicht alles kaputt. Vielleicht liegt es daran dass er Quartaltrinker ist. und es keine volle besinnungslose Trunkenheit mehr gibt??

    Dennoch spüre ich bei jedem Versagen oder erneuten Versuch einen Bruch. Und irgendwann ist dann nichts mehr Vorhanden.

    Ich finde es wichtig, sich nicht an solchen "Erfolgsgeschichten" zu orientieren.

    Mach ich nicht, denn jeder hat seine eigenen Geschichte und Dynamik! Es war nur Interesse. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin ein Mensch der sehr gut reflektieren kann, alleine schon Beruf-Bedingt.

    Aber wenn du dich selbst mehr und mehr in den Fokus stellst

    Dieser Punkt war Grundsätzlich immer ein Problem in meinem kompletten Leben. Vermute ich mal. Immer für andere da, immer allem gerecht zu werden. Sogar sein Körper und sich selbst verlieren. Aber damit ist schon seit ein paar Monaten Schluss!!!!!!! Darum auch meine AUSZEIT!!!!!! Das war ein verdammt schwerer Schritt. Aber ich bin durch viele tiefe Täler gegangen, nicht nur in der Ehe. Bis zum Zusammenbruch im Jahr 2019. Da bin ich wieder rausgegrackselt und ich will nicht wider dorthin gelangen.

    Danke für deine Antwort

    Hallo Fabienne, ich habe mir gestern Abend deine Geschichte durchgelesen und bin so wieder mal zuuuuu spät ins Bett. Was mir, seit ich mich hier angemeldet habe, laufend passiert. Ich war Stellenweise fassungslos. Du kannst so froh sein den Absprung aus dem Clan geschafft zu haben. Es freut mich dass so deine Kids ein normales Leben führen können. Wie stark du dann doch warst trotz aller Zweifel, Schuldgefühle, Ängste und Gedanken. WOW!!!!!!!! Du kannst Stolz auf dich sein.

    Gruß Petra

    Hallo Borussia. ich habe gerade deine Geschichte hier gelesen und musste an manchen stellen lachen...ich denke du kannst dir bestimmt denken an welcher Stelle das war. Aber auch Tränen flossen über mein Gesicht. Für mich ist immer wieder unvorstellbar wie Eltern ihren Kindern Gewalt antun können. Auch ich habe ein Kind verloren, jedoch end 5. Monat. Mein damaliger Freund (jetzt Mann) war auch nicht an meiner Seite. Erinnerungen kommen hoch. Wobei ich sagen muss dass mir es seit Tagen hier so geht bei lesen. Überall findet man sich wieder.

    GLÜCKWUNSCH zum Siebenwöchigen!!!!!!

    Ich wünsche dir weiterhin alles erdenklich gute auf deinem Weg und wünsche dir ein alkoholfreies Leben.

    Ich würde deiner neuen Bekanntschaft sagen das du trockener Alkoholiker bist (sagt man das auch so wenn es erst paar Wochen sind? Ganz ahnungslos was die Begrifflichkeiten angeht) Denn wenn er es nicht versteht und sich abwendet war es eh nicht das Richtige.

    Gruß Petra

    Oje Aurora, es ist immer wieder verwunderlich wie unser Unterbewusstsein tickt.

    Es freut mich zu hören das es dir gut geht. Unbekannterweise.....aber durch das intensive Lesen deiner Geschichte habe ich das Gefühl dich ein klein wenig zu kenne. Was natürlich ein Irrglaube ist.....zwinker