Aber hier schreiben kannst Du.
Du wirst gelesen. Ich schreib seitdem ich hier bin über alles was mich jetzt abstinent beschäftigt. Leicht,schwer, wichtig, unwichtig, egal.
Foaly88 - Zwischen Freiheit und Gewohnheit
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Bin mit meinen Kindern allein und kann mich bei denen ja auch nicht gehn lassen in meinen Launen
Das verstehe ich. Aber schau, dass es dir einigermaßen gut geht. Oder einfach in Bett und die Decke über den Kopf. Bestimmt sieht dann die Welt morgen wieder besser aus.
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Hallo - jetzt melde ich mich nochmal. Es geht etwas besser. Hoffentlich kann ich jetzt schlafen.
Eins meiner Kinder ist gekommen und hat mir irgendwelche Katzenvideos gezeigt, irgendwie hat mich das dann abgelenkt. Es war schön mit ihm auf der Couch rumzuhängen. Morgen ist hoffentlich ein besserer Tag. Danke für Eure Unterstützung!
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Und mein Saufhirn ruft mir seit Nachmittag zu „ein Glas, und es geht Dir sofort besser“
Wenn es mir schlecht geht ist es das selbe. Es geht dann aber viel viel schlechter. Das ist eine Lüge!!!
Ich habe mich im ersten Monat 2 Mal ausgeweint. Meine Frau meinte mach das- gings dann auch besser. Das weinen hat der Körper nicht umsonst, es baut Cortisol, Stress ab, frag mal die KI. Achso Winterblues haben wir auch. Hier im Norden scheint seit Wochen keine Sonne!!! Das geht an die Stimmung. Vitamin D3 plus K2 nehmen? Wenns mir schlecht geht bin ich nach 1-2 Tagen übern Berg und dann gehts mir wieder gut. Nach dem Regen kommt die Sonne
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Hallo - jetzt melde ich mich nochmal. Es geht etwas besser.
Na wie geht’s dir denn heute?
Ich bin später unterwegs, werde aber trotzdem immer mal wieder ins Forum schauen. Wenn es wieder wackelig wird, dann meld dich unbedingt hier und sag was Sache ist. Es gibt ja auch den SOS Thread. Heute sind bestimmt genug User da, dich dich unterstützen.
Lass es dir gut gehen und immer viel Wasser oder Tee trinken, damit du erst gar keinen Durst bekommst.
Bis später ✌️🍀
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Hallo Foaly
Ich hoffe dir gehts heute besser .
Kinder können herrlich ablenken . Sei froh sie um dich zuhaben .
Schlechter wäre es alleine zu sein . Da suhlt man sich " gerne" im Selbstmitleid und / oder kommt auf doofe Ideen .
Mir halfen bei diesen mentalen Tiefs : Telefonieren , laute Lieblingsmusik über Kopfhörer und vor allem flotte Spaziergänge ; am liebsten im Wald .
Da habe ich auch schon aus Frust , Selbstmitleid , Ärger , Stress usw. Äste durch die Gegend geschmissen , laut mit mir selbst geschimpft / geredet und mich halt so abreagiert . Blöde Blicke von anderen Waldgängern ignoriert .
Alles besser als Alkohol .
..und natürlich ist hier auch immer ein Gesprächspartner .
Kopf hoch - es wird wieder besser .
Gruß von Shawn
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Guten Abend,
heute geht es mir wieder besser. Kein Druck bisher, der wenn dann meist gegen 16:00 anfängt. Ich war heute viel draussen und habe eben noch kurz eine liebe Freundin getroffen. Keine Ahnung was es gestern war. Mir geht es latent schlecht zur Zeit, kann aber tatsächlich am Januar-Blues liegen, der ab heute zum Glück vorbei ist.
Kinder können herrlich ablenken . Sei froh sie um dich zuhaben .
Ja, das stimmt. Ich war gestern so dankbar. Auch dankbar, dass ich mich wohl soweit im Griff hatte und meine Kinder nicht mitbekommen haben wie schlecht es mir geht (bis auf: Mama ist mal wieder schlecht drauf heute - aber mehr so mit Augenzwinkern, nicht dass es jemanden groß interessiert hätte
)Na wie geht’s dir denn heute?
Ich bin später unterwegs, werde aber trotzdem immer mal wieder ins Forum schauen. Wenn es wieder wackelig wird, dann meld dich unbedingt hier und sag was Sache ist. Es gibt ja auch den SOS Thread. Heute sind bestimmt genug User da, dich dich unterstützen.
