Sam7474 Tja, Chancen verpasst und nun hänge ich da.

  • Hat dich diese Situation getriggert, oder bist du sauer, dass sie das gemacht hat, was sie dir vermeintlich vorwirft? Das eine ist ja mit dem anderen nicht zu vergleichen.

    Also, Luft habe ich geholt und sehe es ähnlich. Ob es ihr unangenehm ist weiß ich nicht.
    Das Sie getrunken hat triggert mich gar nicht. Das Sie mir das vorgeworfen hat und nun selber das passiert. Bei mir ist es aber wesentlich öfters passiert das ich lalle, zwar auch nicht so oft aber 10 mal im Jahr bestimmt. Aber wie die anderen schon geschrieben haben dürfte ich mir das gar nicht erlauben.

  • Das Sie mir das vorgeworfen hat und nun selber das passiert.

    Also, sie ist eine erwachsene, freie Frau. Eine berauschte Nacht steht ja wohl in keinem Verhältnis zu deiner Alkoholkrankheit!

    Würde mein Partner versuchen mir aus soetwas einen Strick drehen zu wollen, würde ich wirklich aus der Haut fahren, und ihn fragen ob er noch alle beisammen hat!

    So, ich ziehe mich jetzt aus deinem Faden zurück, ich weiß auch nicht warum, aber was du schreibst löst echt Wut in mir aus. Vielleicht deine Unverständnis zu ihrer Situation oder was anderes. Weiß ich nicht, aber tut mir nicht gut..

    lg Alexa

  • Ich hatte es ja schon mal weiter vorne geschrieben: kümmer Dich erst einmal nur um Dich. Lass Deine Frau und Deine Kinder sind bei ihr sehr gut aufgehoben.

    Du hast Deine Frau jahrelang verletzt indem Du immer wieder getrunken hast und jetzt soll sie Dir glauben, daß Du deine Trockenheit durchziehst? Glaubst Du dir das selber, das Du das schaffst? Das wäre bei Rückfallquoten von 90% im ersten Jahr sehr optimistisch und gerade dann würde ich bei Dir nicht dran glauben. Denn dann würde Dir die nötige Demut fehlen.

    Kümmere Dich nur um Dich und Deine Alkoholsucht. Las Deine Frau so viel trinken, wie sie will. Das geht Dich nichts an, sie ist erwachsen.

  • Hallo Sam,

    Ich bin von der Co Seite. Ich habe lange überlegt, ob ich was bei dir schreiben soll.
    Aber dein geschriebenes Wort macht mich ehrlich gesagt wütend.
    Du hast jetzt eine kurze Zeit nichts gesoffen und erwartest, dass deine Frau ziemlich schnell eine Reaktion darauf zeigt (du hattest mal geschrieben, dass 1-2 Wochen Bedenkzeit in Ordnung sind, aber 4-5 Wochen viel zu lang).
    Ich kann verstehen, dass dieses in der Luft hängen echt Kacke ist. Keine Frage. Aber glaubst du deiner Frau geht es besser? Du musst dich erst beweisen, dass du es ernst meinst mit der Nüchternheit. Das ist nicht damit getan, dass man mal ein paar Tage nichts trinkt und den Alkohol verschenkt. Das muss man sich erarbeiten. Das Vertrauen muss erst aufgebaut werden. Das geht nicht so schnell!
    Eure Situation ist vielleicht eine ganz andere, das kann ich nicht beurteilen.
    Aber hier hat mein Mitbewohner eine trinkpause eingelgt. Ich war zwar erleichtert, aber immer auf der Hut. Ich hatte kein Vertrauen. Und die Probleme die vorher da waren, sind ja auch nicht über Nacht verschwunden.
    Der Mitbewohner hat dann wieder angefangen zu trinken. Mit der Begründung, dass sich zuhause ja eh nichts geändert hat, also kann er auch wieder saufen.
    So oder so ähnlich klingt es für mich in deinem Faden.
    Auch finde ich, dass du ihr nicht vorwerfen kannst, wenn sie lallend nach Hause kommt. Wie oft ist sie wegen Alkohol auffällig geworden und wie oft bist du deswegen auffällig gewesen? Das du ihr da einen Strick draus drehen willst, erinnert mich eher an das Verhalten eines bockigen Kleinkindes. Sorry für die Worte, aber so ist mein Empfinden. Mag bei euch ja alles ganz anders sein. Ich an Stelle deiner Frau wäre völlig ausgeflippt, hättest du mir das vorgeworfen. Ein unbeschwerter Abend gegen Jahre des Alkoholmissbrauchs. Etwas unfair…

