Bei mir angekommen!

  • Zitat von Doro

    Hallo, mein bescheidener Standpunkt:
    Ich brauche nicht unbedingt eine Beziehung, um ein vollwertiger Mensch zu sein. Über den Punkt bin ich zum Glück hinweg.
    Das ist ein befreiendes Gefühl.
    Doro


    Ja, Ich brauche nicht unbedingt eine Beziehung, um ein vollwertiger Mensch zu sein...aber ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich mich auch MIT einer Partenrschaft weiterhin wertvoll fühlen werde.
    Denn erst wenn ich unabhängig ob mit oder ohne Partner mich meiner sicher und zufrieden bin, dann hab ich es wirklich geschafft.
    Wenn man das mal sagen kann.
    Aber ich denke ja, zu leben und weiterhin auf sich zu achten,
    ohne das dieses Thema einen ständig beschäftigt, ist auch ein Teil der Gesundung.
    Ja, sich dem Thema stellen, gab mir das Leben zurück,
    aber das es mir es dann wieder maßregelt, werd ich auch nicht zulassen.

    Liebe Melanie, ich weiß, wie sehr Du an dir gearbeitest hast und immernoch tust. Gut. Ich bin froh um die Foris, die einem auch den hinteren Bereich beleuchten !

    LG nici :wink:

  • hallo zusammen,

    Zitat

    Liebe Melanie, ich weiß, wie sehr Du an dir gearbeitest hast und immernoch tust. Gut. Ich bin froh um die Foris, die einem auch den hinteren Bereich beleuchten !

    heute macht eich mir gedanken eben genau darum. wie kommt es, das wenn jemend, der sich im forum und im leben eben aus diesen zwängen, diesen abhängigkeiten , dem alkoholismus, der coabhängigkeit mir viel mühe und ehrgeiz da raus zu wollen, normal (ich sage nicht das ich VERGESSEN HABE WOHER ICH KOMME UND DAS ICH COABHÄNGIG BIN) leben kann und erfahrunsschätze mit anderen teilen möchte dann von anderen als arrogant betittelt wird. arrogaz ist ein schimpfwort für mich. darum reagiere ich auf beschimpfungen ganz offen und direkt. ich lass mich weder als arrogant betitteln noch mich massregeln.

    nun ist es so, das meine gedanken nun mich dahin bringt, einige der foris hier, die eben das klare wort schreiben, die dingen auf den grund gehen und sich nicht scheuen klartext zu reden werden häuffig als arrogant betitelt.

    das was ich nun verstehe ist, wenn ich zurrückblicke zu der zeit, wo ich noch schwer mit mir zu kämpfen hatte, mein selbstwert ganz tief im keller war ich menschen begegnete deren selbstbewusstsein eben ziemlich ausgeprägt war und ich mich daduch irgendwei schlechter, unwerter, nicht gut genug empfunden habe. ich bin damals auf die leute los, habe sie eben auch als arrogant bezeichnet. nur wusste ich es damals eben auch nicht besser.

    ein ausgeprägtes selbstwert und selbstbewusstsein ist eine grundlage auf die ich bauen kann(das habe ich mir inzwischen erarbeitet). egoismus hab ich ja auch einwenig gelernt und zudem fing ich an mich selbst wert zu schätzen und zu lieben.

    das paket kommt bei manchen eben arrogant rüber, deren päckchen eben wohl noch nicht so ausgeprägt ist. ich steh nicht ÜBER den dingen, ich ARBEITE damit um mich darin immer mehr zu stabilisieren und zu lernen (FERTIG BIN ICH ERST DAMIT WENN DER DECKEL DER HOLZKISTE ÜBER MIR ZUGEMACHT WIRD)

    arrogantz ist für mich eben der begriff der über anderen stehen und andere niedriger zu machen um sich selbst hoch zu loben. das ist weder meine absicht hier, ich weiss wie das sich anfühlt und kann demensprechend nachfühlen, wie es einem geht und bin da sicher nicht so, das es mir wohl geht wenn ich die geschichten lese und mich betrachte. das ist immernoch so das ich mich reinfühlen kann in den anderen.lang genug habe ich damit gelebt und weiss welches leid dort im menschen drin steckt, habe ich diesen schmerz lange genug ausgehalten.

