Wie jetzt?
In welcher Darreichungsform ist das denn genau in den Lokus gegangen?
Wie jetzt?
In welcher Darreichungsform ist das denn genau in den Lokus gegangen?
Wie jetzt?
In welcher Darreichungsform ist das denn genau in den Lokus gegangen?
Ich habe ab nun meinen eigenen Trevi-Brunnen. ![]()
Na dann ist ja alles gut. Es las sich so kryptisch... ![]()
PS: Das Geld ist längst auf den Weg in die Kläranlage.
Wenn es sich keine Kanalratte vorher einsteckt. ![]()
Guten Morgen Tag 8
Heute fühle ich mich gut sowohl körperlich als auch emotional. Ich habe es gestern geschafft den Nachmittag und Abend im Bett zu verweilen, es war wohl das was ich brauchte. Timeout, komplett, ich habe es geschafft einige Seiten zu lesen ohne unruhig zu werden. Vielleicht ist es wirklich der oben erwähnte Overdrive meiner inneren Systeme. Egal was es ist, jetzt im Moment ist es nicht da.
Tag 8 der Entgiftung, wie schnell die Zeit doch vergeht... im Rückblick hatte jeder Tag gefühlt 60 Stunden.
Kommt alle gut in die neue Woche. Wenn sich etwas tut schreibe ich es raus, denn das hilft ungemein.
Ich freue mich auf den Tag.
Guten Morgen Tag 8
Heute fühle ich mich gut sowohl körperlich als auch emotional.
Guten Morgen lieber marc01,
na siehst Du?! Es wird wirklich von Tag zu Tag besser. Einfach nur dran bleiben, sein Ziel verfolgen und an sich glauben. Vieles was Du hier in Deinen ersten Tagen erlebt hast, war bei mir ganz genauso. Ich konnte zu Beginn auch nicht gleich Bücher lesen oder einen Film im Fernsehen verfolgen. Da war einfach zu viel anderes in meinem Oberstübchen los. Da war ich auch nicht in der Lage mich auf etwas zu fokussieren. Gehe Deinen Weg einfach weiter und Du erlebst täglich neue Aha-Erlebnisse.
Bleibe dran.
LG
Bibi
Ich freue mich auf den Tag.
Ist das nicht schön? Wann konntest du das das letzte Mal sagen?
Dein Körper und Geist haben in den letzten Tagen Schwerstarbeit geleistet.
Gönne dir weiterhin die Ruhe, denn dein Körper braucht sie nach wie vor.
Immer mal wieder ein Spaziergang an der frischen Luft wirkt wahre Wunder.
Dir einen guten Tag.
Zwischenstand: Mir geht es gut, ich fühle mich befreit. ![]()
Zwischenstand: Mir geht es gut, ich fühle mich befreit
Siehst Du. Nichts ist so dunkel wie Trübsal blasen. Du klingst heute wesentlich entspannter.
Guten Morgen Tag 9.
Ich habe vorgestern ein neues Ritual gestartet, mein Handy offline zu schalten wenn ich mich ins Bett begebe. Die Zeit gehört mir und das tut mir gut.
Ich habe letzte Nacht nicht geschlafen, ich habe mich gestern bei jemandem gemeldet der mir enorm wichtig ist. Ein komplett oberflächliches rantasten an eine Situation die mir viel bedeutet und die mir äußert viel Unruhe in den letzten Tagen beschert hat. Das hat ziemlich viel Druck aus dem Kessel genommen und war daher für mich ok, auch wenn die Gefühle dazu bei mir ziemlich gemischt sind. Wahrscheinlich auf der anderen Seite ebenfalls. Ich habe die Nacht unbewusst genutzt um mich selbst zu reflektieren, Ich bin ok so wie ich bin und im Grunde möchte ich mich gar nicht großartig ändern. Was ich ändern muss ist der Umgang mit mir selbst, der Umgang mit meinen Gefühlen, achtsamer und rücksichtsvoller mit mir selbst zu sein. Es ist erschreckend was die Sauferei mit mir angestellt hat, zumindest zum Zeitpunkt des Rausches. Denn nüchtern betrachtet war ich das nie wirklich selbst und nüchtern bin ich doch schon ziemlich okay.
Für Entschuldigungen und Erklärungen ist es einfach noch zu früh, wobei ich zu oft in dieser Situation war mich selbst zu verteidigen, dass ich selbst müde davon bin.
Ich bin definitiv gut damit beraten weiterhin nichts zu trinken, da ich mich selbst so ziemlich gut ertragen kann.
