hallo Girasole,
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Wird sie hier missbraucht?
Oder ist das ein Fakt, dass jeder Co bis zum Schluss, bis zum bitteren Ende Hoffnung haben darf?
Findet ihr die Hoffnung hier auch komplett fehl am Platz?
Hoffnung darf ich ja im Prinzip erst einmal immer haben, das ist ja nichts schlimmes.
Ich glaube auch nicht, dass ich sie mißbraucht habe, ich habe sehr lange gehofft, und habe in dieser Zeit auch daran geglaubt, dass xy trocken werden kann, wenn ich mich ändere.
Mit heutigem Wissen ist das natürlich total daneben, ich habe meiner Hoffnung immer wieder neue Nahrung geben lassen, um dann doch zu "verhungern", weil von der anderen Seite nichts kam.
Zu sehen, das aber nichts kommt das kann ein verdammt langer weg sein. Auf diesem Weg glaube ich, kann die Hoffnung auch krank machen.
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Wenn ich Hoffnung habe, gehe ich davon aus, dass der andere Part seinen Teil dazu beiträgt und diese Hoffnung erfüllt ( ganz allgemein gesprochen und fast auf alle Situationen anwendbar.)
Können wir das wirklich, wenn wir tief in der Coabhängigkeit stecken? Ich hätte es nicht gekonnt, weil ich so tief drin war, dass ich dachte, nur ich müsse mich ändern.
Ich hätte es damals schon wissen müssen, das es so nicht funktionieren kann, denn von Berufswegen hatte ich das theoretische Wissen über Sucht, nur hat mir das überhaupt nichts genützt.
Natürlich war bei mir auch alles anders, genau wie bei vielen anderen die hier neu zu uns kommen.
Für diese User ist die Hoffnung oft noch positiv besetzt und ich weiß, wie lange ich brauchte um mich davon zu verabschieden.
lg Morgenrot