    das ich mich dennoch darüber freue und mein glück im moment eben selbst kaum fassen kann, das es mir endlich einmal im leben gut geht, das bring ich sehr wohl zum ausdruck. klar, ich bin 40 jahre als und bis dahin war mein leben eben ein reines kriegsgebiet im kampf gegen alkohol und sucht. das ich diesen kriegsschauplatz nun verlassen habe und nun in frieden leben kann macht mich zufrieden und darüber freu ich mich sehr.

    ich stelle mich nun eben hin mit meiner freude und der harten arbeit an mir selbst mit einem gewissen stolz den ich auf mich habe es soweit geschafft zu haben .ich für mich. für mich ist es so, das das echt harte jahre waren und sehr viel zeitintensives sich mit mir ausseinandersetzen.

    ich brauch den blick auf andere nicht um mich wohl zu fühlen. denn mein wohl fühlen habe ich von innen raus in mir drin. weder schau ich neidisch noch auf andere noch habe ich es nötig das leid der anderen für mich zu verwenden mich besser zu fühlen. ich für mich habe in mir gefunden was ich immer suchte. mein hier schreiben ist mit dem hintergrund den anderen eben genau dieses zu vermitteln. hilfestellung zu geben, wie ich diese erfahren durfte, ich dankbar angenommen habe und auch hier immer wieder die jahre den anderen dafür dankbar war die mich begleitet haben.es ist mir wichtig hier zu schreiben. ich helfe gerne, habe ich immer schon gern gemacht. allerdings heute aufrund anderer hintergründe wie früher. heute deshalb um zu helfen weil das leid das den menschen wiederfährt zu lindern ist indem ihnen geschrieben wird. diese hilfe die ich bekommen habe da raus zu gehen möchte ich nun von mir aus gern weitergeben.weil ich weiss das ich es kann, denn mir wurde das immer wieder geschrieben ohne mein zutun, das ich (und wenn nur ein kleines bischen) mit dem was ich geschrieben habe schon anderen geholfen habe.

    das die basis die mich inzwischen hier weiter schrieben lässt. und wenn ich selbst wieder einmal in einer hilfeposition stehen werde, was ich niemals ausschliessen kann, dann bin ich gern bereit hier klar und deutlich zu schreiben das ich hilfe brauche(und weil ich heute nicht weiss was morgen ist und ich im jetzt lebe, kann ich das nicht vorraussehen wann es sein wird) dann das hier ist und bleibt mein selbsthilfefohrum wie ich das schon beschrieben habe.

    gruß melanie

  • Liebe Melanie,

    ich kann gut nachvollziehen, wie es dir geht.

    Zitat

    das ich mich dennoch darüber freue und mein glück im moment eben selbst kaum fassen kann, das es mir endlich einmal im leben gut geht, das bring ich sehr wohl zum ausdruck. klar, ich bin 40 jahre als und bis dahin war mein leben eben ein reines kriegsgebiet im kampf gegen alkohol und sucht. das ich diesen kriegsschauplatz nun verlassen habe und nun in frieden leben kann macht mich zufrieden und darüber freu ich mich sehr.

    Da darfst du dich auch drüber freuen und das auch sagen! Du musst dich nicht rechtfertigen. Du hast eine Menge für dich geschafft und nun darfst du die Früchte davon genießen. Genau so mache ich es auch. Immer im Hinblick darauf, dass ich immer wieder in altes Verhalten zurück rutschen kann, aber sehr wohl inzwischen Mechanismen habe, da auch wieder rauszukommen. Das bringt der Weg mit sich. Und dessen bist du dir ja auch bewusst.

    Zitat

    ich stelle mich nun eben hin mit meiner freude und der harten arbeit an mir selbst mit einem gewissen stolz den ich auf mich habe es soweit geschafft zu haben .ich für mich.

