Olivia ,Hallo ich bin ganz neu hier

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo Olivia,


    eine ärztliche Untersuchung deiner Beschwerden ist eine sehr gute Idee. Du hast auch viel Kummer gerade, bist alleine und deine dir am nächsten stehenden Menschen sind derzeit nicht mehr da. Das kann auch körperlich weh tun, so eine Trauer.


    Es ist super, dass du dir deine Gefühle eingestehst und hier aufschreibst, zum einen hilft das gut beim Gedankensortieren, zum anderen ist geteiltes Leid halbes Leid. Alles, was dich bewegt, gehört hier in deinen Bereich!


    Du wirst aber ein viel besseres Feedback haben, wenn du das in dein Fädchen im Bereich " Erste Schritte für Alkoholiker" schreibst. Da lesen die Leute zuerst, glaub ich h jedenfalls.


    Ich drück dich mal aus der Ferne.


    Lieber Gruß

    Aurora

  • Guten morgen , ja das ist wohl besser, kann man das hineinkopieren. Ich werde das berücksichtigen . ich wusste nicht recht wohin und dachte es passt da hinein . ich lerne ja gerne dazu 🙏🙏🙏


    Ich danke dir ganz lieb für deine Worte 💗

  • Hallo Olivia,


    erstmal, schön dass du hier bist und sei stolz auf dich. Du bist trocken, obwohl du momentan in einer Krise steckst.


    Die Vergangenheit kannst du nicht mehr ändern. Alles was du machen kannst, ist im Hier und jetzt zu leben, trocken zu bleiben und vor allem deine Probleme aufzuarbeiten.


    Nutze alles, was du an Hilfe bekommen kannst. Ich selbst bin auch erst gut 2 Jahre trocken, suchte mir eine gute Therapeutin, welche die Diagnose schwere Depressive Episoden, Angststörung stellte, mich zum Psychiater überwies. Dieser verschrieb mir ein Medikament, welches mir sehr geholfen hat, aus dem schwarzen Loch wieder herauszukommen und meine Ängste zu bewältigen.


    Zur Beziehung mit deiner Tochter: Da muss ja einiges passiert sein, dass sie sich von dir abgewendet hat.

    Zeig ihr einfach, dass du für sie da bist, und sie nicht vergessen wirst. Schreib ihr regelmäßig vielleicht eine Brief oder ruf an. Wenn sie merkt, dass du dich änderst, an dir arbeitest, wird sie bestimmt wieder den Kontakt zu dir suchen.


    Als ich noch trank, war meine Älteste 14 und redete kaum mit mir, ignorierte mich und behandelte mich abwertend. Ich war für sie nur der Säufer. Als ich jedoch zu trinken aufhörte, begann ich wieder mich für sie zu interessieren, unternahm was mit ihr und nach zwei Jahren sagte sie mir, dass sie total stolz auf mich sei und mich total zum positiven verändert habe. Ich fragte nach, in wie fern ich mich denn verändert habe: Papa, du bist viel ruhiger und gelassener geworden, interessiert dich wieder für uns, hilfst uns wieder, wenn wir Probleme haben, isst wieder mit uns, bist zur Mama wieder total lieb und trinkst keinen Alkohol mehr. Da hatte ich natürlich Pipi in den Augen. In der nassen Zeit war ich das arme Schwein und alle anderen waren schlicht böse zu mir, deshalb musste ich ja trinken! Inzwischen weiß ich, egal welches Problem ich auch haben mag. Mit Alkohol wirds schlimmer werden. Nur ohne Alkohol habe ich die Chance, meine Problem zu lösen.


    Ich wünsche dir Kraft, Dankbarkeit und Zuversicht.......... alles wird gut werden, deshalb sind wir auf dieser Welt. Garantiert!


    LG Alex

  • lieber alex,

    vielen dank für deine berührende Worte. Zu lesen das es hoffnung gibt , gibt die kraft. Ich freu mich für dich , das es alles wieder gut ist mit deiner Familie. Und du es geschafft hast .


    Es ist sehr viel passiert leider und ich bin aber dabei alles wieder hinzufügen.