    Jetzt werde ich weiter still mitlesen.

    Alles Gute euch…

  • Ja ich merke schon das ich zu sehr durch den Wind bin… Ich werde ab jetzt weniger schreiben nur wenn es nötig ist. Aber beide Sachen auf einmal wobei der Alk ganz klar im Focus steht und mit sehr wenig Schlaf seit 9 Tagen und die ganze Zeit die Rübe an wandelt man und schreibt man nicht das beste auf der Welt…. Schon mal danke bis hier hin.

  • Hallo Sam,

    ich lese folgendes: " Sie darf sich gepflegt einen brennen und ich darf das nicht mehr. Warum mache ich eigentlich den ganzen Aufriss hier mit meiner Abstinenz, wenn sie mir so in den Rücken fällt"

    Das strotzt selbstverständlich vor Denkfehlern, falschen Ansätzen und Begründungen. Und wütend macht Dich das auch noch. Fabelhaft.

    Hartmut und ich haben Dir schon mehrere Zeilen geschrieben, das wird allerdings gepflegt ignoriert habe ich den Eindruck.

    In Anbetracht der Tatsache das Deine Frau schon groß ist, darf sie saufen so viel sie will. Du darfst das übrigens auch, das kann Dir niemand verbieten ausser Du selbst.

    Du hast Dir die "Bürde" ( so scheint es mir langsam) selbst auferlegt, weil Du Dich in einer peinlichen oder dummen Situation wiedergefunden hast, und Angst vor Konsequenzen bekommen hast.

    Das mit der dauerhaften Abstinenz wird aber nur etwas, wenn es da noch etwas anderes gibt als diesen Ehe-Ausnahmezustand.

    Wenn Du ein Gespräch suchen solltest, wie wäre das gewünschte Ergebnis von Deiner Seite? Und, viel wichtiger, warum eigentlich?

    Ich werde einfach den Eindruck nicht los, das Du mit Deiner Abstinenz irgendwie in der Luft hängst. Es macht auf mich einen sehr fragilen Eindruck, weil Deine Abstinenz scheinbar sehr von anderen Menschen, deren Verhalten und ( vermuteten) Meinungen abhängt.

    Versuch Dich mal in folgende Lage zu versetzen: Keinen Mensch interessiert es ob Du trocken bist oder Dich totsäufst. Belohnungen oder Wertschätzungen gibt es auch keine. Es ist einfach jedem egal.

    Was wäre dann? Die Antwort auf diese Frage ist existenziell wichtig, die Antwort kennst nur Du tief in Dir drinn. Die Antwort darauf entscheidet ob dauerhaft trocken oder lieber wieder nass.

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Wie gesagt ich lasse es jetzt komplett außen vor. Kamen nun vom Geburtstag und es wurde dort natürlich auch das ein oder andere Bier getrunken, und ich muss sagen der Anblick der stubbi Flasche hat kein Verlangen ausgelöst sogar eher wie soll ich es beschreiben. Würde man jetzt eins trinken würde es sich wie Verrat anfühlen. Sogar ungefähr kann man es beschreiben.

