Lichtknuepfer - Vorstellung Lichtknuepfer

  • aber die Gesundheit ist nunmal wichtiger, wenn Menschen einem schaden.

    Ja, so sehe ich das auch. Aus dem Grund habe ich auch Abstand gehalten. Als ich es dann konnte.

    Noch ein allgemeiner Tipp. Was mir bisher aufgefallen ist.

    Du brauchst nicht (außer du willst) immer gleich auf einen Post zu antworten. Der Vorteil am Forum ist auch Dinge sich erst mal setzen zu lassen und ggfs. etwas später etwas zu schreiben.
    Ich habe auch schon Dinge einfach stehen lassen. Ggfs. konnte ich später etwas damit anfangen.

    Das ist nur ein Tipp, damit du dich nicht stresst. Das kann schon mal schnell sehr viel Input hier werden. :)

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Ja, der Weg ist nicht so leicht.

    Meine Kindheit ja. Als ich alt genug war und auf Abstand gehen konnte wurde es sehr viel einfacher.

    Vieles ist gar nicht so schwer, wie ich dachte.

    Aber lieber zu dir. Habe nicht alles gelesen. Hast du z. B. schon überlegt, was du morgen machst? Ist für mich ja so ein typischer Ausredentag fürs offizielle Saufen gewesen.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Entschuldige. Wollte dir nicht vor den Kopf stoßen

    Du hast mir nicht vor den Kopf gestoßen und brauchst Dich auch deshalb nicht entschuldigen.

    Es sind ja Deine Gedanken, dass Du keine Aufpasser benötigst - nicht meine.
    Verstehst Du, was ich meine?
    - aus meinen Worten machst Du Deinen eigenen Klang.

    Der Grund, weshalb ich mich geoutet habe, ich wollte ehrlich zu meinem näheren Umfeld sein, mich nicht in Ausreden oder Lügen verstricken, warum ich keinen Alkohol trinke. Da begann auch die Ehrlichkeit zu mir selbst.

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Das ist auch mit Sicherheit richtig. Meine Kinder und mein Arzt wissen auch bescheid und dem Rest sage ich, dass ich nicht trinken möchte. Das fühlt sich derzeit okay an. Ich benötige Zeit. 🙂 Werde nun gleich ins Bett gehen. Wünsche Dir eine gute Nacht und schlaf gut 💫

  • Ich benötige Zeit. 🙂

    Guten Morgen Lichtknüpfer,

    das ist völlig legitim. Wir haben jahrelang getrunken, da funktioniert es nicht, dass die Welt sich auf einmal anders herum dreht.
    Kleine Schritte für kleine Füße…

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Guten Morgen zusammen!

    Ich lese gerne und würde mich gerne mehr mit dem Thema Alkoholismus beschäftigen. Entweder Literatur über die Erkrankung mit allem Wichtigen, was man wissen sollte oder aber auch gerne Geschichten auf wahren Begebenheiten. Gerne Bücher wo auch genau der Weg zur Erkenntnis "Ich bin Alkoholiker" und der Weg zur Trockenheit beschrieben wird.

    Das Buch "Nüchtern von Daniel Schreiber" habe ich bereits gelesen und finde ich gut.

    Hat noch jemand Buch-Tipps? 🙂

  • Hat noch jemand Buch-Tipps? 🙂

    Ich könnte Dir eine Liste zusammenstellen, die ich gelesen habe.
    Wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob es hier einen „ Buchfaden“ gibt.
    Ich bin auch noch nicht so lange hier im Forum. Vielleicht können die Admins was dazu schreiben

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • ch lese gerne und würde mich gerne mehr mit dem Thema Alkoholismus beschäftigen.

    Sich einzulesen oder sich schlau zu machen, ist völlig in Ordnung. Ich habe nur oft erlebt, dass gerade frisch trocken werdende Alkoholiker sich aus Büchern, Geschichten oder einzelnen Erfahrungen ihre eigene Diagnose oder einen persönlichen Sonderweg zusammenbauen.

