Wichtelmama - Co mit zwei kleinen Kindern

  • Ste55 vielen Dank für deine Worte.

    Du hast völlig recht. Ein Ausharren in dieser Situation ist nicht die Erfüllung, für niemanden.
    Ich habe so viel gelesen hier im Forum. Das bestärkt ungemein. Die Schritte die ich gehen kann sind klein, aber ich gehe sie. Vorwärts. Bald kommt der Termin mit der Rechtsberatung. Danach kann ich hoffentlich auch die finanzielle Situation etwas besser einschätzen und planen.
    Ich habe bisher viele Suchanfragen gestellt zwecks Wohnung. Leider war die einzige Reaktion bisher darauf, ob meine jetzige Wohnung frei wird und anzumieten ist. Ich lasse mich nicht unterkriegen.
    Ich will und werde etwas verändern!

  • Hallo alle miteinander,

    Unsere Woche war recht durchwachsen. Ich merke einfach, dass mir die Kräfte für alles ausgehen. Vielleicht liegt es auch am Winter, aber ich habe weder großartig Lust zu etwas noch macht mir irgendwas Spaß. Die Arbeit tut mir gut, da habe ich den Kopf wenigstens mal frei und denke an was anderes. Aber zuhause dreht sich das Karussell immer weiter. Ich schaffe es einfach nicht mir kleine Inseln in den Alltag einzubauen. Hoffentlich wird es bei dem schönen Wetter jetzt wieder etwas anders. Die Sonne tut sehr gut. Die Kinder und ich waren wieder beim psychologischen Coaching. Das hat auch gut getan. Ansonsten arbeite ich erstmal auf die Osterferien hin, endlich weg in den Urlaub.
    Diese Woche gab es wieder einen Vorfall mit dem Mitbewohner. Er ist wiederholt aggressiv gegen das große Kind vorgegangen(er hat es nicht geschlagen oder so). Ich war nicht im Raum, aber als ich dieses laute Rumsen und dann Kindergeschrei gehört habe, lief ein schlimmer Film in meinem Kopf ab. Das war nicht das erste Mal, dass ich Angst um die Kinder hatte. Die Woche davor hat er das kleine Kind gepackt und geschüttelt. Da war er „nüchtern“. Ich bin natürlich gleich dazwischen. Er meinte nur, das Kind verträgt das, es wäre schließlich nicht mehr zwei Jahre alt. Das einzige Gute an diesen Vorfällen, ich habe Wohnungsgesuche in den Nachbargemeinden geschaltet und nehme es jetzt in Kauf, dass das große Kind die Schule wechseln muss, sollte sich was finden. Die Wohnungssuche ist zäh. Auf Anfragen in offiziellen Portalen oder Kleinanzeigen bekomme ich erst gar keine Antwort. Klar, wer will eine Alleinerziehende in seiner Wohnung haben, wenn es genug Auswahl gibt an Menschen mit mehr Kohle. Gestern habe ich ein sehr nettes Gespräch mit einer Vermieterin geführt. Sie hätte mich gerne kennengelernt, aber hatte einfach die Befürchtung, dass die Wohnung zu klein für uns ist. Und zu teuer. Schade. Es wird sich was ergeben, es muss einfach. Meine Wohnungsgesuche sind zumindest auf Social Media fleißig geteilt worden.
    Ich bin noch hoffnungsvoll, zumindest nach dem gestrigen Tag.

  • Hey Wichtelmama,

    das hört sich nicht nur durchwachsen an, sondern nach Terror. Dein Mitbewohner macht nicht einmal vor den Kindern Halt. Scheint ja ein besonders "nettes" Exemplar Mann zu sein..

    Ich drück dir die Daumen dass du so schnell wie möglich mit deinen Kindern da raus kommst.

