Beiträge von Morgenrot

    Hallo Alba,

    Die gesunden Männer nehme ich gar nicht wahr, weil ich selbst nicht gesund bin.

    ich steinige dich nicht, denn es sind alte Muster in denen wir festhängen. Es ist sogar belegt, das sehr viele COs und EKAs immer wieder Gefahr laufen in solchen "Partnerschaften" zu landen, weil es für sie eine Art Sicherheit darstellt. Diese Sicherheit ist ist natürlich eine falsche.

    Ich selbst habe es mal erlebt, das ich das Gefühl hatte, mit einem Mann keine Freundschaft auf Augenhöhe führen zu können. Im nachhinein kann ich nur sagen, das dies daran lag, das ich keine anderen Muster kannte.

    Es dauerte lange, bis ich einige Muster loslassen konnte.

    lg Morgenrot

    hallo Alex,

    gehe nochmal auf dein Profil,

    dann aber auf Benutzerkonto, darunter findest du dann dann Avatat und Signatur.

    Wenn du auf Signatur gehst, siehst du schon das Feld, wo du etwas eingeben kannst. ( ist ein ganz normales Schreibfeld )

    lg Morgenrot

    Hallo,

    Zudem kann ich nach Jahrzehnter Co- Abhängigkeit auch ziemlich genau sagen wie viel er getrunken hat ohne die Flaschen zu zählen.

    ich antworte dir hier als auch Jahrzehnte lange CO.

    Das war bei mir ein fataler Irrglaube, du glaubst gar nicht, wie erfinderisch nasse Alkoholiker sind, und was sie alles tun, um ihre Dosis zu halten und / oder zu steigern.

    Ich wurde ausgetrickst ohne Ende, im Prinzip war es mir auch klar, aber zu der Zeit war eben das nicht wahrhaben wollen im Vordergrund, zumal ich ja auch beruflich in dem bereich arbeite.

    Eine Suchtberaterin die Angehörige betreute nannte es damals "Größenwahn der COabhängigen".

    Zuerst wollte ich alle Gespräche abbrechen, aber sehr schnell wurde mir klar, dass sie recht hat. Ich habe niemals das Trinkverhalten eines anderen Menschen im Griff, oder kann daran etwas ändern.

    lg Morgenrot

    Hallo Thor,

    Und immer wieder gibt es einen Grund zu saufen bei mir war es jetzt was ich im Streit gesagt habe .

    genau so läuft es bei nassen Alkoholikern, erstmal dem CO vorhalten was er alles getan hat, dann bist du wieder mal eine zeitlang mit dir beschäftigt, und sie kann in Ruhe weiter trinken.

    Aber echt sie verlieren uns ! Gute Menschen.

    Ich bin auch eine Angehörige und habe viel getan, damit die Trinkerei aufhört, das schaffst du nicht. Es ist eine Krankheit, bei der kein Mensch besser oder schlechter ist, weder der Alkoholiker noch der Angehörige.

    Klingt noch nach Opferrolle. Hilfe für dich kann es erst geben, wenn du die verläßt. Das habe ich auch schmerzlich erfahren müssen.

    Ich habe auch Fehler aber nicht solche wie sie und ich bin nur ein Mensch kein Therapeut der ihre rotze aufarbeitet

    hat auch niemand von dir verlangt etwas für sie aufzuarbeiten, das kannst und sollst du auch gar nicht. Ich muß es leider so drastisch formulieren, weil es die Wahrheit ist, du hast das alles mit dir machen lassen. Vordergründig weil du helfen wolltest, aber ich sehe in deinen Beiträgen auch, dass du dich als etwas besseres siehst.

    Komm raus aus deiner Opferrolle und fang an, bei dir hinzusehen.


    lg Morgenrot

    sie versucht ganz eindeutig dich als den Schuldigen da stehen zu lassen, das passiert oft bei nassen Alkoholikern. So können sie von sich ablenken.

    Es ist nicht schön, was uns als Angehörige da auch über die Lippen kommt, aber es zeigt uns auch unsere Grenzen auf, das wir nicht dauerhaft diese Belastungen aushalten können.

    Du bist nicht schuldig.

    Hallo Sarah,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Leider kannst du deinem Partner nicht helfen.

    glaubt mein Freund die ganze Welt hätte sich gegen ihn verschworen....

    das glauben nasse Alkoholiker sehr oft, und sie führen immer neue Gründe ins Feld, wer oder was für ihren Alkoholkonsum verantwortlich ist.

    Fakt ist aber, das nur er etwas für sich tun kann, und darauf hast du keinen Einfluß.

    Ich möchte in die Außenwelt nicht tragen, dass schon wieder eine Beziehung gescheitert ist

    durch dein Schweigen und deine Versuche die heile Welt zu erhalten, unterstützt du letztendlich seine Sucht.

    Das kenne ich auch sehr gut, und erst als ich mich Menschen anvertrauen konnte, kam auch Hilfe und Unterstützung für mich

    Ich lasse dir mal die Bewerbung für den offenen Bereich da, einfach auf den Link gehen und dich nochmal kurz vorstellen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    Hallo Torsten,

    herzlich Willkommen in unserem Forum.