Vielen Dank fürs Kümmern! Wie gesagt ist es heute viel besser. Kein SOS heute - trinke auch den ganzen Tag schon alles mögliche und Esse auch was mir in den Sinn kommt. Will ja eigentlich wieder mehr auf meine Ernährung achten, aber das stelle ich jetzt hinten an.
Bin sehr froh gestern hier geschrieben zu haben, das hat sehr geholfen. Vielen Dank euch allen!
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Wie gesagt ist es heute viel besser.
Das freut mich sehr für dich 💕
Bin sehr froh gestern hier geschrieben zu haben, das hat sehr geholfen.
Mir hat das Forum auch schon paarmal geholfen. Also immer direkt hier melden. Hast du gut gemacht rechtzeitig mitzuteilen, dass es kritisch ist. 👍
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Heute war wieder etwas schwieriger. Ich wurde ab nachmittags ganz nervös. Ich hab dann an einen Satz gedacht, den ich gestern hier gelesen hab: man kann sich die Zeitabschnitte so klein machen wie man sie braucht. Nicht das ganze Leben, sondern vielleicht nur ein Tag oder auch 15 Minuten. So hab ich mir dann immer wieder 15 Minuten vorgenommen. Und heut abend hab ich mir was leckeres kochen lassen während ich ein Schläfchen gemacht hab. Ich erzähl das deswegen, weil es mir danach so viel besser ging. War dann wohl die HALT Regel in Aktion

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Ja der Winter zerrt an der Stimmung. Die Stimmung schwankte bei mir am Anfang von schlecht zu gut zu schlecht zu gut. Habe mir immer gesagt nach dem Regen kommt die Sonne. Am nächsten Tag war alles wieder gut. Hab mich schon auf den nächsten Regen eingestellt, danach kam wieder die gute Stimmung
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Was ein schöner Morgen! Bei uns scheint heute die Sonne, gestern auch schon. Das ist so ein Boost für die gute Laune!
Ja der Winter zerrt an der Stimmung. Die Stimmung schwankte bei mir am Anfang von schlecht zu gut zu schlecht zu gut. Habe mir immer gesagt nach dem Regen kommt die Sonne. Am nächsten Tag war alles wieder gut. Hab mich schon auf den nächsten Regen eingestellt, danach kam wieder die gute Stimmung
Du hast so recht Abstinenzler! Ich habe jedes Jahr im Januar große Probleme mit meiner Stimmung. Ich weiß es doch, und ich weiß auch, dass das recht schnell wieder verschwindet. Aber trotzdem lasse ich mich immer wieder von solchen schweren Tagen überrollen.
Ich lebe immer noch Tag für Tag. Ich schreibe jetzt auf, wann ich die Suchtstimme am lautetsten höre. Es ist am schlimmsten, wenn ich unter Druck und Stress stehe. Wenn ich mir mal wieder zu viele Sorgen mache und das Gedankenkarussel nicht stoppen kann. In meinem abstinenten 1,5 Jahr hatte ich das natürlich auch, kann mich aber tatsächlich nicht mehr richtig erinnern was ich da gemacht hab. Klar, Sport, Gespräche, Ablenkung.... aber warum ich da keine Suchtstimme im Kopf hatte kann ich nicht mehr nachvollziehen.
Hab vor einigen Tagen eine Geschichte über eine Frau gelesen, die wohl tagsüber super erfolgreich ist aber sich abends auf die Couch wirft und anfängt zu trinken. Das ist für ihre Familie natürlich furchtbar ist und die regen sich zurecht auf/machen sich Sorgen. Ich musste aber immer über diese Frau nachdenken. 2 Gedanken hatte ich: Du bist diese Frau! Und auch: die Frau tut mir so leid! Am liebsten wäre ich durchs Internet zu ihr gelaufen und hätte sie umarmt und gesagt: Ich weiß wie es ist!
Man bildet sich ein man muss ganz toll funktionieren, alles richtig machen etc. etc. und der Druck wird irgendwie immer größer! Ich will jetzt nicht in Selbstmitleid abdriften, aber ich versuche grade für mich rauszufinden, wie ich aus diesem Hamsterrad rauskommen kann.
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Du hast so recht Abstinenzler! Ich habe jedes Jahr im Januar große Probleme mit meiner Stimmung. Ich weiß es doch, und ich weiß auch, dass das recht schnell wieder verschwindet. Aber trotzdem lasse ich mich immer wieder von solchen schweren Tagen überrollen.