  • Alexa ja, manchmal reitet ihn irgendwas und er reagiert über. Er hat die Kinder nie geschlagen oder sowas, aber da kommen dann Ansichten durch, wo ich mich ernsthaft frage woher er das hat. In der Vergangenheit hat er mal gesagt, dass man Kinder dominieren muss. Sie müssen wissen wer der Chef ist. So ein ein Riesen Blödsinn! Wahlweise bin ich dann mit meiner antiauthoritären Erziehung Schuld, dass die Kinder später Polizeiautos mit Steinen bewerfen(seine Aussage!) Ach Gott, ich könnte Geschichten erzählen, da schüttelt man nur mit dem Kopf. Gott sei Dank hat er diese Ausfälle ja nicht immer und kann auch sehr liebevoll mit den Kindern sein. Sonst wäre es ja wirklich Terror, also so richtig schlimm!
    Was ich wirklich übel fand diese Woche, als er das Große Kind so angegangen ist, er ist sofort wieder in die Opferrolle geschlüpft. So nach dem Motto, jetzt ist er wieder schuld weil er irgendwas gemacht hätte🤦‍♀️

  • Also ich finde es ehrlich gesagt richtig schlimm und Schütteln ist ganz klar eine Form von physischer Gewalt! Das ist durch nichts, aber ein gar nichts zu rechtfertigen.

    Gott sei Dank hat er diese Ausfälle ja nicht immer


    Diese Aussage finde ich sehr, sehr schwierig. Jeder Ausfall gegenüber den Kindern ist einer zu viel. Kinder sollten liebevoll und behütet aufwachsen. Jede Form von Gewalt wird sich in irgendeiner Hinsicht negativ auf ihr Wohlbefinden auswirken.

  • Hey,

    Kinder müssen nicht zwangsläufig geschlagen werden um Schaden zu nehmen. Weißt du sicher auch.

    Mein Vater war Choleriker, ging es ihm gut war er eine sehr sanfte, schillernde Persönlichkeit. Das konnte jedoch blitzschnell umschlagen. Ich versuchte dann unsichtbar zu werden. Als ich in die Pubertät kam hatte ich eigentlich nur mehr Angst vor ihm, weil er so unberechenbar für mich war. Diese Angst ist mir bis zu seinem Tot geblieben.

    Nun ja, ich wünsche dir dass du schnell was findest, und ich wünsche mir große Schritte für dich und die Kids. Wirst sehen, wenn du da raus bist wirst du dich wundern wie schnell es euch wieder besser geht. Und dann kommt die Kraft und auch die Freude wieder :)

  • Ich denke die letzte Zeit viel nach über vergangenes. Auch meine eigene Kindheit/Jugend. Ich verstehe vieles jetzt oder sehe vieles in einem anderen Licht.

    Ganz spannend finde ich ja auch, dass der Mitbewohner immer sagt, jetzt falle ich ihm auch noch in den Rücken und sowas. Es geht ihm ja ohnehin schon so schlecht und dann sowas(es geht ihm schon jahrelang schlecht im Zweifel, zugegeben, er zieht die Scheiße an und es sind wirklich viele blöde Sachen passiert).

    Aber wenn ich so nachdenke, er war nie für mich wirklich da wenn ich ihn gebraucht hätte. Alle anderen waren immer wichtiger, auch als die eigene Familie.

    Ich weiß noch genau, die Kinder waren klein. Wir wollten am anderen Tag zu meiner Familie in den Urlaub fahren für lange Zeit. Aber anstatt den Nachmittag nochmal mit uns zu verbringen, wollte er lieber beim Nachbarn Bier trinken. So oder so ähnlich haben wir es häufig erlebt.

    Er wollte jetzt im Krankenstand so viel mit den Kindern machen. Was ist passiert? Er konnte ja nicht, ich bin schuld. Weil ich mal einen Tag mit den Kindern zum Weihnachtsmarkt bin ohne ihm Bescheid zu geben🤦‍♀️ das war die Aussage als er eine Trinkpause gemacht hat. Jetzt trinkt er ja wieder und hat auch gar kein Interesse was anderes zu machen als im Bett zu liegen oder auf dem Sofa. Ab und an mal seinen Hobbies nachgehen, das reicht. Mit den Kindern macht er weniger als zu der Zeit, als er noch gearbeitet hat. Zumindest habe ich das Gefühl. Auch im Haushalt macht er nichts. Ich muss ihn tausendfach bitten wenigstens sein eigenes Zeug mal aufzuräumen. Und diese Umstände führen ja leider dazu, dass ich einfach nicht mehr mag. Es kommt jetzt einfach alles zusammen, keine Auszeiten mehr.

    Jammerpost zu Ende! Jetzt machen wir uns lieber einen schönen Tag!

