• Natürlich habe ich alle 3 Fälle abgeblockt und gut gemeistert

    Hast du das? Ich sehe eher, dass du dich in einem nassen Umfeld herumtreibst und, wenn du anonym bleiben möchtest, dir immer wieder Bier angeboten wird. Zudem sagst du ja, dass du heute keinen trinken willst

    Übrigens, wenn es deine Saufkumpans waren, dann macht es keinen Sinn, sie davon zu überzeugen, dass du Alkoholiker bist. Das motiviert sie eher dazu, dich anders zu sehen und werden versuchen, dich wieder ins Boot zu holen.

    Du warst nicht zu schwach; es war vielmehr so, dass zu Beginn die Unsicherheit darüber, was beim Outing passieren würde, überwog.

    Es ist ein altes Spiel. Was denken die Menschen über mich? Kann das sein?

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Völlig richtig Hartmut hier war das Problem genau das von Dir beschriebene was sollen die denken

    Ich hab mich nicht in nassen Kreisen herum getrieben, sondern die Angriffe passierten aus der Nachbarschaft und hier hat es ja geheissen es ist völlig ok hier sich nicht zu Outen

    drum weiß ich nicht genau wie ich das machen soll geht denen nichts an von dort kommt es dann auch in Richtung meine Arbeit und auch das will ich nicht! Danke für eure Tipps

  • Vielleicht hilft ja folgende Taktik:


    "Ich habe beschlossen, für 1 Jahr mal komplett auf Alk zu verzichten und danach schau ich mal."


    Nach Jahresablauf bleibst Du dann bei der Abstinenz, weil sie Dir gut bekommt und Du Dich besser, gesünder und freier fühlst.


    Aber dennoch bin ich verwundert, dass Dir an einem Abend unter der Woche und gleich von 3 Nachbarn etwas angeboten wird.


    Könnte es sein, dass die werten Herren selbst ein Problem mit dem Stoff haben?

  • Hallo Carl Friedrich

    Ja das war bei uns leider ziemlich normal! Wetter schön und man erspäht einen Nachbarn und es wird immer in einen anderen Garten getrunken versteht man sich mit allen kommen da immer wieder gleich Mal 3 bis 4 Herren zusammen und heute nach der Arbeit kamen sie halt zu mir

    Vielen Dank für den Tipp

    Ich werde es so änlich angehen ich werde sagen ich lege Mal paar Monate mind für heuer eine Pause ein ,und im neuem Jahr wie du es sagst hat sich so viel verbessert und mir so gut getan das aus diesem Experiment kompletter Ernst wurde genial Danke hilft mir sehr

    wird beim nächstem Mal genauso von mir gemacht und das kann ich auch in anderen Umfeldern so machen

    Danke

  • ging mir heute ab Nachmittag nicht sehr gut mit Laune usw Alk fehlt schon sehr !

    Kannst du in Worte fassen, warum dir der Alkohol fehlt?
    Was genau fehlt dir da?


    Als ich akzeptiert habe, dass ich Alkoholiker geworden bin, akzeptierte ich auch, dass es für mich keinen Alkohol keinen Alkohol mehr gibt. Einfach deshalb, weil das die einzige Chance ist, mein Leben zurück zu bekommen. Es gibt da nur den nüchternen Weg.
    Ich habe mein Leben zurück. Weil ich keinen Alkohol mehr trinke. Und ich werde es wieder verlieren, sollte ich jemals wieder ein Glas Alkohol trinken. Das ganz fest im Kopf verankert stellt sich die Frage nach Alkohol gar nicht.

    Leider konnte ich es nicht aussprechen das ich es nie wieder will leider da war ich zu schwach

    Du bist nicht schwach.
    Lass dir Zeit. Nüchternwerden ist ein Prozess, das dauert und du musst dich darin ja selbst erstmal zurechtfinden.

    Ich finde den Vorschlag von Carl Friedrich gar nicht so doof.
    Du hättest damit erstmal klar gestellt, dass du jetzt keinen Alkohol mehr trinkst und gehst Fragen dazu aus dem Weg.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • ich werde sagen ich lege Mal paar Monate mind für heuer eine Pause ein ,und im neuem Jahr wie du es sagst

    Ich habe gemeint: Erst 1 komplettes Jahr "ohne" und erst danach, also in 12 Monaten, folgt der Taktikwechsel und nicht schon in ein paar Wochen. Sonst kommen die Zechbrüder schon zum "Prosit Neujahr" mal eben rüber.