    Ja, du kannst stolz sein auf dich, warum nicht!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • liebe aurora,

    Zitat

    Du musst dich nicht rechtfertigen.

    du kennst mich ja, ich hinterfrage mich viel selbst und reflektiere. das ist eben mein an mir arbeiten. ich habe mich auch gefragt, warum mich das nun so triggert. ich bin mir sehr bewusst darüber, das solche ansagen die getan werden bassieren auf meiner coerfahrung und meiner EK situation. meine mutter die mit allen mitteln (immernoch) versucht mich immer wieder ind systhem zurück zu holen beschimpft mich ständig als arrogant, eingebildet, egoistisch. daher meine reaktionen hier das so aufzuschreiben um MICH wieder zu sortieren und dort hin zu bringen wo ICH bin: zu mir.

    denn diese aussagen sind systhemgebunden für mich. mich runterzubuttern um mich wieder dort hin zu bringen wo ich einmal war. ne maitionette anderer. das ist der hintergrund, auch hier im forum habe ich es mit menschen zu tun, die eben auch das unbewusst versuchen(prima übungsfeld für mich und meiner eigenen problematik). ich unterstell das keinem hier, nur kenn ich diese knöpfe allemachl und weiss ich tu mir damit besser wieder zu mir zu kommen als mich von aussagen andere menschen abhängig zu machen. das was ich hier geschrieben habe ist die arbeit die ich an mir selbst mache, um mich da hin zu bringen wo ich hingehöre zu mir selbst und meiner eigenen wertschätzung meiner person.darum auch die aussage vor ein paar tagen "ich weiss wer ich bin" die das ins rollen gebracht hat . stabilisierung meiner person, das ist mein hintergrund, mich darin zu festigen, zu hinterfragen und zu erkennen was ist alt, was ist neu. darin eine gewisse gelassenheit zu bekommen und selbstzweifel erst garnicht entstehen.(ich weiss darum das ich noch lange nicht der fels in der brandung bin, weil ich ein sehr sensibler mensch bin)

    gruß melanie

    danke :)

  • Zitat

    Ja, was Du sehr gewissenhaft und bedacht angegangen bist und wo Du Dir sehr lange Zeit zu gelassen hast - 10 Jahre, das ist wohl 1/6 - 1/8 Deiner Lebenszeit

    Hallo,
    also, meine Äußerung bezog sich eigentlich auf diesen Beitrag von Orlando, wobei ich nicht weiß, ob ich ihn richtig verstanden habe.
    Bei mir kam es ein bisschen abwertend an, als sei es irgendwie wie eine lange Phase (10 Jahre) des Verzichts gewesen oder des Unvollständig-Seins.

    Natürlich ist es ganz ganz toll, wenn coabhängige Menschen dann irgendwann oder meinetwegen auch bald eine gute Beziehung leben können. Das gönne ich jeder und jedem und dir, Melanie, natürlich von ganzem Herzen.

    Für mich persönlich ist es so, dass es für mich im Leben noch nie den zentralen Stellenwert hatte wie für andere, die ich so kenne. Klar, Liebe ist toll, aber ich für mich (!) finde es nicht schlimm, dass ich zurzeit solo bin und es geht sogar so weit, dass ich denke, dass ich noch einige weitere Jahre brauche, bis ich mich so weit fühle, dass ich eine Beziehung überhaupt möchte. Und es geht bei mir (!) sogar so weit, dass ich die Vorstellung, solo zu bleiben, nicht als Einschränkung sehe, auch wenn es natürlich vielleicht manchem etwas seltsam anmuten mag.

    Jedenfalls bezog sich mein Beitrag auf diese von mir so wahrgenommene Abwertung der partnerlosen Zeit. Ich bin nämlich froh, dass ich mich deshalb nicht mehr minderwertig fühle, das war schon mal anders. Ich hatte auch früher, nach meiner ersten Trennung, dieses Problem, mich irgendwie nur als halber Mensch zu fühlen, wenn alle anderen doppelt unterwegs waren, nur ich war - allein.
    Okay, jetzt hab ich die Kinder, das kompensiert vielleicht ein bisschen.
    Trotzdem: Ich seh jetzt auch die Freiheiten, die ich leben kann. Mir geht es gut im Augenblick, so, wie es ist. Und vielleicht wirds irgendwann wieder anders. Aber ich arbeite nun auch nicht mit Hochdruck drauf hin. (Auch das war mal anders.)

    So wars gemeint.

    Melanie, schön einfach, ich freu mich für dich.