Moin, frag mal die KI zu dem Thema!! Helfen tun Vit.D3plus K2, Tageslicht, Bewegung spezielle Lichtlampe
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Es ist am schlimmsten, wenn ich unter Druck und Stress stehe.
Bei mir auch negative Gefühle am schlimmsten. Versuchen das der Druck und Stress garnicht erst aufkommt. HALT Regel Angry. Ins Forum kommen.
Man bildet sich ein man muss ganz toll funktionieren, alles richtig machen etc. etc. und der Druck wird irgendwie immer größer! Ich will jetzt nicht in Selbstmitleid abdriften, aber ich versuche grade für mich rauszufinden, wie ich aus diesem Hamsterrad rauskommen kann.
Desto weniger ich mache desto besser gehts mir. z.b. Weihnachten Silvester fast nur für mich gelebt. Ich sehe an meiner Frau desto weniger Stunden sie arbeitet- sie ist ein ganz anderer Mensch weil nicht erschöpft und nicht gestresst. Weniger ist manchmal mehr. Kleine Wohnung, höchstens 1 Auto, weniger arbeiten gleich weniger Saufgedanken da kein Stress.
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Die letzten Tage waren recht unspektakulär. Es geht mir langsam besser. Die Stimme in meinem Kopf nölt zwar noch rum aber leiser.
ich merke einfach, dass jeglicher Stress ein Trigger ist. Ich bin jetzt dazu übergegangen ein Schläfchen zu versuchen wenn ich unruhig werde, meist klappt das sogar.
Über reduzieren etc. habe ich schon oft nachgedacht , also vor allem Arbeit reduzieren. Ist aber alles nicht so einfach. Ich bin der Hauptverdiener und muss auch am meine Familie denken. Zudem arbeite ich auch echt gern und ich hätte Angst erst recht in ein tiefes Loch zu fallen wenn ich etwas weniger interessantes machen müsste.
Wir werden sehen wie es sich entwickelt. Ich bin jetzt erst mal froh, dass ich wieder in halbwegs ruhiges Fahrwasser gekommen bin
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Über reduzieren etc. habe ich schon oft nachgedacht
Es ist ein Ansatz. Es gibt vieles, was einen aus Gewohnheit beschäftigt und auch stresst.
Als ich mir dessen bewusst wurde, was ich so alles mache und überlegt habe, muss das sein, brauche ich das, will ich das, konnte ich einiges weglassen (reduzieren).
Ich bin dann auch mit den Konsequenzen einverstanden und es muss auch nicht für immer sein.
Aber jetzt ist es wichtig, um deiner Trockenarbeit die notwendige Aufmerksamkeit einzuräumen.
Denk mal drüber nach, was es neben der Arbeit sein könnte. -
Schön, dass du den Ausgang aus der Suchtspirale noch einmal gefunden hast, Foaly88 .
Und danke, dass du hier so offen über deinen Rückfall geschrieben hast. Ganz großen Respekt.
Für mich ist der Austausch hier gerade am Anfang meiner Abstinenz ein ganz wichtiger Pfeiler gewesen. Hier lesen und schreiben, mir aus den hier beschriebenen Wegen das mitnehmen, was zu mir passt und das Gelesene auch mal wirken lassen und beim Schreiben meine Gedanken sortieren …. so hat sich ein nüchterner Tag an den anderen gereiht, eine Woche an die andere und so weiter ….. wie eine wertvolle Perlenkette, hat hier mal jemand geschrieben. Mir gefällt dieses Bild.
Ich wünsche dir hier einen guten und hilfreichen Austausch. -
Die Lage ist unverändert. Die Stimme in meinem Kopf wird leiser, allerdings bemerke ich immer wieder einen Zusammenhang mit Stress. Kein Wunder, meinem Gehirn wurde jahrelang (jahrzehntelang?) antrainiert, dass immer Wein draufgekippt wird wenn es stressig ist. Ich hab mir jahrelang eingeredet, dass ich das verdiene; weil ich ja soviel leiste. naja....
Aber jetzt ist es wichtig, um deiner Trockenarbeit die notwendige Aufmerksamkeit einzuräumen.
Denk mal drüber nach, was es neben der Arbeit sein könnte.Das versuche ich im Alltag. Ich probiere vor allem wieder verstärkt auf Routinen zu setzen. Früher hab ich darüber gelächelt, diese Leute die jeden Tag zur selben Zeit dasselbe essen etc. Hab mittlerweile gelernt was für einen großen Nutzen man raus ziehen kann. In meinem Kopf sind immer ca. 1000 tabs gleichzeitig offen, die Rädchen stehen niemals still, früher "half" das Alkohol, also muss ich mir jetzt eine andere Strategie überlegen.
