Beiträge von leben

    Hallo Kaltblut,

    danke dafür.

    Habe auch schon festgestellt, dass ich viel intensiver lebe und denke )und dies erst am Anfang) als früher. Bin dankbar dafür, dass ich dies so erleben darf. Könnte es nur nicht so schön und verständlich rüberbringen wie du.

    LG
    Leben

    Hallo Lena,

    ich weiss wie schwer das ist. Das Umfeld, sag ich mal so, möchte dass du /ich / man nicht mehr trinkt. Möchte aber dadurch keine Veränderungen bzw. Unruhen im häuslichen Frieden haben. Nach Möglichkeit einfach nicht darüber sprechen.

    Hast du vielleicht eine Freundin mit der du sprechen kannst? Ansonsten schreib hier alles auf, das hilft auch.

    Klammer doch voresrst die Gespräche zu Hause mal aus. Das schafft dir nur Stress und den brauchst du im Moment nicht auch noch, hast schon genug mit nichttrinken zu tun. Die Veränderungen an DIR sind irgendwann so unübersehbar, dann kommen automatisch Gespräche auf. Mein LG wollte auch nicht reden, will er heute noch nicht. Aber er beäugt mich schon.
    Und mit den Träumen von Flaschen das habe ich auch ab und an, selbst jetzt noch. Das müsstest du aber auch von deiner damaligen Trockenarbeit kennen, oder hattest du das damals nicht?

    Weisst du, wenn du dich bei einer Selbsthilfegruppe nicht wohlfühlst lass es, es macht keinen Sinn sich dazu zu zwingen (meine Meinung dazu). Aber rufe wenn du willst doch mal verschiedene an und informiere dich.

    LG
    Leben

    Hallo Lennaaa,

    ein herzliches Willkommen auch von mir.

    Ich würde mich Mieken gerne anschliessen, die Fragen interessieren mich auch. Ich habe noch eine zusätzliche: Wolltest du wieder trinken? Hat sich das irgendwie bemerkbar gemacht?

    Zu dem NEIN-Sagen: Ich glaube, das musst du nicht lerne, du musst nur von dem überzeugt sein was du möchtest. Dann stehst du, glaube ich auch automatisch dazu.

    LG
    Leben

    Hallo zusammen,

    seit ich nicht mehr trinke, ergibt es sich zwangsläufig dass ich hinsehen (muss). Weil, da ist ja nichts mehr wonit ich alles verdrängen kann. Ich kann nicht sagen, dass mir alles gefällt was ich sehe, auch viele Dinge an mir gefallen mir nicht. Aber es ist schön überhaupt wieder zu sehen, sich stellen zu müssen.

    Aber es wird immer einfacher.

    LG
    Leben

    Hallo Backmaus,

    danke für deinen Thread. Seit dem ich nicht mehr trinke, habe ich auch recht häufig Kopfschmerzen. Bisher habe ich diese immer sehr schnell mit Medis behandelt. Aber die Tips, die du bekommen hast, probiere ich auch mal aus.

    LG
    Leben

    Hallo Auster,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier.

    So wie es dir jetzt ergeht, erging es vermutlich fast allen von uns die aufgehört haben zu trinken. Zum Einen die Euphorie...ich trinke nichts mehr, zum anderen die Ungeduld dass jetzt auf einen Schlag alles anders sein sollte bzw. würde.

    Die Euphorie ist meines Erachtens sehr wichtig, denn ohne diese hätten wir gar nicht weitergemacht. Alles andere kommt nach und nach. Also wie immer das Zauberwort: Geduld.

    Zu deiner Familie denke ich kann man im Moment eigentlich gar nichts sagen. Für diese ist erst mal abwarten angesagt und dann wird sich zeigen wie es weitergeht. Das gleiche gilt natürlich auch für dich in diesem Punkt. Du weisst nicht wie du in 3, 6 oder 12 Monaten darüber denkst oder ob das dann noch deine Priorität ist.

    Im Moment hast du genug damit zu tun immer ein paar Stunden ohne zu trinken zu überbrücken und das ist für den Anfang genug Arbeit. Hol dir dazu Hilfe wo du sie bekommen kannst. Seis Hausarzt, Psychologe, Suchtberater, etc. .

    Und vor allem zergrübel nicht direkt schon Dinge, die du im Moment nicht ändern kannst, da kommt vielleicht Saufdruck auf.