    Doro

  • liebe doro,

    nun die aussage von orlando hab ich total als für mich weder abwertend oder sonstwas betrachtet. für mich ist es kein verzicht gewesen. orlando weiss nicht wie ich mein leben gelebt habe und darum hat mich die aussage auch nicht berührt. ich habe es genossen das leben als singel mit allen VORZÜGEN die ich eben auch dadurch hatte. (singel sein wird für mich nicht negativ bewertet).10 jahre waren fakt. weder jammern noch sonst was. jetzt ists zeit sich auf was anderes einzulassen, weil ich bereit dazubin.

    orlando hat ja sehr schnell nen neuen mann gehabt.sie schrieb sie sein verliebt und jetzt ging es ihr wieder gut. ihr habe ich geschrieben, das es weil es so schell war zu hinterfragen ist, ob sie sich nicht als halb fühlt wenn sie einen neue beziehung braucht. ihre ironie die sie hier zu mir brachte schliesse ich auf meine aussage die ich bei ihr hinterlassen habe.


    Orlando
    ausserdem hab ich ja auch schon geschrieben, das du du ziemliche fehlinterprettationen hier verbreitet hast. mit deiner die eben dann von karsten schon beschrieben ironie die du hier im forum an dem tag hiergelassen hast, hast du hier einfach gezeigt, das das nicht gerade angebracht ist, wenn es um ernsthaftes sich ausseinandersetzen mit dem selbst geht. gut es soll ja menschen geben die durch ironie ihr leben etwas besser ertragen können, nur ist das ein ertragen. ich glaube du spielst hier was vor, nur ist das deins und nicht meins und darum werd ich das nicht weiter in meinem fädchen ausführen.

    gute nacht zusammen
    melanie

  • glück auf melanie

    mir is da was aufgefallen. Du erscheinst mir, seit paar tagen (die letzten 2-3 seiten / seit orlandos "ironie") ziemlich aufgeregt, bissl ducheinander und vieleicht auch verletzt?

    Zitat von Melinak

    nur ist das deins und nicht meins und darum werd ich das nicht weiter in meinem fädchen ausführen.

    das thema scheint dich trotzdem stark getroffen zu haben.
    n sehr kluger fori hat hier n "axiom" geschaffen: wos weh tut, da ist der weg, da gehts hin (oder so ähnlich). nimm dir bitte zeit, drüber nachzudenken. brauchst auch nich zu antworten, fall mein eindruck richtig is könnt es für dich wichtig sein.

    schöne gemeinsame zeit

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • lieber matthias,

    du hast recht das mich was getroffen hat. allerdings nicht orlando, sondern das was daraus entstanden ist, ducht diese ironie die sich dann in mein fädchen eingeschlichen hatte. da hat sich dann was draus entwickelt was ich so niemals gemeint habe, so nie behauptet habe und eine welle ausgelöst, nur weil ich missverstanden wurde, mich missverstanden fühlte und nicht die möglichkeit hatte es so darzustellen wie ich es meinte. gut das ist noch sehr die arbeit an mir selbst mich dafon nicht beeindrucken zu lassen. ich weiss das auch von mir, das ich darauf anspringe, früher war es noch viel schlimmer wie heute.

    da hat dann die andere person so reagiert, wurde ich abgestossen und das hat weh getan.das sie so reagierte auf mich nur weil der eindruck für sie entstanden ist ich wäre arogant das war verletzend und dieser vertrauensmissbrauch der da dann ausserhalb des forums dann stattfand war was was ich eben früher erlebt habe.da habe ich auch wirklich empfindlich reagiert, geb ich zu und MUSSTE mich selbst erst hinterfragen. das ich wieder zu mir komme.

    nun wer sich dann eben so verhällt, das sag ich mir heute, der hat eh nichts in mienem leben zu suchen. ich freu mich heute wieder darüber, dass diese person sich von selbst aus dem anderen forum auf meiner liste gelöscht hat und den kontakt abgebrochen hat. denn wer mich so wie ich bin nicht annehmen kann oder will, der muss es auch nicht tun.das sortieren hier hat mir geholfen das eben so zu sehen.

    orlando ist lediglich durch diese ironische art und weise nur der auslöser gewesen und ich bin darauf eingestiegen und habe versucht was zu erklähren was ich weiss, das ich nicht nötig hätte es zu tun. nur da in dem punkt bin ich eben sehr sensibel.misverstanden zu werden und nicht die möglichkeit zu bekommen mich darüber auszutauschen ist noch baustelle.da hat mich einfach ne co knopf falle erwischt.das ist meins das weiss ich.