Schön, dass du den Ausgang aus der Suchtspirale noch einmal gefunden hast, Foaly88 .
Und danke, dass du hier so offen über deinen Rückfall geschrieben hast. Ganz großen RespektVielen Dank Stern! Vielleicht liest es ja jemand, der aus der Geschichte was ziehen kann. Ich bin froh, dass ich hier wieder weiter schreiben darf!
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Ich probiere vor allem wieder verstärkt auf Routinen zu setzen.
Eine gute Strategie. Routinen entlasten den Kopf, einmal aufgesetzt muss es nur immer wieder getan werden, ohne groß nachzudenken.
Und sie können eingefahrene Abläufe verändern und mit der Zeit ganz verdrängen.Gibt es etwas, womit du dich nach getaner Arbeit belohnen kannst? Das kann auch zur Routine werden. Es gibt hier einen User, der sich heute mit der Zeremonie des Teetrinkens belohnt und entspannt.
Eine Atemtechnik aus meinem Notfallkoffer verwende ich bei aufkommendem Stress, andere wiederum meditieren regelmässig als Routine.
Es gibt viele Möglichkeiten, ich muss mich nur auf den Weg machen sie zu finden. Das Gehirn nimmt die neuen Angebote auf und ich merke schnell, ob es eine wirksame Routine ist. -
Neuer Tag, neues Glück. Es scheint sich bei mir ein bisschen zu stabilisieren (*auf Holz klopf*). Dass es endlich länger hell ist hilft auch .
Gibt es etwas, womit du dich nach getaner Arbeit belohnen kannst? Das kann auch zur Routine werden.
Ich bin noch auf der Suche nach dem ultimativen Ding. Im Moment versuche ich nach der Arbeit ein bisschen zu ruhen, also 20min Nickerchen oder so. Da hab ich aber ein schlechtes Gewissen, da abends ja meine Familie auf mich wartet und ich dann kochen, Vokabel abhören, Wäsche machen soll. Aber vielleicht profitieren ja am Ende alle von den 20-30 min extra, da ich dann wirklich viel besser drauf bin. Ansonsten kochen wir abends immer zusammen und danach mach ich mir jetzt immer einen koffeinfreien Kaffee auf den ich mich mittlerweile schon richtig freue (ohje, wie langweilig kann ein Leben sein
)Gestern habe ich einem Gespräch zwischen meinem Mann und meinem Kind zugehört, es ging dabei um Fastenzeit und was man machen könnte. Mein Kind meinte dabei, dass Alkohol "bei Euch ja wegfällt", da wir uns ja eh nix aus Alkohol machen. Das hat mir echt einen Stich versetzt. Aus 1000enden von Gründen. Erst mal war ich erleichtert, dass unsere Kinder mich so sehen. Die sind jetzt im (Pre)-Teen Alter und tatsächlich hab ich vor meiner abstinenten Zeit (ab 2023) immer erst getrunken, als sie im Bett waren. Letztes Jahr haben sie mich wohl mal mit einem Getränk gesehen, aber das kam tatsächlich ehr selten vor. Mein Gedanke war also "Oh Gott Foaly, da hast du grad nochmal rechtzeitig die Kurve gekriegt".
Dann hatte ich aber auch gleich Angst, dass ich diese Aussage als Beschwichtigung nehmen könnte. Das mein Unterbewusstsein mir dann einredet, dass es ja alles nicht so schlimm sei und ich auch nicht süchtig sei. Das ist natürlich kompletter Blödsinn, aber trotzdem.....
Das sind so meine Gedanken zur Zeit. Ich hoffe, dass es stimmungsmäßig bei mir bergauf geht.
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ohje, wie langweilig kann ein Leben sein
Schönen Gruss vom Suchthirn

Das mein Unterbewusstsein mir dann einredet, dass es ja alles nicht so schlimm sei und ich auch nicht süchtig sei.
Hat es dir das eingeredet, war es dein Suchthirn, oder waren es deine Gedanken?
Im Moment versuche ich nach der Arbeit ein bisschen zu ruhen, also 20min Nickerchen
Ohne schlechtes Gewissen nickert es sich besser. Das kann ja für alle zu einer wohlbekannten Routine werden.
"Mama macht ein Nickerchen, wenn sie abends nach Hause kommt". -
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