Matrix - kurze Vorstellung, aber noch durcheinander

  • Natürlich hat er dich da sitzen lassen, ist doch völlig egal, weswegen er gegangen ist.

    Wenn man zusammen wohin geht, eigentlich auch egal wohin, und der Partner haut einfach ab, weil er Saufdruck hat, schlechte Laune oder was auch immer, ich finde, das geht einfach gar nicht.

  • Ist doch egal, weswegen er gegangen ist, das macht man nicht. Egal ob Saufdruck, ob die Mutter genervt hat oder sonstiges. Wenn überhaupt, soll er mit dir sprechen und mit dir zusammen gehen. Er ist doch kein Kind.

    Und es heißt nicht, dass du keinen Kontakt zu seinen Eltern nach einer Trennung haben kannst. Ich habe auch Kontakt zu den Eltern meines Mannes.

    Ich bin jetzt Mal etwas deutlich. Du suchst nach wie vor Gründe nicht zu gehen. Er hatte halt Saufdruck, das Gespräch mit der Mutter war schwierig (hat also nichts mit dir zu tun). Du kannst so weiterleben. Das ist deine Entscheidung. Es wird nur nie enden.

  • Es wird nur nie enden.

    Ja und das möchte ich so einfach nicht mehr, dieses ständige "auf und ab" nervt mich einfach nur noch und man kann sich ja auf nichts verlassen oder einstellen, das ist so nicht mehr gut für mich, das merke ich.

    Ich weiß nur nicht, wie ich ihn vor die Tür setzen soll, also vorallem eher, danach nicht einzuknicken wenn er auf mich einreden sollte... Wie waren deine letzten Wochen, bzw. wie hast du es hinbekommen, SummerSun?

  • Ich habe mir immer wieder bewusst gemacht, was er eigentlich macht, was er erzählt, wie gemein er ist und habe mich mit ganz viel Rückversicherung von meiner Familie und Freunden gelöst. Ich bin bei weitem noch nicht über das ganze hinweg. Aber mir ist zunehmend klar geworden, dass ich nicht ihn als Person vermisse, sondern den Partner, den er dargestellt hat, die Familie, die ich mit ihm gezeugt habe. Aber er war nie wirklich Teil davon. Die positiven Sachen hat er mitgenommen und das war es. Es wurde nichts gegeben, er hat kein Mal versucht mich zurückzugewinnen, nachdem ich mich deutlich mit einer Forderung nach Abstinenz und Therapie getrennt habe.

    Und es gibt super vielen traurige Momente, aber ich schaffe es mittlerweile das positive zu sehen. Immer mehr, es gibt super bescheidene Tage, aber auch Tage die okay sind und das Drama ist weg.

    Die Schlammschlacht bevor er ausziehen musste war so heftig, dass ich mich gefragt habe, behandelt ein Partner jemanden den er liebt so? Nein! Ich war es nur so gewohnt, dass ich nicht mehr gemerkt habe, was eigentlich Normalität ist. Ich war in einem Kreislauf aus schlechtem Umgang gefangen.

    Ich denke man muss sich bewusst machen, dass es sich anfangs richtig doof anfühlt. Aber es wird besser. Und du bist deinem Kind ein Vorbild. Mein Kind blüht richtig auf. Es muss nicht ständig mit Alkohol oder dem Geruch davon aufwachsen. Keine Zigaretten mehr in der Nähe. Und das war mein Absprung. Mein Kind. Es soll das beste Leben haben. Kann es das mit einer unglücklichen Mutter? Nein! Und diese Partnerschaft aus Sucht und Toxik hat fast ausschließlich unglücklich gemacht. Man hält sich nur gerne an den schönen raren Momenten fest.

  • Man hält sich nur gerne an den schönen raren Momenten fest.

    Ja, das muss ich leider auch immer wieder feststellen, aber es sind ja mehr unangenehme Situationen als schöne.. und alleine schon das ausgerichtet darauf sein, ob oder wann er wieder trinkt, kifft oder auch wieder Zeugs ballert, weil er auf irgendwas nicht klar kommt, wie gestern z.B. auch.. und ob er nicht wieder irgendwann sauer ist...

