Korli - Co Abhängig

  • Tausch das Wort andere in SELBST um. Immer wenn du versucht bist für jemand anders was zu machen , selbst zu denken " das könnte dem andern gefallen " rigeros streichen und dir was gutes tun. Ein wenig passiert mir beim einkaufen was ähnliches, ich habe oft Geld dabei ausgegeben um für eine kleine Enkelin was zukaufen dabei auch wenn es im Angebot war denn dieser Enkelin ging es psychisch durch die trennung ihrer Eltern nicht gut und sie war wirklich auf meine Hilfe angewießen aber als vieles geklärt war , stehe ich oft vor Dingen z.B. heute vor Socken wo ich dachte ich könnte ihr wenn sie in den ferien kommt eine Freude machen. Meine Freundin die dabei war brauchte mich nur anschauen ( in der Zwischenzeit genügt nur anschauen ) und ich habe sie schnell zurück gelegt und für mich Socken gekauft die ich nicht nur brauchte auch mir gefielen.

    Mariexy

  • Hallo Korli!

    Ich muss mir diese blöden Fragen nach der langen Zeit nicht mehr stellen, sondern wann nehme ich endlich mein eigenes Leben in die Hand. Ich bin selbstbestimmt und kann es für mich ändern.

    Und nicht mehr länger versuchen andere zu ändern.

    Du kannst andere nicht ändern wenn sie nicht wollen denn auch sie haben das Recht zu tun was sie wollen und sei es zuviel Alkohol zu trinken. Wenn dir das nicht gefällt musst du es ja nicht hinnehmen. Du kannst nur bei dir ansetzen und überlegen was du für dich tun kannst um dich besser zu fühlen.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Hallo Marie,

    Danke für Deine wahren Worte. Ich überlege die ganze Zeit schon ob ich mich besser fühlen würde wenn ich akzeptieren kann was ist.

    Einfach nicht mehr versuchen dagegen anzugehen, sondern akzeptieren dass sie trinkt. Ich liebe sie ja sehr und wenn ihr sagen würde dass ich mit der Trinkerei kein Problem mehr habe müsste sie mich nicht mehr belügen. Glaubst Du das das ein gangbarer Weg sein könnte?

    Das einzige was mich die ganzen Jahre gestört hat waren die ständigen Lügen und die Zeitfenster die sie sich dadurch verschafft hat. Wir führten eine reine WE-Beziehung von Freitag bis Sonntag abend. Immer bei mir und da trinkt sie nicht.

    Und was sie von Sonntag abend bis Freitag NM macht kann mir ja wurst sein.

    Ich glaube ich habe sinnlosen Druck ausgeübt um sie vom Trinken wegzubringen. Ich habe kein Recht es ihr zu verbieten und muss nur auf mich schauen, dass ich dabei nicht kapputt gehe

  • Ich liebe sie ja sehr und wenn ihr sagen würde dass ich mit der Trinkerei kein Problem mehr habe müsste sie mich nicht mehr belügen. Glaubst Du das das ein gangbarer Weg sein könnte?

    Echt? Das Trinken an sich stört Dich überhaupt nicht? Mein lieber Herr Gesangverein, warum hast Du sie das nicht schon vor Jahren wissen lassen?! Dann wäre doch alles, alles einfach nur ganz wunderschön gewesen,

  • Hallo Korli!

    Glaubst Du das das ein gangbarer Weg sein könnte?

    Nein auf keinen Fall, überlege nochmal warum du hier im Forum bist.

    Ich glaube ich habe sinnlosen Druck ausgeübt um sie vom Trinken wegzubringen. Ich habe kein Recht es ihr zu verbieten und muss nur auf mich schauen, dass ich dabei nicht kapputt gehe

    Du klammerst dich auch an jeden noch so brüchigen Strohhalm. Natürlich hast du kein Recht es ihr zu verbieten aber wie du es anstellen willst nicht kaputt zu gehen wenn sie weiter trinkt, dich belügt usw. erklär mir mal bitte.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Hallo all ihr lieben, danke für Eure Unterstützung.

    Es ist mir alles was ihr schreibt soweit klar.

    Es kann auch sein dass es ihr Hilfeschrei war als sie mir am Donnerstag gesagt hat dass sie die Beziehung will aber auch das Trinken. Ich hab klar gemacht dass es beides für mich nicht gibt.

    Danach habe ich gesagt sie soll jetzt gehen und sich zuschütten.

  • Ihr habt recht damit was ich in vielen Beiträgen hier lese dass ein normales Leben nicht möglich ist. Viel interessanter für mich ist aber die Frage an mich, was mich in dieser Beziehung hält.

  • = meine Krankheit. Ich muss jetzt erst mal raus aus meiner Wohnung und mich sammeln, irgendwo gemütlich einen Kaffee trinken.

    Zu Haus fällt mir die Decke auf den Kopf. Ich denke zu viel nach, es macht mich verrückt. Und warte ständig drauf dass sie was schreibt.

    Ihr geht es besser als mir, sie kann sich mit dem Trinken betäuben und muss dann nix denken.