    über orlandos ironie hat karsten was geschrieben und auch doro. ich selbst habs so nicht schlimm empfunden gehabt. nur susanne ist da aufn zug aufgesprungen der eben durch die ironie dann ins rollen kahm und mein fehler war da mit drauf zu springen was dann weitere folgen hatte. eigendlich kindergarten. aber ich lern ja auch dazu.

    was mir gedanklich auch durch den kopf ist, selbst wenn hier im forum einige menschen anderer meinung sind wie ich, ich aber hinter dem stehen kann was ich mache, und mich damit wohl fühle dann werd ich dafon abstand nehmen was die anderen mir schreiben. wenn ich darunter leiden würde dann könnt ich das annehmen als hilfestellung. nur ich leide ja nicht.also geh ich auf abstand.

    ich gesteh mir allerdings inzwischen ein, auch fehlerhaft zu sein. so bin ich heute ausgeschlafen, mir gehts sehr gut und freu mich aufs wochenende.werd dieses thema abschliessen denn ich habe drüber nachgedacht und fühl mich wieder gut.

    gruß melanie

  • Hallo Melanie,
    wer auf eine Feststellung so dermaßen überzogen reagiert wie du,zeigt damit,dass da wohl etwas dran war.

    Wer bei einem öffentlichen portal etwas postet,WEIß,dass die ganze Welt es lesen kann und sollte damit rechnen,dass es u.U. kommentiert wird.

    "Freundschaft" und "Vertrauen" im Zusammenhang mit fa.ebook zu sehen,halte ich für naiv.
    Was mich angeht,wir sind weder befreundet,noch haben wir uns gegenseitg etwas anvertraut.

    Ich hätte es ehrlicher gefunden,du hättest hier geschrieben,was du von den posts deiner Schreiber hälst.

    Susanne

  • liebe susanne,


    KLARTEXT:
    21.09.

    komentar SUSANNE:

    Zitat

    Hi Melanie,

    dein post bei facebo.k über das,was man dir hier schreibt...

    Na ja,wer`s nötig hat!

    Susanne


    DAS ist eben das MISSVERSTÄNDNIS das ICH meine.DU hast irgendwas interpretiert und in zusammenhang gebracht, was beim besten willen NIEMALS so gemeint war!!!! DEINS bleib schön bei dir!!!!!


    Zitat

    "Freundschaft" und "Vertrauen" im Zusammenhang mit fa.ebook zu sehen,halte ich für naiv.
    Was mich angeht,wir sind weder befreundet,noch haben wir uns gegenseitg etwas anvertraut.

    ich habe im geschlossenen immerhin ab und an mit dir geschrieben und wir haben uns dort ausgetauscht. du rollst das ja jetzt im moment HIER BEI MIR in der öffendlichkeit auf, also bitte bleib bei den tatsachen, der realität wie sie ist.

    lass gut sein, du hast ja reagiert. ICH lass das jetzt auch so stehen.

    HIER lass ich mich nicht auf weiteres mit dir ein, das verspreche ich dir!ICH HAB DARAUF KEINE LUST. zudem schreib ICH hier auf wie ICH es empfunden habe und das ist MEIN gutes recht mich dazu zu äussern, zumal DETAILS DU mit ins spiel brachtest mit deinem post OBEN am 21.09.

    allso lass mich nun einfach nur in ruhe mich weiterhin hier austauschen. DANKE.

    gruß melanie

    ps anstoss für die äusserung waren entweder der post :bücher einbinden ist doof, mut ist nicht keine angst zu haben sondern sich der angst zu stellen oder aber Gelassenheit wird von unten oft als Arroganz gesehen.(übrigens mein leitspruch auf anderen webseiten und foren denen ich auch noch angehöre)

