Maraike - 30 Jahre Alkoholabhängig und schaffe keine dauerhafte Abstinenz.

  • Hallo Maraike,

    ich vermute mal, dass du Schwierigkeiten hast, deinen Thread wiederzufinden.
    Wenn du lange in deinem Thread nicht schreibst, dann rutscht er bei "Erste Schritte für Alkoholiker" immer weiter nach unten und verschwindet sogar von der ersten Seite.
    Dann bei "Erste Schritte für Alkoholiker" im diesem Themenbereich auf weitere Seiten klicken, dann findest du ihn, oder du setzt die in deinem Browser ein Lesezeichen für deinen Thread.
    Andere Möglichkeit, du klickst auf deinen Avatar, bei dir der türkisfarbene Ball mit "MA", u.U. mehrmals je nach dem mit welchem Gerät du online bist, dann kommst du auf eine Seite, bei der du Einstellungen z.B. zu deinem Profil machen kannst.
    Rechts ist eine Lupe mit "Inhalt suchen", anklicken und "Themen" auswählen, dann werden alle deine Threads gelistet.

    -------------------------------------------------------
          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Maraike,

    wie geht es Dir inzwischen?

    Wie hast Du Weihnachten, Silvester, Ostern verbracht?

    Ist Euer Haushalt eigentlich komplett alkoholfrei, auch bei Besuch?

    Hast Du noch oft Suchtgedanken oder sogar Suchtdruck? Was machst du dann?

    Hast du neue, alkoholfreie Interessen gefunden?

    Was macht die Ehrlichkeit dir selbst gegenüber, die du ja vermisst hast?

    Usw.

  • Hallo zusammen.

    Ich habe lange nicht mehr geschrieben, aber oft an euch gedacht.

    Alkohol spukt immer noch in meinem Kopf und lässt mich nicht los. Wie komme ich denn endgültig davon los. Wie ist das bei euch. Ich lese hier viel aber irgendwie bringt mich das nicht weiter. Kann es sein, daß ich schon zu lange abhängig bin. Ich halte mich zwanghaft trocken. Doch im Kopf komm ich nicht davon weg.

    Immer denke ich; trinke nichts, du weißt, was du dir damit kaputt machst. Oder so ähnlich.

    Was kann mir helfen.

    LLiebe Grüße Maraike

  • Hallo Maraike,

    Vielleicht hast du es hier schon mal gehört, "nur nicht trinken reicht nicht".

    Wie hast du denn die Zeit verbracht, wie sieht dein Alltag aus?

    Viele Grüße
    Nayouk

    -------------------------------------------------------
          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Mareike

    Hab jetzt ein wenig in deinem Faden quergelesen.

    Anfangs war auch kurz die Rede von Entzug. Damit meintest du den reinen körperlichen, also Unruhe, zittern etc.

    Der ist recht schnell durch, aber der psychische Entzug hält wesentlich länger an,deshalb auch das Gedanken Karussell um Alkohol und trinken bzw.saufen.

    Die Grundbausteine beschreiben ein Vorgehen für das erste Jahr etwa,was aber durchaus länger dauern kann.

    Dauernde Konfrontation mit Alkohol oder trinkenden Zeitgenossen, Alkohol zu Hause oder im Sichtfeld halten diesen Zustand am Leben, befeuert ihn und aktivieren das suchtgedächtnis.

    Diese Risiken behindern das Abstandnehmen enorm.

    Wie sieht das bei dir aus?

    Nur nicht mehr trinken reicht nicht, wurde schon erwähnt.

    Auch heute noch gehe ich dem Zeug aus dem Wege, wo ichs vermeiden kann.

    Was andere denken ist mir schnuppe, denn es geht um meine Gesundheit und mein Leben.

    Schreib hier rein,was du machst tagsüber und denkst, denn dann können Wege und Strategien von anderen,denen es genauso ergangen ist,helfen das du deinen Weg finden kannst.

    LG Bolle

    Der Weg ist das Ziel(Konfuzius)

    Seit 1.1.2014 trocken

  • Ich halte mich zwanghaft trocken. Doch im Kopf komm ich nicht davon weg.

    Das hört sich nach Kämpfen an und kämpfen macht irgendwann müde oder ich verliere den Kampf.

    Deshalb habe ich von Anfang an kapituliert.
    Die Sucht wird immer stärker sein.

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • wenn du hier regelmäßig über deinen alltag schreiben würdest würden wir schon rausfinden wo es bei dir hakt. wir sind ja keine roboter wo man nach chema f auf fehlersuche gehen kann. daher hat halt jeder seine knackpunkte. welche es bei dir sind würde sich mit der zeit raus kristallisieren. aber dazu müssen wir halt miteinander reden. wenn du hier "nur" liest kann das was du brauchst an dir vorbei gehen. das miteinander ist wirklich wichtig.

    was hält dich denn davon ab hier zu schreiben? wenn du eh hier her kommst um zu lesen. haben wir da schon genau einen punkt den du mit dir rumschleppst und den du nicht anschauen magst? ist jetzt keine unterstellung, nur ne frage. es gibt so vieles was uns ganz unbewußt ausbremst, am gängelband hält. man selbst sieht es oft nicht und deswegen eben s.o.

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!