  • Ja stimmt voll und ganz

    Danke mach Carl Friedrich


    #Stern ja verstehe ich gut und ja im Moment echt genug Arbeit mit mir selbst

    ist gerade schwierig mein engstes Umfeld weiß es

    Ein kleiner Teil wo eben diese Nachbarn dazugehören dürfen es wieder nicht wissen die haben natürlich auch Probleme mim Alk aber natürlich wenn man Mal drüber redete hatte keiner ein Problem können jederzeit aufhören ( natürlich erst wenn dicht ) ich habe dazu gehört weil ich es auch gesucht habe war sehr praktisch man ist fast Zuhause riskiert nichts mim Auto ist in der nähe der Partnerin und der Kinder und trinkt und trinkt und hat noch ein Alibi Zuhause denn es ist fast normal denn jeder Nachbar ist ja auch dabei

    Ich will es nicht mehr und aus ich bin raus !! auch dank euch !!

  • Einen früheren Freund von mir hat diese „Taktik“ gar nichts gebracht. Seine Saufkumpels waren geduldig und haben sich gut daran erinnert, wann die nüchterne Zeit um ist. Das offene Hintertürchen hat ihm das Genick gebrochen. Er säuft wieder.

    Mag ja sein, dass es bei Dir anders ist. Die Wege gleichen sich ja nicht 1:1. Dennoch wollte ich mit auf den Weg geben, zu bedenken, dass Du -je nachdem in was für einem Umfeld zu lebst/ damit schwer zur Ruhe kommst.

    LG Cadda

  • Einen früheren Freund von mir hat diese „Taktik“ gar nichts gebracht. Seine Saufkumpels waren geduldig und haben sich gut daran erinnert, wann die nüchterne Zeit um ist. Das offene Hintertürchen hat ihm das Genick gebrochen. Er säuft wieder.

    Oh, das ging dann ja mal so richtig nach hinten los.

    Ich hätte echt gedacht, dass nach einem Jahr ‚kein Hahn mehr danach kräht‘.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Ich hätte echt gedacht, dass nach einem Jahr ‚kein Hahn mehr danach kräht‘.

    Das ist bestimmt auch oft so!

    Deshalb hab ich auch erwähnt, dass die Wege sich ja nicht 1:1 gleichen müssen.

    Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie sehr manche Dinge auch auf die Umstände/das Bekannten- oder Arbeitsumfeld ankommen können.

    Bei mir wäre es ein Spießrutenlauf geworden, wenn ich „auf Zeit verstreichen lassen“ gesetzt hätte.

  • Nach einem Jahr ist die Nüchternheit schon viel gefestigter. Dann ist es nicht mehr so schwer, den Taktikwechsel durchzuziehen.

    Cadda Ich vermute, Dein Freund hat sich das mit (nur) dem Jahr am Ende selbst geglaubt.

    Ich hatte übrigens tatsächlich mit sechs Wochen angefangen. Hatte ich auch so vor. Nach zwei Wochen war es dann ein Jahr und dann ist der Groschen bei mir erst gefallen. Da war das kein Taktikwechsel, sondern tatsächlich so.

    Nach drei Wochen habe ich so ziemlich jedem auf die Nase gebunden, dass ich Alkoholiker bin und mich auch hier angemeldet.

    Vollständiger Kontaktabbruch zu den alten Saufkumpanen.

    Da sehe ich übrigens noch Schwierigkeiten bei Dir, Topi. Für mich wäre das jetzt nämlich auch nichts, bei den saufenden Nachbarn dabeisitzen und mir das anzuschauen.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Starke Leistung Top

    Ich muss und werde mir hier bei Nachbarn rasch Abstand verschaffen wenn es bei mir nichts mehr Alkoholisches gibt da ich auch nichts mehr habe oder anbieten kann bin ich sowieso sehr rasch ein richtig langweiliger Typ

    Danke für eure Feedbacks war wieder sehr viel für mich dabei

    Wünsche meinem Team eine entspannte Nachtruhe und Morgen einen erfolgreichen Tag freu mich wieder auf euch

  • Cadda Ich vermute, Dein Freund hat sich das mit (nur) dem Jahr am Ende selbst geglaubt.