Mir geht es gut, ähnlich wie gestern nur noch etwas befreiter. Ich weiß, dass auch wieder schlechtere Tage kommen werden, daher genieße ich den Moment. Ich bin ok so wie ich bin, ich kann die Uhr nicht zurückdrehen, ich kann Situationen nicht ungeschehen machen. Ich kann aber alles was in einer Macht steht tun damit es nie wieder so weit kommt und ich mich selbst im Spiegel ansehen kann und denke Marc, du bist ok so wie du bist.
Für Entschuldigungen und Erklärungen ist es einfach noch zu früh
Für wen, für was und warum? Belastet dich das? Belastet es andere? Erwartet jemand etwas oder ist da etwas in dir, das noch geklärt werden muss? Wenn ja, dann gibt es kein Zeitfenster. Wenn nein, ist das auch gut.
Wichtig ist, erst einmal stabil zu werden und sich keinen eigenen Druck zu machen. Ich habe gerade eine Krankheit überwunden, keinen Alkoholismus, und habe auch kein Bedürfnis, mich dafür zu entschuldigen. Alkoholismus gehört ebenfalls zu den Krankheiten.![]()
Und das, was du gerade machst, finde ich gut, denn du teilst dich mit, bekommst Antworten und sortierst sie.
Ich bin definitiv gut damit beraten weiterhin nichts zu trinken, da ich mich selbst so ziemlich gut ertragen kann.
Es ist eine Notwendigkeit für jeden trockenen Alkoholiker.
Für wen, für was und warum? Belastet dich das? Belastet es andere? Erwartet jemand etwas oder ist da etwas in dir, das noch geklärt werden muss?
Guten Morgen Hartmut, Danke für deinen Input.
Mich belastet es, andere belastet es auch. Erwartet wird wahrscheinlich gar nichts, ebenso wie ich nichts dazu erwarte. Ich muss mir da noch Gedanken zu machen ob ich die Situation angehe um mich besser zu fühlen, dann wäre es teilweise egoistisch, oder gehe ich sie an damit andere sich besser fühlen... dann muss es von meiner Seite auch ernstgemeint sein, denn nichts ist wertloser als eine Entschuldigung die nicht ernstgemeint ist und auch keine Besserung in meinem Verhalten nach sich zieht, wie so oft in meiner Vergangenheit. Vielleicht ist es auch notwendig damit alle sich mit der Situation besser fühlen, mir ist bewusst, dass mein Verhalten unter aller Kanone und von Kontrollverlust geprägt war. Zumindest ein Schritt in die richtige Richtung, alles andere kommt bestimmt mit der Zeit.
Alkoholismus gehört ebenfalls zu den Krankheiten
Wahrscheinlich die einzige Krankheit die man selbst aushebeln kann, ich möchte nicht von Heilung sprechen, denn ich fürchte die gibt es nicht.
Mich dafür zu entschuldigen, dass ich mein Trinkverhalten nicht kontrollieren konnte? Nein, das kommt mir so nicht in den Sinn. Mich aber für das damit verbundene Verhalten, die verletzten Gefühle, die unbeabsichtigten Lügen (falls es soetwas gibt) oder die Lügen die ich erzählte damit es mir selbst besser ging... das muss bei Zeit bereinigt werden, zumindest mit mir, eventuell auch mit meinen Mitmenschen. Kommt Zeit kommt Rat.
Ich habe vorgestern ein neues Ritual gestartet, mein Handy offline zu schalten wenn ich mich ins Bett begebe. Die Zeit gehört mir und das tut mir gut.
Guten Morgen Marc, das mache ich auch schon seit Jahren kann ich nur weiterempfehlen, es tut gut vorm schlafen einen "klaren" Kopf zu haben und nicht die Probleme der Welt mit ins Traumland zu nehmen.
Mich belastet es, andere belastet es auch. Erwartet wird wahrscheinlich gar nichts, ebenso wie ich nichts dazu erwarte. Ich muss mir da noch Gedanken zu machen ob ich die Situation angehe um mich besser zu fühlen, dann wäre es teilweise egoistisch, oder gehe ich sie an damit andere sich besser fühlen...
Belaste dich nicht mit solchen Gedanken, du hast schon sehr viel getan konzentriere dich am Anfang nur auf dich selbst falls es möglich ist, alles andere kannst du besser angehen wenn du richtig stabil bist.
Gruß R/no
Heute ist Tag 11.
Ich habe den gestrigen Tag gut überstanden auch wenn er von Enttäuschung und Wut geprägt aber, aber es überwiegte die Enttäuschung.
Ich möchte nicht genau ausfühgren was vorgefallen ist aber ich fühle mich von zwei Menschen die mir sehr nahe stehen ziemlich hart hintergangen und vorgeführt, da musste ich für mich nachdenken und mich selbst einmal neu sortieren. Heute geht es mir diesbezüglich schon besser.