  • Liebe Matrix,

    du kannst dich gerne mal durch meinen Thread lesen. Es ist ja nicht so, dass es für alle hier ist einfach ist. Erst heute habe auch ich wieder meiner Mama die Ohren vollheult. Trauer verläuft einfach in Wellen. Und es wird erst einmal schlimm. Dich wird der Liebeskummer mit voller Wucht treffen und die schlechte Beziehung wird sich zunächst viel besser anfühlen.

    Du hast es mit einem Kleinkind in einem Erwachsenenkörper zu tun. Und Kinder in der Autonomiephase sind unberechenbar. Sie können aber mit elterlicher Liebe, Verständnis etc lernen sich selbst zu regulieren. Das kann ein alkoholkranker Partner und in meinem Fall auch ein stark narzisstischen Partner, einfach nicht. Er ist nicht berechenbar und du gehst auf Eierschalen, um nicht noch mehr Wut hervorzurufen. Wieso er diese hat, weiß ja eh niemand. Kann einfach so da sein. Oder nicht. Aber er ist ein erwachsener Mann. Mit einem kleinen Kind. Und übernimmt null Verantwortung.

    Hast du denn, wenn du ehrlich bist Zeit dich richtig um dein Kind zu kümmern? Oder ist dein Gehirn vernebelt von allen Eventualitäten, die dein Partner eventuell von sich gibt oder die durch seine Handlungen eintreten?

    Hol dir Hilfe. Professionelle Hilfe. Die habe ich seit geraumer Zeit und werde sie für den Verarbeitungsprozess auch nochmal erweitern. Ich bin mir sehr wohl darüber bewusst, dass auch ich eine Rückfallgefahr habe. Aber ich bin jetzt schon so weit gekommen und ich will das nicht mehr. Und mir ist bewusst, dass ich mir selbst durch das Zurückgehen die Chance auf ein glückliches Leben für mein Kind und mich nehme. Auch die Chance auf einen Partner, der mich liebt, weil ich ich bin. Das will ich nicht. Und ich bin mir sicher, du auch nicht.

  • Und das war mein Absprung. Mein Kind. Es soll das beste Leben haben. Kann es das mit einer unglücklichen Mutter? Nein! Und diese Partnerschaft aus Sucht und Toxik hat fast ausschließlich unglücklich gemacht.

    Genau, einmal wäre das 1 riesen Grund und dann noch, dass ich nicht möchte, dass er ähnlich aufwächst wie ich, also das wäre jetzt "nur" ein Alkohol kranker Papa, aber ich hätte als Kind, mit jetziger Sicht, nicht bei meinen Eltern aufwachsen wollen, nur hat man ja leider als Kind nicht die Wahl... Ich staune sowieso, dass das Jugendamt in meiner Kindheit nicht zu uns nach Hause kam, wäre mir mittlerweile glaube lieber gewesen.. obwohl ich nicht mal geschlagen wurde, aber eben anderweitig vernachlässigt wurde, was auch echt nicht gut war...

  • Hast du denn, wenn du ehrlich bist Zeit dich richtig um dein Kind zu kümmern? Oder ist dein Gehirn vernebelt von allen Eventualitäten, die dein Partner eventuell von sich gibt oder die durch seine Handlungen eintreten?

    Liebe SummerSun!

    Tatsächlich ist das auch ein Punkt, der auch in das ganze mit rein spielt, es ist mir so, also mit seinem Papa bzw. mit den ganzen scheiß Gedanken usw. um ihn nicht 100% möglich auf meinen Sohn einzugehen, aber mein Kind sollte an 1. Stelle kommen..

    Vorallem weil ich für Sohnemann ja auch meine Probleme nochmal therapeutisch ab Ende Januar angehen möchte..

  • Danke! Die Kraft kann ich gut gebrauchen . Ich habe aber irgendwie für dieses Jahr ein gutes Gefühl, was das angeht..

