Hallo zusammen,
ich durchlebe gerade eine sehr schwere Zeit. Kurz zu mir: Ich bin 50 Jahre alt und habe bisher täglich 1–3 Bier getrunken. Da sich meine Frau daran gestört hat, habe ich beschlossen, maximal 2 Bier pro Tag zu trinken und zwei alkoholfreie Tage pro Woche einzulegen. Das habe ich drei Wochen durchgehalten. Ich zittere nicht ohne Alkohol und habe keine Entzugserscheinungen, aber ehrlich gesagt verlangt mein Kopf nach dem Bier.
Leider hat sich meine Frau inzwischen von mir getrennt, was mich sehr belastet. Seit der Trennung konnte ich meine eigenen Grenzen nicht mehr einhalten und habe Angst, dass ich komplett abstürze.
Ich befinde mich inzwischen in Behandlung und hatte schon eine Sitzung beim Psychologen. Nächste Woche ist der nächste Termin. Morgen habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt, um über eine Überweisung und mögliche Medikamente zu sprechen.
Eigentlich würde ich gerne kontrolliert trinken, weil ich Bier gern mag, aber im Moment merke ich, dass das nicht funktioniert. Deshalb überlege ich, ganz auf Alkohol zu verzichten, um mir selbst und meiner Familie nicht zu schaden.
Meine Frage: Soll ich offen mit meinem Hausarzt über das Problem sprechen, oder ist ein Psychiater die bessere Anlaufstelle? Kann ein Forum wie dieses mir überhaupt helfen, oder brauche ich professionelle Unterstützung?
Ich bin für jeden Rat und jede Erfahrung dankbar.