Peter.P - Bin froh hier zu sein.

  • Hallo, ich bin Peter ( nicht mein echter Name)

    Ich bin 53 Jahre alt, und trinke seit 10Tagen keinen Alkohol mehr. Ich habe vor 10Jahren auch einfach so mit dem Rauchen aufgehört, wobei, einfach so stimmt natürlich nicht. Ich habe aufgehört weil ich dachte, es wäre früh genug, um nicht krank davon zu werden. So ist es nun auch.

    Ich hatte keinen Absturz, oder sonstiges, ich will einfach keinen Alkohol mehr trinken.

    Nun habe ich hier gelesen, das man nicht einfach so aufhören soll zu trinken, das war mir nicht bewusst. Aber das hat sich nach 10 Tagen ja auch einfach erledigt.
    Ich hab keinerlei Probleme, bin bestens gelaunt, und schlafe sehr gut.

    Ich habe vorher ziemlich regelmäßig Alkohol getrunken, fast täglich 2,3 Bier. Ich denke zwar das ich Alkoholiker bin, aber ich glaube nicht, das ich körperlich abhängig bin.

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, nie wieder was zu trinken, und freue mich, frei zu sein, da Alkohol trinken ja doch sehr eingeschränkt.

    Ich habe hier schon viel gelesen, und ich habe das Gefühl, sich hier zu informieren eine große Hilfe sein kann.

    Soviel zu mir.

    VG

    Peter

  • Was ich noch sagen wollte!

    Ich war letzte Woche beim Arzt, wegen einer anderen Sache. Es wurde ein großes Blutbild und Vitamine gecheckt. Alles in bester Ordnung.

    Ich habe nicht gesagt, das ich keinen Alkohol mehr trinke…..

    Nur zur Info.

    VG

    Peter

  • Ich habe vorher ziemlich regelmäßig Alkohol getrunken, fast täglich 2,3 Bier. Ich denke zwar das ich Alkoholiker bin, aber ich glaube nicht, das ich körperlich abhängig bin.

    Herzlich willkommen in unserer Alkoholiker-Online-Selbsthilfegruppe!

    Es ist ein guter Schritt, das eigene Trinkverhalten zu hinterfragen. Den Alkohol ohne ärztliche Begleitung einfach wegzulassen,war allerdings nicht ganz so prall – das sollte man nicht unterschätzen. Ist aber wie du schreibst, nach 10 Tagen fast durch

    Zu sagen „Ich denke, ich bin Alkoholiker“ – das reicht nicht. Für mich gilt. Entweder ich bin es, oder ich bin es nicht. Eine Grauzone gibt es da nicht. Körper und Psyche sind für mich auch untrennbar – sie funktionieren nur zusammen, als Einheit. Alles andere wäre Selbsttäuschung.

    Ich habe nicht gesagt, das ich keinen Alkohol mehr trinke…..

    Das hättest du jedoch tun sollen, dafür sind Ärzte schließlich da. Ich verstehe, dass die Scham noch sehr groß sein kann.

    Nun zurück zum Thema: Hier tauschen sich ausschließlich bekennende Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Geh noch einmal in dich und überlege, ob du das für dich ebenfalls sagen kannst.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Nachdem was ich so hier gelesen habe, muss ich sagen das ich Alkoholiker bin, und möchte definitiv keinen Alkohol mehr trinken.

    Da ich auch schon eine Krebserkrankung hinter mir habe, ist mir meine Gesundheit mittlerweile viel zu wichtig.

    Alkohol und Gesund geht für mich nicht, da ich, wenn ich mal dran bin, nur schwer aufhören kann.

    Ich hab zwar schon immer irgend wie getrunken, aber hatte nie das Gefühl, das ich abhängig bin. Das kam eigentlich erst vor kurzem, als ich regelmäßig jeden Tag getrunken habe. Und irgend wie hat es dann Klick gemacht, und ich habe seit dem nichts mehr getrunken. Ich habe keinerlei Entzugserscheinungen oder Verlangen nach Alkohol, was mich sehr wundert. Im Gegenteil - ich bin gut drauf, merke das ich nicht mehr so gereizt bin, wie während dem trinken, schlafe viel besser, und bin viel aktiver.
    Ich habe sehr das Gefühl, das durch das mitlesen hier, sehr viel mit mir passiert ist.

    Ich habe viele Dinge hier gelesen, die mir so nicht klar waren, die mir aber scheinbar die Augen geöffnet haben.

    Darüber bin ich sehr glücklich.

    VG

    Peter

  • Auch von mir herzlich willkommen in diesem Forum, Peter.P

    Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken denn er muss trinken, solange er keine Krankheitseinsicht hat.

    Nachdem was ich so hier gelesen habe, muss ich sagen das ich Alkoholiker bin,

    Nur du kannst es wissen. Ich habe es gespürt und gewusst.

    Wenn du dich mit Gleichgesinnten austauschen möchtest dann folge dem Link

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Nayouk24 24. Juli 2025 um 09:53

    Hat den Titel des Themas von „Einfach aufgehört.“ zu „Peter.P - Einfach aufgehört.“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Peter.P

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich habe viel gelesen hier, und habe mich die ganze Zeit nach meinem Tiefpunkt gefragt. Ich denke mittlerweile das meine Krebserkrankung mein persönlicher Tiefpunkt war. Ich habe eine OP und eine Chemo hinter mir, war keine schöne Zeit.

