Jetzt wo du das so schreibst geht auch bei mir ein Licht auf. Bei mir ist es auch so, wenn ich sehe, dass jemand "nur" ein Glas Wein trinkt und es dabei sein lasse kann, wurmt mich das, dann würde ich gerne die Zeit zurück drehen.
Meine Mutter war Alkohilikerin und starb sehr früh an den Folgen, dass habe ich immer noch vor Augen.
Klar sehe ich auch die positiven Seiten, mein Schlaf hat sich enorm verbessert, meine Haut strahlt und ist viel reiner geworden, sogar mein Appetit hat sich gezügelt und das Blutbild ist top, auch Ernähre ich mich viel gesünder...... All das motiviert mich dran zu bleiben, wenn nur die Gravings nicht wären, aber gehört wahrscheinlich dazu...
Heuel Cravings gehören eben nicht selbstverständlich dazu. Das ist der springende Punkt. Du hast vielleicht auch nicht die richtige Einstellung. Du hast wegen deiner Mutter aufgehört. Hast es miterlebt. Die Einstellung ist wegen sich selbst, also aus Selbstliebe aufzuhören. Jedenfalls sowas ähnliches. Kannst dich direkt mir anschließen. Ich und scheinbar auch du haben die Aufgabe unsere Lebenseinstellung zur Abstinenz zu verändern. Für uns selbst aufzuhören, weder Gesundheit oder Mutter. Das genügt nicht. bei uns beiden heißt es darf nicht trinken statt will nicht trinken. Verzicht statt Gewinn. So irgendwie ist das.