    Alles Gute
    Leben

    Hallo Angstlos,

    am Anfang meiner Trockenheit war ich erstmal heilfroh dass ich überhaupt wieder durchschlafen konnte. Das hat sich dann dermassen gesteigert, dass ich tagsüber teilweise kaum richtig wachwurde. Das hat sich aber nach ca. 2 Monaten reguliert. Und das Gedächtnis wird auch langsam wieder besser. Aber, wie man mir auch immer wieder sagt: GEDULD.

    Und vor allen Dingen, lenke dich ab. Geh laufen, mach Kurse, schreibe hier oder sprich mit Menschen denen du vertraust. Du alles um deine bisherige Routine zu ändern.

    LG
    Leben

    Hallo Ossimann,

    für mich ist das kein Rückfall sondern grenzenlose Ignoranz unserer Krankheit gegenüber. Was will sich so jemand beweisen (und auch anderen!). Er ging bewusst ein Risiko ein. Aber dies ist seine Entscheidung, er muss mit den Konsequenzen leben. Ich weiss nur, dass wenn ich dies tun würde, ich eine sehr lange Zeit darüber nachdenken würde und dabei ginge es mir nicht gut.

    LG
    Leben

    Hallo Susanne,

    das mit der "Manipulation" wie du es beschreibst, hilft dir nicht nur am Anfang. Es ist wichtig dass man ein Instrument gefunden hat sich selbst auch in nicht so einfachen Situationen wieder auf den Boden zurückzuholen und das gelingt oft nur indem man sich selber zerpflückt.

    Mein Therapeut sagte mal zu mir, da ist mein Über-Ich am Werk und das ist gut so.

    Es ist sehr schön, dass du wieder neugierig bist auf dich und das beizubehalten schaffst du nur ohne Alkohol.

    Weitere trockene 24 Stunden

    Leben

    Hallo 7L,

    schämen brauchst du dich nicht. Ich weiss das ist einfach gesagt, weil die Gedanken immer wieder kommen. Aber du hast neu angefangen, nun machst du einfach weiter. Immer Schritt für Schritt. Wenn es dir ernst ist wird es diesmal klappen. Ein Rezept dafür gibt es leider nicht.

    Viel GErfolg
    Leben

    Hallo Chaosimleben,

    das man seine Prioritäten im Leben setzten muss ist schon klar. Aber wenn dir an dem Mann wirklich was liegt, verstecke dich nicht dahinter. Sonst brauchst du gar nichts mehr zu sagen, oder???

    Das du dich bei dem anderen wohlfühlst ist auch klar. Ihr kennt euch, ihr vertraut euch schon länger, das gibt halt Sicherheit.

    Ich finde es toll, dass du schon so lange nicht mehr trinkst und wünsche mir auch einmal dorthin zu kommen.

    Tu nichts was das gefährden könnte.

    LG und ein frohes Weihnachtsfest
    Leben

    Hallo Kommal,

    ich denke mal, das ist das große Problem bei unserer Krankheit: Man sieht sie nicht.

    In der nassen Zeit macht sie sich bemerkbar und es wird durch den AG sehr viel Hilfe angeboten, aber nachdem man/ich/du einige Zeit trocken bist wird leicht vergessen dass man immer noch krank ist. Es funktioniert ja alles wunderbar, besser als vorher weil man ja auch vieles gutzumachen versucht hat (spreche jetzt von mir).

    Wie du diese Situation angehst finde ich klasse. Nicht mit der Hammermethode sondern einfach darauf hinweisen und die Situation wieder mal in die Köpfe der anderen bringen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und liebe Grüße
    Leben

    Hallo zusammen,

    auch ich habe mehrere Male versucht Trocken zu werden. Habe mir gesagt, ich schaffe das alleine. Ich brauche keinen Arzt, ich brauche keine Hilfe, ich höre einfach auf zu trinken und schon ist das erledigt. Dies führte dazu dass ich ca. 2 Jahre rumgeeiert habe mal mehr mal weniger mal gar nichts trinkend, aber immer als Begleiter diesen Druck und doch wieder getrunken. Nach einem schlimmen Absturz bin ich morgens ganz früh aufgestanden und habe regelrecht darauf gewartet dass der Arzt öffnet. Bin dann hingefahren und ihm alles erzählt. Das war für mich der erste Schritt: diese Hintertür zuzumachen. Mich zu öffnen und einem anderen Menschen zu sagen was mit mir los ist. Einem fremden Menschen. Und seit dieser Zeit KANN ich am meiner Trockenheit arbeiten. Ohne Suchtdruck und mit aller Hilfe die es gibt. Es ist als würde durch den Arztbesuch jede Menge Druck von einem genommen. Man kann durchatmen, sieht klarer und kann plötzlich wirklich was tun.