  • Hallo Melinak,

    es war meine Absicht mit „Ironie“ und weniger mit sachlich korrektem und höflich ausgewogenem Ton ein wenig anzustoßen und zu rütteln. Was mir ja besser gelungen ist, als geahnt, selbst, wenn es in eine andere Richtung gewirkt hat, als ich vermutete. Ich habe es einfach gewagt... Gut, was ich daraus lernte: In diesem Forum vorsichtiger zu formulieren, sonst trifft mich die Härte der Cos und Irritation bis Verärgerung der trockenen Alkoholiker. Berechtigt, denn es geht darum, die schützende und unterstützende Atmosphäre dieser virtuellen Selbsthilfegruppe zu wahren. Bedauerlicher Weise hat meine „Ironie“ auch einen Nebenschauplatz eröffnet und so von den eigentlichen Themen abgelenkt. Ein Grund mehr für mich, dies in Zukunft zu unterlassen.

    Meine Aussage
    >>>Toll, es braucht nur den richtigen er. von dem Frau jetzt berichten kann, was er im Vergleich zum Alk-er alles schön und gut, wertschätzend und richtig macht und schon ist die Welt in Ordnung <<<
    bezog sich auf Deine Posts vom 08.09.2011, 22:58 und vom 12.09.2011, 06:49. Mir war aufgefallen, wie auch schon an anderen Stellen ab S. 118 Deines Fadens, wie Du Deine neue Beziehung vergleichst mit Deiner ehemaligen Beziehung. Und dass Du vermehrt von „ihm schreibst“ und „was er tut“... Das erlaubte ich mir mit dem Mittel der Ironie hervorzuheben. Meine Hypothese war, das sich da noch eine alte Angst vor dem sich einlassen meldet?
    Du konntest das klar von dir weisen. Das ist doch gut.


    Meine Statement
    >>>wo Du Dir sehr lange Zeit zu gelassen hast - 10 Jahre, das ist wohl 1/6 - 1/8 Deiner Lebenszeit, habe ich flüchtig hopla hopp zusammengefasst. Das kann Dir nicht gerecht werden.<<<
    bezieht sich auf folgende Antwort von dir an mich:
    >>>ich denke nach 10 jahren abstinez im bereich beziehung bin ich inzwischen endlich bereit mich auf dieses einzulassen. einfach scheint es heut noch nicht zu sein für mich. <<<
    Das wirkt auf mich, dass Du Dir lange Zeit nicht zugetraut hast, Dich nicht getraut hast, es Dir verboten hast und doch Sehnsucht hattest nach liebevoller Zweisamkeit mit einem Mann. (Was für mich eine völlig andere Aussage ist, als die, von Doro). Dabei schwang in mir noch Deine Aussage >>>ist ja nicht mehr all zu viel problembewältigung in meinem leben<<< vom 01.09.2011, 19:19 mit, wo Du berichtest, wie frei und offen Du Dich in der Beziehung mit ihm einlassen kannst. Ich frage mich, wie es sein kann, dass man sich erst liebenswürdig und liebesfähig hält, wenn man keine oder nur kleine Probleme hat. Und ich merke, dass mich das betroffen und traurig macht, was nicht gleichzusetzen ist mit Mitleid. Es tut mir einfach weh, wenn die Selbstliebe so gering und die Selbstzweifel so groß erscheinen, dass man sich niemanden zumuten mag. Und genau das habe ich aus Deinen Worten gelesen. Es hat mich erinnert an Frauen, denen ich in der Reha begegnet bin.
    Sich gegenseitig unterstützen und füreinander da sein ist selbstverständlich in der Liebe und hat für mich nichts mit sich für den anderen "opfern" zu tun. Ich schreibe jetzt gerade nicht von der romantischen Liebe, deren vergebliche Verwirklichungsversuche in die Coabhängigkeit führen können. Auch die bedingungslose Liebe, die wir im Mutterleib erfahren durften, die gibt es selbstverständlich nicht mehr nach unserer Geburt und ist kein Teil der Liebe zwischen Mann und Frau.

    Ach ja, schlussendlich schrieb ich pointiert, 'ach Du bist fertig,' auf Deinen Verweis an mich, dass Du im Grunde nicht als Hilfebittende schreiben würdest, sondern als mutmachendes Beispiel für andere. Damit überging ich, dass du mich möglicherweise auffordertest, Dir nicht helfen zu wollen.