  • Um vielleicht jetzt aber noch abschließend zu sagen, ich hatte heute ein sehr positives Gespräch mit meiner Frau, da das ein oder andere nochmal überdacht hab von der Sichtweise her was hier manche angeregt haben. Wir haben uns hinterher im Arm genommen und sind nun auf Augenhöhe und erst mal getrennt. Versuchen den haushalt dementsprechend zu regeln und machen und natürlich sind wir vorher für die Kinder da und wir natürlich auch füreinander. Und alles andere wird nun die Zeit zeigen. Wir sind nun beide entspannter und können mit der Situation gut umgehen. Das ist jetzt auch abschließend hier dazu im Forum, da da nun Klarheit herrscht für beide Seiten. Bin jetzt auch nicht mehr ganz so durch den Wind, auch wenn das Ergebnis nicht das gewünschte war aber das eigentlich zu erwartende.

    Daher Fokus nun auf die Geträkewahl.
    Trinke gerade nen ISO Getränk was man für zwischendurch auch ne gute Abwechslung ist.

  • Danke für deine Worte. Ja war auch zum Teil falsch von mir, wie ich es auch gedacht habe im Kopf. Wie gesagt ich hatte sehr wenig Schlaf die Woche mit allem drum und dran und es hat alles ziemlich viel Kraft gekostet bzw. Kostet es noch. Daher habe ich das Gespräch auch nur positiv geführt und keine Vorträge und Belehrungen. Da habe ich persönlich nicht die Position für mir das zu erlauben. Das wurde mir dann auch bewusst.

  • wenn das Ergebnis nicht das gewünschte war aber das eigentlich zu erwartende.

    Es ist nicht das, was du erwartet hast, es ist aber auch nicht alles auseinandergeflogen.
    Es geht nach wie vor um eine (deine) stabile Abstinenz und da würde ich dir schon empfehlen, dir den Beitrag von Whitewolf zu Gemüte zuführen und dabei deine innere Reaktion beobachten. Du musst dich nicht erklären und rechtfertigen, das erwartet hier niemand. Trete dazu einfach in den Dialog mit dir selbst.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Will nur sagen, so ähnliche Probleme, wie Du sie hast, kennen hier mehrere.

    Lohnt sich vielleicht, irgendwo zu lesen.

    Trommelwirbel, hallo Sam ich denke Lebenskuenstler meint mich, ich bin mit deinem Faden noch nicht ganz durch aber sehe große parallelen, hör auf jedenfall auf die alten Hasen und lese mal meinen Faden wenn du willst, vielleicht hilft es dir ja, wenn Du willst wird alles gut so oder so.

    Ich bin auch noch ein Frischling, also der Faden ist nicht sonderlich lang aber enthält viele Tipps wie man es besser machen kann 😬

    Gruß TM

  • Wie gesagt ich lasse es jetzt komplett außen vor. Kamen nun vom Geburtstag und es wurde dort natürlich auch das ein oder andere Bier getrunken, und ich muss sagen der Anblick der stubbi Flasche hat kein Verlangen ausgelöst sogar eher wie soll ich es beschreiben. Würde man jetzt eins trinken würde es sich wie Verrat anfühlen. Sogar ungefähr kann man es beschreiben.

    Hallo Sam, warum bist du dahin? Du bist doch erst ein paar Tage trocken oder hab ich da was falsch verstanden? Sowas musst du besser bleiben lassen, was hat dich da hingetrieben?

    Gruß TM

  • Dort konnte dir doch keiner Tipps geben oder? Ich hab auch viel falsch gemacht und bin noch nicht in der Position Tipps zu geben aber sowas ist in den ersten Wochen nicht besonders ratsam.

  • Trommelwirbel, hallo Sam ich denke Lebenskuenstler meint mich, ich bin mit deinem Faden noch nicht ganz durch aber sehe große parallelen, hör auf jedenfall auf die alten Hasen und lese mal meinen Faden wenn du willst, vielleicht hilft es dir ja, wenn Du willst wird alles gut so oder so.