    Einmal editiert, zuletzt von Wichtelmama (22. Februar 2025 um 08:59)

  • Puh das ist für mich als EKA auch sehr schwer auszuhalten, das zu lesen. Dein kleines Kind geht doch noch in den Kindergarten oder? Schütteln, Schubsen (oder was auch immer das Rumsen war) ist Gewalt gegen Schwächere, die sich nicht wehren können. Noch nicht möchte ich fast schreiben, weil das was die beiden jetzt erleben, das ist für immer auf deren Lebensfestplatte gespeichert. Die Angst vor der Cholerik eines Elternteils kenne ich auch. Das Resultat war, daß ich ein sehr braves verängstigtes Kind war, und mein Geschwister aber irgendwann in den offenen Widerstand ging. Das Verhältnis wurde NIE WIEDER innig.

    Das mit der Wohnungssuche ist sicher sauschwer, ich wohne selbst an einem Ort wo die Suche danach abartig ist. Aber du meintest doch mal du kannst zur Not auch zu den Eltern. Was hindert dich daran, euch, vorallem aber deine Kinder aus der Situation rauszuholen, sie einfach nicht mehr dieser Gefahr auszusetzen?

    Durchwachsen schreibst du. Weil er zwischendurch liebevoll ist. Für mich war DAS Schlimmste: das ich kein Vertrauen hatte, wann das nächste Mal Cholerik sein würde. Die Grundsteine legt ihr ja beide. Er in dem er sich nicht im Griff haben kann oder will, er scheint ja diese schwarze Pädagogik auch noch vertreten, und du, indem du den Zustand verlängerst.

    Fakt ist, die Kinder sind immer noch phasenweise mit ihm alleine. Das, ums mal klar zu benennen, gefährdet ihre Sicherheit.

  • Hallo Wichtelmama!

    Das, was Koda geschrieben hat, lag mir auch "auf der Zunge".

    Ein Kind durchschütteln, das ist Gewalt und ein nasser Alkoholiker ist unberechenbar. Wer weiß, was da noch alles vorkommen kann!

    Besteht die Möglichkeit, dass Du ihn aus der Wohnung werfen kannst? Wer kann Dich unterstützen, einen Ausweg aus der jetzigen Situation zu finden?

    Das Forenteam
    2. November 2021 um 16:19

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Wichtelmama,

    ich komm jetzt auch noch und schließe mich allen VorschreiberInnen an. Einfach um dich immer wieder zu sensibilisieren, was da abgeht.

    Gott sei Dank hat er diese Ausfälle ja nicht immer und kann auch sehr liebevoll mit den Kindern sein. Sonst wäre es ja wirklich Terror, also so richtig schlimm!

    Es wäre nicht Terror, es IST Terror. Und ich glaube dir ja und lese hier auch, dass du was am Ändern bist. Ich bin schon einer Verfechterin von kleinen Schritten aber es gibt Situationen, da muss du in's kalte Wasser springen.

    Was ist mit anwaltlicher Hilfe, dem Jugendamt, Krisendienst...

    Es gilt nicht zu sagen, " ich kann ihn doch nicht in die Pfanne hauen", es gilt, die Kinder und auch du müsst da raus. Jetzt.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Ich antworte mal allen gesammelt, hoffe ich vergesse nichts.

    Ja, schütteln ist definitiv Gewalt und geht gar nicht! Genauso wenig wie sein Verhalten beim Großen Kind diese Woche.
    Daher suche ich jetzt auch gezielt nach Wohnungen in anderen Gemeinden.

    Sein Verhalten, dieses mal liebevoll, dann wieder ausrasten, das schürt Ängste bei den Kindern, bzw erbost einfach keine Verlassperson. Das zeigen beide Kinder immer wieder und es schadet ihnen. Ich bin mir dessen bewusst, der Mitbewohner sieht es natürlich nicht.

    Zu seinen Eltern gehen können wir sicher ein paar Tage. Aber was kommt danach? Dann müssen wir wieder zurück. Seine Mutter sieht die Situation nicht. Oder will sie nicht sehen. Sein Vater sieht es, aber versteht die Ausmaße nicht.

    Einen Termin beim Anwalt habe ich im Mitte März, früher ging es nicht. Da wir gemeinsames Sorgerecht haben, kann ich ja eigentlich ohnehin nirgends mit den Kindern hin ohne seine Zustimmung(ich bezweifle aber, dass das ein Problem sein wird). Aber ich möchte mich eben auch gern rechtlich absichern.