    Gerade am Anfang neigt das Suchthirn dazu, sich überall irgendwas rauszupicken ;) „Das passt genau auf mich.“ Oder: „Bei dem war es anders, also bin ich vielleicht gar kein richtiger Alkoholiker.“

    Deshalb war es für mich wichtig, solche Sachen eher neutral zu lesen , nicht als Vorlage für meinen Weg und erstmal mehr bei mir selbst zu bleiben, statt mich ständig mit anderen Geschichten zu vergleichen.

    Am Ende musste ich nicht die perfekte Erklärung für meine Sucht finden, sondern erstmal trocken bleiben.


    Hier haben wir aber einen extra Bereich.

    Hat noch jemand Buch-Tipps?

    Thalia1913
    12. Oktober 2021 um 17:02

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Tabsi   Hartmut

    Vielen Dank, lieb von euch! Deine Worte, Hartmut, finde ich gut. Das sind gute Hinweise. Zum einen würde mich Literatur interessieren, wie die Sucht entsteht (rein medizinisch) und warum manche immer einen Blackout haben und es bei anderen da keine Probleme gibt. Die Funktionen würde ich gerne verstehen. Dann interessiert mich die Aufklärung hinter Medikamenten und Lebensmitteln, damit ich nicht noch mehr Fallen wie "alkoholfreiem Bier" begegne und mich schützen kann. Zum anderen interessiert mich aber auch der Weg anderer Menschen, wie sie ihre Sucht erkannten und vor allem den Absprung geschafft haben. Was tun gegen craving z.B. Die Frage, ob ich Alkoholiker bin oder nicht stellt sich mir nicht mehr. Ich hatte vom 1. Schluck als Teenager das Problem kein Ende zu finden, Erbrechen im Nachgang, Scham ohne Ende und Filmrisse dazu. Da zu sagen "Ich habe kein Problem" wäre Selbstbetrug. Ich bin Alkoholiker! Ich glaube, ich suche eher nach Wegen, möglichst gut mit diesem Dilemma leben zu können, trocken zu bleiben und vielleicht auch zu sehen "damit bin ich nicht alleine". Obwohl ich eher glaube, dass es viele mit diesem Problem gibt, die es sich nicht eingestehen.

  • ch glaube, ich suche eher nach Wegen, möglichst gut mit diesem Dilemma leben zu können, trocken zu bleiben und vielleicht auch zu sehen "damit bin ich nicht alleine

    Es gibt für alles irgendeine Begründung. Und in meiner nassen Zeit habe ich auch geglaubt, ich hätte alles im Griff.;)

    Gerade bei der Sucht hat mich nicht mein Glaube trocken werden lassen, sondern mein Handeln. Und ich musste erst lernen, dass ich meinen eigenen Überzeugungen und meinem Suchthirn nicht immer trauen konnte.

    Bücher erzählen Geschichten. Das Forum erzählt Geschichten. Aber Selbsthilfe beginnt erst in dem Moment, in dem jemand anfängt, seine eigene Geschichte zu verändern.

    Dazu die nötige Weitsicht deines Tuns.

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Oh Lichtknüpfer, ich finde mich gerade in Dir wieder. Als ich nüchtern wurde, fand ich wieder Freude am Lesen, ich wollte alles wissen, verstehen, mich verstehen lernen.
    Meine Art, alles zu hinterfragen, meine Neugierde, mein Ehrgeiz, mein Perfektionismus…


    Für mich war es wichtig, die Alkoholsucht begreifen zu lernen… ich hatte sie ja immer kleingeredet, Alkohol gehörte in meinem vergangenen Leben in meinem Umfeld dazu und mich damit auseinanderzusetzen kam mir gar nicht in den Sinn.

    Nach etwa einem halben Jahr nach dem Trinkaus übermannten mich meine Gefühle. Ich nahm wieder therapeutische Einzelgespräche in Anspruch, Gruppe sowieso.

    Irgendwann habe ich gemerkt, puhhh Tabsi, fahr mal ein paar Gänge runter. Ich musste lernen, Geduld mit mir zu haben, damit nicht noch das Leben an mir „ vorbeirauscht“.