    Mein Hausarzt war sogar bereit mit mir Gespräche zu führen bis die Termine beim Neurologen und der Suchtberatung anfingen. Dafür bin ich ihm unendlich dankbar.

    LG Leben

    Hallo Optimist,

    bei Deos achte ich schon darauf dass alkoholfrei draufsteht. Bei Nagellackentferner kommt der Geruch von Essigester zu sehr durch als dass da das Suchtgedächtnis anspringen würde (jedenfalls bei mir).Und bei Parfüm halte ich auch erst mal die Luft an bis sich der Nebel gelichtet hat.

    Bei den anderen Cremeprodukten achte ich nicht so drauf da man bei den meisten ja kaum was riecht.
    LG
    Leben

    Hallo zusammen,
    Harte Worte - weiche Worte??? Entscheidend ist, es sind klare Worte die uns helfen auf unserem eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Sie zeugen von Respekt und machen niemanden nieder, denn das hilft nicht. Aber sie können verstanden werden.

    Am Anfang der Trockenheit war ich sehr empfindlich und hätte vielleicht manche Sätze falsch oder gar nicht verstanden, wenn sie nicht klar rübergebracht worden wären. Dafür vielen Dank an euch.
    LG leben

    Hallo Cats und danke für dein liebes Willkommen. Ich bin froh hier verschiedene Meinungen zu hören zu den unterschiedlichsten Therapien. Bei mir sind halt noch viele Gespräche notwendig um zu entscheiden welche die richtige ist, ich hab mir das halt mal so überlegt (im jetzigen Stadium!!!), was nicht heisst das die andere die richtige ist. Es ist halt alles noch zu früh. Bei mir dreht sich eben auch noch zu sehr das Kopfkarussell sodass ich im Moment gar nicht so richtig in der Lage wäre überhaupt was zu entscheiden. Bin nur sehr froh und dankbar dass die ersten 4 Wochen rum sind und der Rest kommt auch noch. Wie sagt man so schön: einen Schritt nach dem nächsten. Aber am liebsten wäre mir doch ein Zauberstab. Denke das geht jedem am Anfang so.
    LG Leben.
    PS: Den Nick habe ich gewählt, weil wir die große Chance bekommen zu leben und das mit klarem Kopf.

    Hallo Spedi,
    natürlich hast du recht. Die bieten mir eine stationäre Therapie an (was noch nicht ganz raus ist, es sollen erst noch Gespräche folgen) weil sie so viel Geld übrig haben und denken sie stellen es halt mal so zur Verfügung.
    Ich suche mir nicht die Rosinen raus, dazu gibt es überhaupt keine Veranlassung, ich suche nicht nach Gründen, dazu gibt es auch keine Veranlassung, ich suche nach Hilfe und ausserdem habe ich geschrieben, dass ich lieber eine ambulante Therapie hätte (dazu stehe ich auch noch! was nicht heisst dass ich auch eine bekommen!). Das habe ich nie bestritten und habe auch nie gesagt, dass ich alles in den Wind schreibe. Ausserdem habe ich jemanden kennengelernt der mit einer amb. Th. jetzt seit 15 Jahren trocken ist und der mir sagte, eine ambulate ist auch nicht leicht.
    LG

    Hallo Kawi und guten Morgen,
    vielen Dank für deine Nachricht. Ich merke immer mehr, ich stehe mit meinen Probs hier nicht alleine. Das was ich durchmache haben hier fast alle durchgemacht. Und es gibt Hoffnung es zu schaffen. Ich nehme alle Hilfe an die ich bekommen kann...nur (und das ist keine Hintertür, denn zurück möchte ich nicht weil dann alles vorbei sein wird) ich möchte lieber eine ambulante Therapie.
    Heute morgen geht es mir nicht gut. Ich habe Bauklötze im Bauch und bin am Zittern weil ich einfach Angst habe. Aber ich kanns nicht greifen. Aber trotzdem.. vorwärts. LG. Leben