Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Für beide Gruppenbereiche kannst du hier Vorstellen und hier bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Frage, wer hatte Alkoholkranke Eltern und wurde selbst Süchtig?
    mein Vater war Alkoholiker, Alkohol war somit immer da. Konnte es zu Hause kaum aushalten,
    so habe ich mit 13 zu trinken angefangen und merkte das es hilft.
    die Toleranz in der Familie zum Alkohol war in der Familie sehr hoch.
    Grüße, woko

  • Hallo Woko,


    dein Eintrag ist zwar schon eine Weile her, aber ich möchte trotzdem etwas dazu schreiben, weil mich dieses Thema selbst betrifft.


    In meiner Familie wurde immer reichlich Alkohol getrunken und es galt als völlig normal. Mein Valter ist Alkoholiker und drogenabhängig, seitdem ich denken kann. Meine ganze Kindheit war dadurch geprägt und sehr belastet.


    Nun komme ich allerdings aus einer Familie, in der alles totgeschwiegen wurde, was in meinen Augen einer der größten Fehler ist, den Eltern begehen können. Kinder haben so feine Antennen und kriegen alles mit, spüren, auch wenn sie es nicht ganz verstehen, dass da irgendwas nicht stimmt. Mich hat niemand aufgeklärt, was da mit meinem Vater los war, warum er sich so komisch verhielt. Ich war ganz allein mit meinen Fragen und Gefühlen.


    Wenn ein Vater seine achtjährige Tochter mit zum Dealer nimmt und ihr dann auch noch erklärt, woran man gutes Koks erkennt, nimmst du das als Kind so hin und siehst es irgendwie als normal an. So war es zumindest bei mir und ich hatte somit auch keine Hemmschwelle oder Angst dann mit 14 selbst Drogen auszuprobieren und Alkohol zu trinken. Heute bin ich selbst Alkoholikerin und medikamentenäbhängig.


    LG
    Carmen

  • Frage, wer hatte Alkoholkranke Eltern und wurde selbst Süchtig?
    mein Vater war Alkoholiker, Alkohol war somit immer da. Konnte es zu Hause kaum aushalten,
    so habe ich mit 13 zu trinken angefangen und merkte das es hilft.
    die Toleranz in der Familie zum Alkohol war in der Familie sehr hoch.
    Grüße, woko

    Ich persönlich nicht, aber ich kann mir vorstellen wie hart das ist.

  • Bei mir waren beide Elternteile Alkoholiker. Wurde immer gerne getrunken.

    Auch ich begann sehr früh den Genuss, deshalb ging es ganz schleichend in

    die Abhängigkeit. Angefangen kontinuierlich zu trinken habe ich mit 22 Jahren.

    Anfangs nicht viel aber doch jeden Tag. Später viel zu viel.

  • Meine Mutter war Alkoholikerin, das hatte bei ihr schleichend begonnen, als ich so ca. 14/15 Jahre alt war. Ich bin damit überhaupt nicht klar gekommen, bei Feiern habe ich dann irgendwann auch immer "mitgetrunken" (also am Anfang eben mal 1 Glas Wein), um die Stimmung/ "Harmonie" aufrecht zu erhalten. Mit 17/18 dann wurde es immer mehr. Ich habe "mitgetrunken", um mir die Situation "erträglich" zu machen. Irgendwann haben dann exzessive Feier-Wochenenden begonnen, dann (als ich alleine gewohnt habe) das abendliche Glas Wein, aus dem dann schnell 2,3,4 wurden, und so hat sich das dann entwickelt.

  • Letztens hatte mein Vater Geburtstag. Sie trinken beide Alkohol, und ich dachte immer, dass sie das moderat täten.


    Nun… ich bemerkte zum ersten Mal, dass meine Mutter die Silben verschliff, beim Sprechen. Sie schien Artikulationsschwierigkeiten zu haben. Diese führe ich auf den Alkoholkonsum zurück. War für mich etwas befremdend... denn das wär ja eigentlich meine Rolle inner Familie gewesen, da angetrunken herumzulabern…


    Jetzt weiss ich gar nicht, was ich davon halten soll, was ich dazu sagen soll... ob ich überhaupt was sagen soll. Es kommt ja irgendwie auch schräg daher wenn ausgerechnet ich in der Familie andere auf ihren Alkoholkonsum anspreche...

  • Mein Vater trank immer gern auf Feiern oder bei spontanen Treffen mit Familie und Freunden. Das gehörte früher dazu und galt als "normal". Eigentlich habe ich ihn dabei auch immer als lebensfroh in Erinnerung. Dann wurde er schwer krank und versank dadurch in Depressionen und schlussendlich auch in den Alkoholismus. Einige Jahre später ist er viel zu früh von uns gegangen.


    Ich selbst bin Alkoholikerin und leide unter Depressionen.

  • Wahrscheinlich hast du für so etwas ein Ohr entwickelt, Florian.

    Früher beim mitsaufen ist dir das nicht aufgefallen, aber jetzt eben doch.

    & solange du nicht die Drinks der anderen zählst, ist das auch nicht weiter problematisch.

    auch deiner Mutter würde ich den Rausch gönnen, solange der sich nicht ständig einstellt.

    & selbst, wenn - es wäre zuallererst das Thema deiner Mutter.

    Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns.
    Vor uns liegen die Mühen der Ebenen. (Bert Brecht) 8)

  • Wahrscheinlich hast du für so etwas ein Ohr entwickelt, Florian.

    Früher beim mitsaufen ist dir das nicht aufgefallen, aber jetzt eben doch.

    & solange du nicht die Drinks der anderen zählst, ist das auch nicht weiter problematisch.

    auch deiner Mutter würde ich den Rausch gönnen, solange der sich nicht ständig einstellt.

    & selbst, wenn - es wäre zuallererst das Thema deiner Mutter.

    Hast absolut recht, finde ich. Mit sämtlichen Aussagen. Es fiel mir bloss auf. :-)

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