    Ich übe mich immer noch darin, gelassener zu werden. Das Leben ist ein Lernprozess und die besten Erfahrungen können Dir die geben, die hier ähnliche Schicksale mit Dir teilen.
    Dafür musste ich aber auch bereit sein, ein Teil von mir preiszugeben.
    Hilfe zur Selbsthilfe eben.

    Ich finde es gut, dass Du hier Fragen stellst und wissbegierig bist.

    Bei welcher Frage fangen wir an😅?

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Hartmut Ich glaube nicht, dass ich alles im Griff habe und deshalb suche ich nach Litertur und Büchern, um bessere, gute und gesunde Wege finden zu können, die ich noch nicht kenne. Wie du sagst "Das Handeln ist wichtig" und genau DAS hatte ich damit gemeint.

    In Therapie bin ich seit 2018 (wegen anderer psychischer Erkrankungen)und war in diversen Kliniken, bin laut Aussagen meiner Ärzte reflektiert und habe den Kontakt zur Familie und verschiedenen "Freunden" beendet. Was mir nicht gut tut kann weg, ist meine Devise! Das war viel Arbeit, aber mit der Arbeit bin ich noch lange nicht am Ende und genau deshalb möchte ich weiter dazulernen. Neue Möglichkeiten und Wege lernen, schauen, wie ich mir selbst besser zur Seite stehen kann, wenn es brenzlig wird. Das ist wichtig für mich! Ich möchte auf meine Probleme zugehen und nicht wegsehen.

    Wie du siehst hat es für mich nicht mit "Glauben" zu tun, sondern mit Wissen um die Erkrankung, Selbstschutz, Gefahrenerkennung. Meine eigene Lebensgeschichte wurde umfangreich psychologisch in den letzten 8 Jahren aufgearbeitet- Erkrankungen/ Erlebnisse aufgearbeitet.

    Ich glaube bei mir ist es andersrum. Viele erkennen ein Alkoholproblem und erfahren dann, dass sie eigentlich andere Probleme dahinter haben. Ich habe zuerst meine gesamten Familiengeschichten wahrgenommen (da war ich noch ein Kind) und in den letzten Jahren aufgearbeitet. Dass der Alkohol ein weiteres Problem ist, wurde mir im Laufe der Therapien immer klarer und habe es im letzten Jahr bei meinem Psychiater angesprochen. Heute stelle ich mich diesen Schwierigkeiten entgegen und schaue nach besseren Wegen. Ich hoffe, es wird alles klappen. Sicherheit spüre ich nicht, aber möchte für mehr sorgen.

  • Tabsi Das klingt tatsächlich etwas nach mir (Perfektionismus, Ungeduld, Wissensdurst 😅).

    Ich habe es auch lange kleingeredet " dann ist es halt mal schief gelaufen, haben andere auch" 👀😳. Aber nicht jedes Mal, heißt dann wohl die Wahrheit am Ende! Ich glaube, ich habe in den letzten Monaten immer mehr für mich angenommen "Ja, ich habe ein großes Problem und ja, das habe ich schon seit dem 1. Schluck"! Traurig aber wahr. Und ich weiß auch warum es sich so entwickelt hat und wozu der Alkohol bei mir dient. Auf jeden Fall nicht dem Genuss, sondern der schönen Berauschung, um nichts mehr fühlen zu müssen, um Leichtigkeit ins Leben zu bekommen. <- was ein Quatsch! Denn der Rausch ist nach wenigen Stunden vorbei und dann habe ich 2 Tage das Gefühl fast sterben zu müssen, weil ich mir die Seele aus dem Leib "kotze" (Entschuldigung) und am Ende weiß ich nicht mal mehr was war, habe Panik in WhatsApp zu gucken und schäme mich ohne Ende UND!!!... Danach ist alles wie vorher - alle Probleme und Gefühle sind wieder da. Das ist keine Lösung, sondern ein zusätzliches Problem.

    Damit das Leben nicht an dir vorbeirauscht 😅. Mir wurde hier gestern schon geschrieben, dass ich immer direkt antworte und aufpassen möge, dass es mir nicht zu viel wird. Diesen Tipp werde ich nun noch mal mehr annehmen!

