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Maraike - 30 Jahre Alkoholabhängig und schaffe keine dauerhafte Abstinenz.
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Wie komme ich denn immer gleich suf meine Seite? Komm da immer nur rein, wenn mir jemand was geschrieben hat.
Ebenso möchte ich mir manchmal was abspeichern was ich gut finde. Jemand hat was über die Therapie geschrieben was sehr wahr war und ich meine Therapien überdacht habe.
Außerdem möchte ich euch sagen, daß ich heute morgen beim Hausarzt war und * bitte keine Medikamentennamen *verschrieben bekommen habe. Denn ich bin sehr unruhig. Mein Mann schimpft, weil ich dauernd am Handy in euerem Forum lese, doch ich kann am nichts anderes denken.
Liebe Grüße an alle hier.
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Im Menü über „Vorstellen“ und dann nach unten scrollen und deinen Thread anklicken.
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Außerdem möchte ich euch sagen, daß ich heute morgen beim Hausarzt war und * bitte keine Medikamentennamen *verschrieben bekommen habe.
Weiss dein Arzt Bescheid und begleitet er dich beim Entzug?
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Mein Arzt kennt mich und weiß Bescheid. Deshalb war ich ja dort. Außerdem hatte ich schon länger nichts getrunken und dann nur zwei kleine Chartres. Ich habe keinen Entzug. Es ärgert mich nur, das ich die Kleinigkeiten nicht auch ganz weglassen kann und nicht ganz auf Alkohol verzichten kann. Denn ich weiß, wenn ich wieder anfange mir mal was an Alkohol zu kaufen, das es wieder mehr werden kann. Und ich möchte eine Dauerhafte Abstinenz. Denn ich denke jetzt wieder an Alkohol und habe Suchtdruck. Deshalb hat mir mein Arzt auch was zur Beruhigung verschrieben.
Aber ich will nicht immer wieder die gleichen Fragen beantworten und mich wiederholen. Bitte immer alles von Anfang an lesen, da wird ja bereits alles erzählt.
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Aber ich will nicht immer wieder die gleichen Fragen beantworten und mich wiederholen.
Nun mal zum Verständnis:
Das Forum duldet eben keinen kalten Entzug, und wenn die Entgiftung nicht überwacht wird, dann ist das hier eben ein Tabu. Nicht, um dir Vorschriften zu machen, sondern weil ich das in der Verantwortung gegenüber anderen sehe.
Denn jährlich sterben Alkoholiker bei der Entgiftung, darunter auch welche, die versuchen, Eigendiagnosen zu erstellen. Zudem ist ein Arztbesuch etwas Besonderes, wenn man sich öffnet und ihm ganz genau erklärt, dass man Alkoholiker ist.
Dann wurde dir schon mitgeteilt, dass das der Vorstellungsbereich ist und nicht zur Austausch dient.
Er dient dazu, festzustellen, ob der User, der sich hier anmeldet, auch wirklich die Ernsthaftigkeit hat aufzuhören oder sich nur herumdrückt, indem er versucht, sich aus der Sucht zu schleichen.
Deswegen immer wieder die deutliche Nachfrage: Hast du explizit dem Arzt gesagt, dass du aufgehört hast, und explizit gefragt, ob er es als bedenklich ansieht, dass du den Alkohol abrupt abgesetzt hast?
Mehr ist es nicht. Wenn ein User das nicht will, dann ist das seine Sache, aber dann warten wir grundsätzlich erst einmal 7-10 Tage ab, bevor es hier weitergeht.
Denn auch das ist Fakt, dass die meisten dann auch wieder anfangen zu saufen.
Wenn dein Arzt darüber informiert ist, dass du gerade entgiftest, und er keine Überwachung für notwendig hält, kannst du hier eine Freischaltung für den weiteren Austausch beantragen.
Falls nicht, melde dich wieder, wenn du 7 Tage nichts getrunken hast. Ich habe das jetzt nicht nachgelesen.
Hier ist der Link für die Bewerbung.
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Wie gesagt. Ich habe keinen Entzug, da ich vorher trocken war und es jetzt nach den zwei kleinen chantres es auch wieder bin. Nur habe ich wieder Suchtdruck und möchte weiter trinken. Deshalb ärgert es mich, das ich es nicht lassen kann mir hin und wieder Alkohol zu kaufen und oft meinem Suchtdruck nach gebe. So erreiche ich keine dauerhafte und zufriedene Abstinenz. Deshalb wollte wissen wie langjährige trockene Alkoholiker mit Suchtdruck umgehen. Lässt das nach, geht das irgendwan weg?