    Und weshalb beschäftige ich mich so sehr mit Deinen Texten? Da bin ich ja dann auch bei mir. Wir haben einiges gemeinsam, ähnliche Erfahrungen und sind individuelle Wege gegangen. Wir haben uns sogar im selben Zeitraum verliebt und haben im Moment gerade Zeit und Interesse uns hier im Forum viel aufzuhalten und mitzuteilen. Gerade im Erkennen des Gemeinsamen und Verschiedenen, im klaren JA oder auch NEIN, bietet mir die Auseinandersetzung mit Deinen Texten eine gute Selbstreflexionsmöglichkeit. Dafür danke ich Dir.
    Und grundsätzlich ist das was mir gerade hier im Forum passiert, wie auf meinen Stil reagiert wird, doch vor allem ein Lernprozess für mich.

    LG
    Orlando

  • liebe orlando,

    danke für diesen text. DAMIT kann ich mich ausseinandersetzen und will ich dann auch. das bring auch mich dann weiter!!!!!

    übrigens, dieses "ich brauch keine hilfe" bezog sich darauf, das ich die hilfe "wie komm ich weg vom aloholiker" nicht mehr brauch .ich hätte das mehr und länger aufschreiben können, mir wars allerdings an dem tag eben mal nicht nach text runterrattern. ich war da auch gedanklich in ner anderen richtung unterwegs.

    aber das ich mir hier sicherlich gutem gewissens hier den austausch darüber wie ich mich im jetzt verhalten kann um dieses neue erfahren mit dem gesunden partner ist ja im grunde auch hilfe.

    das ich vermehrt von ihm schreibe und was er tut denk ich mir ist nicht ganz so zu sehen. klar schreibe ich auch hier über ihn, nur ich schreibe eher wie ich es erlebe wenn er das so und so tut und ich mich freue es heute anderst zu erleben. das sind aufschriebe die letztendlich die freude ausdrücken sollen, wie gut es mir tut es anderst wie bisher zu erleben.

    der fokus liegt ja dabei auf mir, ich schreibe auf wie ich was mit anderen erlebe. dann passt es meiner meinung nach auch wieder. ich schreibe bewusst nicht mehr auf von ihm wie das was ich erlebe und du wirst im fädchen erkennen das ich vieles von mir und das dann ausschliesslich von mir schreibe.


    Zitat

    Es tut mir einfach weh, wenn die Selbstliebe so gering und die Selbstzweifel so groß erscheinen, dass man sich niemanden zumuten mag. Und genau das habe ich aus Deinen Worten gelesen. Es hat mich erinnert an Frauen, denen ich in der Reha begegnet bin.

    ach ja und vorallem das war ja die letzten jahre bei mir sehr thema. selbstwert, eigenliebe. sich so abwerten das ich mich keinem anderen zumuten wollte. stimmt. passt auch für mich in den jahren zuvor hatte ich das auch. allerdings kannst du gern mal die anfangszeiten die ich hier hatte (bei mir angekommen ist mein dreitter oder vierter tread hier draussen drinen liegen noch mehr) lesen und erkennen das das bei mir die letzten zwei jahre zeitintensives an mir selbst arbeiten war wo ich HEUTE von mir behaupten kann, das ich diese eigenliebe inzwischen sehr wohl empfinden kann. frisch noch, noch nicht soooo lange allerdings spüre ich diese jeden tag .schon lange befor ich diesen mann ins herz geschlossen hatte, da kannte ich ichn noch nicht mal. daran merk ich die bereitschaft jetzt auch mich auf eine partnerschaft einzulassen und zu erkennen das genau das was ich heute so schön erlebe und mir gut tut noch vor dieser zeit des an mir arbeiten mir unendlich viel blockaden machte und ich aus angst heraus mich habe nie weiter auf was einlassen können/wollen. viel zu viel angst hatte ich dafor nicht richtig geleibt zu werden. viel zu viel schmerz in mir durch die ablehnung die ich erlebt habe. verlustangst.allerdings ist es nicht so, das ich mich nur halb gefühlt habe, das mir das fehlte in den jahren zufor. hin und wieder kam das bedürfnis mal daher und sagte guten tag ist dann allerdings auch wieder gegangen ohne das ich es notwendigerweise dann erfüllen wollte.was mir wichtiger war zu mir zu finden, mich zu finden, das war priorität.