    Ich muss dazusagen, dass ich gar nichts alkoholischen trinke weil es mir nicht schmeckt.

    So jetzt erst mal raus, gönne mir was gutes zum Vatertag.

  • Ääähmmm...

    gönne mir was gutes zum Vatertag.

    Da bist Du zu spät dran. Wir haben Pfingsten! :mrgreen: :lol:

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Das ist ja interessant!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Guten Morgen,

    Gestern war es gut für mich dass ich rausgegangen bin um mich abzulenken. Heute früh ist meine Traurigkeit und Hilflosigkeit voll da.

    Um 4 Uhr bin ich schon aufgewacht und habe über vieles nachgedacht was wäre wenn.

    Ich sehne mich nach Gesprächen mit netten Menschen. Und immer wieder habe ich sie in meinem Kopf. Und dann kommt die andere Stimme die mir einflüstert dass ich sie loslassen muss weil der Alkohol nicht zu mir passt und sie mir nicht guttut.

    Ich werde versuchen mich den Rest vom Tag abzulenken, morgen zum Glück arbeiten.

  • Hallo liebe Community,

    Ich merke wie krank und co-abhängig ich bin.

    Anstatt mir ein schönes Leben zu machen und froh zu sein dass sie weg ist hänge ich in meinen Gedanken und male mir alles mögliche aus.

    Nichts desto trotz werde ich mich gleich mal aufs Rad setzen und in die Natur gehen.

    Denke dass das das Einzige ist was mich im Moment ablenken kann.

  • Hallo Korli!

    Deine letzte Trennung ist ja noch nicht lange her und so schnell kannst du solche negativen Ereignisse nicht verarbeiten. Sich wieder ein schönes Leben aufzubauen dauert ja auch seine Zeit, das geht nicht von heute auf morgen.

    Aber gut daß du dich ablenkst und etwas für dich machen willst. Ich habe mir nach der Trennung auch nach und nach ein eigenes Leben aufgebaut und bin jetzt recht aktiv. Das hat aber Jahre gedauert bis ich das zu meiner Zufriedenheit geschafft habe.

    Du machst das schon richtig und gehst die ersten Schritte das ist schonmal ein Anfang.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Hallo ihr lieben,

    Sie hat mich vorhin kontaktiert und gesagt dass sie nächste Woche ein Gespräch an einem neutralen Ort möchte um über unsere Beziehung zu reden.

    Sie fühle sich eingeengt und würde sich nur auf meine Bedürfnisse anpassen.

    Möchte mehr Freiraum, ich soll mehr mit Freunden unternehmen usw.

    Das Ganze dient doch nur dem Zweck mich wieder auf "Spur" zu bringen. Das einzig mich belastende Thema mit dem Alk kam nicht. Und angelogen hat sie mich auch schon wieder. Nix neues also.

    Ich werde jetzt den nötigen Schritt setzen und sie blockieren.

    Es gibt für mich nur diesen Weg, Diskussionen sind nur sinnlos und belastend.

  • Es braucht kein Gespräch mehr.

    Sie will keine Veränderung, nur ich soll was ändern.

    Keine Einsicht heisst für mich dass sie einfach in Ruhe weiterhin trinken will.

    Da steig ich jetzt aus. Ich habe mich ewig gefragt wann und wie ich aussteigen soll.

    Meine Einsicht ist dass ich jetzt und kommentarlos aussteigen muss. Sie ist auf allen Kanälen blockiert. Ich muss sehr gut auf mich achten dass ich nicht mehr in die ewige Spirale zurück falle.

    Ich kann Dinge nur für mich ändern und den Weg gehe ich jetzt.

  • Ich hab mir Deinen ersten Post nochmal durchgelesen. Ich weiß nicht wie alt Du bist, aber das Leben bietet noch soviel, wenn man es zulässt.

    Was ich als Partnerin eines Alkoholkranken am schlimmsten fand waren die Lügen. Und die lügen dir mit einer Unschuldsmiene ins Gesicht. Nach 7 Jahren Beziehung frage ich mich mittlerweile was echt war und was gelogen war. Ich weiß, dass ich damit aufhören muss, es zieht mich zuweit runter. Ich werde es nie erfahren.

    Kannst Du ihr vertrauen? Liebe braucht Vertrauen.

  • Hallo Wieweiter,


    Danke für Deine Antwort.

    Ich bin 57, stehe mit beiden Beinen im Leben. Finanziell unabhängig und es gäbe keinen Grund Sorgen zu haben.

    Nein, mit Vetrauen war schon lange Schluss. Immer wieder diese Lügen wieso man keine Zeit hat und all die leeren Versprechungen aufzuhören. Es ging immer nur darum mich im "System" hinzufahren. Das weiss ich jetzt alles.

    Es bleiben nur 2 Möglichkeiten:

    Weiter leiden in der Co-Abhängigkeit oder gehen.

    Ich hab mich heute für mein Leben entschieden. Existenz alleine ihr Thema und damit soll sie selber klar kommen. Ich bin raus.

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