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Und ich habe auch keine Lust, uns immer wieder wiederholen zu müssen.
Lässt das nach, geht das irgendwan weg?
Liest du eigentlich, was wir hier schreiben? Oder verstehst du das eventuell nicht richtig?
Der Austausch beginnt erst nach der Entgiftung, und wenn du noch keine sieben Tage hinter dir hast oder bei der Entgiftung nicht von einem Arzt begleitet wirst, heißt es eben abwarten.
Wenn die sieben Tage vorbei sind, kannst du dich hier über den Link bewerben, und dann geht es weiter.
Einfach unten darauf klicken.
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Ließt du eigentlich nicht was ich schreibe? Habe keinen Entzug. Hatte nur Suchtdruck. Doch mein Arzt hat mir was zur Beruhigung verschrieben und es geht mir wieder gut.
Wollte hier Ratschläge erhalten, was ihr gegen Suchtdruck macht und ob das irgendwann weg geht.
Wenn ich hier keine Hikfe bekomme, wenn es mir schlecht geht, was nützt dann die Gruppe?
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Mareike, ich glaube du verstehst nicht, dass du jetzt auf diesen blauen Link klicken kannst. Ganz unten in Hartmuts Beitrag.
Du klickst drauf und kannst dich bewerben und wirst dann wahrscheinlich frei geschaltet.
Dann bist du Teil unsere Gruppe. Du merkst es daran, dass dein Name dann eine blaue Farbe bekommt.
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Ließt du eigentlich nicht was ich schreibe?
Ja, ich lese, dass du Chantre getrunken hast und somit einen Rückfall hattest, wodurch die neue Entgiftung beginnt. Deine Eigendiagnosen oder Selbsteinschätzungen sind irrelevant , wenn du das beim Arzt nicht explizit abgeklärt hast.
Du hast nicht erwähnt, ob der Arzt dich bei der Entgiftung unterstützt oder ob er davon weiß, dass du wieder getrunken hast und es unbedenklich findet, dass du den Alkohol abgesetzt hast?
Falls er es nicht für notwendig hält, ist das in Ordnung, aber dann schreib das bitte auch. Wir wollen hier schließlich nicht raten müssen. Glaskugel haben wir auch keine.
Wenn ich hier keine Hikfe bekomme, wenn es mir schlecht geht, was nützt dann die Gruppe?
Sicherlich nicht, wenn man Hilfe sucht, aber die Vorgehensweise der SHG-Gruppe kritisiert, weil sie einem nicht passt. Zudem ist es der Vorstellungsbereich, in dem wir entscheiden, ob auch der User zu uns passt. Nicht alle passen.
Bei uns gelten strikte Regeln, die dir bereits mitgeteilt wurden. Der Austausch findet erst nach deiner Entgiftung statt, die nach dem saufens des Cantree normalerweise 7 bis 10 Tage dauert.
Jegliche weitere Diskussion darüber kannst du dir sparen .
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Nayouk24
10. Oktober 2025 um 13:30 Hat das Thema aus dem Forum hier vorstellen! nach Erste Schritte für Alkoholiker verschoben. -
Nayouk24
10. Oktober 2025 um 13:31 Hat den Titel des Themas von „30 Jahre Alkoholabhängig und schaffe keine dauerhafte Abstinenz.“ zu „Maraike - 30 Jahre Alkoholabhängig und schaffe keine dauerhafte Abstinenz.“ geändert. -
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Maraike
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk -
Unser erstes Ziel ist es, Selbstbeherrschung zu erlernen.
Das ist das schwerste für mich, wenn meine Gedanken um Alkohol kreisen.
Lese dann viel in diesem Forum. In vielen kann ich mich selbst erkennen. Trau mich aber noch nicht auf andere Beiträge zu schreiben. Muss selbst erst länger trocken sein.