    Aber sowas möchte ich nicht nochmal durchstehen. Von daher ist meine Überschrift „ einfach aufgehört „ auch falsch, uns setzt nicht die richtigen Signale.

    Jemand dem es ähnlich geht, denkt, das es ganz einfach geht, mit dem Trinken aufzuhören. Das stimmt aber in den allermeisten Fällen ja überhaupt nicht.

    Mein Tiefpunkt ist ja mit ganz vielen Geschichten hier nicht vergleichbar, ich denke oft „ da bin ich ja richtig gut rausgekommen“ zumal ich als gesund gelte.

    Ich hoffe sehr das meine innere Einstellung so bleibt, und ich möchte nie wieder Alkohol trinken.

    Könnt ihr bitte meine Überschrift in:“ Bin froh hier zu sein“ ändern.

    Es ist echt gruselig und gleichzeitig sehr schön, zu fühlen, das das Schreiben hier etwas mit mir macht!

    LG

    Peter

  • Linde66 24. Juli 2025 um 14:18

    Hat den Titel des Themas von „Peter.P - Einfach aufgehört.“ zu „Peter.P - Bin froh hier zu sein.“ geändert.
  • Schon erledigt. :)

    Von mir auch noch ein Herzlich Willkommen hier bei uns in der SHG.

    Lieber Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo Peter und herzlich willkommen

    Mein Tiefpunkt ist ja mit ganz vielen Geschichten hier nicht vergleichbar, ich denke oft „ da bin ich ja richtig gut rausgekommen“ zumal ich als gesund gelte.

    Also da muss ich dir widersprechen, eine Krebserkrankung ist kein Klacks da bin eher ich noch gut weggekommen.

    Jemand dem es ähnlich geht, denkt, das es ganz einfach geht, mit dem Trinken aufzuhören. Das stimmt aber in den allermeisten Fällen ja überhaupt nicht.

    Da sind wir uns ähnlich, mir fiel es auch relativ leicht aufzuhören aber du brauchst das nicht klein reden, man muss den Status ja auch halten/hüten. Du kannst stolz auf dich sein, andere hätten mit der Diagnose Krebs wahrscheinlich noch tiefer in die Flasche geschaut. Sei froh das es dir momentan so leicht fällt nicht zu trinken, das ist ein Geschenk! Gut das du dich hier gemeldet hast.

    Es ist echt gruselig und gleichzeitig sehr schön, zu fühlen, das das Schreiben hier etwas mit mir macht!

    So ging es mir auch😉

    LG R/no

  • Es ist echt gruselig und gleichzeitig sehr schön, zu fühlen, das das Schreiben hier etwas mit mir macht!

    Achso, das hatte ich vergessen zu erwähnen;)
    Hier gibt es einen unglaublichen Schatz an Erfahrungen, den ich abrufen kann, wenn ich mich darauf einlasse.
    Die Beschäftigung damit und die Selbstreflektion "macht etwas mit mir".
    Wenn das passiert wird Hilfe zur Selbsthilfe.

    Mein Tiefpunkt ist ja mit ganz vielen Geschichten hier nicht vergleichbar,

    Jeder erlebt den (Tief)Punkt anders, entscheidend für mich war, dass ich Krankheitseinsicht hatte und entschieden habe, dass ich grundsätzlich in meinem Leben etwas ändern muss und ich wusste, dass ich dazu fremde Hilfe brauche, sei es durch Ärzte, Therapeuten und durch eine SHG wie diese.

    Kennst du schon die Grundbausteine, falls nicht, hier sind sie:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    (Du findest diesen und noch weitere Artikel im Hauptmenü.)

    Ein wichtiger Punkt ist ein alkoholfreies Zuhause, wie sieht es da bei dir aus?

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Peter, willkommen hier in der SGH. Ich wünsche dir einen erfolgreichen Austausch und gutes Gelingen.

    Da hast du ja gesundheitlich schon was mitgemacht. Kann ich gut verstehen und nachvollziehen, dass du nun auf deine Gesundheit achtest. Da passt Alk ganz und gar nicht dazu.

    Hier gibt es viel zu lesen und aus den Erfahrungen anderer zu lernen.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Zitieren klapp ja schon. Wenn du selbst zum Zitat etwas dazu schreiben möchtest, dann unterhalb der Zitatbox schreiben.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Vielen Dank KaDett,

    ja, ich habe hier schon viel gelesen, und dadurch viel über mich selbst erfahren. Das ist natürlich ein Vorteil, die geballte Erfahrung die in diesem Forum steckt.

    Es ist eigentlich traurig, das man solange braucht, um zu erkennen, das Alkohol nicht gut ist. Aber wie sagt man so schön - besser spät als nie. Da es mir gesundheitlich Mittlerweile wieder sehr gut geht, war es nicht zu spät.

    Viele Grüße

    Peter

  • Hallo Peter.P,

    Auch von mir ein herzliches Willkommen. Hier zu schreiben hat mir letztendlich geholfen und mich verändert. Anfangs habe ich vieles anders gesehen, als die alten Hasen und Häsinen. Ich fühlte mich ab und an angegriffen. Aber das ist normal auf dem Weg der Erkenntnis. Mich hat das Lesen und Schreiben hier in der SHG in manch schwerer Stunde abstinent gehalten. Und hier zu sein verändert definitiv viel in einem selbst.

    Liebe Grüße René

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

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