    Das hast Du heute nach längerer Pause bei Nayouk geschrieben, ich habe mich darüber gewundert, ohne deinen Faden noch näher in Erinnerung zu haben, und das erst mal nur mit einem "Verwirrt"-Button kommentiert.

    Auf Deine Nachfrage per PN habe ich mir die Mühe gemacht, Deinen Faden noch mal von vorn bis zu lesen. Ehrlich gesagt: Es war traurig ...

    Ich fasse mal zusammen, korrigiere mich ggf.:

    Du bist doppelt EKA, von Deiner Herkunftsfamilie ist nur noch eine ältere Halbschwester übrig, und "nebenbei" bist du trockene Alkoholikerin. Hut ab!

    Dazu mal eine Frage: Wie bist Du in die Sucht gerutscht und wie und wann bist du trocken geworden? Wie um alles in der Welt schaffst du es, in deiner belastenden Lebenssituation trocken zu bleiben?

    Das erwähnst Du mit keinem Wort, das schaffst du nebenbei, welche Kraft muss in Dir stecken, die Du selbst nicht siehst....

    Seit 8 Jahren bist Du mit diesem xy zusammen, der säuft und kifft und hast seit fast 4 Jahren ein Kind mit ihm. Das Kind zeigt auch schon ungesunde Verhaltensweisen:

    dafür musste ich heute oft und gerade dann, wenn ich ihm helfen wollte dafür sorgen, dass unser Sohn uns keine Verletzungen zufügt, weil er uns mit allem möglichen (hauptsächlich Spielzeug..) beworfen hatte.. musste alles rechtzeitig abfangen, das war auch sehr anstrengend.

    Der xy wohnt nicht offiziell bei Euch, hängt aber dauernd mit Kater oder Suchtdruck in Deiner Wohnung rum, nörgelt an Dir herum, hat Dich schon geschlagen, bedrängt Dich immer wieder "körperlich" und ist nicht belastbar...

    Du möchtest gern, dass er sich dauerhaft in seine Wohnung zurückzieht, weißt aber nicht, wie Du das hinbekommst, und fragst lieber noch ein paar Leute mehr um Rat (was grundsätzlich eine gute Idee ist, wenn man dann auch mal irgendwann handelt.)

    Denn auch das hast du heute bei Nayouk geschrieben, und das hat mich verwirrt:

    Wenn ich eventuell wieder eine Familienhelferin beantrage, dann geht er hoffentlich freiwillig... Dann kann er nicht mehr ständig angetrunken oder sonstiges bei mir sein..

    Warum nur eventuell? Hast du noch so viel Zeit? Dass Deine Bude unter den Umständen chaotisch ist, zeigt doch eher deinen Hilfebedarf?

    da ich ungefähr weiß, was da auf mich zukommt, wenn er denn bei mir raus ist,

    Was genau kommt dsnn auf dich zu? Hast du davor Angst?

    Inzwischen hast Du eine Verhaltenstherapie angefangen, auch eine gute Sache. Was genau ist da dein Ziel?

    Hast Du deswegen ein besseres Gefühl als vorher?

    Das will ich Dir auf keinen Fall nehmen!

    Aber warte bitte nicht zu lange mit der räumlichen ( und am besten vollständigen) Trennung, Dein Sohn braucht so schnell wie möglich stabile und positive Verhältnisse und Du auch!

    Und damit bin ich erst mal wieder raus ...

    Alles Gute!

  • Liebe Rennschnecke

    Ich danke Dir sehr für deine ausführliche Antwort auf meinen Faden und es ist mir irgendwie unangenehm, dass du dir die Zeit und Mühe gemacht hast, nochmal meinen Faden komplett zu lesen! <3

    Ich werde mir zu ein paar von deinen Fragen noch in Ruhe Gedanken machen und Antworten.

  • Das muss Dir nicht unangenehm sein, Matrix, es war meine freie Entscheidung (hab gerade Urlaub). Ich möchte ja nur gut fundierten Senf dazugeben 😉 ...

    Lies Du auch gern noch mal deinen Faden durch, ist immer hilfreich, wenn man nicht so recht weiterkommt....