    Mehr als du getan hast, kannst du nicht tun. Du kannst sie auch nicht vom Trinken abhalten.

    Du solltest auch mal an dich denken, damit es dir besser geht. Die Spirale mit einem nassen Alkoholiker an deiner Seite kennt nur eine Richtung, und die geht nach unten.

    Ich lasse dir mal einen Link da:

    Das Forenteam
    15. Mai 2021 um 17:15

    Wenn du dich im offenen Bereich austauschen möchtest bewirb dich bitte nochmal kurz:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Brigitt,

    Ich selber stelle für mich auch fest das ich Triggerpunkte habe und ich die nicht einordnen kann und immer wieder erkennen muss.

    Darauf sollte sich deine Aufmerksamkeit richten. Diese Triggerpunkte kennen viele Angehörige und es ist wichtig darauf zu schauen, vielleicht auch zu schauen, wo kommen sie her.

    Vorher kann sich für dich nichts ändern, so wirst du zur CO eines trockenen Alkoholikers, nur eben mit anderen Vorzeichen. Das ist genauso anstrengend als sei er noch nass.

    ich/wir wollen diese Zeit nutzen zu schauen, ob ich/wir das noch mit uns möchten und wie ich mich damit fühle.

    da würde ich erst einmal die Langzeittherapie abwarten, da setzt häufig die Veränderung erst so richtig ein.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    Habe ich überhaupt das Recht, andere zu einem Arztbesuch zu Drängen, wo ich selbst nicht so gehandelt habe?

    ich bin zwar Angehörige, aber eben auch beruflich im Thema drin.

    Ich habe mehrere Entzugskrämpfe mit ansehen müßen, und ich empfände es für mich als grob fahrlässig, würde ich nicht darauf hinweisen.

    Ich bin der Meinung wie Sunshine, das wir in einem solchen Forum schon die Pflicht haben, darauf hinzuweisen, wie wichtig ein Arztbesuch ist.

    lg Morgenrot

    Hallo Musicus,

    ich habe dir mal die angesprochenen Grundbausteine verlinkt.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    lg Morgenrot

    Hallo Wegsuchende,

    nur der Trinkende kann etwas dagegen tun.

    da stimme ich Achelias voll und ganz zu, auch wenn du noch so viele Formeln kennen solltest, das wird ihn nicht interessieren.

    ich habe auch früher gedacht, ich kann morgens mit ihm reden. Das ist und bleibt ein Trugschluss.

    Es ist nicht dein Ding den Arbeitgeber zu informieren, und ihn zu outen. Das ist übergriffig.

    Denkst du nicht, das die auf der Arbeit schon lange wissen, das er trinkt. Die sehen auch das, was du siehst.

    so weiß ich für was ich kämpfe.

    momentan kämpfst du mit allen Mitteln, das er beruhigt weitertrinken kann, denn seine CO funktioniert bestens.

    Das was mir mit am meisten weh getan hat, war die Frage meiner mittlerweilen erwachsenen Kinder: Mama, warum bist du nicht gegangen.

    Ich wollte etwas erhalten, was es schon lange nicht mehr gab.

    Ich kann nicht für Trennung plädieren, hab ich auch nicht geschafft, aber ich habe ihm seine Verantwortungen zurückgegeben und ihn machen lassen.

    Etwas geändert hat er erst nach seiner fristlosen Kündigung, nach 30 Jahren im Betrieb, und nach einem Sturz. Noch nicht mal ein längerer Führerscheinentzug hat ihn zum aufhören veranlasst.

    Die Spirale ging ständig nach unten. Ich lag am Boden, habe mir Hilfe gesucht und er hat weiter getrunken.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    Ich habe von den AlAnons mehrere Präsenzmeetings besucht, aber das waren wiederum nur Angehörige von trinkenden Ehepartnern oder Gescjwister

    das war bei uns auch so, aber das kann sich ändern.

    Wir sind jetzt eine Gruppe in der auch Eltern bzw. meistens Mütter und erwachsene Kinder sitzen. Da können wir so einiges von verschiedenen Seiten beleuchten.

    Das tut allen gut, und ich habe mir einiges mitnehmen können. Seitdem kann ich auch hier bei den erwachsenen Kindern lesen.

    lg Morgenrot

    Hallo,

    muss erst klar sein wie es danach weiter geht.

    er hält dich hin, würde ich sagen. Er versucht alles, um dich einzulullen.

    Das ist Quatsch. Bei meinem Mann war nichts klar, als er zur Entgiftung ging.

    In der Klinik gibt es Sozialarbeiter, die weitere Wege bahnen helfen. Da wurde schon festgelegt wo die Langzeittherapie stattfinden kann.

    Natürlich vorausgesetzt er will es wirklich.

    Muss/Sollte so etwas (wie geht es danach weiter) tatsächlich schon im Vorfeld klar sein ?

    nö, dann müßte er es ja im benebelten Kopf planen. Lass dir nichts erzählen.

    Bei meinem Mann war es so, das sogar die ersten Kontakte zur Suchtberatung aufgenommen wurden. Er wurde mit einem Auto der Klinik dorthin gebracht und auch wieder mit zurückgenommen.


    lg Morgenrot