    Danke für deine Hilfe!

    Du hast geschrieben, dass du Bücher gelesen hast. Gibt es eines, das für dich besonders hilfreich war? Kennst du das Buch von "Natalie Stüben - Ohne Alkohol, die beste Entscheidung meines Lebens" oder auch "Süchtig-die Psychologie der Abhängigkeit von Gabor Matè" oder "Alkohol erklärt von William Porter"? Das sind Empfehlungen einer KI. Ich werde morgen mal im Buchladen fragen, was da das Beste ist.

    Auf welche Lebensmittel oder deren Inhaltsstoffe muss ich Acht geben?

    Danke schon mal!

  • Viele deiner Formulierungen drehen sich um „ich hoffe“, „ich glaube“ oder „ich denke“. Ich müsste, sollte. Das sind für mich zunächst nur Gedankenmodelle, nicht die Erfahrung eines trockenen Lebens, eines trockenen Alkoholikers.

    Wenn ich von Sucht spreche, dann meine ich Sucht. Andere psychische Baustellen sind andere Baustellen. Wenn du dafür in qualifizierten Händen bist, ist das gut und wichtig. Aber mir persönlich wäre das alles zu schwammig und gedanklich immer mit einer Hintertür versehen. „Ich glaube, ich bin Alkoholiker“ ist für mich etwas anderes als „Ich bin Alkoholiker“. Oder?

    Jeder Mensch hat Belastungen, Begleiterscheinungen oder Gründe, warum er irgendwann gesoffen hat. Ich auch. Aber die haben mich nicht freiwillig in die Sucht getrieben. Ich kenne auch keinen bekennenden Alkoholiker, der nicht wusste, dass sein Trinkverhalten irgendwann problematisch geworden ist.

    Den Absprung nicht geschafft. Das ist für mich der Punkt.

    Der Rest sind oft nachträgliche Erklärungsversuche für etwas, das längst passiert war. Das Kind war schon in den Brunnen gefallen und ab da musste ich schauen, wie ich wieder rauskomme. Ich brauchte damals auch niemanden, der mir meine Kindheit, mein Leben oder mein Umfeld komplett auseinandernimmt. Ich habe gesoffen. Egal, was das Leben mir vorher mitgegeben hat.

    Und das nächste Glas hat man oft schneller in der Hand, als man seine eigenen Gedankenmodelle überhaupt zu Ende gedacht hat. Dieses ganze, „Ich glaube, ich könnte …“ „Vielleicht muss ich mich da noch mehr informieren …“… das ist für mich genau der Stoff, aus dem Rückfälle am Anfang gebaut werden. Kopfkino statt Handeln.

    Mein Ding war erstmal Stabilität aufbauen. Alles andere konnte später immer noch kommen.

    Ich bin jetzt erstmal raus. Schau auf dich. Mach deine eigenen Erfahrungen. Und lass Texte oder Gedanken auch mal stehen, ohne sie sofort wieder auseinanderzunehmen.

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Die Liste mit Alkohol in Lebensmitteln ist lang. Da frage am besten Google. Es ploppen dann Seiten von Krankenkassen und Selbsthilfevereinen auf.

    Es handhabt auch jeder anders, alles was nach Alkohol riecht oder schmeckt nehme ich nicht zu mir. Zum Beispiel reife Bananen enthalten auch Alkohol.
    In Soßen im Restaurant oder Kuchen kann auch Alkohol enthalten sein. Ich verzichte nicht auf Senf oder Gewürzgurken, weil dort Essig enthalten ist. Das Bad und Küche reinige ich trotzdem mit Flächendesinfektion oder desinfiziere unterwegs meine Hände.
    Bei Mundspülung schaue ich, dass kein Alkohol drin ist.
    Auch wenn nur Spezi drin ist, trinke ich nicht aus der Flasche, auch keinen O-Saft aus Sektgläsern.
    Aber das handhabt jeder anders. Ich übernehme da für mich die Verantwortung und achte darauf, was mich triggern könnte.
    Ich verfalle auch nicht in Panik, wenn ich versehentlich mal in was reinbeiße, was Alkohol enthält. Ausspucken, was nachtrinken und gut ist.