    Ich bin auch bei einer psychologin und im Sinne der Nachsorge auch bei einer Therapeutin . gehe auch ( hoffentlich bald ) nochmal für 3 Monate in eine Tagesklinik .


    Ich suche hilfe bei Selbsthilfegruppen, ich nehme jede Hilfe dankend an und bemuhe ich so sehr alles zu ändern.


    Ich wünsche euch auch viel kraft und weiter so gute Unterstützung um weiter auf diesem , den einzig richtigen weg , zu bleiben 💗🙏

  • ihr lieben , es hat sich etwas getan und mein weg wurde weiter geebnet.


    Die Steine die man mir ständig in meinen Weg legt , werden nun mit weiterer Hilfe an den Rand gelegt, als Wegweiser diesen nie wieder zu verlassen.


    Ich stehe seit Anfang Juli auf der Warteliste einer Tagesklinik für Trauma und Emotionsregulation , die hat mich vorhin angerufen und mir mitgeteilt das sie einen Aufnahmetermin haben . ich war überwältigt das ich sofort angefangen habe zu weinen, weil es gerade so passt...ich bin seit einer Woche so tief in einem Loch und nun rief die Klinik an 💗

    Diesen Mittwoch schon ist die Aufnahme.

    Ich bin so dankbar 🙏🙏🙏


    Alles

    Liebe und gute auch für euch 🙏💗🌺

  • Hallo Olivia,


    das hört sich doch prima an!

    Wenn dir Steine in den Weg gelegt werden, sei dankbar. Du kannst die Steine entweder aus dem Weg räumen, ODER du Pflasterst damit deinen Weg, so dass er besser, schöner und stabiler wird als vorher! ( Hat mir mal meine Therapeutin gesagt).


    Darf ich fragen, wie lange diese Tagesreha dauert?


    LG Alex

  • hi Alex, selbstverständlich :)

    Die reha dauert 12 Wochen , ich habe bis dez.2020 schon 3 Monate reha gemacht , aber nur rein wegen Alkohol. Um die Trauma Therapie zu beginnen soll man eine ganze lange Zeit trocken sein . ich bin so dankbar und hoffe das es mir endlich hilft . seit 2008 trage ich diese last auf meinen schultern und ich merke jedes Jahr das es nicht besser wird . soviel zu Zeit heilt ....😔



    Der spruch deiner Therapeutin ist super schön ich werde ihn mir annehmen und meine Steine , die ich mir in meinem Kopf Bund angemalt und als Begrenzung , als signal , an den rand gelegt habe .

    ich werde sie vor mich legen und den weg weiter festigen ja .


    Eine "wenig"Angst habe ich , aber das wird schon gut werden 🙏


    Hattest du auch eine solche Therapie/Tagesraha


    Vlg 🙏

  • Hallo Olivia,


    ich selbst hatte eine 8 wöchige stationäre Kurzzeittherapie (Alkohol), welche leider nicht viel gebracht hat. Das war 2011. ( Ich war einfach noch nicht so weit).


    Bin nun seit Mai 2019 zufrieden trocken, und da sehr schnell Hilfe gesucht und gottseidank auch gefunden, in Form einer ambulanten Psychotherapie ca. einmal die Woche. Zudem habe ich mir Antidepressiva verschreiben lassen.


    Früher hatte ich nur trinkpausen. Die längste war ca. ein Jahr. Inzwischen weiß ich, dass Alkohol für mich für immer tabu sein wird. Sehe dies aber nicht als Verzicht, ganz im Gegenteil. Nur ohne Alkohol kann ich ein Leben führen, das auch lebenswert ist. Hab zwar immer noch ein paar "Baustellen", aber die kann ich nun nach und nach angehen.


    LG Alex

  • lieber Alex , das ist ja schon eine lange Zeit 🤗🙏 sehr gut , da kannst du stolz auf dich sein.

    Ich hatte auch erst letztes Jahr die Selbsterkenntnis das ich mir helfen lassen muss , weil es allein nicht geht. Und nehme nun jede noch so kleine Hilfe an 🙏


    Genau wie du möchte auch ich nie wieder Alkohol trinken. Und ich vermisse es auch nicht , nicht einen tag !