    die therapie die ich machte brachte mich raus da aus dieser angstposition in der ecke stehen und mich nicht rühren können. ich gebe zu, misstrauisch zu sein. allerdings stell ich mich dieser angst und dem misstrauen offen gegenüber und nehme dies als gegeben an. damit fahre ich gut.ich arbeite das hier auf. merke es gibt tage da läuft es richtig toll. tage da bin ich irgendwie neben mir. doch ich denke das hat ja auch jeder mal.das gesteh ich mir inzwischen auch zu.


    nun genug für heute, ich muss was tun. ich danke dir für diese offenheit.

    lieben gruß melanie

  • Hallo Susanne, hallo Melanie,

    Facebook ist Facebook, Alkoholiker-Forum ist Alkoholiker-Forum und andere Foren sind andere Foren.

    Bitte hier nicht Dinge auseinanderklamüsern, die eine andere Plattform betreffen. Danke.

    LG, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Oje...was ist denn hier los...eigentlich dachte ich, dass wir hier füreinander da sind und uns nicht gegenseitig anfeinden.

    Mädels...lasst das doch...wir alle hier haben viele schlimme Dinge hinter uns und sollten uns nicht auch noch gegenseitig das Herz schwer machen.

    Und ehrlich mal...was woanders geschrieben wird, gehört hier wirklich nicht her...

    So, und nun vertragt euch wieder...alles wird gut!!

    LG Petra

    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen

  • ah und noch was dazu:

    Zitat

    eigentlich dachte ich, dass wir hier füreinander da sind und uns nicht gegenseitig anfeinden.

    das hatte nichts mit ANFEINDEN zu tun. für mich eher die möglichkeit grenzen zu ziehen, grenzen zu setzen und zu äussern das mir was nicht gefällt. das sollte auch möglich sein es hier zu tun. es ist sicher nicht immer schön das mit zu bekommen. nur ist das ne sache zwischen zwei personen, die mit den anderen überhaut nicht zu tun hat und was ich auch nicht weiter mit anderen hier bereden werde. das sind auch grenzen die ich ziehe und setze. auch ne gute übung es zu tun und auch ne gute übung für andere sich da rauszuhalten.

    Zitat

    Mädels...lasst das doch...wir alle hier haben viele schlimme Dinge hinter uns und sollten uns nicht auch noch gegenseitig das Herz schwer machen.

    mein herz war nicht schwer.mir ging es damit nicht schlechter wie wenn ich das ausserhalb des forums mit manchen menschen eben auch habe.

    wir können nicht alle gleicher meinung sein. das geht nun wirklich nicht. :wink:

    allerdings ist immer alles gut und heile welt nunmal nicht realität.das hätten cos ja am allerliebsten 8)

    gruß melanie

  • Hi Melanie.

    ich wechsel bald in den Geschlossenen, weil ich denke dass ich da etwas mehr für mich unterwegs sein kann.
    Und doch war für mich der Offene der Einstieg aus meinem Ausstieg.
    Der Austausch mit Dir war wichtig für mich. Denn Du bist keine die einem den Honig um den Bart schmiert, auch wenn man es oftmals so lieber gehabt hätte.
    Ich weiß wie eisern Du Dir selber gegenüber bist, und genau so bist Du zu anderen.
    Hab viel gelernt übers "gehirnwichsen" :wink: , und auch dass es für oftmals besser ist, das Feld anderen zu überlassen.
    Ich sehe bei Dir auch die Veränderung, dass Du offener geworden bist.
    So mein Eindruck. Auch wenn es heisst, dass es einem viell. selber verletzt.
    Und Du deckst die Verletzungen nicht über, Du schaust sie dir an.
    Ich denke, Du bist wirklich schon weit.
    Danke fürs helfen und pisacken.
    Schönes WE voll,
    nici :wink:

  • liebe nici,

    oh vielen dank fürs dasein! ist immer schön von dir zu lesen. machs dir gemütlich in der villa. auch drei monate sind ne gute zeit um was aufzuarbeiten! mir haben die deri monate viel gebracht!

    lieben gruß melanie

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