Liebe Grüße
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Hallo Maraike,
herzlich willkommen hier im Forum. Ich habe hier in den vergangenen Jahren sehr viel für meine Nüchternheit und vor allem meine zufriedene Nüchternheit lernen können.Du brauchst hier auch gar nicht bei anderen zu schreiben, im Gegenteil, gerade am Anfang (aber eigentlich auch generell) bist da ganz allein für dich selber hier und kannst alle Gedanken und Gefühle hier aufschreiben und reflektieren und sortieren. Und vor allem hier viel lesen. Ich finde die gesammelten Erfahrungen anderer Alkoholiker_innen, die von ihrem Weg in die Trockenheit hier in vielen Jahren berichtet haben, total hilfreich.
Für akuten Suchtdruck gibts hier auch schon gesammelte Vorschläge.
ArtikelDer Notfallkoffer
Craving, starkes Verlangen Alkohol trinken zu müssen, kann jeden Alkoholiker ereilen und da ist es ganz wichtig, für diesen nicht zu unterschätzenden Notfall vorzusorgen. Wie der Apothekenschrank im Haus, so sollte auch ein Hilfsmittel für den aufkommenden Suchtdruck schnell greifbar sein:
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…Das Forenteam27. August 2021 um 21:40
Ich wünsch dir alles Gute!Viele Grüße
Thalia, trockene Alkoholikerin
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hallo maraike
schön das du wieder schreibst. ja es ist schwer die gedanken aus der suchtspirale zu bekommen. was mir damals geholfen hat waren denkspiele die meine volle aufmerksamkeit brauchten. ich habe stunden lang am computer gesessen und irgend welche matherätsel gelöst. oder die zeitschrift logiktrainer von pm ist auch hilfreich. der kopf braucht dringend eine beschäftigung. etwas das dir spaß macht und auch nicht zu einfach ist so das du dich da wirklich konzentrieren mußt. klappt nicht immer aber immer öfter. das schlimmste was du tun kannst ist in der wohnung rumtigern und grübeln. dann lieber raus in den park und laufen wenn dir sport mehr liegt. für mich kam später noch malen dazu, oder ich habe mir mein körbchen geschnappt und bin kräuter sammeln gegangen. bloß weg von jedwedem alk und allem was mich ans saufen erinnerte. du brauchst unbedingt ein ersatzventil um den druck los zu werden den du lange mit alk kompensiert hast. was könnte es für dich sein? etwas das du spontan tun kannst, was deine aufmerksamkeit fesselt und dir innere ruhe verschafft. vielleicht möchtest du eine fremdsprache lernen, oder eine bestimmte handarbeit, eine sportart. es spielt keine rolle was es ist, es muß dir spaß machen und deine ganzen aufmerksamkeit binden damit für den alk kein platz mehr ist.
wie gesagt ist am anfang nicht so leicht, der suchtteufel schiebt die gedanken immer wieder in die alten spurrinnen die so tief sind das sie wie führungsschienen sind. da raus kommen ist massiv anstrengend, es dauert bis neue spuren da sind die halt geben. kriegen wir hier zusammen hin.
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Hallo Maraike,
herzlich willkommen hier. Freut mich, dass Du die ersten Hürden geschafft hast. Wie willst Du denn jetzt weiter verfahren? Hast Du schon die Grundbausteine gelesen und soweit umgesetzt? Die waren für mich am Anfang ein sehr guter Halt und ich habe sie Schritt konsequent umgesetzt. Da konnte ich etwas tun, im wahrsten Sinne des Wortes. Außerdem habe ich in meinem Faden viel geschrieben über alles, was mich jetzt abstinent bewegt hat. Wichtig, unwichtig, egal. Hauptsache aufschreiben. Und mit der Zeit habe ich mich dann immer mehr sortiert.
Zu dem Gedankenkreisen um Alkohol. Ich habe von Anfang an diese Gedanken (aktiv) nicht festgehalten oder mich darauf konzentriert. Dann gehen sie auch wieder nach einer Weile (eher in Minuten und nicht Stunden). Ansonsten habe ich mich auf die Dinge konzentriert, die in meinem Alltag so anstanden. Wichtig ist, geistig und körperlich in Bewegung zu bleiben.
Unser erstes Ziel ist es, Selbstbeherrschung zu erlernen.