  • Hallo ihr lieben, auch wenn es mir zurzeit unangenehm ist hier zu schreiben, weil sich in letzter Zeit und zurzeit gerade nicht viel bei mir ändert, wollte ich trotzdem gerne von meiner heutigen Therapiesitzung erzählen:

    Ich habe meine aktuelle Situation erzählt, mit entsprechenden Beispielen usw.

    Sie sagte und bestätigte mir, dass ich mir jede Hilfe holen soll, die möglich ist..

    Ich melde mich nochmal

    Liebe Grüße Matrix

  • Hallo zusammen und Liebe Rennschnecke,

    ich muss mich glaube erstmal wieder sortieren von den Gedanken her und nach und nach abarbeiten, was jetzt so an Aufgaben anliegt, aber das bekomme ich hin, also auch schnellstmöglich Termine überall zu bekommen.

    Zu deinen ganzen Fragen möchte ich versuchen nicht zu durcheinander zu antworten, das denke ich jedesmal wenn ich hier schreibe, ich hoffe dass es nicht zu durcheinander ist? Dazu würde ich mich über Rückmeldungen von euch freuen.

    Jetzt zu deinen Fragen:

    Dazu mal eine Frage: Wie bist Du in die Sucht gerutscht und wie und wann bist du trocken geworden? Wie um alles in der Welt schaffst du es, in deiner belastenden Lebenssituation trocken zu bleiben?

    Eine Frage ist gut😅

    Also ich bin schon ziemlich früh, noch in der Schulzeit, also Oberschulzeit, im Jugendalter in die Sucht gerutscht, also da fing es an, erst immer mal am Wochenende Abends mit Leuten was trinken und Spaß haben bzw. Ablenken von der manchmal unerträglichen Atmosphäre Zuhause, also auch die unangenehmen Gefühle betäuben, und aber auch um mal lockerer und gesprächiger zu werden( ich war ein sehr ruhiges und schüchternes Mädchen..) obwohl ich schon zu irgendeinem Sylvester mit meinen Eltern mit einem kleinen Glas Bier oder Sekt anstoßen dürfte, sobald meine Eltern besoffen waren, habe ich da ein Glas bekommen :(:?

    Meine Sucht ging dann ca. 18 Jahre fast durchgehend, bis ich von der anfänglichen Schwangerschaft meines jetzigen Sohnes erfahren hatte, und da hatte ich von heute auf morgen aufgehört!

    Davor hatte ich noch ziemlich heftig und auch tagelang hintereinander mit meinem jetzigen xy zusammen gesoffen, die letzten Partys fingen zwar lustig an, waren auch teilweise stundenlang lustig, aber endeten einige Male in einem totalen Chaos oder auch in Streit und teilweise sehr unschönen Situationen...oder dass er mich auch mal irgendwo alleine gelassen hatte. Das war dann nicht mehr feierlich.. vorallem habe ich mich zum Schluss auch nur noch zugekippt, ohne Kontrolle, das war eine sehr komische Veränderung, die mir auch Angst gemacht hatte, ich konnte dann eher selten aufhören, bis ich kotzen gehen musste.. was vorher noch anders war..

    Aber dann kam mit der Schwangerschaft meines jetzigen Sohnes der komplette Cut, den habe ich keine Ahnung wie, aber ich konnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dem Kind im Bauch mit dem Gift zu schaden! Dafür war es mir irgendwie zu heilig! Dazu kam noch, dass meine Mutter am Anfang der Schwangerschaft gestorben war, und dann damit auch noch sorgen hatte, mich haben besonders zu dieser Zeit noch die Gedanken geplagt, dass ich doch manchmal so gerne nochmal was getrunken hatte, also es war ein absoluter Kampf dagegen anzukommen, aber ich habe mir immer wieder gedacht, dass ich dieses Leben in mir nicht gefährden möchte, das hätte ich mir glaube nicht verzeihen können.. und ich wollte mich nie wieder soo schlecht fühlen, wie es mir zum Ende hin ging, abgesehen davon wollte ich es einfach auch anders machen als meine Mutter mit mir... Also da kommen so einige negative Erlebnisse zusammen, die ich mir immer wieder vor Augen führe, unter anderem auch mein alkoholkranker Vater, der sich bis zum bitteren Ende mit allem was an körperlicher zerstörung dazugehört, im wahrsten Sinne des Wortes tot gesoffen hatte..

