Nadine88 - Ich bin Alkohol abhängig

  • Hi Nadine, gut, dass du uns gefunden hast und dir Gedanken über deinen Alkoholonsum machst.

    Hier bei uns im Forum findest du viele hilfreiche Tipps aus einem großen Erfahrungsschatz.

    Du bist also Alkoholikerin und möchtest aufhören zu trinken?

    Lieber Gruß,

    Hera

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Ich bin abhängig, ich trinke im Durchschnitt alle drei Tage und das manchmal so extrem das ich davon einen Filmriss habe. Ich möchte für immer aufhören mit dem Teufelszeug. Heute habe ich bei der Suchtberatung für nächste Woche einen Termin vereinbart. Ich habe immer wieder ein schlechtes Gefühl gegenüber meiner Familie, aber ich weis einfach nicht wie ich aus der Sucht schaffe.

  • Bei deinem Vorhaben, für immer mit dem Trinken aufzuhören, können wir dich unterstützen, dein erster Schritt, dich hier anzumelden, war richtig und wichtig.

    Hast du Schwierigkeiten, dich als Alkoholikerin zu bezeichnen? In unserer Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschliesslich bekennende Alkoholiker aus.

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Das fällt tatsächlich nicht jedem leicht, bzw. schwer, es zu akzeptieren. Wobei man sich für eine Krankheit niemals schämen muss.

    Wann hast du denn das letzte Mal getrunken?

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Vor über einer Woche. Aber der Saufdruck ist immer noch sehr stark vorhanden. Ich habe auch schon mich von meinen Arzt wegen den Entzugserscheinungen untersuchen lassen nun muss Freitag nochmal zur Kontrolle hin.

  • Sehr gut, dass du beim Arzt warst und er deine Entgiftung begleitet. Ein kalter Entzug kann lebensgefährlich sein.

    Da du schon über eine Woche abstinent bist, bekommst du direkt den Bewerbungslink für den offenen Bereich.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und ganz kurz etwas dazu schreiben.

    Dann wird dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschoben.

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Hera 7. Oktober 2026 um 20:41

    Hat den Titel des Themas von „Ich bin Alkohol abhängig“ zu „Nadine - Ich bin Alkohol abhängig“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Nadine.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Hera

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Es lohnt sich, wenn du dich an unseren Grundbausteinen orientierst, Nadine. Da stehen alle relevanten Dinge drin, die für deine Abstinenz hilfreich sind - vor Allem am Anfang.

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Ich habe immer wieder ein schlechtes Gefühl gegenüber meiner Familie, aber ich weis einfach nicht wie ich aus der Sucht schaffe.

    Hallo Nadine!

    Das schlechte Gefühl oder Gewissen gegenüber meiner Familie hatte ich auch, jahrelang und zum Ende hin wurde es immer größer.

    Doch dann habe ich, so wie du jetzt auch, den ersten Schritt getan und habe das erste Glas (oder besser die erste Flasche) stehen gelassen und eben nicht mehr getrunken. Schritt für Schritt.. und aus Tagen wurden Wochen und aus Wochen wurden Monate und aus Monaten sind es nun bald zwei Jahre geworden.

    Bleib dran, es lohnt sich und es wird mit der Zeit auch leichter, heißt der Suchtdruck verringert sich mit der Zeit. Und hier kannst du von vielen Erfahrungen anderer User lesen, wie sie mit ihren Suchtdruck umgehen und welche Strategien sie haben.

    Achso eins noch: Herzlich Willkommen hier in unserer Selbsthilfegruppe!

    LG KW

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

  • Ich habe akzeptiert, dass ich Alkoholiker bin.

    Habe kapituliert und weiß, dass ich nicht mehr trinken kann. Mit fortschreitender Trockenheit wurde mir noch viel mehr klar und bald wollte ich auch wirklich nicht mehr trinken. Nicht in Form von "ich wehre mich dagegen" sondern "ich möchte es nicht". Das Gefühl betrunken zu sein, dieses Gefühl wenn ich Gift in meinen Körper schütte.