Was soll ich schreiben? Ich befinde mich aufgrund meiner Situation in einer Aufräumphase, ich hinterfrage viel, betrachte sehr vieles aus allen möglichen Betrachtungswinkeln und bleibe dabei kritisch. Es ist eine Lebensinventur und im Grunde sollte ich alles was mir nicht gut tut in ein anderes Licht rücken, ja sogar einen anderen PLatz geben um die Dinge in den MIttelpunkt zu stellen die mir wichtig sind, die mich erfüllen und die mir gut tun. Ohne egoitisch zu sein, hierbei geht es um mich, um mein Leben in der Abstinenz, meine Zunkunft und mein Glück. Das alles habe ich viel zu lange einfach tatenlos schleifen lassen und es ist mir zu wichtig es nicht anfassen. An diesen Punkten werde ich stetig arbeiten.
Habt alle einen schönen Tag ![]()
Tag 12
Mir selbst mein Problem einzugestehen, zu akzeptieren und daran zu arbeiten war die richtige Entscheidung. Ich wachse jeden Tag ein kleines Stück mehr. Meinem Magen geht es auch schon fühlbar besser. Ich bin dankbar, dankbar diese Chance und Hilfestellungen bekommen zu haben. Die Entgiftung geht nun dem Ende entgegen und die wirkliche Arbeit beginnt. Ich habe Angst, Angst vor mir selbst. Aber wie ich mich jeden Tag mir selbst gestellt habe werde ich mich weiterhin jeden Tag mir selbst stellen.
Ich bin ein impulsiver Mensch, das äußert sich nicht in cholerischen Ausfällen aber in meist undurchdachten und von Gefühlen geleiteten Entscheidungen die ich nicht selten sehr schnell bereue. Auch das kommt mit auf die Liste der Dinge die ich mittelfristig ändern möchte und mir Strategien erarbeiten muss.
Ich habe heute morgen diesen Thread nochmals komplett gelesen. Danke, dass ihr mir mit eurem Input durch die sehr wehleidigen ersten Tage geholfen habt.
Kommt alle gut in den Tag.
Ich bin ein impulsiver Mensch,
Guten Morgen Marc, da haben wir was gemeinsam, ich bin aber viel ruhiger und besonnener geworden wie ich in Stress Situationen bemerke. Hab Geduld das wird alles besser.
Die Entgiftung geht nun dem Ende entgegen und die wirkliche Arbeit beginnt. Ich habe Angst, Angst vor mir selbst.
Ich hab das Gefühl das die wirkliche Entgiftung viel länger dauert, nach 14 Tagen ist man wahrscheinlich grob entgiftet, mir geht es auf jedenfall so, ich hab jetzt noch Momente an denen ich glaube zu fühlen das der Körper immer noch aufräumt. Was nach so einer langen Zeit des Konsums aber vermutlich normal ist.
Eine Frage hätte ich noch, wie alt bist du denn?
LG R/no
LG R/no
33
Ah hat sich erledigt, 30....
33 Jahre ist doch super, schau mal bei mir welche gesundheitlichen Probleme ich habe. Dir bleibt das vermutlich alles erspart also darüber kannst du dich freuen. Schade das ich nicht die frühe Einsicht hatte wie du, da wäre mir viel erspart geblieben.
Denk an solche Sachen, das ist ein gutes Fundament für deine Abstinenz. Du schaffst dass, dein Selbstbewusstsein wird zurück kommen und alles wird wieder besser du musst es nur zulassen, dann stehst du wieder auf wie Phönix aus der Asche...
Guten Morgen Marc,
ich lese dich immer und freue mich über deine Schritte ins trockene Leben ![]()
Neulich schriebst du
und im Grunde sollte ich alles was mir nicht gut tut in ein anderes Licht rücken, ja sogar einen anderen PLatz geben um die Dinge in den MIttelpunkt zu stellen die mir wichtig sind, die mich erfüllen und die mir gut tun.
Dein „im Grunde sollte ich“ klingt wie eine Einschränkung. Ich finde, der Rest klingt wie ein richtig guter Plan.
Neulich schriebst du auch was vom Bilder ausmalen zur Ablenkung. Sowas hat mir in der ersten Zeit auch gut geholfen - bei mir war es häkeln, aber in der gleichen Funktion, etwas „zu tun“ zu haben, wofür ich nicht groß nachdenken muss, wobei aber etwas entsteht. (Mir ist es als Hobby geblieben.)
Ich wünsche dir weiterhin einen guten Austausch hier im Forum! Und mit dir selber ![]()
Viele Grüße
Thalia
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