    Ich bin echt soo froh und stolz, dass ich es wirklich geschafft habe, davon weg zu kommen und das lasse ich mir nicht nehmen!

    Aber mit welcher Kraft ich das schaffe bzw. geschafft habe? Keine Ahnung, möchte ich aber gerne herausfinden


    Das Kind zeigt auch schon ungesunde Verhaltensweisen:

    Dazu muss ich schreiben, dass ich ihn leider in der Weihnachtszeit viel von den Kinderserien habe gucken lassen, also mehrere Stunden am Tag, was ich aber eigentlich nicht wollte, ich bin selbst nicht wirklich hoch gekommen, daher war es so zumindest erstmal "ruhig". Im Nachhinein weiß ich, dass das absolut nicht gut ist und dass er wahrscheinlich daher sehr überreizt war und daher so plötzlich ausgeflippt war, meistens nach dem langen, oder auch schon nach dem kurzen gucken.. ich fühle mich so schlecht damit, dass ich ihn da solange habe gucken lassen und möchte das unbedingt gerne ändern, nur fehlt mir gerade für so einiges die Kraft;(


    Was genau kommt dsnn auf dich zu? Hast du davor Angst?

    Na das er richtig nerven könnte bzw. Stress machen könnte und mich versucht umzustimmen indem er mir ein schlechtes Gewissen macht, er weiß ja leider, welche "Knöpfe" er bei mir drücken muss, damit ich wieder kleinbei gebe.. davor habe ich Angst, wenn ich an das nächste Mal denke, ihm zu sagen, dass er ausziehen soll..

    Ich hatte nach dem Vorfall vor einem Jahr ein paar mal die Polizei gerufen, und beim letzten mal versuchte er mich VOR DEN POLIZISTEN umzustimmen, dass ich es mir nochmal überlegen sollte, er kümmert sich in den nächsten Tagen darum, dass er zu sich ziehen kann, er kann doch da so nicht wohnen,bla bla bla... (vorallem hatte er da noch keinen Strom bei sich in der Wohnung) selbst die Polizisten sagten, dass er mich da versucht hatte zu manipulieren..

    Sie hatten ihn trotzdem auf meinen Wunsch hin aus meiner Wohnung begleitet und dann war ein paar Stunden Ruhe.. und was mache ich? Ich lasse mich auf ein Gespräch mit ihm ein und dann habe ich ihm wieder zu mir rein gelassen.. vor einem Jahr!

    Inzwischen hast Du eine Verhaltenstherapie angefangen, auch eine gute Sache. Was genau ist da dein Ziel?

    Hast Du deswegen ein besseres Gefühl als vorher?

    Also hauptsächlich meine Grenzen noch besser Kennenlernen, sie klar formulieren zu können und dabei bleiben zu können! Also auch gerade wie in meiner jetzigen Situation sagen zu können: Stopp, ich möchte das nicht mehr mitmachen und dabei bleibe ich! Also als Beispiel. Aber auch meine Gefühle noch besser kennenlernen und gegenüber dem anderen ansprechen können. Und über Probleme, meine Wünsche, Bedürfnisse offen reden können.. Mein Selbstwertgefühl steigern, Selbstfürsorge lernen. Also auch meine Kindheit aufarbeiten und am besten nicht mehr in solch eine Beziehung "rein geraten" obwohl das leider auch leichter gesagt als getan ist..

    So jetzt mache ich erstmal Schluss, war genug. Ich danke euch für eure Zeit und fürs Lesen und bin auf deine Antwort bzw. auf andere Antworten gespannt!