    Und genau 🙏jetzt können alle anderen Baustellen wieder hergestellt werden . unter dem Einfluss von dem teufelszeug ist das nicht möglich gewesen .

    Dann regelt sich alles fast von allein 🙏🤗


    Nimmst du diese Tabletten noch ?

    Ich habe angst vor einer suchtverlagerung und deswegen immer verzichtet auf die Einnahme von Antidepressiva.

  • Nimmst du diese Tabletten noch ?

    Ich habe angst vor einer suchtverlagerung und deswegen immer verzichtet auf die Einnahme von Antidepressiva.

    hallo Olivia,


    Ja, ich nehme die Antidepressiva noch.

    Antidepressiva machen nicht abhängig, Keines☝️

    Ich sehe das so. Diese Antidepressiva stabilisieren mich ein Stück weit. Ich habe früher die Erfahrung gemacht, diese zu früh abzusetzen und rutschte ein viertel Jahr später wieder in die Depression.

    Im Gegensatz zu Alkohol sind moderne Antidepressiva sehr gut verträglich. Also keine Angst davor🤗

  • Hi Alex

    Ich werde das ansprechen in der Klinik was sie tun können für mich und meine sorgen und wie sie mir helfen ein zufriedenes leben zu führen.

    Als ich zu LZT war , waren da soviel Frauen die Tabletten abhängig waren unter anderem . und ich hatte Angst von der einen in die andere sucht zu verfallen . ich

    Muss erstmal alle meine sorgen und Ängste bearbeiten und herausfinden wo sie herkommen 🧐

    Ich bin super gespannt. Was da so am Ende raus kommt aus mir 😅 🙈


    Danke dir für deine Worte 🙏🙏🙏

  • Aurora 💗🙏


    Es war ein so wundervoller Tag , ich hatte das ganze Jahr nicht so einen tollen Tag (ausser die 3,5std Zeit mit meiner kleinen)

    Die Zeit heute , es waren leider die letzten 1,5std meiner Nachsorge ,

    sie war so intensiv das ist unbeschreiblich. Als ich ankam habe ich die eine Therapeutin ,die länger im Urlaub endlich wieder gesehen ...,,ich würde sie so gern in den arm nehmen!" sagte ich ☺ sie setzte ihre maske auf und hat mich so dolle gedrückt, es war so schön😪 dabei habe ich ihr ins Ohr geflüstert das ich heut leidet zum letzten mal dabei bin 😔

    Als dann die runde begann , erzählte ich warum und alle waren so berührt und haben zum Abschied so viele bedeutende ,wundervolle Worte gefunden , wie sich mich sehen und das hat mich so sehr berührt. Ich bin mit einem weinenden und einem lachenden Auge gegangen...


    Morgen öffnet sich eine neue Tür , genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich bin so sehr traurig seit geraumer zeit und komme nun vorran . nun kann die richtige Heilung beginnen. Als ob es da oben jemand sieht und mir weiter meinen weg ebnet .


    So wunderbar 💗🙏


    Ich werde morgen berichten 🤗


    Ich wünsche euch von Herzen alles liebe und gute 💗

  • Henriette 💗🙏🌺 ich danke dir von Herzen


    Ich bin gerade wieder zu Haus.

    Es war ein super anstrengender Tag und ich habe seit ich dort durch die Tür bin ,bis ich wieder raus bin nur geweint 😔🙄🙈

    Aus Dankbarkeit das ich endlich dort sein darf um weiter gegen meine Ängste und sorgen und alles was dazu gehört anzugehen .

    Sehr nett wurde ich von der mir zuständigen Psychologin und Therapeutin und ärtztin untersucht und ganz vorsichtig und liebevoll und rücksichtsvoll ,,ausgefragt,, nun bin ich fix und fertig .


    Am Freitag soll ich noch ein EKG machen 🙄das hat mich etwas erschreckt . aber ich bin froh , sehr froh ,dass sie mich auf Herz und Nieren und Schilddrüse testen 🙏 ich möchte wissen was los ist mir , das macht mir sehr zu schaffen.


    Aber nun ab morgen geht es los und ich bin so unendlich dankbar für diese Hilfe , es ist einfach unbeschreiblich für mich .


    Ich wünsche euch von Herzen 💗 alles liebe

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