Ich habe mich darauf nicht konzentriert. Ich betreibe maximale Risikovermeidung. Das heißt ich vermeide alles wo ich mich geistig, seelisch und körperlich auf Armlänge Alkohol nähere konsequent. Im Supermarkt gehe ich nicht in die Alkgänge und blende Alk woanders dort aus. Keine Feiern. Keine Orte an denen (vorrangig) Alkohol konsumiert wird. Wenn ich mich mit Menschen aus meinem Umfeld treffe, ist die Absprache, dass sie nicht in meiner Gegenwart Alkohol trinken. Usw.. All das führt dazu, dass selbst wenn ich Saufdruck habe, kein Alkohol in Griffnähe ist. Und ich mich erst aufmachen müsste welchen zu besorgen und ich dann Zeit hätte das Vorhaben abzubrechen. Letzteres ist mir bis jetzt allerdings bis jetzt noch nicht passiert.
Das Problem, wenn ich mich auf meine Selbstbeherrschung verlassen würde und Alkohol in Griffnähe ist das es eine gute Wahrscheinlichkeit gibt, dass ich zugreifen würde. Ich bin süchtig. Also ist maximale Risikovermeidung der sicherste Weg.
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Hab wieder etwas erfahren über
"Implodierte Wut" beschreibt, wenn unterdrückte Wut nicht nach außen, sondern nach innen gerichtet wird, was zu einer Art psychischem oder physischem "Kollaps" führen kann. Anstatt die Wut zu zeigen, wird sie verdrängt, was körperliche Symptome wie Verspannungen, Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme sowie psychische Folgen wie Selbstabwertung und Depressionen haben kann. Der Begriff beschreibt also das Gegenteil von Wutausbrüchen.
Ich glaube, diese Wut ist in mir und verursacht meine Depressionen und meine Unzufriedenheit die ich versuchen, mit Alkohol zu deckeln.
Seit ich das gelesen habe, ist ein großer Knoten in mir aufgegangen. Meine Depressionen verschwinden langsam und es geht mir besser.
Ich bedanke mich bei den Menschen die mir schreiben und mir helfen.
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Hallo Maraike, das mit der ""implodierten Wut" klingt für mich sehr interessant! Werde mich damit beschäftigen, danke für den Hinweis

Liebe Grüße,
ST
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Hallo zusammen.
Ich war schon öfters hier und hab von euch gelesen. Leider fällt es mir immer sehr schwer hier rein zu kommen und bei mir weiter zu schreiben. Gibt's da einen Tipp?
Mir geht es im Aigenblick gut und das Grübeln hat etwas aufgehört. Habe viel im Gsrten zu tun und das lenkt mich ab. Doch auch dabei kreisen meine Gedanken manchmal um meine Alkoholsucht. Ich weiß, das jch nie mehr normal leben werde. Das bedrückt mich oft. Wie ist das bei euch, due ihr schon lange trocken seit?
Liebe Grüße Mataike
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moin maraike
was gemau macht dir denn problem hier rein zu kommen? sorry verstehe ich gerade nicht. ist da ein technisches problem oder meinst du das der innere schweinehund im weg ist?
und was heißt für dich nie mehr ein normales leben führen? anscheinend ist der akl so sehr mit deinem leben verknüpft das du ihn und alle probleme die er mit sich bringt für normal hälst.
glaub mir, das ist keineswegs normal. ich bin nu seit 24 jahren abstinent, die probleme gucken auch vorbei wenn man nicht säuft, sie nerven genau so, sind aber durchaus schneller beseitigt wenn der kopf klar ist. feiern gibt es bei uns auch, und die gehen durchaus auch mal bis in den morgen. aber ohne zerdeppertes geschirr, vollgekotze toiletten brandlöchern uuuund was ganz wichtig ist alle können mit dem eigenen auto heim fahren. kein überlegen ob man sich im suff bis auf die knochen blamiert hat. kein überlegen wo was abgeblieben ist. das ist für mich normal.
ich fahre in urlaub, habe spaß mit meinen enkeln treffe freunde, feier mit freunden im schrebergarten. ich finde mein leben sehr normal, halt nur ohne alk.
du hast eine sehr starke bindung zum sprit und dein suchthirn gaukelt dir vor das das leben ohne alk trostlos und einsam ist. falsch, es ist eine kurze phase in der man sich von den alten saufkumpanen trennt und neue freunde findet die nicht saufen. es ist ein anderes leben, ein freies leben, ein leben ohne zwänge ängste und selbstverletzung. ich habe von meinen 24 jahren noch nicht eine einzige minute bereut. und wenn du hier täglich liest und schreibst wirst du feststellen das du hier die ersten bekanntschaften gefunden hast die nicht saufen.
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