    Ich bin auch noch ein Frischling, also der Faden ist nicht sonderlich lang aber enthält viele Tipps wie man es besser machen kann 😬

    Gruß TM

    Hallo Topfmann, morgen auf der Arbeit werde ich mir den auf jeden Fall durchlesen. Also ich komme heute Abend zum ersten mal wirklich zur Ruhe. Seit letzten Samstag war mein Hirn und Körper in einer Tour am arbeiten, daher war ich wahrscheinlich auch nicht klar bei Gedanken.

    Das war der Geb, vom Bruder meiner Frau daher bin ich nur dort hin. Aber wie gesagt, ich habe die 2 stubbi Flaschen gesehen und habe Art …… schwer zu erklären das Gefühl. Es war keine Lust da oder so, eher das Gegenteil. Ich kann es schwer in Worte fassen….

  • Es ist nicht das, was du erwartet hast, es ist aber auch nicht alles auseinandergeflogen.
    Es geht nach wie vor um eine (deine) stabile Abstinenz und da würde ich dir schon empfehlen, dir den Beitrag von Whitewolf zu Gemüte zuführen und dabei deine innere Reaktion beobachten. Du musst dich nicht erklären und rechtfertigen, das erwartet hier niemand. Trete dazu einfach in den Dialog mit dir selbst.

    Genau, so sehe ich jetzt auch. Habe meiner Frau die letzten Tage viel Freiraum hier gelassen und mit dem ganzen Schlaf Entzug , die Gefühls auf und abs……habe ich in manchen Bereichen überreagiert und mir zum Teil auch selber Mist eingetrichtert.
    Naja, mal sehen was die Zeit nun mit sich bringt, wir haben uns heute komplett ausgesprochen, so das alles gesagt ist und wir erst mal nicht mehr reden oder diskutieren müssen. Weil jedes Mal damit anzufangen bringt auch keine Ruhe rein.

    Genau, alles auseinander geflogen ist es nicht. Sie ist noch da, Scheidung war bis jetzt auch nie ein Thema in den Tagen, von daher bin ich jetzt gefragt. Und da kann ich mich ab heute drauf fokussieren.

  • Ich kann es schwer in Worte fassen….

    Es hat dich beunruhigt, es hat irgendetwas in dir ausgelöst. Allein das reicht ja schon und das gilt es gerade am Anfang zu verhindern, den du weisst nicht was daraus werden kann und ob du schon gut genug aufgestellt bist, dem entgegenzuhalten.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo White, ignorieren tue ich hier kein einzigen Post, jeder hilft mir auf einer Art und Weise. Wie schon erwähnt war ich ziemlich dünnhäutig unterwegs, dass ist mir dann zum Glück auch bewusst geworden. Daher danke an das Forum hier und die dementsprechenden Post. Die dann wirklich zum Denken anregen und auch zum umdenken.

  • Es hat dich beunruhigt, es hat irgendetwas in dir ausgelöst. Allein das reicht ja schon und das gilt es gerade am Anfang zu verhindern, den du weisst nicht was daraus werden kann und ob du schon gut genug aufgestellt bist, dem entgegenzuhalten.

    Nein, ganz im Gegenteil. Ich rede mir wie gesagt nichts mehr schön, da bin ich seit paar Tagen weit weg von. Ich habe sie gesehen und hatte kein Verlangen. Ich war auch nicht nervös oder so, es ging eher richtig Abneigung. Ggf. Getrieben durch die Situation die vorhanden ist. Das das Scheiß Zeug dafür mit verantwortlich ist. Das geht schon in die Richtung was ich vorhin gefühlt habe.

  • Hallo Sam,

    was hast Du jetzt vor bezüglich Deiner Abstinenz? Einfach nur "nicht trinken" und abwarten wie es läuft , oder weiterführendes?

    So einiges hast Du ja in den letzten 6 Seiten schon zu lesen bekommen. Kapazitäten hättest Du ja nun, wenn die große Baustelle erstmal ruht, um Deine Abstinenz auf stabilere Füße zu stellen.

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

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