    Wieviele Anläufe habt ihr gebraucht

    Nun ja. Mein erster Anlauf läuft jetzt seit bald 5 Jahren. ;)

    Der Plan ist, dass er erst endet wenn ich die Radieschen von unten sehe.

    Und bis dahin lebe ich mein Leben so glücklich wie es mir möglich ist.
    Denn das klappt jetzt sehr viel besser.

    Wo ich hingehe, dort bin ich dann.

  • Hallo Nadine88,

    willkommen hier im Forum.
    Scham und Angst haben mich viele Jahre davon abgehalten, den ersten Schritt zu wagen.
    Die Erkenntnis, Alkoholikerin zu sein und mir Hilfe zu suchen und anzunehmen waren Grundvoraussetzung, den abstinenten Weg zu gehen. Suchtberatung, Hausarzt, Selbsthilfegruppe real und online sind meine wichtigsten Stützpfeiler geworden.
    Entscheidend ist, dass ich den Weg gegangen bin, weil jeder weitere Versuch, hätte mein letzter sein können.
    Die Alkoholsucht ist eine tödliche Krankheit. Das musste ich mir bewusst machen und die Spirale ging nur noch abwärts, auch wenn bis dato alles immer noch funktioniert hat bzw. ich funktioniert habe. Es war aber kein ( schönes) Leben mehr.
    Bleib dran und komm hier gut an. Hier ist immer jemand für Dich da ( wenn auch zeitversetzt).

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Wieviele Anläufe habt ihr gebraucht bis ihr trocken wart?

    Ich frage mich gerade, warum dich ausgerechnet das als deine erste Frage interessiert? Würde das was an deinem Entschluss ändern?

    Ich hatte einige „unfreiwillige“ Trinkpausen, aber dann war es mir wirklich ernst damit und seitdem habe ich das erste Glas stehen gelassen…

    Ich würde auch noch zwischen „abstinent“ und „trocken“ sein unterscheiden, aber ich will dich nicht gleich am Anfang damit verwirren.

    Hier gibt es wirklich viel zu lesen, zu Beginn habe ich mir hier förmlich die Nächte um die Ohren gehauen.

    LG KW

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

  • Ich habe panische Angst wieder rückfällig zu werden. Mein Entschluss bzw. meine Entscheidung steht fest.

    Für mich bedeuten „abstinent“ und „trocken“ ich will für immer auf Alkohol verzichten und mich ändern.

  • Hallo Nadine,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Nun, ich habe mal vor über 20 Jahren fast ein Jahr lang keinen Alkohol getrunken. Damals war ich aber noch nicht soweit, wirklich mit innerer Überzeugung dauerhaft abstinent zu leben.

    Ende letzten Jahres hatte ich den Punkt erreicht, dass ich so nicht mehr weiter leben möchte.
    Ich suchte mir Hilfe und lernte mit Hilfe dieses Forums, meine Sucht als lebenslange unheilbare Krankheit zu akzeptieren, die ich nur durch lebenslange Abstinenz stoppen kann.

    Ich lernte, dass Alkohol kein Gegner ist, sondern einfach nur eine Substanz, die mich krank macht und langsam, aber sicher tötet, so wie eine Prise Arsen im täglichen Tee.

    Und ich lernte, dass nur Nichttrinken allein nicht reicht, dass ich neue zufriedenstellende Verhaltensweisen benötige, die dauerhaft an die Stelle des Alkoholkonsums treten.

    Nun bin ich seit knapp 11 Monaten trocken. Und ich fühle mich gut. Ich fühle mich stabil, bleibe aber achtsam.

    Im Ergebnis war mein wirklich ernsthafter erster Anlauf im November 2026.


    Ich wünsche dir einen regen, für dich hilfreichen Austausch.

    LG Kyra

    Was vergangen ist, ist vergangen, und du weißt nicht, was die Zukunft dir bringen mag. Aber das Hier und Jetzt, das gehört dir.
    (Antoine de Saint-Exupéry)

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