    Was ist mit anwaltlicher Hilfe, dem Jugendamt, Krisendienst...

    Das Jugendamt möchte ich bewusst (erstmal) raushaulten. Ja, die Kinder sind wichtiger. Aber gerade weil sie wichtiger sind, will ich es raushalten. Ich erwähnte ja bereits, dass da ein rattenschwanz dranhängt. Die Behörden arbeiten zusammen. Und da gibt es dann Dinge, vor denen ich wirklich Angst und Sorge habe! Nicht unbegründet! Das Jugendamt kann im Zweifel gerne dann eingeschaltet werden, wenn wir eine eigene Bleibe haben.

    Ich weiß, das ist sicher für viele nicht nachvollziehbar. Aber ich habe schon so oft (unbegründete) Ängste ausgestanden, das brauche ich jetzt nicht auch.

  • Ach, warum die Kinder noch mit ihm alleine sind. Er muss halt aufpassen in der Zeit, wo ich arbeite. Ich bekomme jetzt noch gutes Gehalt. Ändere ich meine Zeiten(ist schon in Planung und beantragt), fehlen mir sicher 500€ netto.
    Mit meinem jetzigen Gehalt bekomme ich schon schwer eine Wohnung und die Sorge ist da, ob ich das überhaupt stemmen kann. Mit dem Gehalt und den neuen Arbeitszeiten könnte ich mir ein WG Zimmer leisten. Welche Zuschüsse ich bekommen kann, klärt sich beim Termin mit der Rechtsberatung.

  • Ich würde gerne hier im Staddteil bleiben. Ich kenne die Lehrer und die Mittagsbetreuung. Mein großes Kind tut sich sehr schwer in der Schule und braucht sehr viel Unterstützung. Diese bekommt es hier von den Betreuuern. Das ist nicht überall so und sehr abhängig von Schule oder Betreuung. Das macht den Wohnortwechsel nicht einfacher. Ich nehme es aber in Kauf.
    Das ist jetzt nur mal so, dass ihr ein wenig meine Sorgen nachvollziehen könnt.

  • Wissen denn seine eltern von den vorfällen?

    Nein, sie wissen nicht alles. Aber ich habe mit dem Vater vor kurzem ein gutes Gespräch diesbezüglich geführt. Er kann es sich ja auch nicht erklären, sie haben ihren Sohn so nicht erzogen.
    Die Eltern sind halt auch hilflos. Und wenn du nicht direkt daneben stehst, ist es auch schwer zu glauben, also als unbeteiligter. Und wie du weißt, der Alkoholiker kann sich nach außen oft sehr gut verstellen, sodass niemand etwas mitbekommt oder ahnt.

  • Was spricht dagegen, ihnen alles zu sagen und mit ihrer Unterstützung möglichst schnell eine Übergangslösung zu finden, aus der heraus du eine gute Dauerlösung finden kannst?

    Diesem Menschen kannst Du doch nicht wirklich noch eine Sekunde deine Kinder anvertrauen - kein Wunder, dass Du zu nichts mehr Lust hast, das zermürbt doch ...

  • Hallo Wichtelmama,


    man kann natürlich immer Gründe dafür finden, warum es jetzt gerade nicht geht. Aber man muss es leider klar benennen: Das was Du berichtest, fällt in die Kategorie „Häusliche Gewalt“. Und ich habe leider die Befürchtung, dass Du hier bei weitem nicht alles schreibst, es also in Wahrheit vielleicht noch schlimmer ist.


    Ich habe leider beruflich immer wieder mit Fällen häuslicher Gewalt zu tun. Ich kann Dir nur auch nochmal ans Herz legen, den von Elly verlinkten Beitrag durchzulesen. Es gibt für Betroffene wirklich viele Hilfsangebote, gerade von Fachberatungsstellen, die regelmäßig auch Juristen beschäftigen. Was die Sache mit dem Anwalt angeht: Eine frühere Erstberatung könntest Du Dir evtl bei einem Gericht holen. Bei den meisten gibt es kostenlose Anwaltssprechstunden für Bedürftige einmal pro Woche. Die Informationen sind über die entsprechenden Homepages zu erlangen. So hättest Du vielleicht schon eine sehr frühe erste Einschätzung.