    Liebe Grüße Matrix

  • Im Nachhinein weiß ich, dass das absolut nicht gut ist und dass er wahrscheinlich daher sehr überreizt war

    Nimm die Schuld nicht so auf dich. Du hattest keine Kraft mehr und hast dein Kind vor der Glotze ‚geparkt‘- wer das noch nie gemacht hat werfe hier den ersten Stein!

    Der spürt dass die Situation angespannt ist.

    Das mit der ‚Show‘ vor der Polizei kenne ich exakt so. Immer wieder habe ich mir eingebildet, ihm jetzt gewachsen zu sein und bin ins Gespräch gegangen. nein! Keine Gespräche! Dinge schriftlich regeln, keine Ausnahmen zulassen, nicht erreichbar sein. Mit solchen Typen geht das nur radikal. Ich hab 10 Jahre für diese Erkenntnis gebraucht- bitte nicht nachmachen!

  • Bin unterwegs, Matrix, darum nur kurz: danke für Deine ausführlichen Antworten, gern weiter so, und nein, Du schreibst nicht verworren, sind hier ja auch keine Literaturwerkstatt, und wer Fragen hat, wird sich schon melden, und schon gibt es Austausch. ... Weiter so und alles Gute!

  • Liebe Rennschnecke und natürlich auch alle anderen

    Gibt es sonst noch Anmerkungen oder Fragen von dir oder natürlich auch von euch allen? Oder auch gut fundierten Senf ☺️😅 fand ich sehr interessant in deiner langen Nachricht und auch die Formulierung.. Danke nochmal dafür!<3

  • Hallo ihr lieben

    Ich wollte kurz mal von mir berichten. Ich merke, dass mir das Lesen der vielen verschiedenen(aber doch ähnlich im Ablauf der Dynamik und Geschichten)Beiträge hier immer wieder gut tut und mich glaube auch klarer werden lässt, dass es jetzt endgültig Zeit ist zu handeln, was meinen xy bzw. die Gesamtsituation angeht.. und eben vor allem wegen meinem Sohn! Es ist gerade leier immer wieder so schlimm mit ihm, dass ich am verzweifeln bin. Aber ich hole mir jetzt jede mögliche Hilfe, auch um das Verhalten meines Sohnes einfach "abchecken" zu lassen, weil er zurzeit schon echt krass drauf ist..u.a. also ich bin mir schon fast Sicher, dass er diese "krassen plötzlichen Ausraster" auch vom langen Kinderserien gucken bekommt.. es ist einfach echt komischer weise bis auf ein paar schöne und auch tolle Dinge und Situationen eine totale Katastrophe, wie es hier abläuft und was hier abläuft..

    Ich merke, dass es jetzt in mir Arbeitet und dass ich langsam wieder aktiv werde bzw. werden kann, was professionelle Hilfe holen angeht..

    Neues Jahr-Neues Glück könnte ich es fast nennen.. nur macht mir seine manipulative, respektlose Art dann wieder mehr zu schaffen, als ich es möchte. Vorallem was die räumliche Trennung angeht..

    Heute sagte ich mal wieder zu ihm, dass ich ihm nur helfen möchte und sehe wie er unter dem täglichen Wechsel von Konsum und Kater und nicht aufhören können leidet,(in einer anderen Situation sagte ich ihm, wie sehr mich die ganze Situation belastet) naja, war wie so oft in letzter Zeit ein sehr ungünstiger Moment, weil er zumindest heute betrunken war.. er sagte vorher noch, dass es ja niemanden interessieren würde, wie es ihm geht und darauf hin sagte ich das oben geschriebene.. seine Antwort auf meinen Satz mit der Hilfe war, dass er es nicht so sieht bzw. nicht glaubt.. ja dazu sagte er schonmal, dass er eher das Gefühl hat, dass ich ihn loswerden möchte..

    Am krassesten finde ich aber noch sein Verhalten, dass er einfach nicht geht und letztens tut er so mit "normalen lachen" reagieren und sagte, dass ich ihn einfach nicht so schnell los werde.. das ist gerade sehr schwierig zu schreiben, aber vielleicht wisst ihr wie ich es meine..

    Ich danke euch fürs Lesen ❤️

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