    Es begann mit dem „alkoholfreien Januar“. Danach hieß es „Ich mach weiter, weil ich abnehmen will“. Danach hieß es „Ich mach es ein Jahr“. Bei jeder Gelegenheit wurde er „bearbeitet“, denn an zeitlichen Vorsätzen kann man ja was ändern :wink:

    Wenn man solchen Menschen konsequent aus dem Weg geht/gehen kann, mag das funktionieren. Sonst sicherlich eher nicht.

  • Bei Menschen, die ich nicht gut genug kenne um ihnen zu sagen, dass ich Alloholikerin bin (z.B. Arbeitsumfeld), behaupte ich, dass ich keinen Alkohol mehr vertrage (vom kleinsten Schluck heftige Kopfschmerzen- niemand will einen ja quälen…). Gerne schiebe ich ein verschwörerisches ‚die Wechseljahre‘ hinterher. Die Frauen in meinem Alter nicken dann mitleidig, alle anderen wechseln schnell das Thema. Ich finde das immer ein wenig lustig und beobachte ein wenig gemein die Reaktion. Wechseljahre entfällt bei dir - leider- aber vielleicht fällt dir was ähnliches ein. Chronisch muss es halt sein (Wechseljahre dauern ja bis zu 10 Jahren!).

  • Ich kauf mir eine Harly und schieb es auf die Mittleifkreisis

    anstatt der Wechseljahre

    ( Kleiner Spaß)

    Danke für Tipps werde ich so rasch wie möglich anwenden

    Übrigens heute leider eine Nacht mit sehr vielen munteren Stunden! aber egal Nüchtern aufgestanden überwiegt und vielleicht wird's heute wieder besser

  • Übrigens heute leider eine Nacht mit sehr vielen munteren Stunden! aber egal Nüchtern aufgestanden überwiegt und vielleicht wird's heute wieder besser

    Dein Körper muss sich ja auch erstmal umstellen. Es ist völlig normal, dass es da auch schlaflose Nächte gibt.

    Einige berichten davon, dass sie nüchtern mit viel weniger Schlaf total ausgeruht in den neuen Tag starten. Ich brauche auch nach nüchternen 3 Jahren einen Wecker, wenn ich keine 10 Stunden zum Schlafen habe.

    Das wird sich alles auch bei dir einpendeln.
    Genieße deinen nüchternen Tag, sortiere deine Gedanken und freue dich auf das, was dir dein nüchternes Leben zu bieten hat.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Ich kauf mir eine Harly und schieb es auf die Mittleifkreisis

    anstatt der Wechseljahre

    Jetzt musste ich lachen. Wo genau hast du geschrieben, dass dich deine Nachbarn ohne Alkohol für einen Langweiler halten?

    Die Langweiler-Gefahr sehe ich gerade nicht. Hab einen schönen nüchternen Tag- mit Fahrrad oder zu Fuß…

  • Bei Menschen, die ich nicht gut genug kenne um ihnen zu sagen, dass ich Alloholikerin bin (z.B. Arbeitsumfeld), behaupte ich, dass ich keinen Alkohol mehr vertrage (vom kleinsten Schluck heftige Kopfschmerzen- niemand will einen ja quälen…). G

    Warum rechtfertigst du dich mit einem vorgeschobenen Vorwand? Lügen haben kurze Beine. ;) Ein einfaches "Nein" reicht da aus. Zudem spielt es keine Rolle, wem du es sagst, es könnte ja auch im eigenen Umfeld weitergetragen werden.

    Es ist besser es für sich zu akzeptieren, dass das eigene Leben davon abhängt, als den Erwartungen anderer gerecht zu werden. Offen damit umzugehen ist zwar nicht immer angenehm, aber es ist notwendig, um sich selbst zu schützen. Inwieweit du das machst, liegt an dir.

    Überall, wo du mitgetrunken hast und jetzt nicht mehr dabei bist, fällt es ohnehin auf.

    Gruß Hartmut

    ------------------

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