    Hier ist bestimmt nicht der Ort für große Rechtsberatung, nur vielleicht so viel:

    Falls Du verheiratet bist, stünde Dir im Fall der Trennung Trennungsunterhalt zu, der sich an den ehelichen Lebensverhältnissen orientiert (= Einkommen Mann + Einkommen Frau : 2; dieser Betrag stünde Dir zu und die Differenz kannst Du verlangen). Gerichtlich kann man sowas mittlerweile sehr, sehr schnell tituliert (=was, was man vollstrecken kann) bekommen. Aber auch wenn Du nicht verheiratet bist, gibt es bestimmte Unterhaltsregeln. Und für minderjährige Kinder muss der andere Teil ohnehin feste Tabellensätze bezahlen. Auch wegen Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmung der Kinder würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Soll er das erst mal einklagen. Im gerichtlichen Verfahren müssen Kinder angehört werden, und wenn die von Schütteln oÄ berichten, wäre es vorbei, ganz sicher. Keine Chance für Deinen Partner.


    Es ist natürlich Deine Entscheidung. Was ich nur nochmal sagen wollte: Denk bitte, bitte an Deine Kids. Ich habe mir Deinen Faden vorhin nochmal durchgelesen und ich finde, es ist genauso, wie Aurora geschrieben hat. Du und Deine Kinder, Ihr müsst jetzt raus.


    Viele Grüße

  • Ich habe den Faden auch noch mal gelesen, empfehle ich dir auch.

    Du hast die mögliche Übergangslösung Personalwohnheim angesprochen (mit dem Nachteil Schulwechsel).

    Ist das wirklich schlimmer als das, was deine Kinder schon viel zu lange aushalten müssen? Was muss denn noch passieren?

  • Und ich habe leider die Befürchtung, dass Du hier bei weitem nicht alles schreibst, es also in Wahrheit vielleicht noch schlimmer ist.

    Nein, das kann ich guten Gewissens sagen. Es ist sonst keinerlei Form von häuslicher Gewalt etc. da. Keiner ist hier jemals geschlagen worden oder sowas.

    Den Termin mit der Rechtsberatung habe ich so spät, weil ich vorher keinen der anderen terminvorschläge hätte wahrnehmen können. Muss ja mit der Arbeit vereinbar sein. Das ist ok so, sind nur noch zwei Wochen.

    wir sind Gott sei Dank nicht verheiratet. Ich rechne mit nicht mehr als Unterhaltsvorschuss für die Kinder, also die reine Summe. Wenn der Mitbewohner nach Düsseldorfer Tabelle zahlen müsste, könnte er sein Leben gar nicht bestreiten hier. Leben und leben lassen. Die Kinder haben auch nichts von einem Vater, der kein Geld mehr zum Leben hat. Zumal man ja auch nicht weiß, ob und wann er wieder arbeiten geht. Lieber verplane ich jetzt weniger Geld, als am Ende dumm aus der Wäsche zu gucken, weil weniger Geld kommt als gedacht. Ich hoffe du verstehst was ich meine.

    Du hast die mögliche Übergangslösung Personalwohnheim angesprochen (mit dem Nachteil Schulwechsel).

    Das Personalwohnheim ist voll, ich habe mich bereits letzte Woche erkundigt. Aber ich stehe weiterhin auf der Warteliste für Personalwohnungen.
    Ich habe heute mit einem Nachbarn gesprochen. Er hat beruflich viele Kontakte und kommt rum. Er hält die Augen offen. Ich werde auch im Kindergarten nächste Woche nochmal anfragen, der Mann einer Erzieherin hat Kontakte. Ich habe sie leider jetzt lange nicht gesehen und hoffe ich erwische sie nächste Woche.

  • Im gerichtlichen Verfahren müssen Kinder angehört werden,

    Ich dachte immer, kleine Kinder werden nicht angehört. Ich bin mir davon mal abgesehen sehr sicher, dass das kleine Kind nichts erzählen würde. Es sagt immer: „weiß ich nicht mehr!“ und spielt fröhlich weiter. Das große Kind würde eher was sagen.,

    Mit dem Aufenthaltbestimmungsrecht muss ich den Anwalt dringend fragen. Der Mitbewohner muss ja auch unterschreiben beim Ummelden des Wohnsitzes soweit ich weiß.

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