Beiträge von Hartmut

    ch bin wirklich grad sehr glücklich über dieses Forum und freue mich über jeden Austausch hier, danke euch.

    Das ist schön. Danke für deine ausführliche Vorstellung.

    Wenn du dich nun weiter austauschen möchtest, dann müsstest dich kurz für den offenen Bereich bewerben .

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Es reicht kurz zu schreiben. Ich möchte mich weiter austauschen. Ich schalte dich nicht dann frei und verschiebe deinen Thread in den richtigen Bereich.

    Bloß denke ich, dass es ganz grundlegend auf meine innere Einstellung und meine innere Zufriedenheit oder eben Unzufriedenheit ankommt, wie ich dem Thema gegenüberstehen kann.

    Nun hängt die innere Einstellung vom Willen ab. Die Sucht richtet sich jedoch nicht "nur" nach dem Willen oder wie ich dazu stehe.

    Es laufen unabhängig davon krankhafte chemische Prozesse im Hirn ab die eben "kurzzeitig" nicht zu stoppen sind. Das reicht dann schon mal für eine Pulle in den Hals zu schütten.

    Ein alter Alkoholiker Spruch. Wenn es dir schlecht geht, gehe in die Gruppe. Wenn es dir gut geht, renne ich in die Gruppe bringt es für mich auf den Punkt.

    Bei allen abwägen der Gefahren ist es ein Unterschied, ob ich es mit 9 Tage, 9 Wochen oder 9 Jahren Trockenheit mache.

    Es ist bei allen einschätzen, jedoch die Sucht vor Ort, die dann das Kommando übernimmt.

    Warum greifen denn langjährige Trocknen plötzlich wieder zur Flasche?

    Hallo Hartmut, ich habe mir das schon gedacht, daß Du nicht ganz so begeistert bist.

    Nun Hanseat, es geht hier nicht um mich. Mir ist es auch egal wie oder was jemand mit seinem Weg macht. Vielleicht kommt es bei dem User so an? Ich habe einfach nur aufgehört etwas zu beschönigen. Es geht um die Erfahrungen und mein Post, war mehr auf "nach der Feier" bezogen.

    Und ich bin seit diesem ganzen Corona-Mist verdammt einsam, lebe die meiste Zeit wie ein Einsiedler und brauchte dringend mal wieder ein soziales Erlebnis.

    Ich kann das nachvollziehen und es war bei mir am Anfang (ohne Corona) auch nicht anders. Jedoch hatte ich mir in der ersten Zeit auch Alternativen gesucht.

    Wie sah denn eigentlich Dein soziales Umfeld in den nassen Jahre aus ?

    Hallo Hanseat,

    neun Wochen sind schon ganz gut. Gratulation

    Auch wenn ich es nicht für sinnvoll halte, nach 9 Wochen einem Risiko auszusetzen, was nicht absehbar war.

    Ich habe nicht einmal gewackelt -- die Entscheidung, nichts zu saufen, stand felsenfest

    Aus Erfahrungen heraus ist nicht der Tag, an dem „man“ standhaft war, der gefährliche. Das kann man schon mal mit der Faust in der Tasche überstehen.

    Die Gefahr ist danach. Was mache ich daraus, wie geh ich und vor allem wie geht mein Sachgedächtnis damit um. Suchtdruck kann auch erst nach Tagen aufkommen deswegen ist da genau aufzupassen.

    Nun nahmen, viele Rückfällige, solche überstandene und bewusste„Alkohol-Konfrontation-Situationen“ zum Anlass, größere Risiken einzugehen. Das brach dann das Genick. Mit Willen allein ist noch keiner trocken geblieben.

    Ich weiß auch das gerade frische Trockene, die etwas überstanden haben, eher mit einem „Das hast du toll gemacht“ rechnen. Ich kann dabei leider nur mit den nackten Tatsachen dienen.

    Hallo Cinderella,

    erstmal Gratulation für die ersten 110 Tage. Ich hatte früher erst die Stunden, die Tage, dann Monate und nun zähle ich, wenn ich erinnert werde auch die Jahre. Ich wünsche dir das die trockenen Tage zur Normalität werden. Weiter so.

    wie kann ich denn mein Profil bearbeiten?

    Profil bearbeiten ("Über mich") ist deaktiviert. Oder meinst du dein Benutzer Konto?

    Hast du mich jetzt aus einem bestimmten Grund zitiert?

    Nein, jetzt sind wir hier richtig . Es hat gerade zu meinen Gedanken gepasst, deswegen hatte ich auch geschrieben.

    Ich reise es mal aus dem Kontext.

    Es hat nichts mit dir zu tun. Zudem du ja nicht zu den "Anfänger- oder neue" Co gehörst und viel Erfahrungen sammeln und umsetzen konntest. Wenn ich schon mal ein Lob raushaue, was sehr selten ist, dann gehört es dir. :thumbup: Ich finde deine Beiträge aus meiner Alkoholiker Sicht stimmig. Also, alles gut.

    Deswegen schreibe ich auch so gut wie nie bei den (nassen) Alkoholikern weil ich eben aus einer anderen Sparte komme.

    Ich reise es mal aus dem Kontext.

    Bei dem ganzen Thema Hilfe und Austausch annehmen ist auch wichtig von wem die Hilfe kommt. Wenn ich als Alkoholiker hier „Nass“ aufschlage, und es gesellen sich weitere „Nasse“ dazu, dann wird es schwierig. Am Anfang stehend, ist es zwar eine gegenseitige Unterstützung aber keine Hilfe. Da hätte ich auch am Stammtisch bleiben können und die üblichen Parolen heraushauen können.

    Zwei Nichtschwimmer, die am Ertrinken sind, werden sie auch nicht retten können. Es geht um Erfahrungen und nicht um "Meinungen"

    Ist ähnlich, wenn ein„Anfangs“ Co sich berufen fühlt, dem Alkoholiker, der gerade sich auf den Weg befindet, Ratschläge zu geben. Wäre in diesem Fall auch keine Hilfe. Für den CO sowie auch für den Alkoholiker nicht. Nur wird ein Außenstehender „Co oder Nicht-Alkoholiker“ sich nie in das kranke System des Alkoholikers einfühlen können.

    Es geht hier bei Alkoholiker um Menschenleben und nicht um falsch verstandene Eitelkeiten. Deswegen kann es auch mal direkter zu gehen.

    Für mich waren die „Langzeit trockenen“ die Profis. Literatur und der Austausch mit User, die Begleitung. Viele erfahren auch Unterstützung mit Therapeuten.