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Hallo,

    ich habe hier noch etwas für euch:

    Carl Friedrich
    29. November 2021 um 16:05

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hallo Lichtknüpfer,

    langsam, langsam... Ich bin auch so ein Info- und Bücherjunkie, aber ...

    Alkoholiker-Biografien aus dem Buchladen habe ich nur in der Schlussphase meiner nassen Phase gern gelesen, weil sie mir geholfen haben, mir einzugestehen, dass ich süchtig bin, zu erkennen, was mir bevorsteht, wenn ich weitertrinken würde - und vor allem, zu sehen: Es gibt ja ein Leben nach dem Alkstopp - und das ist gar nicht freudlos!

    Da kannte ich aber dieses Forum noch nicht. Hier in Deiner Online-SHG findest du unzählige Alkoholikergeschichten im offenen Bereich, kostenlos und vor allem ungeschönt durch kommerzielle Interessen - und außerdem nicht nur die Betroffenensicht, weil Du auch den kritischen Austausch mit anderen Forys dazu vor dem Hintergrund der Grundbausteine nachlesen kannst. Das finde ich bis heute für mich viel hilfreicher.

    Für Infos zu Lebensmitteln mit Alkohol etc. Findest Du hier auch einen eigenen Faden im allgemeinen Teil des Forums. Einfach mal stöbern...

    Und Tipps und Erfahrungen zu externen Büchern und Filmen gern dem von Hartmut verlinkten Faden entnehmen bzw. dort teilen.

    Fundiertes Wissen ist immer gut - wenn es auch vom Kopf in die "Füße" kommt - meine bescheidene Sicht.

    Alles Gute!

  • Hartmut

    Ehrlich gemeinte Frage: Wo habe ich geschrieben, dass ich "glaube", Alkoholiker zu sein? Ich habe in dem Beitrag wo ich Tabsi und dich verlinkt habe geschrieben "Ich bin Alkoholiker"! Dazu stehe ich.

    Wie verlinkt man Textpassagen?

    "Ich glaube nicht, alles im Griff zu haben" - Da kann ich mir bei einer Sucht auch nicht sicher sein, da ich einen Rückfall nicht ausschließen kann. Oder was war gemeint?

    Die Erfahrungen des trockenen Lebens fange ich seit 8 Monaten erst an zu samneln und finde mich darin erst noch zurecht. Da bist du und andere mir weit voraus. Deshalb bin ich hier. Und ich muss auch ehrlich mir selbst gegenüber bleiben, dass die Abstinenz keine Sicherheit ist und deshalb "hoffe" ich und arbeite an mir. Ich glaube, es ist einfach meine Art zu reden. Trotzdem werde ich mir deine Worte zu Herzen nehmen und mich beobachten.

    "Wenn du von Sucht sprichst, meinst du Sucht.." Das meine ich auch. Klar merkt jeder, dass er/sie in ein Trinkproblem gerät. Wenn man aber von sich selbst den Grund kennt, warum es so geschieht, dann kann man da das Problem an der Wurzel anfassen, anstatt es wegzutrinken. So ist es zunindest bei mir. Das eine hängt mit dem anderen zusammen.

    Das "ich muss mich da noch informieren " sind für mich eine Form von Selbstschutz aufzubauen. Denn wenn ich zum Beispiel weiß, dass in alkoholfreiem Bier Alkohol ist, kann ich mich schützen.

    Ich habe das Gefühl, dass du denkst, dass ich mir ständig etwas vormache und "hohle Phrasen schwinge".(nicht böse gemeint, bin einfach direkt). Ich möchte es wirklich schaffen!

    Danke für deine guten Wünsche und dir auch alles Gute. Wenn du magst, kannst du mir vielleicht erzählen, wie du Stabilität aufgebaut hast bzw. was du konkret meinst. Da nehme ich gerne etwas von mit.

    Hab einen schönen Donnerstag! 🙂

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!