Teddy - Ja oder Nein zum Leben?

  • Hallo, mein Name ist Teddy und ich bin Alkoholikerin. Das ist noch sehr neu für mich, ich bitte um Entschuldigung. Es ist das erste Mal, dass ich um Hilfe Frage. Deswegen danke für Unterstützung :)

  • Guten Morgen Teddy,

    gut, dass du hierher gefunden hast und bereits zu der Erkenntnis gekommen bist, Alkoholikerin zu sein.

    Möchtest du dauerhaft abstinent leben? Hier kannst du Unterstützung bekommen.

    Wann hast du das letzte Mal getrunken?

    Viele Grüße,

    Hera

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Ja, ich will aufhören!!!! Ich hab es auf gut Deutsch satt. Meine Beziehungen leiden, mein Job leidet, ich bin quasi innerlich tot. Ich will das nicht mehr und ich weiß aber nicht raus, nicht weiter 🥺 Danke fürs Zuhören!

  • Hallo Teddy,

    gut, dass du hier bist. Auch ich hatte es irgendwann so dermaßen satt. Jetzt bin ich seit zehn Monaten nüchtern. Bleib dran, du kannst das schaffen, und es lohnt sich so sehr!

    Bald wird sich jemand vom Moderationsteam hier melden. Dann erfährst du, wie es für dich hier weitergehen kann.

    Bis dahin alles Liebe!

    Mattie

  • Hallo Teddy, schön, dass du dich wieder gemeldet hast!

    Du klingst verzweifelt, aber auch dir kann geholfen werden, wenn du es wirklich willst.

    Eine Entgiftung sollte immer ärztlich begleitet werden, deshalb ist dein Gang zum Arzt dein nächster wichtiger Schritt. Schildere deine Problematik offen und ehrlich und melde dich danach wieder bei uns.

    Lieber Gruß, Hera

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Hallo an alle,

    ich war lange nicht mehr da, das tut mir leid. Hatte noch nicht die Kraft, mich wirklich auf die Abstinenz einzulassen. Bin jetzt seit zwei Wochen abstinent, ohne Entzugserscheinungen zum Glück und ohne akuten Suchtdruck. Ich weiß, das heißt noch gar nichts und allein kann ich es kaum schaffen. Deswegen habe ich mich bei einer Suchtberatungsstelle gemeldet. Macht mir große Angst, klar, die Abhängige in mir möchte an der Sucht noch festhalten und die Komfortzone nicht verlassen. Drück die Daumen, ich motiviere mich so gut ich kann.

    Danke für eure Unterstützung :)

  • Hallo Teddy,

    hast Du Dich schon ein wenig bei uns im Forum eingelesen? Unter dem Reiter oben findest Du unter Artikel z.B. "Der Notfallkoffer" und auch die "Grundbausteine für ein nüchternes Leben".

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Wichtig ist, dass man den Haushalt alkoholfrei hat, am Anfang Feierlichkeiten, auf denen Alkohol konsumiert wird, meidet und sich regelmäßig mit anderen trockenen Alkoholikern austauscht. Und dafür bist Du ja hier richtig!

    Für den Austausch im offenen Bereich klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • @ Elly: Ja, ich habe mich schon ein bisschen darin eingelesen 🙃 Als Hobby Psychologin habe ich auch schon viel über das Thema in den letzten Jahren gelesen. Für mich ist es daher auch selbstverständlich, dass ich meine Wohnung komplett alkoholfrei halte. Wenn Besucher etwas trinken wollen - Pech gehabt. Das sage ich denen aber auch vorher. Und meine Freunde oder mein Partner trinken ohnehin nicht viel bis gar nichts. In Kneipen oder Ähnliches bin ich noch nie gern gegangen. Den "Notfallkoffer" kenne ich schon aus einer Zeit, in der ich mit anderen psychischen Problemen zu tun hatte. Ärztlich begleitet werde ich; ich ruhe mich nicht auf den bisher ausbleibenden Entzugserscheinungen aus. Und ab Mitte September gehe ich auch zur Suchtberatung :) Ich schreibe auch regelmäßig Tagebuch, das zwingt mich, ehrlich mit mir zu sein und zu erkennen: "Achtung, das könnte eine Stolperfalle sein!" Heute ist übrigens mein 17. Tag ohne Alkohol :saint::saint::saint:

    Vielen Dank für die Unterstützung :):):)

  • Nayouk24 1. September 2026 um 09:16

    Hat den Titel des Themas von „Ja oder Nein zum Leben?“ zu „Teddy - Ja oder Nein zum Leben?“ geändert.
  • Herzlich willkommen auch von mir.
    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Teddy

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Tagebucheintrag von gestern, 02.09.2026

    "Ich weine. Während ich mich mit meiner Vergangenheit als Abhängige auseinandersetze, während ich über heimliche Flaschenverstecke, zahllose Trinkpausen, Abstürze und trotzdem weitertrinken, zerbrechende Freundschaften und oberflächliche Therapien schreibe, weine ich. So als wäre die Gesund-werden-Wollende in mir entsetzt und sehr traurig darüber, was ich mir seit fast zwanzig Jahren antue (Himmel, was für eine Zahl!). Als würde sie, als würde ich trauern über alles, was ich durch das Trinken kaputt gemacht und verloren habe, so viel Potenzial, Glück und Zeit. So viele Gelegenheiten, die ich habe verstreichen lassen, so viele nicht ergriffene Chancen, so viel ungelebtes Leben, das im Alkoholnebel an mir vorbeigezogen ist ... Himmel! Warum nur war ich so grausam zu mir? Wie konnte es soweit kommen? Ich weiß es nicht. Ich begebe mich auf Glatteis. Danach in ein tiefes Moor. Und dann kommt der noch unüberwindbar hoch erscheinende Berg. Aber ich will mich an die Hand nehmen und diesen Weg weitergehen. Wie weh es auch tun mag. Wieder trinken ist keine Option. Machen wir aus den zwanzig Jahren trinken zwanzig Jahre nüchtern sein. :thumbup:"

    (P.S.: Ich beginne meist schon morgens/ vormittags mit dem Tagebuch und notiere direkt dahinter, der wievielte alkoholfreie Tag das ist. Und abends kann ich dann mit Stolz sagen: Ich hatte Recht! Es IST der soundsovielte alkoholfreie Tag! Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist geschafft :) )

    Heute, 03.09.26, wird übrigens Tag 19 ohne :saint:

  • Ich weine. Während ich mich mit meiner Vergangenheit als Abhängige auseinandersetze

    Guten Morgen Teddy und ein herzliches Willkommen,

    so erging es mir am Anfang auch. Ich habe geheult und geheult. Es gehört zur Heilung und reinigt.

    Ich gratuliere Dir zu Deinen 19 Tagen ohne Alk. Aus meiner Erfahrung wird es Dir von Tag zu Tag besser gehen. Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg und einen guten Austausch.

    LG

    Bibi

    Das Leben wird dir solange denselben Test geben, bis du ihn bestanden hast.

    -Xo Filou-

    Trocken seit 11.07.2025

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